Letzte Schicht

  • Den Beitrag lass ich nur stehen wegen des Liedes. Ich habe zu spät gesehen, dass es schon Thema im Nachricht des Tages - Fadens ist.


    Schicht im Schacht nun endgültig für den Abbau der Steinkohle in Deutschland. Die letzte noch aktive Zeche wurde heute symbolisch zugesperrt und für einen klitzekleinen Moment waren wir alle Kumpel.
    https://www.tagesschau.de/wirt…kohle-steinmeier-101.html


    Ich bin zwar kein Fußballinski, aber das Steigerlied vor dieser Kulisse
    https://www.youtube.com/watch?v=6je9jRded4o
    (ca. 10. Min.) war Gold wert. Mehr als die Veranstaltung heute. M. E.


    Frdl. Grüße
    Christiane

    2 Mal editiert, zuletzt von Meinungsbaum () aus folgendem Grund: Doppelt

  • […] Schicht im Schacht nun endgültig für den Abbau der Steinkohle in Deutschland. Die letzte noch aktive Zeche wurde heute symbolisch zugesperrt und für einen klitzekleinen Moment waren wir alle Kumpel. […]

    Es wird offenbar für 'ne Neufassung der angeblichen Weissagung der Cree, die früher als Aufkleber auf (gefühlt) jedem dritten Auto prangte:
    Erst wenn die letzte Zeche stillgelegt, und der letzte Kumpel arbeitslos ist, werdet ihr merken, dass Zukunftsvisionen eine Gesellschaft nicht ernähren…
    Die postindustrielle Demontage schreitet voran - ich frage mich, weswegen jetzt der amtierende Bundespräsident das letzte Stück ans Tageslicht gebrachter Steinkohle geschenkt bekommt, wenn doch in Bochum das Deutsche Bergbaumuseum residiert.

  • Kulturgeschichtlich ist das Ende der Steinkohleförderung in Deutschland - nicht nur wegen der sozialen Folgen für die Region, die doch seit mindestens dreieinhalb Jahrzehnten i(ein Rückgang des Bergbaus zeichnete sich schon Ende der 50er Jahre ab) m Abstieg begriffen ist - ein schwerer Schlag. Wie mag es also mit der Zukunft etwa des Betriebs von Museumseisenbahnen, Dampfzugsonderfahrten und historischen Dampfschiffen aussehen? Was für eine Zeit ist dies, die so bestrebt ist, "Reinen Tisch" zu machen mit allem historischen Erbe?

  • [FONT=&quot]Das, was den „Nimbus“ Kumpel ausmachte, war der Zusammenhalt. Notgedrungen und gewachsen durch die gefährliche Arbeit. Das ist ziemlich einzigartig und wird es wohl auch bleiben. Allein, weil diese Art der Arbeit unter der Erde eben hier beendet ist. Jetzt kommen die Nachsorgen, die sogen. Ewigkeitsaufgaben, die hier beschrieben sind: https://www.rag.de/fileadmin/u…wigkeitsaufgaben_Ruhr.pdf[/FONT]


    [FONT=&quot]In der Ecke, in der ich mich hier manchmal rumtreibe, sehe ich, dass an den stillgelegten Zechen kleine Restaurants, kleine Theater etc. entstanden sind, die ganz hübsch sind (die Restaurants in den hohen, kalten, schmuddeligen Hallen sind allerdings gar nicht meins), aber ich bezweifel, dass sie längerfristig Bestand haben.[/FONT]
    [FONT=&quot]Und zu der Kohle, die dem Bundespräsidenten übergeben wurde: Der hat sie ganz bestimmt nicht mit zu sich nach Hause genommen, sondern, wie es sich gehört, gestiftet.:cool:[/FONT]


    [FONT=&quot]
    Frdl. Grüße[/FONT]


    [FONT=&quot]Christiane[/FONT]

  • ...................... Wie mag es also mit der Zukunft etwa des Betriebs von Museumseisenbahnen, Dampfzugsonderfahrten und historischen Dampfschiffen aussehen? Was für eine Zeit ist dies, die so bestrebt ist, "Reinen Tisch" zu machen mit allem historischen Erbe?


