Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • Es soll ja auch für die breite Masse nichts da sein....die sollen zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren oder in der Bahn und in müffelnden Öffi's rumhängen....

    Individuelle, selbstgefahrene Mobilität mit fetten Batteriekisten sollen sich auch nur die fetten Bankkontoinhabern und ein paar ausgewählte grüne Ökofaschisten leisten können....

    Immer lustig zu lesen, wie Leute, die als Hobby unter heftigem Benzinverbrauch im Land herumknattern, immer "die da oben", die "fetten Bankkonteninhaber", beschimpfen, weil die ihnen das angeblich vermiesen und alle aufs Fahrrad zwingen wollen.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Zu den […]

    […] Leute[n], die als Hobby unter heftigem Benzinverbrauch im Land herumknattern, […]

    […] kannst Du unseren techniker1 nicht ernstlich zählen, fährt er doch einen Peugeot der Kompaktklasse, der auf Landstraßen sportlich gefahren, kaum auf 7 Liter Verbrauch pro 100 km Fahrstrecke kommen sollte… da sieht die Ökobilanz bei den Leuten, die ihr Auto stets nur auf derart kurzen Strecken bewegen, dass Motor und Betriebsflüssigkeiten (Kühlwasser, Öl) nicht einmal ihre Betriebstemperatur erreichen, weit schlechter aus…

  • Immer lustig zu lesen, wie Leute, die als Hobby unter heftigem Benzinverbrauch im Land herumknattern, immer "die da oben", die "fetten Bankkonteninhaber", beschimpfen, weil die ihnen das angeblich vermiesen und alle aufs Fahrrad zwingen wollen.

    Zwischen E-Mobilität und zurück in den Wald gibt es für einige nichts. Das spiegelt im Gros auch deren Vorstellungsgabe wieder. Ein "Dazwischen" scheint nicht vorstellbar und wenn jetzt jemand noch die Floskel bedient, dass der "Markt sich selbst regelt" bringt, dann ist der Höhepunkt inhaltsleerer Argumentation erreicht. ;)


    mfg

  • […] wenn jetzt jemand noch die Floskel bedient, dass der "Markt sich selbst regelt" bringt, dann ist der Höhepunkt inhaltsleerer Argumentation erreicht.

    Eben. Der "Markt" für Elektro-Pkw würde dieser politischen Vision nämlich keineswegs zum Durchbruch verhelfen - deswegen ist ja auch eine überaus großzügige Kaufprämie ausgelobt worden, die, wie alle Geldgeschenke dieser Machart, durch Mitnahmeeffekte eine Marktverzerrung bewirkt…

  • Die Probleme der E-Mobilität sind in der Verlagerung der Umweltschäden in Entwicklungsländer zu erkennen, wie schon bei der Beimischung von sogenannten Biokraftstoffen, die zur Regenwaldabholzung führen. Desweiteren belastet man die Käufer dieser Vehikel trotz erheblicher Einsparungen in der Produktion aufgrund wesentlich weniger Bauteile und Baugruppen mit Mondpreisen, die dann der Steuerzahler ausgleichen soll, damit die Dinger, die höchstens für den Stadtverkehr taugen, gekauft werden. Der Gipfel sind dann die Strompreise an den Ladesäulen, die mit bis zu 1,30 Euro/kwh jegliche vertretbare Höhe übersteigen und längere Fahrten zum Luxus werden lassen.

  • […] Desweiteren belastet man die Käufer dieser Vehikel trotz erheblicher Einsparungen in der Produktion aufgrund wesentlich weniger Bauteile und Baugruppen mit Mondpreisen […]

    Natürlich entfallen beim rein elektrisch betriebenen Fahrzeug der Verbrennungsmotor, das Schaltgetriebe und die Abgasanlage… allerdings entsteht der Löwenanteil der Fertigungskosten auf die Fahrzeugentwicklung, die Einrichtung der Fertigungsstraßen/Programmierung der Roboter - und natürlich die Sicherheitsvorkehrungen… bei Hybridfahrzeugen hingegen sind Verbrennungsmotor nebst Abgasanlage zusätzlich vorhanden… mit dem Akku steigt zudem das Leergewicht des Fahrzeugs, weswegen das Fahrwerk andere Bauteile benötigt, um eine vergleichbare Zuladung wie ein vergleichbares konventionell angetriebenes Fahrzeug aufweisen zu können…


    Der Aufpreis der Elektromobilität ist also fertigungstechnisch durchaus angemessen - zudem, wenn man bedenkt, dass Automobile längst nicht mehr auf Vorrat produziert werden, um dann auf Halde zu stehen, sondern üblicherweise der Kundenauftrag unter Vorgabe der Wunschausstattung die Produktion des jeweiligen Exemplars erst startet, was dann eine mehrwöchige Lieferzeit mit sich bringt.

