Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • Ich weiß ja, dass du eher sowas fährst.

    Man soll halt nur nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. E-Autos kosten nicht doppelt so viel wie vergleichbare Verbrenner.

    Fahren schon, mal ein wenig Spaß haben, aber nicht kaufen....wäre mir zu teuer....

    Und für die 10 Jährchen, die ich vielleicht noch Auto fahre, würde ich mir keine E-Kiste mehr zulegen....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Malta ist dafür ein Beispiel! Die haben britische Gelenkbusse gekauft […]

    Besagte Gelenkbusse (jedenfalls einige von ihnen) sollen eigentlich in Mannheim (Deutschland) gebaut worden sein, erworben wurden sie allerdings gebraucht aus den Diensten von London Transport. Und auf Malta sind sie für Arriva gefahren, einer Tochtergesellschaft der defizitären Deutschen Bahn AG. Aber im mediterranen Inselstaat währte der Busbetrieb dann doch nur kurz.

  • Haben "die Politiker" Arriva vorgeschrieben, die ungeeigneten Busse aus England herbei zu schaffen? […]

    Hättest Du die von mir verlinkten weiterführenden Informationen zur Kenntnis genommen, würdest Du gelesen haben, dass ein britischer Politiker den Verkauf der Busse betrieben hat, nachdem sie sich im Londoner Stadtverkehr nicht bewährt hatten… und schon das deutet darauf hin, dass die Beschaffung der Busse bereits vom Erstbesitzer ohne Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten des Einsatzortes erfolgt sein muss. - Dort mag die Kaufentscheidung den Parametern Fahrgastanzahl, rechnerische Wirtschaftlichkeit und Einhaltung der neuesten Abgasnormen geschuldet gewesen sein, während Arriva von der Verkaufsofferte geblendet gewesen sein muss: Fast neue Busse weit unter Listenpreis zu ergattern… und als der Arriva ablösende aktuelle Betreiber des maltesischen ÖPNV in Konkurrenz zu den privaten Busunternehmern, geblendet vom immer noch verhältnismäßig Neuen und der jeweils eingebauten Klimaanlage ein Zeichen setzen wollte, dass auch Malta in der Neuzeit angekommen sei, und nicht länger mit einen durchschnittlich wohl über 50 Jahre alten Fuhrpark die Verkehrsleistung aufrechterhalten wollte, sind die Gelenkbusse kurzerhand eingesetzt worden, ohne ihre Eignung für's örtliche Straßennetz einer Probe zu unterziehen…


    Dabei müsste die Wendigkeit der alten Londoner Doppeldeckerbusse von jedem, der mal mit ihnen gefahren ist, aufgefallen sein - während ein 18-Meter-Tatzelwurm eher für die großzügig angelegten Hauptverkehrsachsen deutscher Nachkriegsarchitektur geeignet ist.

  • Wer sich einen Audi A3 40 TDI S Tronic Quat. Sport Sportback (38.850 €) leistet, kann auch einen Audi A3 40 E-Tron S Tronic Sport Sportback (37.400 €) bezahlen.

    VW-Konzern Produkte kommen mir nicht aufs Gehöft! Zudem stimmen ausstattungsbereinigt die Preise nicht. Es geht auch nicht um mich, ich kann mir jedes Auto leisten, das im vernünftigen Preisbereich liegt und entsprechende Leistungen hat.

  • Haben "die Politiker" Arriva vorgeschrieben, die ungeeigneten Busse aus England herbei zu schaffen?

    "Politiker" schreiben sehr oft vor was, wann und wo eingesetzt wird. Der Hamburger Verkehrsverbund z.B. ist seit Jahrzehnten Sammelbecken und gut dotiertes Abstellgleis alt gedienter, HH Spezialdemokraten. Und auch hier wird medial nur äusserst dünnlippig mitgeteilt wenn sich die einst euphorisch angeschafften Elektro/Hybrid/Gelenkbusslindwürmer als technische Flops erwiesen und nach langem rumstehen zurück an den Hersteller gingen....