    Wenn ein Produkt, hier die Kohle, auf dem Weltmarkt weniger als ein Zentel dessen kostet, was man für die Förderung aus eigenen Quellen bezahlen muss, bedeutet das das wirtschaftliche AUS! Und auch die Gesellschaft wird nicht ewig Subventionen dulden, um eine historische Technologie bestehen zu lassen, die unter heutigen Aspekten die Grundlagen des Ãœberlebens der Menscheit unterminiert sowie keinesfalls den Fortschritt begünstigt.

  • Wenn […]

    […] Kohle, auf dem Weltmarkt weniger als ein Zentel dessen kostet, was man für die Förderung aus eigenen Quellen bezahlen muss, […]

    […] rät die "wirtschaftliche Vernunft" dazu, sich in jene Importabhängigkeit zu begeben, derer man sich beim Erdöl doch zu entledigen anstrebt? Abgesehen davon ist Wirtschaftlichkeit nicht alles, wenn man bedenkt, dass der Fortfall der Kohlesubventionierung dem Verfall ganzer Regionen Vorschub leistet - das Zehnfache des so "eingesparten" Kosten wird man dann also an anderer Stelle verpulvern - Teils in der Alimentierung kommunaler Haushalte, teils in der Subventionierung potemkinscher Beschäftigungsmaßnahmen und ebensolchen Denkmalschutz…

  • [FONT=&amp]Das, was den „Nimbus“ Kumpel ausmachte, war der Zusammenhalt. Notgedrungen und gewachsen durch die gefährliche Arbeit. Das ist ziemlich einzigartig und wird es wohl auch bleiben. Allein, weil diese Art der Arbeit unter der Erde eben hier beendet ist.[/FONT]


    Nicht nur diese Art der Arbeit unter der Erde muss als beendet gelten, sondern auch übergreifend eine Form des Wirtschaftens und der Arbeit, wo Zusammenhalt und ein gelingendes Zusammenarbeiten mehr als nur fromme Floskeln waren.


    Die deutsche Steinkohleförderung hatte ein Problem: Sie war zu teuer und gegenüber den Weltmarkt seit langem nicht mehr konkurrenzfähig. Es ist ja nicht so, dass Deutschland keine Kohle mehr braucht. Auch wenn der Ausstieg aus der Kohleverstromung beabsichtigt und eingeleitet ist, in Deutschland werden vermutlich noch einige Jahre unzählige Steinkohleeinheiten verfeuert werden um den enormen Energiehunger der hiesigen Bevölkerung bzw. der Wirtschaft angesichts deren Wachstums- und Konsumwahns befriedigen zu können. Die Kohle kommt nur nun von dort her, wo Arbeitsschutzbestimmungen, solide Löhne und Umweltschutz eine deutlich geringere Rolle spielen als wie dass in den deutschen Zechen der Fall war. Die Gier nach billigen Importen und damit gesteigerten Profiten hat schon einigen Branchen in Deutschland den Exitus bereitet, wird sicher noch so mancher noch existierenden Branche ein selbiges Finale bereiten, so dass noch weitere "letzte Schichten" eingelegt werden dürften.


    Profit ging und geht vor Nachhaltigkeit und diese Maxime zerstört dann nicht nur ehemals geachtete Arbeitsplätze bzw. Arbeitswelten, sondern bedrängt ungehindert weiter die noch bestehende Arbeitswelt, nicht nur hier, sondern erst recht in den Billiglohnländern. Der Zusammenhalt der arbeitenden Menschen, deren Würde und der Respekt vor diesen stören die Gier nach billigem Konsum und maximalen Profit. In Analogie werden Streiks und gerechtfertigte Forderungen von Gewerkschaften und Betriebsräten nur mehr als lästige Störfaktoren behandelt, die es auszumerzen gilt.