  • Immer lustig zu lesen, wie Leute, die als Hobby unter heftigem Benzinverbrauch im Land herumknattern, immer "die da oben", die "fetten Bankkonteninhaber", beschimpfen, weil die ihnen das angeblich vermiesen und alle aufs Fahrrad zwingen wollen.

    Leseschwäche?

    Von "die da oben" hab ich nix geschrieben, und davon, das die "fetten Bankkonteninhaber" uns das alles vermiesen wollen, auch nicht.

    Aber die grünen Ökofaschisten wollen das schon....und mehr als "angeblich vermiesen".....

    Und ich muss dich enttäuschen, mein Töfftöff hat gar keinen so heftigen Benzinverbrauch....

    Und selbst 2030 fahren hier noch Verbrenner rum, zwar vielleicht keine Neufahrzeuge, aber der Gebrauchtmarkt bieten dann immer noch genügend Auswahl, denn von heute auf morgen kann man diesen wohl nicht verbieten, ohne einen Aufstand zu provozieren.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Und selbst 2030 fahren hier noch Verbrenner rum, zwar vielleicht keine Neufahrzeuge, aber der Gebrauchtmarkt bieten dann immer noch genügend Auswahl, denn von heute auf morgen kann man diesen wohl nicht verbieten, ohne einen Aufstand zu provozieren.

    Die kannst dann für ein paar Tage anmelden und zahlt übelst hohe Steuern dafür. Annalena wird dich ficken. :D

  • Zwischen E-Mobilität und zurück in den Wald gibt es für einige nichts. Das spiegelt im Gros auch deren Vorstellungsgabe wieder. Ein "Dazwischen" scheint nicht vorstellbar ...

    Kann das nicht auch daran liegen, dass in den Visionen der Befürworter ebenfalls kein "Dazwischen" vorkommt?? Ich jedenfalls habe nur davon gelesen, was alles nicht mehr geht. Sei es durch künstliche Verteuerung oder Verbote. Ich habe nichts davon gelesen, wie es ersetzt oder anders kompensiert werden soll. Wie man das Leben denn so allgemein gestalten möchte. In der Realität mit konkreten, nachvollziehbaren Maßnahmen, nicht in irgend einer Traumwelt. Und das betrifft auch, aber eben nicht nur, den Bereich Automobil.

  • Die kannst dann für ein paar Tage anmelden und zahlt übelst hohe Steuern dafür. Annalena wird dich ficken.

    Da z.B. ich auf mein Auto angewiesen bin, wegen der Arbeit, bleibe ich ganz einfach zu Hause und Annalena kann sich überlegen, wie sie das dem Rest der arbeitenden Bevölkerung klar macht, das immer mehr Leute ihren Job schmeissen und einfach zu Hause bleiben, und sie dann für ALG oder Hartz IV aufzukommen haben....

    Denn eine E-Karre kann eben nicht jeder fahren mangels Lademöglichkeit und Anschaffungskosten...

    Und jetzt frage ich dich:

    Wer fickt dann hier wen?

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Kann das nicht auch daran liegen, dass in den Visionen der Befürworter ebenfalls kein "Dazwischen" vorkommt??

    Die reden manchmal von Hybridfahrzeugen, was wir ja heute schon bei den Öffis haben. Aber das ist nur eine Übergangslösung. Auf Dauer wird Oma Umweltsau kein Fahrzeug mehr betreiben dürfen, das Abgase in die Luft pustet. Das hat sie schon viel zu lange getan. :)

  • Die reden manchmal von Hybridfahrzeugen, was wir ja heute schon bei den Öffis haben. Aber das ist nur eine Übergangslösung. Auf Dauer wird Oma Umweltsau kein Fahrzeug mehr betreiben dürfen, das Abgase in die Luft pustet. Das hat sie schon viel zu lange getan. :)

    Pitti, Dein Hecheln stößt zuviel Kohlenmonoxid in die Luft aus! Ts, ts. ;)

