Das ebenso unerschöpfliche wie unvermeidliche Thema Automobil

  • […] wenn das Wort Auto nicht darin vorkommt, […]

    […] ist das unerheblich, solang der Themenbezug gewahrt ist. Und um den Bogen dorthin zu schlagen, werfe ich bevorzugt, bevor das Thema gänzlich ins Abseits bzw. in Vergessenheit gerät, immer wieder einen Blick auf die Geschichte des Automobils. Beispielsweise bietet das hübsche Städtchen Hameln diesbezüglich einiges Entdeckenswerte. Die mehr als zwanzigjährige Automobilproduktion dort wirkt bis heute nach, wie Reinhard Burkart im Gespräch mit Arno Wahl begeistert erläutert.

  • Seit der autofreie Thread eröffnet ist, drängen sich die Beiträge mit Verkehrsbezug dort… das Automobil selbst - schon die letztjährige IAA kündete ja vom nachlassenden Interesse selbst der Her- und Aussteller - scheint kein Thema mehr… auch die Ära der erdgasbetriebenen Pkw neigt sich - mit nur etwa 0,2% am Gesamtbestand zugelassener Pkw - ihrem Ende entgegen, Dennoch bringt Skoda, beliebteste Importmarke auf deutschen Straßen, unter der Typbezeichnung Scala ein Abschiedsmodell dieses sterbenden Marktsegments heraus.

  • Seit der autofreie Thread eröffnet ist, drängen sich die Beiträge mit Verkehrsbezug dort… das Automobil selbst - schon die letztjährige IAA kündete ja vom nachlassenden Interesse selbst der Her- und Aussteller - scheint kein Thema mehr… auch die Ära der erdgasbetriebenen Pkw neigt sich - mit nur etwa 0,2% am Gesamtbestand zugelassener Pkw - ihrem Ende entgegen, Dennoch bringt Skoda, beliebteste Importmarke auf deutschen Straßen, unter der Typbezeichnung Scala ein Abschiedsmodell dieses sterbenden Marktsegments heraus.

    Skoda als importmarke zu bezeichnen, ist schon gewagt, denn es handelt sich dabei nur noch um einen Ableger des unseligen VW Konzerns. Skoda kaufen jene, die VW in Verkennung der Tatsachen als angebliche VW-Qualität zu etwas verbilligten Preisen erwerben wollen, wobei man durchaus anerkennen kann, dass Skoda, wie auch Seat, mittlerweile aus VW Technik bessere Endprodukte herzustellen in der Lage sind.

  • Skoda als importmarke zu bezeichnen, ist schon gewagt […]

    Nö. Firmensitz der Automarke Skoda liegt in Mladá Boleslav, das ist entscheidend. Es gibt auch eine für den Import nach Deutschland gegründete Tochtergesellschaft (Skoda Deutschland GmbH)… und die Fahrzeuge der Marke Skoda waren jahrzehntelang fertigungstechnisch und qualitativ bei weitem nicht international so konkurrenzfähig, wie sie's heutzutage sind…

  • Es ist löblich, dass unser grauer Kater in diesem Zusammenhang auch die spanische Marke SEAT nennt, die sich gegenüber den Zeiten, in denen sie in Lizenz Nachbauten der billigeren Renault- und FIAT-Fahrzeugtypen zusammengeschustert hat, zum ernstzunehmenden europäischen Autohersteller mausern durfte.

  • Nö. Firmensitz der Automarke Skoda liegt in Mladá Boleslav, das ist entscheidend. Es gibt auch eine für den Import nach Deutschland gegründete Tochtergesellschaft (Skoda Deutschland GmbH)… und die Fahrzeuge der Marke Skoda waren jahrzehntelang fertigungstechnisch und qualitativ bei weitem nicht international so konkurrenzfähig, wie sie's heutzutage sind…

    Alles Firmenkonstruktionen, die die Besitzverhältnisse verschleiern und VW zum Maximalprofit verhelfen, der es dann möglich macht, auch kriminelle Verhaltensweisen des Konzerns und daraus resultierende Strafzahlungen zu verkraften. Die Marke Klement und Laurin hatte schon einen guten Ruf als an VW noch nicht zu denken war.

