Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • Kreuzungen, das sind die Orte, wo Menschen grundsätzlich nicht atmen. An Kreuzungen gibt es auch keine Fußgänger, Mütter mit Kinderwagen und Radfahrer (falls diese mal an der roten Ampel warten) - die atmen alle in der Nähe von Kreuzungen nicht, Genauso wenig wie die Anwohner in Eckhäusern.


    Deshalb ist es Unsinn, dort zu messen? Ich denke, eher ist die EU-Vorschrift zu bemängeln, die 25m Abstand von den kritischsten Punkten verlangt.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Kreuzungen, das sind die Orte, wo Menschen […]

    […] allenfalls kurz verweilen, bis sie ihren Weg fortsetzen - werden sie dabei (wegen der stau-, wartezeiten-, verschleiß- und kostenmaximierenden Ampelschaltung länger als nötig aufgehalten und dabei den bei Verkehrsfluss weit geringer anfallenden Emissionen ausgesetzt, liegt das allein an der regionalen Verkehrspolitik - die EU-Gesetzgebung hat recht genau beschriebene Anordnungen verfasst, in welchen Entfernungen zur Straße die Messstationen aufzustellen sind, um realistische Messergebnisse liefern zu können. Nur in Deutschland wird bevorzugt unmittelbar am Auspuffendrohr gemessen… welch ein Wunder also, wenn dann die politisch gewünschten Grenzwertüberschreitungen praktisch in jeder Stadt "nachgewiesen" werden, damit "Handlungsbedarf" daraus abgeleitet werden kann, liegt der Verdacht nahe, dass beim langen Marsch durch die Instanzen unsere Grünfinken und sonstigen Automobilgegner längst im mittleren und gehobenen Dienst der Behörden angelangt sind.

  • […] allenfalls kurz verweilen, bis sie ihren Weg fortsetzen - werden sie dabei (wegen der stau-, wartezeiten-, verschleiß- und kostenmaximierenden Ampelschaltung länger als nötig aufgehalten und dabei den bei Verkehrsfluss weit geringer anfallenden Emissionen ausgesetzt, liegt das allein an der regionalen Verkehrspolitik - die EU-Gesetzgebung hat recht genau beschriebene Anordnungen verfasst, in welchen Entfernungen zur Straße die Messstationen aufzustellen sind, um realistische Messergebnisse liefern zu können. Nur in Deutschland wird bevorzugt unmittelbar am Auspuffendrohr gemessen… welch ein Wunder also, wenn dann die politisch gewünschten Grenzwertüberschreitungen praktisch in jeder Stadt "nachgewiesen" werden, damit "Handlungsbedarf" daraus abgeleitet werden kann, liegt der Verdacht nahe, dass beim langen Marsch durch die Instanzen unsere Grünfinken und sonstigen Automobilgegner längst im mittleren und gehobenen Dienst der Behörden angelangt sind.

    Das ist wirklich dummes Zeug, denn die Kommunen haben nicht das geringste Interesse daran, dass bei ihnen Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden, weil das immer teuer wird und die Bürger verärgert. Sie tun das nur auf Druck. So viele "Grünfinken" gibt es gar nicht und schon gar nicht in den Behörden, dass sie gegen die schwarzen oder geschwärzten Behördenmitarbeiter einen Stich machen könnten.

  • Na, was sehe ich denn da Faszinierendes?: Der sprichwörtlich Holzweg hat, je nach natürlicherweise vorgefundener Bodenbeschaffenheit, einstmals das Reisen bequemer, ja komfortabler gemacht, mithin stellten Plank Roads einen echten Fortschritt dar. Die Wirtschaft benötigte halt immer schon Investitionen in den Verkehrswegebau!

    Hierzulande findet man hölzerne Steige wohl nur in Dünen- und Moorlandschaften - und ausschließlich Fußgängern vorbehalten…

  • Der sprichwörtliche Holzweg war übrigens gerade kein befestigter Weg und endete als Sackgasse im Wald.

    Wenn der sprichwörtliche Holzweg den Weg, den das im Wald geschlagene Holz zurücklegt, bis es verbaut oder auch verbrannt wird, dann endet er er nicht im Wald, sondern beginnt dort… m Übrigen bleibt dennoch bemerkenswert, dass etwa um das Jahr 1840 in Alabama so eine Plank Road angelegt worden ist, wenn doch, wie der Chronist des amerikanischen Straßenbaus, Carl Rakeman, dokumentiert hat, dass bereits 1823 die erste US macadamia road angelegt wurde.

  • […] Wer sich sprichwörtlich auf dem Holzweg befindet, geht in Richtung Wald und damit in eine Sackgasse.

    Als politische Maxime mag, anders als bei Henry David Thoreau, der Rückzug in die Wälder wirklich in eine Sackgasse führen - und da Sackgassen verkehrstechnisch gesehen nur eine Stichstrecke sind, kann nicht verwundern, dass Stadtplanung und Stadtentwicklung auch hier neue Wege einzuschlagen bestrebt sind…

  • Die Einen sagen, die Zukunft des Automobils sei elektrisch, die Anderen sagen, die Zukunft des Automobils sei chinesisch… wie ich gerade lesen, wird die vor geraumer Zeit vom Markt verschwundene britische Automarke MG "wiederbelebt". Der chinesische Konzern SAIC verkauft seit dem Frühjahr auf dem chinesischen Heimatmarkt ein elektrisch betriebenes SUV, dessen Markteinführung als in Europa im Herbst starten soll, und das ab 2020 auch in Deutschland, online zu haben sein soll…


    Dass China in großem Maße Produktpiraterie betreibt und gern Fälschungen (Armbanduhren und Markenjeans) ahnungslosen Touristen erfolgreich andreht, ist ja irgendwie bekannt - und dies wurde auch schon im James Bond Film "Tomorrow never dies" auf die Schippe genommen…