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Da z.B. ich auf mein Auto angewiesen bin, wegen der Arbeit, bleibe ich ganz einfach zu Hause […]

    Wenn ich Deine bisherigen Beiträge richtig verstanden habe, sind's aber nur noch wenige Jahre bis zum Renteneintritt, und damit endet dann die Systemrelevanz Deiner Tätigkeit - und damit die z.Zt. gewährte Bewegungsfreiheit… die Verteuerung des Automobils und der zu seinem Betrieb nötigen Kraft- und Schmierstoffe wird manchen Rentners Bewegungsradius erheblich einschränken… das ist sozusagen der CO2-Steuer-Generationenvertrag neuester Machart.

  • Auf Dauer wird Oma Umweltsau kein Fahrzeug mehr betreiben dürfen, das Abgase in die Luft pustet. Das hat sie schon viel zu lange getan. :)

    Weißt du, ich hatte da mal einen 20- jährigen vor ein paar Jahren, als diese Tiny- Houses auftauchten. Der hat mir erzählt, wie toll das doch wäre und wie viel gute Sachen man damit für die Umwelt tun könne. Und der Platz würde ihm als selbstständiger IT- Fuzzi mit gutem Verdienst durchaus reichen. Ich hab ihn dann nur gefragt, wo er da die Steuerunterlagen der letzten 10 Jahre gesetzeskonform aufbewahren möchte. Die Antwort war nur Gestammel von irgendwelchen Clouds und das werde man regeln. Nur hat man es nicht geregelt. Du verstehst, wo das Problem liegt? Das ist auch hier so. Der Staat hat sich daran gewöhnt, dass der Bürger es schon richten wird. Das er schon irgendwie im einen Tagesausflug mit ÖPNV entfernten Verwaltungszentrum auftauchen wird. Auf seine Kosten. Das wird aber nicht so bleiben, denn die Geduld des angefressenen Bürgers ist auch in Deutschland endlich.

  • Weißt du, ich hatte da mal einen 20- jährigen vor ein paar Jahren, als diese Tiny- Houses auftauchten. Der hat mir erzählt, wie toll das doch wäre und wie viel gute Sachen man damit für die Umwelt tun könne. Und der Platz würde ihm als selbstständiger IT- Fuzzi mit gutem Verdienst durchaus reichen. Ich hab ihn dann nur gefragt, wo er da die Steuerunterlagen der letzten 10 Jahre gesetzeskonform aufbewahren möchte. Die Antwort war nur Gestammel von irgendwelchen Clouds und das werde man regeln.

    Ach ja, Tiny Houses... Mit 12 habe ich im Garten meiner Großeltern mein erstes "Tiny-House" gezimmert um meine Ruhe zu haben.


    Die selbe Oma ( die nie einen Autoführerschein hatte ) hätte übrigens gefragt ob der Fuzzi da vielleicht 'ne Laube meint...


    Und wenn wäre Sie mit mir auch zum Imbiss(wagen) gegangen und nicht zum Foodtruck. ( etc. etc. etc. )


    Das ist ja das große Geheimnis warum gewisse Interessierte, egal wo Sie sitzen und womit Sie etwas lostreten um Umsatz generieren gern diese Generationen-gegen-sich-Ausspielen oder auf alle-über-30-sind-generell-doof-Kiste dem geneigten Publikum vortäuschen.


    Ob das nun im Konsum, im "Lifestyle", in einer "Haltung" gegen oder für etwas ist... egal. Denn die Alten könnten eventuell den Jüngeren erzählen das nix neu ist sondern alles schon erlebt, alles schon mal irgendwie dagewesen ist. Oder schlimmer, wie sie verarscht werden.


    Genau wie bei geschilderten hypen, gut bezahlten IT Fuzzi der auf Zeit den Nonkonformisten macht. Spätestens nach dem ersten Winter oder nach dem die Freundin nölt oder sogar deren Bauch sich entwickelt, ist dieses große Abenteuer "Down-sizing" vorbei.

  • Kann das nicht auch daran liegen, dass in den Visionen der Befürworter ebenfalls kein "Dazwischen" vorkommt??

    Ich habe die damit nicht ausgeschlossen.

    Ich jedenfalls habe nur davon gelesen, was alles nicht mehr geht. Sei es durch künstliche Verteuerung oder Verbote.