  • […] Die Marke Klement und Laurin hatte schon einen guten Ruf als an VW noch nicht zu denken war.

    Sie hatte, das ist richtig - und das ist aber verdammt lang her… verschleiert wird die Zugehörigkeit der Marke Skoda zum VW-Konzern übrigens in keiner Weise, und die Marken/Angebotspaletten passen ja auch bestens zusammen - es werden Fahrzeuge in allen marktgängigen Kategorien angeboten, die Kundenzufriedenheit lässt kaum Wünsche offen, Händler- und Werkstättennetz sind dicht genug gewebt, dass der Skoda-Kunde nicht fürchten muss, dass sein Gebrauchtwagen als Exot gilt…

  • Sie hatte, das ist richtig - und das ist aber verdammt lang her… verschleiert wird die Zugehörigkeit der Marke Skoda zum VW-Konzern übrigens in keiner Weise, und die Marken/Angebotspaletten passen ja auch bestens zusammen - es werden Fahrzeuge in allen marktgängigen Kategorien angeboten, die Kundenzufriedenheit lässt kaum Wünsche offen, Händler- und Werkstättennetz sind dicht genug gewebt, dass der Skoda-Kunde nicht fürchten muss, dass sein Gebrauchtwagen als Exot gilt…

    Der VW Konzern macht sich intern selbst Konkurrenz, nützt die Vergütungsdifferenzen der lebendigen Arbeit aus, um Surplusprofite zu generieren und im Grunde gibt es kaum Unterschiede in den Angeboten von Skoda, Seat, VW oder sogar Audi, einzig die Preise triften teils erheblich auseinander, woraus sich der Erfolg von Skoda ergibt.

  • Der VW Konzern macht sich intern selbst Konkurrenz, nützt die Vergütungsdifferenzen der lebendigen Arbeit aus, um Surplusprofite zu generieren und im Grunde gibt es kaum Unterschiede in den Angeboten von Skoda, Seat, VW oder sogar Audi, einzig die Preise triften teils erheblich auseinander, woraus sich der Erfolg von Skoda ergibt.

    Noe, VW erweitert so den Kundenkreis. Skoda? Habe ich mir angeschaut, kaufe ich nicht. Die Verabeitung ist miserabel, also fuer den weniger anspruchsvollen Kundenkreis. SEAT finde ich OK. Hier setzt VW auf Kunden von der Iberischen Halbinsel. Audi ist ein veredelter VW, also eine andere Kundenschicht wie Skoda. Dazu kommt der Markt Osteuropas, Skoda ist vertraut. Opel heisst in GB ja auch nicht Opel, ein Brite bevorzugt Vauxhall.

  • […] Opel heisst in GB ja auch nicht Opel, ein Brite bevorzugt Vauxhall.

    Vaushall ist zwar der älteste noch existierende britische Automobilhersteller, 1903 wurde der erste Kraftwagen vorgestellt, von dem insgesamt ca. 70 Exemplare verkauft wurden. Davor hatte Vauxhall vor allem Pumpen und im Schiffbau benötigte Komponenten produziert.

    1925 erwarbt GM dann die britische Autofirma in Luton, Opel in Rüsselsheim kam ein paar Jahre später hinzu - und erst danach dürften sich die Fahrzeug Opels und Vauxhalls geähnelt haben, wie ein Ei dem anderen… in ihren Glanzzeiten standen Vauxhall-Fahrzeuge für Sportlichkeit und Eleganz. GM fokussierte die nach Erwerb der Marke rasch gesteigerte Produktion auf den Massenmarkt.