Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • Ein leistungsfähiges Brennstoffzellen-Auto mit einem Wirkungsgrad über 60%.

    A propos Brennstoffzellenauto: Gestern hatte ich an einer Straßenkreuzung einen Hyundai ix35 vor mir, dessen Heck darauf aufmerksam machen wollte, dass der Wagen mit Wasserstoff betrieben würde. Im Gegensatz zu Toyota, die ihren "Mirai" ja wieder vom Markt genommen haben, scheint der koreanische Konkurrenz offenbar die Serienproduktion von brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeugen vorantreiben zu wollen.

  • A propos Brennstoffzellenauto: Gestern hatte ich an einer Straßenkreuzung einen Hyundai ix35 vor mir, dessen Heck darauf aufmerksam machen wollte, dass der Wagen mit Wasserstoff betrieben würde. Im Gegensatz zu Toyota, die ihren "Mirai" ja wieder vom Markt genommen haben, scheint der koreanische Konkurrenz offenbar die Serienproduktion von brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeugen vorantreiben zu wollen.

    Meines Wissens baut Toyota die II. Version des Mirai und ist dabei, einen Lexus mit modernster Brennstoffzellentechnologie auf den Markt zu bringen.

  • Meines Wissens baut Toyota die II. Version des Mirai und ist dabei, einen Lexus mit modernster Brennstoffzellentechnologie auf den Markt zu bringen.

    Aber Dir wird aufgefallen sein, dass der Mirai eine eigenständige Baureihe war, während der Hyundai ix35 also wahlweise als Benziner oder mit fuel cell angeboten wird… das sollte den Koreanern einen gewissen Vorteil bieten…


    Und Du hattest doch kürzlich nach besonders innovativen Fahrzeugen verlangt. Der 1968 auf der Auto Show in Chicago vorgestellte Prototyp des Dodge Charger III dürfte dann doch genau das Richtige sein. Der war nämlich völlig emissionsfrei! Dementsprechend futuristisch war er auch gestylt. Hier die beeindruckende Heckansicht.

  • Na das wird ja lustig....jetzt will ich auch 6000 Teuros....für einen neuen Diesel....

    Zitat

    Kostenvorteil von E-Autos schmilzt Tanken ist billiger als laden

    Der Staat kurbelt den Absatz von Elektroautos mit Geldgeschenken massiv an. Derweil wackelt ein zentrales Kostenversprechen der Stromer: Dass Fahrer in ihnen günstiger unterwegs sind als mit Diesel oder Benzin.

    https://www.spiegel.de/auto/el…42-439e-8de5-0f5bda3f5ecc

    Zitat

    Insbesondere an Autobahnen wirkt sich das stark aus. So kostet beispielsweise bei Ionity, einem Betreiber zahlreicher Schnellladestationen an Autobahnen, eine Kilowattstunde 77 Cent. Für 100 Kilometer Fahrstrecke mit dem eGolf werden dort 13,32 Euro fällig - mehr als das Doppelte im Vergleich zum Diesel-Golf.


    Na dann...ich sag es ja, der Diesel....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • So lange man die externen Kosten dür Verbrenner nicht in die Spritpreise einbezieht, wird das leider auch so bleiben. Die Gesamtgesellschaft trägt die Kosten für die Beseitigung der Schäden, damit manche sinnlos durchs Bergland brettern können.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • So lange man die externen Kosten dür Verbrenner nicht in die Spritpreise einbezieht, wird das leider auch so bleiben. Die Gesamtgesellschaft trägt die Kosten für die Beseitigung der Schäden, damit manche sinnlos durchs Bergland brettern können.