    Darum ja meine Anspielung auf den Spruch . Der Markt regelt hier nix, weil der durch Subventionen verzerrt wurde. Würde der Markt hier irgendwas regeln, dann sähen Zulassungszahlen und Preise ganz anders aus.


    Regeln muß man schon erlassen, wenn man gewisse Ziele erreichen will. Da brauchen wir nicht drübber zu diskutieren. Und wenn die Emissionen sinken sollen, dann müssen Grenzwerte definiert werden.

    Wenn der Regulierer sich aber auf der Nase herum tanzen läßt (Betrug bei Abgaswerten), PKW Bauer Mios an Dividenden ausschütten und trotzdem Hilfsgelder und Subventionen abgreifen, ein PKW wie ein auch immer gesehenes Statussymbol beworben wird, völlig sinnfreie PS Boliden nicht als "Luxus" eingestuft und besteuert werden, so lange ist ALLES schief!


    Die Scherben, die bleiben, lasten wir dann schön wieder der nächsten Generation auf.


    Natürlich müssen wir umdenken. Natürlich geht das auch ohne den Verlust der jetzigen Mobilität und natürlich geht es umweltfreundlicher. Würde unsere Regierung El- Mobilität wirklich wollen, stünden längst überall Lademöglichkeiten zur Verfügung. Steuerbefreiung und Abgabenfreier Ladestrom wären sinnvoll, natürlich mit genormten Anschlüssen für alle und Strom aus grünen Quellen.

    Wer sich aber vor den Stromkonzernen bückt und sich davor scheut, die in die Verantwortung zu nehmen, die mit Verschmutzung der Luft und Umwelt Jahrzehnte lang grandios verdient haben, hat solches nicht wirklich vor.


    Alles in allem hat man so gut wie alles falsch gemacht oder falsche Prioritäten gesetzt.

    Der Markt wurde gelenkt, und zwar in die Richtung, die Politiker vorgaben und nicht was Kunden erwarteten. Der Staat hat nämlich niemanden zu bevorzugen oder zu vernachlässigen.

    Und ich sehe grad bei der el Mobilität Parallelen zur Solarindustrie. ....ich erinnere, da waren wir mal DIE Spezis schlechthin!


    Ja, wir hören immer nur, was nicht geht. Warum sollten wir das aber glauben? ;)

    Und warum sollten wir dann solche ideenlosen Schwätzer wieder wählen? Seit 16 Jahren trampeln wir auf der Stelle herum und es hat sich nicht wirklich etwas getan. Außer, dass wir immer mehr Innovation und Produktion ins Ausland verlagert haben. ...weils Lohnkosten spart. ;)


    mfg

  • Da z.B. ich auf mein Auto angewiesen bin, wegen der Arbeit, bleibe ich ganz einfach zu Hause und Annalena kann sich überlegen, wie sie das dem Rest der arbeitenden Bevölkerung klar macht, das immer mehr Leute ihren Job schmeissen und einfach zu Hause bleiben, und sie dann für ALG oder Hartz IV aufzukommen haben....

    Denn eine E-Karre kann eben nicht jeder fahren mangels Lademöglichkeit und Anschaffungskosten...

    Und jetzt frage ich dich:

    Wer fickt dann hier wen?

    Das beste Mittel, diese Politik zu verhindern, besteht darin, die Grünen eben nicht zu wählen und sie möglichst unter der 5 % Hürde zu belassen.:):):):):!:

  • Alles in allem hat man so gut wie alles falsch gemacht oder falsche Prioritäten gesetzt.

    Das mag ja sein. Nur steht im Entwurf des Wahlprogramms der Grünen (die ja derzeit den Futtertrögen entgegensehen) nichts anderes als "Weiter so!" und "Mehr davon!" Dieselben Sachen, die ja gerade mit einer zunehmend linksgrünen Kanzlerin ins Dilemma geführt haben. Nur zur Erinnerung:


    Wie üblich kein Wort dazu, wie das zu finanzieren sei, welche Kostenfolgen das auf andere Bereiche hat, wie es praktisch unter den konkreten Bedingungen in DE funktionieren soll. Oder warum jetzt klappen sollte, was seit 20 Jahren nicht funktioniert. Kein Wort dazu, warum es nicht funktioniert hat. Jetzt also "Mehr!" davon. Überzeugend ist das nicht. Und ich glaube auch nicht daran, dass unter solchen Umständen Mobilität Stand heute für jeden erhalten bleibt.