Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • Ich hatte mal 'n Fahrzeug mit gerade mal ca. 200 km Tankreichweite, und deswegen musste ich's oft genug ein paar km zur Tankstelle schieben, weil die Restmenge Sprit eben nicht ausgereicht hat… (Piaggio Sfera 125)

    Normalerweise hat ein Fahrzeug eine Reserveschaltung am Benzinhahn. Dann kommt man noch etwa 20 bis 30 km weit, bevor der Tank ganz leer Ist. hatten alle meine Motorräder und selbst der Trabi!

  • Da kannst du wohl nicht dem Fahrzeug die Schuld geben. Ich kenne genug Chopperfahrer mit 130 km Reichweite, schieben muessen die selten

    Wenn die Dir persönlich bekannten Chopperfahrer sowieso nur zwischen Wohnung, Tankstelle und Eisdiele pendeln, ist das deren Sache; abgesehen davon ging's mir nicht um eine Schuldzuweisung an Piaggio, wenn dort die Ansicht vorherrscht, dass die angepeilte Kundschaft derartige Roller sowieso nur für den Schulweg nutzt… mir diente die Sfera als Alternative zum ÖPNV auf dem Weg ins Büro, und zusätzlich für Wochenendausflüge und Urlaubsfahrten - immerhin bin ich mit dem Teil mal für ein Wochenende in Dänemark gewesen, auch ein Tagesausflug nach Braunschweig wurde mal unternommen, und einmal war ich damit sogar in Aachen, wo ich mir dann für einen Tagesauflug nach Mechelen einen Mietwagen leihen musst, weil sonst der Hinterreifen die Rückfahrt nach Hamburg nicht durchgestanden hätte… das Ding brauche alle paar Wochen einen Ölwechsel, alle 3-4000 km einen Hinterreifen, und ist mir nach etwa eineinhalb Jahren Nutzung in Amsterdam geklaut worden. Zu dem Zeitpunkt standen 35.500 km auf der Uhr.

    Aber die unzureichende Tankreichweite war ein ständiges Ärgernis, weil man nie spontan irgendwohin abbiegen konnte, um nicht das Risiko einzugehen, irgendwo in nicht mehr per Schubkraft die nächste Tankstelle zu erreichen…

  • Wenn die Dir persönlich bekannten Chopperfahrer sowieso nur zwischen Wohnung, Tankstelle und Eisdiele pendeln, ist das deren Sache; abgesehen davon ging's mir nicht um eine Schuldzuweisung an Piaggio, wenn dort die Ansicht vorherrscht, dass die angepeilte Kundschaft derartige Roller sowieso nur für den Schulweg nutzt… mir diente die Sfera als Alternative zum ÖPNV auf dem Weg ins Büro, und zusätzlich für Wochenendausflüge und Urlaubsfahrten - immerhin bin ich mit dem Teil mal für ein Wochenende in Dänemark gewesen, auch ein Tagesausflug nach Braunschweig wurde mal unternommen, und einmal war ich damit sogar in Aachen, wo ich mir dann für einen Tagesauflug nach Mechelen einen Mietwagen leihen musst, weil sonst der Hinterreifen die Rückfahrt nach Hamburg nicht durchgestanden hätte… das Ding brauche alle paar Wochen einen Ölwechsel, alle 3-4000 km einen Hinterreifen, und ist mir nach etwa eineinhalb Jahren Nutzung in Amsterdam geklaut worden. Zu dem Zeitpunkt standen 35.500 km auf der Uhr.

    Aber die unzureichende Tankreichweite war ein ständiges Ärgernis, weil man nie spontan irgendwohin abbiegen konnte, um nicht das Risiko einzugehen, irgendwo in nicht mehr per Schubkraft die nächste Tankstelle zu erreichen…

    Im Trabi hatte man einen Kanister mit, mit 20 Litern verdoppelte sich die Reichweite. ES gab auch genug Tankstellen und der Preis war überall gleich.

  • Im Trabi hatte man einen Kanister mit, mit 20 Litern verdoppelte sich die Reichweite. ES gab auch genug Tankstellen und der Preis war überall gleich.

    Und dafür zitierst Du meinen vollständigen Beitrag? Bei 7 Litern Tankinhalt war mir der Spritpreis übrigens relativ egal, und der Trabbi wurde, als ich die Piaggio käuflich erwarb, längst nicht mehr produziert… außerdem zog ich, als Ausgleich zur Bürotätigkeit, ein Zweirad vor.

  • Wenn man mit einem Verbrenner bis auf den letzten Tropfen faehrt sollte man von Elektrofahrzeugen wirklich die Finger lassen.