    Das ist reine Falschpropaganda, denn der Spritpreis besteht zu über 65% schon aus Steuern und blödsinnigen Abgaben. Hinzu kommen die Steuern auf den Kaufpreis des Fahrzeugs, sämtliche Ersatzteile und Werkstattleistungen sowie Versicherungen, di Pflicht sind. Kaum jemand wird vom Staat derart abgezockt, wie der dt. Autofahrer. Zudem ist für die Mehrheit das Auto voll notwendig, um ihrem Beruf nachzugehen und wirtschaftlich aktiv zu sein. Die Wenigsten können es sich bei den allgemeinen Kostenbelastungen des Bürgers insgesamt noch leisten, zum Vergnügen im Bergischen herumzukurven. und wenn die Stromanbieter die Kunden derart je KWh über den Tisch ziehen, nützen auch Kaufprämien nichts.

  • Das ist reine Falschpropaganda, denn der Spritpreis besteht zu über 65% schon aus Steuern und blödsinnigen Abgaben. Hinzu kommen die Steuern auf den Kaufpreis des Fahrzeugs, sämtliche Ersatzteile und Werkstattleistungen sowie Versicherungen, di Pflicht sind.

    Und das reicht bei weitem nicht aus, um die Schäden zu decken. Rechnet man dann noch die Subventionen hinzu, welche in diese Alttechnologie gesteckt werden, wird es erst recht absurd.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Das Ganze Thema wird von diversen Seiten instrumentalisiert, einerseits die Kassandrarufer, anderseits die laut klassischer Schauspielausbildung, auf die "ewigen Naive" spielen. A. Eine erreichbare Klimaneutralität ist eine Chimäre die unter der jetztigen Bevölkerungsdichte, der Mobilität die Ihr zugestanden wird, den Lebenstandard etc. etc. nicht zu ereichen wird. Weder in den alten Industrieländern noch die, die jetzt auf dem Sprung sind auch wenn diese alle neuen Applikationen übernehmen würden.


    Zurück zur Automobilität : Das Thema ist in D. auch so sexy weil eine unglaubliche Masse an Unternehmen fernab der eigentlich Industrie an der Fortbewegung verdienen. Und egal wie ich die Zukunft des Verbrenners persönlich sehe, der Staat hat am meisten Steuern kassiert und zwar für den eigenen Haushalt. Und das hatte seit Jahrzehnten nichts mit der Causa Mobilität, die Infrastruktur zu tun und entferntesten mit dem Thema Umwelt.

    Wäre eben genau dieses Thema schon vor Jahren ein Gesellschaftlich relevantes gewesen, man hätte den Verbrenner und auch die dementsprechenden, schon lange eingesetzten Derivate wesentlich besser entwickeln können und nicht jetzt verzweifelte Enddaten festzulegen und dabei nochnichtmal richtig gebrauchsfähige Alternativen in Zahl und Qualität zu haben.

    Irgendwann Anfang der 2000er sind wir mit einem Gas betriebenen Auto in den Elsass gefahren... das Tanken geschah in unserer Nähe auf einer Hinterhofgarage weil die nächste Möglichkeit am anderen Ende von... lag. Während zur gleichen Zeit in Brasilen der letzte ( sprich älteste ) Kombi ( VW Bus ) damit schon rumtuckerte....

    Anderer Bonmot: In Portugal ist bei dem relativ geringen Durchschnittseinkommen der Benzinpreis wesentlich höher als in D. aber die Versicherung z.B., bei gleichen Leistungen (verglichen) ungefähr 2/3 billiger..... tja.....

  • der Spritpreis besteht zu über 65% schon aus Steuern und blödsinnigen Abgaben

    Wenn diese wenigsten für das genutzt würden, was solch Verbrenner an Schäden verursachen, dann wäre ja der Betrag noch zu niedrig. Nur leider passiert das eben nicht.

    Grad sinkt der Spritpreis wieder, für mich einklaren Zeichen, dass die Zeichen der Zeit nicht verstanden wurden.


    Strom für Ladestationen dürfte nicht höher sein, als Hausstrom.

    Und der Preis für einen Liter Benzin könnte ruhig bei 2 Euronen liegen.

    ...oder 3!