    Lieber jammern profitsüchtige Arbeitgeber und diätengeile Politiker/innen über einen selbstverschuldeten Facharbeitermangel, anstatt in gute Bildung, Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Löhne zu investieren. Ein leichtes Absinken des DAX soll einen Anlass von Panikreaktionen gebieten, während jahrelange Reallohnverluste und wachsende Armut in der Normalbevölkerung als normal gehandelt werden. Und wenn man die noch nötige Arbeit nicht dahin verlagern kann, wo sie nur sehr wenig kostet (z.B. in der Pflege) importieren die (Un)glücksritter eines durchgeknallten Turbokapitalismus frische "working poor", die den hiesigen Arbeitnehmern Konkurrenz machen bzw. die viele liegenbleibende Arbeit für lau machen sollen.


    Das klappt zwar auch nicht so wirklich, denn so doof sind die armen Neuankömmlinge auf Dauer dann auch nicht, als dass sie den in der Arbeitswelt verbreiteten Betrug mit der Zeit nicht erkennen könnten, aber wenn die dann in der Produktivität und ihrem Arbeitswillen genauso schwächeln, wie die Nasen, die ersetzen sollten, dann jammern die Verursacher des Facharbeitermangels weiter über diesen und dann soll weiter neues unverbrauchtes Humankapital her um diesen hausgemachten Mangel lindern zu können, die Folgekosten darf der Steuerzahler tragen.


    Die aktuell zelebrierte Trauer angesichts der letzten Zechenschließung nehme ich nur den Kumpels und deren Angehörigen ab. Andere Nasen wie z.B. der Bundespräsident, der zu seinen Zeiten als SPD-Politiker mit der von ihm unterstützen Agenda-Politik zum Abbau von Arbeitnehmerrechten und der Würde menschlicher Arbeit entscheidend mit beigetragen hat, können sich ihre verlogenen Krokodilstränen sparen. Das letzte Stück geförderte Steinkohle, dass man dem Herrn in feinen Zwirn und mit seiner im übertragen Sinne unreinen Weste überreicht hat, hätte man ihm als 50 Kilo schweren Brocken als Fußfessel an sein linkes Bein binden sollen. Dann hätte man dem ganzen Akt noch einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen können und seine gezeigten Gemütsreaktionen wären glaubhafter gewesen.


    Ein Traum leider nur.

    5 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Welch hübsche Weihnachtsansprache, und auch Dir frohe Festtage.

    Nicht nur diese Art der Arbeit unter der Erde muss als beendet gelten […]

    Das Zechensterben setzte damit ein, dass die Stahlerzeugung nach und nach von Rhein und Ruhr verschwunden ist - und deren größter Abnehmer derzeit ebenfalls kurz vor seiner faktischen Abschaffung steht.

    […] den enormen Energiehunger der hiesigen Bevölkerung bzw. der Wirtschaft angesichts deren Wachstums- und Konsumwahns […]

    Jaja, der böse Konsumterror… selbst die doch recht wertekonservative FAZ fragt sich, was aus ihm denn nun geworden ist.

  • Wenn […][…] rät die "wirtschaftliche Vernunft" dazu, ........................


    Wenn man die Milliarden DM/Euro, mit denen die Kohle subventioniert wurde und wird, in die Entwicklung alternativer Wasserstofftechnologien gesteckt hätte, wären genug Arbeitsplätze neu entstanden, die "Kumpel" hätte man so ausstatten können, dass sie ein fürstliches Leben zu führen in der Lage wären und es wäre noch genügend Geld für den Erhalt von Industrie-Denkmälern übrig geblieben...........!

  • Ein ganz großes Stück deutscher Geschichte geht damit zu Ende vor allem auch eines von Arbeitern die im besten Sinne, dass waren was die Sozialisten und Kommunisten als Arbeiter im klassischen Sinne verstanden, nicht irgendwelche Mindestlöhner beim Penny sondern Arbeiter mit Schweiß und Stolz.
    Ich bin gespannt wie sich der Pott entwickelt wenn diese Geschichte wegfällt, wenn diese Kultur und dieses Selbstverständnis "wegstirbt".
    Für ca. 150 Jahre haben die Kumpels mit ihrer Arbeit das Fundament für die Macht und Größe Deutschlands gelegt sowohl wirtschaftlich wie auch militärisch.