    :D:D:D

    Ich weiß auch, dass bei aktuellen Verbrennungsmotoren nicht zu empfehlen ist. Die Piaggio war seinerzeit konventionell genug aufgebaut, dass das Leerfahren des Tanks dem problemlosen Neustart nach dem Auftanken nicht im Weg stand. Und bei 7 Litern Tankinhalt lohnt's nun mal nicht, wenn man vorsichtshalber "zeitig" tankt, und dann nur 3 Liter zapfen kann, also fährt man so weit, dass erfahrungsgemäß der restliche Füllmenge noch für 30 - 40 km reichen sollte. Wenn dann die nächste Tankstelle 2-3- km zu weit entfernt liegt, ist das zwar lästig, aber hinnehmbar.

  • Ich hab damals bei meiner frisierten Vespa Ciao einen 20 Liter Kanister 1:50 im Keller stehen gehabt...da wurde das Teil jeden Tag betankt.


    Tankstelle war von mir aus 2 Km entfernt.....

    Ich würde gerne nochmal ein Ciao Moped fahren....die liefen damals so 60- 65 Km/h....um hier in der Gegend so ein wenig zu cruisen, ideal....

    Oder so ein 125er Chopper.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Ich hab damals bei meiner frisierten Vespa Ciao einen 20 Liter Kanister 1:50 im Keller stehen gehabt...da wurde das Teil jeden Tag betankt. […]

    In meiner aktiven Rollerzeit musste ich auf Touren oft mehrmals täglich nachtanken - selbst mit der Honda CN 250, deren 12-Liter-Tank für eine Reichweite von deutlich mehr als 300 km gut war. Aber an Tagen, an denen mir die Zeit dafür zur Verfügung stand, bin ich oftmals auf Tagesetappen von mehr als 600 km gekommen. Landstraße, wohlgemerkt. Inklusive Museumsbesuchen, Gesprächen mit Künstlern und Sammlern oder gezielter Recherchen in örtlichen Archiven zwischendurch.

    Allein in der Woche, in der ich in Colmar die Ausstellung zum 500. Todestag Martin Schongauers besucht habe, kamen 3.000 km zusammen… (2 Tage Anreise, 1 Tag im Elsass, 2 Tage Rückfahrt)

  • Normalerweise hat ein Fahrzeug eine Reserveschaltung am Benzinhahn. Dann kommt man noch etwa 20 bis 30 km weit, bevor der Tank ganz leer Ist. hatten alle meine Motorräder und selbst der Trabi!

    Moderne Motorroller verfügen über keinen Benzinhahn, und die "Reserveschaltung" vergrößert ja nicht die Reichweite, sondern erinnert nur daran, demnächst tanken zu müssen… die Funktion erfüllt auch eine kleine Warnleuchte im Armaturenbrett. Wenn diese Reserve dann trotzdem nicht ausreicht, die nächste Tankstelle zu erreichen, bleibt nur übrig, per pedes das letzte Stück zurückzulegen. Und leider bot der Stauraum unter der Sitzbank nicht den Platz für einen handelsüblichen 5-Liter-Kanister, sonst hätte ich so ein Accessoire nämlich immer dabeigehabt.

  • Wenn man weiss, dass die Reichweite limitiert ist, tankt man eben rechtzeitig!:):):)

    In Deutschland steht an Zapfsäulen üblicherweise der Vermerk, dass die Mindesabnahmemenge 2 Liter beträgt. Insofern erspart man sich als Kunde zeitaufwendige Erklärungsversuche, indem man die Tankstopps nicht zu frühzeitig einlegt. Und manchenorts sind die Abstände zwischen den Tankstellen doch etwas großzügiger dimensioniert. Ich denke, es ging aus meinen Ausführungen verständlich hervor, dass ich auch außerorts und auf Nebenstraßen unterwegs war, und das bisweilen in verhältnismäßig dünnbesiedeltem Gebiet.


    Der Fahrspaß wächst umgekehrt proportional zur Verkehrsdichte - während Tankstellen bevorzugt dort platziert werden, wo möglichst zahlreiche Verkehrsteilnehmer vorbeikommen werden…

  • Die FAZ würdigt aktuell den BMW Z8, der als nostalgisch gestylter Roadster seinen festen Freundeskreis gewonnen hat, und der deswegen als Gebrauchtwagen außerordentlich begehrt ist…

    Das Problem besteht einzig darin, dass ein Normalbürger sich das Ding nicht leisten kann, weil die Preise durch die Decke gegangen sind. Man muss sich fragen , weshalb BMW dieses Auto nicht auf heutigen Stand der Technik in einer größeren Serie baut, denn es sieht besser aus als der aktuelle Z 4., müsste aber bezahlbar sein.