  • Hättest Du die von mir verlinkten weiterführenden Informationen zur Kenntnis genommen, würdest Du gelesen haben, dass ein britischer Politiker den Verkauf der Busse betrieben hat, nachdem sie sich im Londoner Stadtverkehr nicht bewährt hatten… und schon das deutet darauf hin, dass die Beschaffung der Busse bereits vom Erstbesitzer ohne Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten des Einsatzortes erfolgt sein muss. - Dort mag die Kaufentscheidung den Parametern Fahrgastanzahl, rechnerische Wirtschaftlichkeit und Einhaltung der neuesten Abgasnormen geschuldet gewesen sein, während Arriva von der Verkaufsofferte geblendet gewesen sein muss: Fast neue Busse weit unter Listenpreis zu ergattern… und als der Arriva ablösende aktuelle Betreiber des maltesischen ÖPNV in Konkurrenz zu den privaten Busunternehmern, geblendet vom immer noch verhältnismäßig Neuen und der jeweils eingebauten Klimaanlage ein Zeichen setzen wollte, dass auch Malta in der Neuzeit angekommen sei, und nicht länger mit einen durchschnittlich wohl über 50 Jahre alten Fuhrpark die Verkehrsleistung aufrechterhalten wollte, sind die Gelenkbusse kurzerhand eingesetzt worden, ohne ihre Eignung für's örtliche Straßennetz einer Probe zu unterziehen…


    Dabei müsste die Wendigkeit der alten Londoner Doppeldeckerbusse von jedem, der mal mit ihnen gefahren ist, aufgefallen sein - während ein 18-Meter-Tatzelwurm eher für die großzügig angelegten Hauptverkehrsachsen deutscher Nachkriegsarchitektur geeignet ist.

    Ich wollte eigentlich kein ellenlanges Filibustern, sondern nur, dass du meine Frage beantwortest.

    Schätze mal, an der Klimaanlage wird es nicht gelegen haben, wenn die Busse nicht durch die engen Straßen passten.

  • Ich weiß ja nicht, ob das so witzig ist.

    Zitat

    Wer an nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe) leidet und Auto fährt, hat ein erhöhtes Unfallrisiko. Nach Ansicht von Experten ist fast jeder vierte tödliche Unfall auf Autobahnen auf das Einschlafen am Steuer ("Sekundenschlaf") zurückzuführen. ... Viele Menschen leiden an Schlafapnoe, ohne es zu wissen. (NDR)

    Assistenzsysteme können beitragen, Unfälle zu vermeiden oder die Folgen zu mindern.

  • […] Assistenzsysteme können beitragen, Unfälle zu vermeiden oder die Folgen zu mindern.

    Erfahrungsgemäß tragen Assistenzsysteme eher dazu bei, unaufmerksamer bzw. risikofreudiger zu fahren - ein ähnlicher Effekt hatte sich schon bei Einführung von Allradantrieb, ABS u.ä. "sicherheitserhöhenden" Technologien gezeigt. Mag sein, dass dank der Vorrichtungen zur Vergrößerung der passiven Sicherheit die Zahl der Unfalltoten signifikant gesunken ist, weil die Unfallfolgen abgemildert werden, aber letztlich leistet der staatliche Nannyism nur dem Schwinden des Risikobewusstseins Vorschub.

  • Erfahrungsgemäß tragen Assistenzsysteme eher dazu bei, unaufmerksamer bzw. risikofreudiger zu fahren

    Das Thema hatten wir schon mal. Leuten, die immer im Grenzbereich fahren, helfen Assistenzsysteme nichts. Diese Leute brauchen auch kein ABS, allenfalls Kotflügel, die einen Blick auf die Vorderräder gestatten, ob sie beim Bremsen bereits blockieren, wie beim Caterham Seven 485 R. Eigentlich genial. :)


    Aber die Erhöhung aktiver und passiver Sicherheit - nicht nur bei Autos - als "staatlichen Nannyism" zu bezeichnen - darauf kannst nur du kommen. Zumal ich nirgends in der StVO lese, dass die diversen Assistenzsysteme vorgeschrieben sind.