  • […] Ich bin gespannt wie sich der Pott entwickelt wenn diese Geschichte wegfällt, wenn diese Kultur und dieses Selbstverständnis "wegstirbt" […]

    Der Pott hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bereits vom Industrierevier zur strukturschwachen Problemregion "entwickelt". Punktuell bietet er noch einigen Reiz, auch der Freizeitwert der renaturierten Industriebrachen wird längst als touristische Triggerfunktion (hauptsächlich für Radwanderer, Hobbyfotografen und Wassersportfreunde) genutzt.

  • ............Für ca. 150 Jahre haben die Kumpels mit ihrer Arbeit das Fundament für die Macht und Größe Deutschlands gelegt sowohl wirtschaftlich wie auch militärisch.


    Und damit den Größenwahn dt. Kapitals und dt. Machtpolitiker eine Basis geschaffen, die Millionen von Opfern zur Folge hatte. Zudem geht die Geschichte halt voran, die gesellschaftliche Entwicklung verläuft objektiv, wodurch eben überkommende Produktionsmethoden auch mittels Subventionen nicht mehr zu halten sind und durch sinnvollere Lösungen ins Nirvana geschickt werden.

  • […] die gesellschaftliche Entwicklung verläuft objektiv […]

    Was ist das denn für eine inhaltsleere Floskel? Und inwiefern ist die als Feierstunde zelebrierte Schlussstrichziehung unter einen einmal erreichten kulturhistorisch erreichten Entwicklungsstand der "gesellschaftlichen Entwicklung" dienlich? Dass die Montanindustrie weiterhin Wirtschaftsmotor ist, sieht man übrigens an den aufstrebenden Wirtschaftsregionen wie China und Indien…

  • Und damit den Größenwahn dt. Kapitals und dt. Machtpolitiker eine Basis geschaffen, die Millionen von Opfern zur Folge hatte.


    Da sind wir etwas anderer Meinung.


    Zudem geht die Geschichte halt voran, die gesellschaftliche Entwicklung verläuft objektiv, wodurch eben überkommende Produktionsmethoden auch mittels Subventionen nicht mehr zu halten sind und durch sinnvollere Lösungen ins Nirvana geschickt werden.


    Technische Entwicklung verläuft objektiv, gesellschaftliche nicht. Der gesellschaftlich "bessere" Zustand ist anders als die Sozialisten glauben nicht objektiv sondern ihrer persönlichen Ansicht geschuldet.

  • Dass die Montanindustrie weiterhin Wirtschaftsmotor ist, sieht man übrigens an den aufstrebenden Wirtschaftsregionen wie China und Indien…


    Ich fürchte das auch Europa eines Tages wird merken müssen, dass die Produktion der wichtigste Zweig ist, nicht die Dienstleistungsindustrie.

  • […] auch Europa [wird] eines Tages merken müssen, dass die Produktion der wichtigste Zweig ist, nicht die Dienstleistungsindustrie.

    Die große Depression der 30er Jahre wurde, wie die wirtschaftshistorische Lehrmeinung festgestellt hat, durch eine Ãœberproduktionskrise ausgelöst - d.h. mit der steigenden Produktivität der Warenherstellung einher gehen Risiken, denen wirtschaftspolitisch begegnet werden muss, um den gravierenden Folgen prophylaktisch entgegenzuwirken… von John Maynard Keynes Konjunkturbelebungsprogramm durch das deficit spending bis hin zu den von Protesten begleiteten Weltwirtschaftsgipfeln unserer Zeit ziehen sich die Versuche hin, diesen einmal gemachten Fehler nicht zu wiederholen - in vorindustrieller Zeit beherrschte ein Nachfrageüberhang alle Wirtschaftstätigkeit, und jener war auch Auslöser des "Wirtschaftswunders". Derzeit zeichnet sich eine "Marktsättigung" ab, und zudem ein Angebotsüberhang in Relation zur vorhandenen bzw. künftig zu erwartenden Kaufkraft. Weder das produzierende Gewerbe noch der Handel erzielt noch in ausreichendem Maße Gewinne, mithin wächst der Druck, Kosten zu senken - und Verbraucherpreise ebenso (weswegen Versorgungsunternehmen ganz antizyklisch Preiserhöhungen durchzusetzen vermögen deren Privatisierung lohnend erscheint…
    Nein, der Produktionsfaktor Arbeit ist "nachhaltig" entwertet - tätig sein kann der Mensch in der postindustriellen Gesellschaft nur noch ohne wirtschaftlichen Bezug. Als Hobbykoch etwa. Schon der Terminus der working poor gibt kund, dass die Muße, aus freiem Willen einer Tätigkeit nachzugehen, zum Luxusgut geworden ist, weil man sich leisten können muss, Zeit aufzuwenden - und zugleich außerhalb des Konkurrenzkampfes, produktiv zu sein, steht.