    Dann sollte das Geld aber auch in Umweltprojekte fließen oder als Subvention für Strom an Ladesäulen verwendet werden.


    mfg

  • Ein grauer kater ist gegen sämtliche Subventionen, Sie verzerren die Ökonomik. Es können Neue Technologien über revolvierende Fonds gefördert werden, ansonsten soll alles das kosten, was es real von der Förderung über die Veredlung und den Vertrieb bis zum Verbraucherund zum recycling an Aufwand erfordert.

  • Ein grauer kater ist gegen sämtliche Subventionen, Sie verzerren die Ökonomik.

    Da sind wir einer Meinung.


    Ein grauer kater ist gegen sämtliche Subventionen, Sie verzerren die Ökonomik. Es können Neue Technologien über revolvierende Fonds gefördert werden, ansonsten soll alles das kosten, was es real von der Förderung über die Veredlung und den Vertrieb bis zum Verbraucherund zum recycling an Aufwand erfordert.

    Wenn eine Technologie Schäden an der gemeinschaftlichen Umwelt verursacht, dann sollte der Hersteller auch über eine Abgabe an diesen Schäden beteiligt werden. Würde man sch an solch Prinzip halten, wäre einige Waren teurer, als sie heute verkauft werden.

    Ja, die Besteuerung unserer Kraftstoffe ist der letzte Dreck, weil diese ja nicht direkt in Umweltprojekte oder ähnlichem fließen. In so fern kritisiere ich das auch.


    Schau ich mir aber an, was zB in solchen 1€-Läden an Plaste-Zeuchs unters Volk gejubelt wird und dieses dann in Massen auf unseren Wertstoffhöfen landet, dann wird mir schlecht.


    Schaut man sich dann noch heutige Autos an und wieviel Material da vermischt ist, dann sind die unisono Sondermüll und müßten als solcher auch entsorgt werden. Kein Autohersteller wird an diesen Kosten beteiligt. ...aber wer nicht mal einen Hersteller ordentlich verurteilt, wenn der durch Betrug seien Zahlen schönt und nicht die Umwelt schont, dann sind wir in dieser Bananenrepublik nicht besser als Betrüger, Steuerhinterzieher oder schlicht Ignoranten.


    mfg

  • Toyota baut Fahrzeuge, die schon heute zu 97 % voll recycelbar sind, der Wasserverbrauch wurde bei der Herstellung durch Kreisläufe um 50% reduziert und Auch der Energieeinsatz durch alternative Energiequellen erheblich verringert. Damit ist dieses Unternehmen weltweit führend, wenn es um Umweltverträgliche Produktion geht. Da dass auch erheblich Kosten spart, ist die TMC massiv durch die Methode des "KAIZEN" dabei, noch immer besser zu werden.

  • […] Schaut man sich dann noch heutige Autos an und wieviel Material da vermischt ist, dann sind die unisono Sondermüll und müßten als solcher auch entsorgt werden. Kein Autohersteller wird an diesen Kosten beteiligt […]

    Diese Aussage ist natürlich grundlegend falsch, denn erstens geht die Verwendung zahlreicher nicht oder nur erschwert zu recycelnden Materialien auf vom Gesetzgeber angeordnete Zulassungsbestimmungen zurück, die entsprechende Entwicklung der Fahrzeuge, die auf den unterschiedlichen Märkten dann noch zulassungsfähig sind, zahlt der Hersteller aus eigener Tasche, und mit der kostenlosen Rücknahme von Altfahrzeugen zur Entsorgung durch den Händler hat "Papa Staat" den Autoherstellern ebenfalls zusätzliche Kosten aufgebürdet…

