Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • Wenn da nicht […]

    […] Fa. Duesenfeld in [Verkehrs]-Wendeburg bei Peine wäre. Sieht recht energieaufwendig aus, was er da shreddert, kondensiert, zentrifugiert und am Ende als wiederverwendbaren Rohstoff in Apothekerfläschchen sammelt… diese Laborproben kann er dann ja wieder nach Ostasien verschiffen, wo im großen Maßstab Nachschub an Akkumulatoren produziert wird. Er muss nur den Preis anderer Rohstofflieferanten unterbieten… und in der benötigten Größenordnung zu liefern imstande sein!

  • Und wo ist das Problem? 9 (in Worten neun) Systeme, die für Pkw vorgeschrieben sind, die Sicherheit erhöhen und zum großen Teil schon in neuen Autos vorhanden sind.

    Keines dieser Systeme erhöht die Sicherheit, sondern bestenfalls die Illusion, sicherer zu fahren…

    WAS erhöht wird, ist die Überwachung des Bürgers - und die Verkaufszahlen für den den ganzen elektronischen Sondermüll-Klimbim, der das Fahrzeug erst verteuert, dann dessen Verbrauch erhöht und zuletzt dessen Lebensdauer verkürzt…


    Gut, parallel zu dem sicherheitstechnologischen Overkill sinken natürlich die Neuzulassungen - was möglicherweise ebenfalls erwünscht ist… im Zuge des Gleichheitsgrundsatzes müssten jetzt all diese Systeme ja eigentlich auch auf Fahrrädern vorgeschrieben werden, was jene wegen des Gewichtszuwachses dann ziemlich unbrauchbar machen dürfte.

  • WAS erhöht wird, ist die Überwachung des Bürgers

    Dann setz dir einen Aluhut auf. Meine Güte.

    Klar, wenn natürlich Autofahrer der Meinung sind, sie können dank der neuen Sicherheitssysteme noch mehr rasen, ist der Gewinn gleich Null. Ähnlich wie beim ABS, als manche dachten, sie können damit die Gesetze der Physik austricksen.

  • Für mich waren das Proben. Klar, in einer Pilotanlage wird nicht so viel anfallen wir in einer großtechnischen.

    Diese großtechnische Recyclinganlage ist zunächst einmal nicht real, und ihr Bau und Betrieb wird recht kostspielig und energieaufwendig werden… dann muss auch die Zuführung der zu recycelnden Alt-Akkus genau dorthin organisiert und bewerkstelligt werden… der CO2-Fußabdruck schwillt zusehends an… und wie gesagt: Die zurückgewonnenen Roh- bzw. Wertstoffe dürfen bei Wiederverkauf den marktüblichen Rohstoffpreis keinesfalls übersteigen, um Abnehmer zu finden.


    Dann stellt sich noch die Frage: Funktioniert das vorgestellte Verfahren unabhängig vom Akku-Typ? Im Filmchen waren ja gleichartige Akkumulatoren zu sehen… aber wie viele konstruktiv unterschiedliche Akkus sind eigentlic bei Elektromobilen im Einsatz?

  • Diese großtechnische Recyclinganlage ist zunächst einmal nicht real, und ihr Bau und Betrieb wird recht kostspielig und energieaufwendig werden… dann muss auch die Zuführung der zu recycelnden Alt-Akkus genau dorthin organisiert und bewerkstelligt werden…

    der CO2-Fußabdruck schwillt zusehends an… und wie gesagt: Die zurückgewonnenen Roh- bzw. Wertstoffe dürfen bei Wiederverkauf den marktüblichen Rohstoffpreis keinesfalls übersteigen, um Abnehmer zu finden.


    Guck mal genau hin: Die Akkus werden dezentral geschreddert. In Großanlagen werden die einzelnen Stoffe gewonnen. Der CO2-Fußabdruck wird günstiger mit größer werdender Anlage. Ob es tatsächlich billiger wird als wenn Kinder in Afrika uns die Rohstoffe aus der Erde holen, ist natürlich fraglich.

    aber wie viele konstruktiv unterschiedliche Akkus sind eigentlic bei Elektromobilen im Einsatz?

    Sag du es.

  • […] Der CO2-Fußabdruck wird günstiger mit größer werdender Anlage. […]

    Ah ja. Je größer die Anlage, desto größer das Einzugsgebiet, aus dem die nicht mehr funktionstüchtigen Akkus in dezentral geshreddertem Zustand hintransportiert werden… das verlangt zahlreiche Shredderanlagen, Zwischenlagerfläche und Transportbewegungen. Ich seh' schon, wie winzig de CO2-Fußabdruck wird!

  • Diese großtechnische Recyclinganlage ist zunächst einmal nicht real, und ihr Bau und Betrieb wird recht kostspielig und energieaufwendig werden… dann muss auch die Zuführung der zu recycelnden Alt-Akkus genau dorthin organisiert und bewerkstelligt werden…

    Du hast den Film also nicht gesehen bzw. verstanden.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Ah ja. Je größer die Anlage, desto größer das Einzugsgebiet, aus dem die nicht mehr funktionstüchtigen Akkus in dezentral geshreddertem Zustand hintransportiert werden… das verlangt zahlreiche Shredderanlagen, Zwischenlagerfläche und Transportbewegungen. Ich seh' schon, wie winzig de CO2-Fußabdruck wird!

    Weißt Du eigentlich welche und wieviel Prozessschritte nötig sind um Benzin zu raffinieren ?

  • Du hast den Film also nicht gesehen bzw. verstanden.

    Er will es nicht verstehen. Der Film war gut und wer zuhören kann, erkennt das Potenzial dieser guten Geschäftsidee. Unser Sub ist nun mal dagegen und das muß er auch verdeutlichen, egal wie absurd seine Einlassungen dazu auch sind.


    mfg