  • […] Leuten, die immer im Grenzbereich fahren, helfen Assistenzsysteme nichts. […]

    Erstens fährt niemand immer im Grenzbereich, zweitens lassen die Assistenzsysteme vergessen, dass es überhaupt einen Grenzbereich gibt, weil das Automobil ja bei Näherung an den Grenzbereich kein Feedback mehr gibt, sondern üblicherweise leicht untersteuernd beherrschbar bleibt, so dass der Autofahrer mit der Situation, dass der Wagen ins Schleudern gerät, schließlich völlig überfordert ist…

  • Das ist halt einfach Quatsch, was du da schreibst. Natürlich fährt niemand immer im physikalischen Grenzbereich, schon weil es die Verkehrslage nicht immer zulässt (z.B. wenn man im Stau steht :flööt:). Aber vor allem ist der Grenzbereich nicht eindeutig definiert, sondern hängt von Straßenzustand oder Witterungsbedingungen ab, und da kann man von einer Situation überrascht werden, die man dank Assistenzsystem dann besser meistert. Last but not least, wenn einem plötzlich ein Kind vors Auto rennt und man bremsen oder ausweichen muss, ist man vielleicht dankbar für ein ABS oder ESP.

  • Erstens fährt niemand immer im Grenzbereich, zweitens lassen die Assistenzsysteme vergessen, dass es überhaupt einen Grenzbereich gibt, weil das Automobil ja bei Näherung an den Grenzbereich kein Feedback mehr gibt, sondern üblicherweise leicht untersteuernd beherrschbar bleibt, so dass der Autofahrer mit der Situation, dass der Wagen ins Schleudern gerät, schließlich völlig überfordert ist…

    Mit Assistenzsystem wird eben dieses Schleuder eher unwahrscheinlich,es sei denn,der Fahrer testet die Grenzen der Physik im Extremmass aus.Und um dieses zu vermeiden gibt's die Assistenten.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Mit Assistenzsystem wird eben dieses Schleuder eher unwahrscheinlich, es sei denn, der Fahrer testet die Grenzen der Physik im Extremmass aus. Und um dieses zu vermeiden gibt's die Assistenten.

    Genau dieses vermeiden die Assistenten eben nicht - sie entwöhnen ihren Nutzer lediglich, seine Fahrweise den jeweiligen Verkehrs-, Sicht- oder Witterungsverhältnissen anzupassen.

  • […] Natürlich fährt niemand immer im physikalischen Grenzbereich […]

    Schön. Aber weswegen hattest Du dann zuvor exakt jene Behauptung aufgestellt? Und die meisten Fahrer testen eben die Grenzen der Physik niemals aus - bis sie sie versehentlich bzw. aus Unaufmerksamkeit dann doch überschreiten… Natürlich gibt es Fahrtrainings, bei denen abgetrennt vom gewöhnlichen Straßenverkehr genau das Verhalten des eigenen Wagens im Grenzbereich getestet werden kann, so dass der Fahrer lernt, zu wissen, wie er reagieren muss. Aber gerade Fahrer von assistenzsystembestückten Fahrzeugen jüngerer Bauart werden dergleichen Übungen gar nicht erst durchführen, es sei denn, sie werden speziell für Gefahrensituationen geschult - etwa als Chauffeure oder Limousinenfahrer in Diensten spezieller Fahrzeugvermieter…

  • Schön.

    Wenn du es sagst. :banana75:

    Aber weswegen hattest Du dann zuvor exakt jene Behauptung aufgestellt?

    Es war keine mathematisch exakte Behauptung, sondern semantisch mit einer gewissen Unschärfe. Sozusagen fuzzy logic. :brav:

    Und die meisten Fahrer testen eben die Grenzen der Physik niemals aus - bis sie sie versehentlich bzw. aus Unaufmerksamkeit dann doch überschreiten…

    Und genau das schrieb ich. Für diese Leute sind Assistenzsysteme eine Hilfe. Und wer halt meint, mit Assistenzsystemen kann er die Grenzen der Physik überlisten, für den sind sie keine Hilfe. :auweja:

    es sei denn, sie werden speziell für Gefahrensituationen geschult - etwa als Chauffeure oder Limousinenfahrer in Diensten spezieller Fahrzeugvermieter…

    ... inklusive Schießtraining. :gunman: