Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • wenn auch zugegebenermaßen unter Nutzung der freien Verfügbarkeit der Wikipedia (und mehrerer online nicht mehr verfügbarer Quellen)

    Der Artikel ist nichts weiter als eine alte Wikipedia-Version, und von anderen Quellenangaben sehe ich nichts.

    Naja, das Thema "Stadtgas" hat sich sowieso erledigt

    Es ging auch nur darum, dass Wasserstoff im Haushalt schon früher kein Problem war. Aber inwiefern Kohlenmonoxid, Stickoxide oder Kohlenwasserstoffe harmloser sind als Wasserstoff, verstehst wahrscheinlich nur du.

  • […] die die infolge der Wasserstoffproduktion anfallenden CO2-Emissionen meint… dass der Wasserstoff chemisch CO2-frei ist, ist selbstverständlich. Wenn der Wasserstoff jedoch, bis er in der Brennstoffzelle Strom zu erzeugen imstande ist ein Vielfaches seiner molaren Masse an CO2 und anderen Schadstoffen in die Atmosphäre hat verströmen lassen, ist seine Ökobilanz eben nicht so rosafarben, wie es uns die Befürworter weiterer "Energiewenden" so penetrant auszumalen verstehen.

    Deine Chemie- und Physikkenntnisse können sich durchaus mit denen der Journalisten messen!:evil::evil::evil::evil::):):)

  • ................ Die Umwandlung von Ökostrom in Wasserstoff als Energieträger halbiert den Wirkungsgrad................

    Die Wirkungsgrade der heutigen Energiesysteme sind auch nicht gerade berauschend, wenn man den Energiegehalt der fossilen Energieträger berücksichtigt. Es kommt darauf an, wie teuer es wäre, entsprechende Solarfelder zu installieren, mit welchen Technologien dann Wasserstoff erzeugt wird, um eben flächendeckend zur Verfügung gestellt werden zu können. Zudem sind auch chemische Bindungen des Wasserstoffs denkbar, damit die Speicherung nicht auf aufwendige Hochdrucktanks allein angewisen sein wird. Fakt ist, ein Technologiesystem lohnt sich dann, wenn es allumfassend rentable Losgrößen in der produktion der Komponenten gewährleistet. Deutschland hat unter Merkel die Zukunft verschlafen, darin liegt bis heute das Problem.

  • Du hast aber den Kontext gelesen und verstanden?

    Unser Sub hat auch vergessen zu ergoogeln, wieviel Prozent unserer Straßen durch Brücken "überdacht" und durch Tunnels "verblendet" sind.

    Mir persönlich ist keine flächendeckende Überdachung unserer Straßen bekannt und ich kenne sie in D fast alle! ;)


    Aber zum Thema.

    Klar können Dach und vllt auch Motorhauben mit Solar-Folien (die Entwicklung ist schon weit) bestückt werden. Aber ich glaube, dass es wohl eher um die Umwandler-Technik geht, die dann noch zusätzlich im Fahrzeug installiert werden muß. Ich darf mich da auch gern irren.


    Weniger relevant wird aber das Problem der Schattigkeit auf bestimmten Staßenabschnitten sein, denn moderne Solarzellen arbeiten auch bei bewölktem Himmel noch recht gut.


    Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass unser Sub mit Absicht unter einer Brücke stehen bleibt, egal ob Stau oder nicht, nur um zu beweisen, dass diese doofen Solarzellen auch nur nix nützen. ;)


    ...oder Stau im Tunnel.... Aber ich hör mal auf zu lästern, denn Subbi ist eh kein Diskussionspartner. Dazu ist er viel zu irrelevant.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Klar können Dach und vllt auch Motorhauben mit Solar-Folien (die Entwicklung ist schon weit) bestückt werden. Aber ich glaube, dass es wohl eher um die Umwandler-Technik geht, die dann noch zusätzlich im Fahrzeug installiert werden muß. Ich darf mich da auch gern irren.

    Industrielle Solarzellen liefern heute pro m2 einen Ertrag von 100 kWh/a. Unter optimalen Installationsbedingungen. Ein E-Mobil braucht selbst in der mickrigen Ausführung 16 kWh auf 100 km. Nach Aufwand - Nutzenrechnung muss mir die Sinnhaftigkeit mal jemand erklären.