  • ......................Technische Entwicklung verläuft objektiv, gesellschaftliche nicht............


    Genau umgekehrt! Die wissenschaftlich-technische-technologische Entwicklung entspringt den Zwängen der gesellschaftlichen Entwicklung, die objektiv verläuft. Gesellschaften, denen die Natur eine auskömmliche Existenz ermöglicht hat, haben sich langsamer entwickelt und kaum technisch technologische Lösungen gesucht. Dagegen wuchsen mit der klimatischen Herausforderung Notwendigkeiten, die die wissenschaftlich-technisch-technologisch zu lösen waren.

  • Ich halte Subventionen auch nicht für unbedingt gut und richtig. Es gibt jedoch Bereiche, die naturgemäß und teils sogar mit hohen Verlusten arbeitend, von der Bevölkreung "dauersubventioniert" werden müssen. Beispiel: Die Bahn. Sie zu "privatisieren" war ein riesiger Flop. Kein Bürger würde jemals Aktien einer deratigen Schrottbahn kaufen. Die Bahn wurde damals weitestgehend entschuldet, und von hohen Investitionskosten befreit. Dennoch arbeitet sie trotz erheblich eingeschränktem Leistungsangebot ständig hoch defizitär. Wir haben als Bevölkerung derartig wichtige Betriebe tatsächlich permanent zu subventionieren. Wie wäre es denn in Sachen Kohle gewesen, wenn man sie konsequent als Hauptenergieträger weiter benutzt hätte und nicht dem verfluchten Öl mit all seinen Gefahren und Widrigkeiten ( inkl. Erpressbarkeit ) verfallen wäre. Kohle im großen Umfang abbauen und verflüssigen, so, wie die Deutschen es meisterhaft konnten. Natürlich ist das teuer, ob aber teurer, als unsere irrsinnigen "Alternativen Energien", das sei dahingestellt. Und es hätte vielen Hunderttausenden krisenfeste sowie gut bezahlte Arbeitsplätze gesichert. Das die Kohleverflüssigung ein lohnendes Geschäft sein kann, beweis die entsprechende Anlage in Südafrika.

  • Kohle im großen Umfang abbauen und verflüssigen, so, wie die Deutschen es meisterhaft konnten. Natürlich ist das teuer, ob aber teurer, als unsere irrsinnigen "Alternativen Energien", das sei dahingestellt. Und es hätte vielen Hunderttausenden krisenfeste sowie gut bezahlte Arbeitsplätze gesichert. Das die Kohleverflüssigung ein lohnendes Geschäft sein kann, beweis die entsprechende Anlage in Südafrika.


    Wir leben ja nicht mehr im Zeitalter von Kriegswirtschaft und 5- Jahres- Plänen. Und schon 1933 war Kohle aus dem Pott von geringerer Qualität bei höheren Kosten als solche aus beispielsweise Schlesien. Jetzt kam dazu, dass sie immer schwieriger zu fördern ist und nicht in der erforderlichen Menge zur Verfügung steht. Der Kern ist wohl ein anderer. Man hat subventioniert, wohl wissend, irgendwann ist es zu Ende, aber nicht gleichzeitig adäquat Neues aufgebaut. Wie immer. Mit dem Ergebnis wie immer.