  • Diese Aussage ist natürlich grundlegend falsch, denn erstens geht die Verwendung zahlreicher nicht oder nur erschwert zu recycelnden Materialien auf vom Gesetzgeber angeordnete Zulassungsbestimmungen zurück, die entsprechende Entwicklung der Fahrzeuge, die auf den unterschiedlichen Märkten dann noch zulassungsfähig sind, zahlt der Hersteller aus eigener Tasche, und mit der kostenlosen Rücknahme von Altfahrzeugen zur Entsorgung durch den Händler hat "Papa Staat" den Autoherstellern ebenfalls zusätzliche Kosten aufgebürdet…

    Die Aussage von Gun ist schon richtig und Konzerne, wie VW können ruhig mal zur Kasse gebeten werden, wenn sie 30 Milliarden US - $ verfügbar haben, um Strafen für ihre Kriminalität zu bezahlen. Dass das jetzt mit dem angeblich innovativen VW ID 3 vom Kunden und mit Staatlicher Subvention eines Mondpreises für ein völlig unausgereiftes Fahrzeug der Kunde refinanzieren soll, ist eine unverfrorene Frechheit. Selbst Autojournalisten haben derzeit alle Mühe, dieses "AUTO" schönzureden.

  • Das wird ihr auch nach der Verkehrswende nicht erspart bleiben, bloß dass da die Kostenlawine wohl erst ins Blickfeld rücken wird, wenn Entsorgung, Austausch und Recycling der Akkumulatoren anstehen…

    Wenn da nicht ...


    Zitat

    Duesenfeld zeigt, wie man Akkus verschrottet

    Das deutsche Chemieunternehmen Duesenfeld hat derweil einen Schredder unter Stickstoff gesetzt und zerlegt darin die ansonsten leicht entzündliche Lithium-Ionen-Batterie bis nur noch eines bleibt: Geschreddertes und Elektrolyt. Aus dem geschredderten Material gewinnt Duesenfeld die einstigen Rohstoffe Graphit, Mangan, Nickel, Kobalt und Lithium. Sie gehen in die (Re-)Produktion, um daraus neue Antriebsakkus zu bauen. Das Verfahren wird im folgenden Video erklärt. Der Erfolg:

    96 % aller Batteriebestandteile werden so einem neuen Kreislauf zugeführt
    der CO2-Fußabdruck bei der Produktion neuer Akkus verringert sich um 40 % im Vergleich zur Neuproduktion

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Das wird ihr auch nach der Verkehrswende nicht erspart bleiben, bloß dass da die Kostenlawine wohl erst ins Blickfeld rücken wird, wenn Entsorgung, Austausch und Recycling der Akkumulatoren anstehen…

    Eben, Recycling. Aus alten Batterien werden neue, und die werden verkauft. Also welche Kostenlawine?

    Strom kann man klimaneutral erzeugen, Kraftstoff nicht.Auch kann man weder verbrannten Kraftsoff recyclen, noch die Emissionen.


    Eigenartigerweise rechnen die Gegner der Elektroautos immer von der Rohstoffgewinnung ueber Produktion bis zum Lebensende eines Elektroautos. Bei Verbrennern messen sie die gesamte Umweltbelastung am Auspuff.

  • Diese Aussage ist natürlich grundlegend falsch, denn erstens geht die Verwendung zahlreicher nicht oder nur erschwert zu recycelnden Materialien auf vom Gesetzgeber angeordnete Zulassungsbestimmungen zurück, ...

    Ja, das ist schon der Kern. Da sind sie wieder, die zwei grundlegenden Probleme:


    1) Die Rolle der Politik wird vollständig ausgeblendet. Dabei war die es doch, die die grundsätzlichen Weichenstellungen vorgeschrieben hat. Z.B., dass auch die kleinste motorisierte Hutschachtel 101 Assistenzsysteme braucht und nach Hause telefonieren beherrschen muss.


    2) Externe Kosten eintreiben? Bitteschön! Dann aber nach den gleichen Berechnungsgrundlagen für alle und jedes Verhalten in der Gesellschaft einschließlich der Kosten nach 1). ! Da dürfte in mancher Blase das große Erwachen kommen und Geschrei einsetzen.