  • Industrielle Solarzellen liefern heute pro m2 einen Ertrag von 100 kWh/a. Unter optimalen Installationsbedingungen. Ein E-Mobil braucht selbst in der mickrigen Ausführung 16 kWh auf 100 km. Nach Aufwand - Nutzenrechnung muss mir die Sinnhaftigkeit mal jemand erklären.

    Du liest auch nicht den Kontext??? Es geht nicht um den Fahrbetrieb.

    Für Stromverbrauch bei Stau etc. Denn wenn die Heizung/Klima bei Vollsperrung vor allem im Winter, wo die Batterien eh erheblichen Leistungsverlust haben, laufen, kostet das anscheinend enorme Reichweite. Die Batterie lädt sich im Stillstand ja nicht auf.


    Wegen dem Problem wird ja in E-Autos auf Verbrennungsmotoren für den Leistungs- und Reichweitenverlust zurück gegriffen ;)

    https://www.tagesspiegel.de/mo…-mit-kaelte/12958550.html

    Zitat

    Von bis zu 50 Prozent Verlust an Reichweite bei strengem Frost wurde da teilweise berichtet. Bei allen Herstellern ist die Technik noch ausgereifter geworden, aber dennoch hat sich daran kaum was geändert.

    Da wird es mit dem E-Fahrzeug selbst im Berliner Stadtgebiet schon knapp; ein Megastau auf dem Berliner Stadtring möchte man sich nicht vorstellen. So wie man im Sommer beim Nissan Leaf die Klimaanlage ausmachte, und lieber schwitzte, um nicht stehen zu bleiben, so müsste man bei Kälte im Stau die Heizung ausmachen. Von Wochenendausflügen in die weite Winterwelt sollte man ganz Abstand nehmen.

    Alle drei Hersteller haben aber mit verschiedenen Techniken auf die Reichweitenproblematik reagiert. Beim BMWi3 gibt es einen „Range Extender“: Ein kleiner Verbrennungsmotor springt im Notfall von allein an und lädt über einen Generator die Batterie wieder auf. Mit dieser Technik schafft man es dann noch einmal 50 Kilometer. Auch der Opel Ampera hat einen Zusatzantrieb, der bei minus 16 Grad anspringt.


    Ok, ich gebe zu in E-Auto Technik kenne ich mich überhaupt nicht aus.

    Und ja das mit den Solarmodulen war ein spontane Idee, ohne vorher über die technische Umsetzbarkeit zu recherchieren. Manchmal bin ich halt auch nicht gar so sorgfältig beim Beitrag schreiben ;)


    Für das Solarmodul reicht ja eine eigene Batterie, bzw wäre die wohl gar nicht nötig? Eine Solarzelle gibt Gleichstrom ab und eine Solarbatterie, bzw. eigentlich alle Akkus und Batterien (?) speichern grundsätzlich auch in Gleichstrom. Ist das neben dem Speicherproblem nicht auch ein Problem des Energieverlustes, weil alles in Wechselstrom gewandelt werden muss?

    Die E-Auto Batterie "läuft" ja auch mit Gleichstrom. Um fahren zu können, muss ein Gleichstrom-Wechselstrom-Konverter den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom für den Antrieb des elektrischen Motors umwandeln. Das passiert umgekehrt auch an den Ladestationen, damit die Batterie geladen werden kann.


    Ok, nun habe ich keine Ahnung, wie viel Saft Klimaanlage/Heizung brauchen und auch nicht, ob die mit Wechselstrom laufen.

    Also weiß ich nicht, ob eine zusätzliche durch Solarzellen aufgeladene Batterie, den Stromverbrauch ausreichend kompensiert.

    Von der Logik her laufen die mit Glichstrom, denn sonst hätten die E-Autos bei langem Stau und Kälte ja kein Problem mit der Reichweite, wenn sie die Klimaanlage oder Heizung laufen lassen. Also müssen diese Verbraucher (wie auch das Radio und Licht) ja die Batterie leer ziehen.


    TM, ausnahmsweise vor dem Posten mal nicht recherchiert :psst:

  • Die Wirkungsgrade der heutigen Energiesysteme sind auch nicht gerade berauschend, wenn man den Energiegehalt der fossilen Energieträger berücksichtigt. Es kommt darauf an, wie teuer es wäre, entsprechende Solarfelder zu installieren, mit welchen Technologien dann Wasserstoff erzeugt wird, um eben flächendeckend zur Verfügung gestellt werden zu können.

    Es ging mir nicht um den Vergleich mit fossilen Energieträgern; deren Wirkungsgrad ist erbärmlich. Es ging um den Vergleich, ob man Ökostrom direkt zum Pkw-Antrieb benutzt oder über den Umweg der Wasserstoff-Produktion. Im Moment ist der Ökostrom zu kostbar; wenn man damit Wasserstoff erzeugt, würde der sinnvoller zum Heizen eingesetzt.

  • Industrielle Solarzellen liefern heute pro m2 einen Ertrag von 100 kWh/a. Unter optimalen Installationsbedingungen. Ein E-Mobil braucht selbst in der mickrigen Ausführung 16 kWh auf 100 km. Nach Aufwand - Nutzenrechnung muss mir die Sinnhaftigkeit mal jemand erklären.

    TM hat ja schon darauf hingewiesen, es ging nicht um den Fahrbetrieb oder die Batterien zu ersetzen.

    Es ging um Stillstand und was dann Verbraucher versorgt und je nach Verbrauch vllt sogar noch Strom für die Bat übrig hat. Ein Auto, dass den halben Tag ohne Möglichkeit zu laden rumsteht, kann so möglicherweise seien Reichweite noch ein wenig puschen.

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Industrielle Solarzellen liefern heute pro m2 einen Ertrag von 100 kWh/a. […]

    Mit etwa 13m² (8 Solarmodule à 250W) kann unser zusatzverbraucheraffine Elektromobilist bis zu 10 kWh am Tag erzeugen. Das sollte für Radio, Navi und Sitzheizung für kürzere Standzeiten ausreichen… für 13 m² Photovoltaik auf dem Autodach müsste er allerdings wohl mindestens ein Auto in Sprintergröße mit langem Radstand fahren - da passt dann ein gewisser Vorrat an Wechselakkus in den Laderaum… da Elektromobilität ein Selbstzweck ist, wär' solch ein Umweltschutzparadox sicher auch mehrfach förderungswürdig…

  • Scheint doch nicht so abwegig zu sein mit den Solarzellen. :P

    Sogar für den Fahrbetrieb ;)


    https://www.kfz-betrieb.vogel.…-staendig-sonne-a-852954/

    Beruhigend, dass die Herren hier auch nicht unbedingt auf dem neuesten technischen Stand sind.


    TM, die als Frau schließlich keine Ahnung von Technik haben muss:bounce::bounce:

  • Scheint doch nicht so abwegig zu sein mit den Solarzellen. :P

    Sogar für den Fahrbetrieb ;)

    Es ist beim heutigen Stand der Technik und den derzeitigen Preisen völlig abwegig. Nicht weil die PV nicht den Akku laden würde. Irgendwie. Das macht die PV natürlich. Im Falle des Prius mit einer Nennleistung von angeblich 860 Watt. In Mitteleuropa bringen die im Frühling und Herbst auf Kfz ca. 30% der Nennleistung. Macht also bei ganz viel Glück maximal 8 Stunden lang 300 Watt, also 2,4 kWh. Nur zur Erinnerung: Ein Zoe mit R110 Motor verbraucht schon nach Normangaben 17,8 kWh auf 100 km. Da steht der Einbau dieser Solarzellen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Weder als Ergänzung für Fahrzwecke noch zur Akkuentlastung bei Zubehörbetrieb.

  • Stillstand ist schließlich auch unsere verkehrspolitischer Zukunft…

    Das liegt aber eher an der Masse der Fahrzeuge und deren stetig wachsenden Abmessungen sowie zunehmendem Liefer- und Güterverkehr. Aber Wachstum geht halt über alles, über alles in der Welt - evtl. sollten wir den Text der 1. Strophe unserer Hymne anpassen, dann kann man die wieder singen.


    Es liegt definitiv nicht daran, dass unsere Straßen weniger werden, denn auch die nehmen jährlich zu, und das nicht zu knapp.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca