Wirtschaftsabschwung - kommt er oder kommt er nicht?

  • Beim Durchsehen der heutigen Presseveröffentlichungen fiel auf, dass wieder vermehrt Artikel erscheinen, die sich mit dem vermeintlich drohenden Konjunktureinbruch befassen. Mal mit einem Unterton "So schlimm wird's gar nicht" wie bei ZON , mal eher pessimistisch, hier in Bezug auf Sachsen und den Brexit. Einig in der Bewertung ist man sich scheinbar nicht. Nicht bei den Autoren und auch nicht unter den Kommentatoren bei ZON.


    Ich persönlich glaube, wir müssen uns auf ein sehr geringes oder gar kein Wachstum einstellen. Dafür sprechen viele Argumente. Brexit, noch immer nicht gelöste Finanzkrise, verstärkte von der Politik ausgehende Unsicherheiten... Was denkt ihr?

  • Abnehmende materielle Ressourcen, gleichzeitig alternativlose Installation von Technologien (Ursünde der Elektromobilität), die jetzt schon nach knappen Ressourcen greifen und zwangsläufig politische Abhängigkeiten zur Folge haben, Reduzierung des Menschen auf die Rolle einer neuen Finanzressource …


    … da hängt bereits manche gelbe Weste bereit zum Anziehen in Köpfen von Leuten, bei denen man es nicht für möglich hält.

  • […] Ich persönlich glaube, wir müssen uns auf ein sehr geringes oder gar kein Wachstum einstellen. Dafür sprechen viele Argumente. Brexit, noch immer nicht gelöste Finanzkrise, verstärkte von der Politik ausgehende Unsicherheiten […]

    In der Tat sprechen der Brexit und die bereits im Vorjahr die Schlagzeilen mich mehrenden über gegenseitige Androhung von Strafzöllen (USA, EU, China) dafür, dass das weltweite Konjunkturklima sich spürbar abkühlen werde - auch der IWF prognostizierte bereits im Herbst aufgrund der Handelskonflikte eingetrübte Aussichten für 2019. Der Chefvolkswirt des Bankhauses M.M.Warburg blickt verhältnismäßig gelassen in die Zukunft, warnt jedoch auch vor allzu übertriebenem Optimismus. Und bekanntlich hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung ja auch sehr von den Erwartungen der Investoren ab - die sind von Natur aus eher skeptisch oder vorsichtig.

  • … da hängt bereits manche gelbe Weste bereit zum Anziehen in Köpfen von Leuten, bei denen man es nicht für möglich hält.


    Wir stimmen wohl überein, dass weniger oder gar keine Konjunktur auch höhere soziale Spannungen mit sich bringt. Der zu verteilende Kuchen wird ja in jedem Fall kleiner, während die Zahl der zu unterstützenden Menschen steigt. Das muss zwangsläufig zu Verteilungskämpfen führen bzw. zu ihrer Verstärkung. Nur was soll man dagegen tun? Wachstum ist wegen der endlichen Ressource ja auch bäh...

  • Es gibt neben den Chancen für quantitatives - ressourcenabhängiges - Wachstum auch Chancen für qualitatives Wachstum. Letzteres entwickelt sich aktuell in ein - euphemisierend - Minuswachstum. Auffällig ist, das sich das, was sich nicht innerhalb Jahresfrist in shareholder value wandeln lässt, in einem stetigen Schrumpfungsprozess befindet, obwohl dadurch fundamentale kulturelle und gesellschaftliche betroffen sind.


    Eine von Ressourcenvernichtern angezettelte "Wertediskussion" halte ich von daher für eine weitere Desinformationsblase.

  • Wir stimmen wohl überein, dass weniger oder gar keine Konjunktur auch höhere soziale Spannungen mit sich bringt. Der zu verteilende Kuchen wird ja in jedem Fall kleiner, während die Zahl der zu unterstützenden Menschen steigt. Das muss zwangsläufig zu Verteilungskämpfen führen bzw. zu ihrer Verstärkung. Nur was soll man dagegen tun? Wachstum ist wegen der endlichen Ressource ja auch bäh...

    Da stimme ich nicht zu. Es müsste nicht unbedingt so ein, dass weniger oder gar keine Konjunktur höhere soziale Spannungen bedingt. Umgekehrt hat die florierende Konjunktur der letzten Jahre auch zu keinem Rückgang der in Deutschland seit längerem üblichen Armut geführt. Die sozialen Spannungen gibt es längst, sie zeigen sich nur in der deutschen Gartenzwergkolonie eher indirekt, weil die soziale Frage schamlos von denjenigen tabuisiert wird, die mit ihrem Verhalten Anlass zu dieser Frage geben.


    Der zu verteilende Kuchen war schon immer in jedem Fall zu klein, weil von dem eigentlich sehr großen Gesamtkuchen immer nur ein vergleichsweise kleinerer Teil zum Verteilen freigegeben wird, der große Rest ging und geht sofort an Minderheiten, die das kapitalistische System für ihre Egomanie missbrauchen.


    Ein Konjunkturabschwung könnte und wird diese Problematik verschärfen, ich sehe einen solchen Abschwung aber nicht als das eigentliche Problem, denn ein solcher kann zum wirtschaftlichen Geschäft gehören, wie eine verregnete Woche zu einem Hochsommer. Das eigentliche Problem erkenne ich in einer wenig nachhaltigen und oft korrupt angelegten Wirtschaftsweise, die die gegenwärtige soziale Spaltung in vielen Ländern der Welt bedingt, den europäischen Gedanken die Attraktivität gekostet hat und möglicherweise in das ganz große Chaos führen kann. Verteilungskämpfe wären da nur eine logische Folge.


    Was man dagegen tun soll/könnte?


    Endlich der sozialen Intelligenz zu dem Wachstum verhelfen,

    dass sich bis dato auf den Ebit der Konzerne, den Dax und die Gewinne der Superreichen beschränkt.

  • Ich persönlich glaube, wir müssen uns auf ein sehr geringes oder gar kein Wachstum einstellen. Dafür sprechen viele Argumente. Brexit, noch immer nicht gelöste Finanzkrise, verstärkte von der Politik ausgehende Unsicherheiten... Was denkt ihr?

    (Danke!)


    Der Ansicht bin ich auch. Immer währendes Wachstum der Wirtschaft kann man nicht erwarten. Wenn plötzlich die Milliarden ausbleiben, werden die Sünden der Regierung offenbar werden. Mark my words.


  • Wachstum ! Wachstum ! Wachstum !




    Ewig, quantitativ, exponentiell wuchernd !


    Das stetig wiederholte Glaubensdogma sogenannter, neoliberaler Glaubens-Propheten und einer opportunistischen Marionetten-Gefolgschaft in Politik, Wirtschaft, Medien…


    Gegen jede biologische, natürliche, physikalische Gesetzmässigkeit auf einem endlichen Planeten.


    Und die Menge tapst wie hypnotisiert in wahnhafter Faszination und verzückter Verwirrung den Apologeten der Krebswucherung hinter her.


    Koste es was es wolle !


    Halleluja !!!!!

    :Kneesuckly:



    Nun denn -


    Wir sind ansonsten längst in einem sogenannten Wirtschaftsabschwung / Konjunkturflaute…total global…


    Was sich auch schon seit Monaten aus Veröffentlichungen guter Autoren und in internationalen Medienberichten etc. entnehmen lässt.

    Wer sich da auf heimische Mainmedien, oder gar die bestens, monetär ausgestatteten, sogenannten Öffentlich-rechtlichen Sender, in ihrem pädagogisch betreuenden Lücken-Medien Konzept, bzgl. seiner Informationen reduziert, bekommt eine schöngefärbte Propaganda- und ausgefilterte Scheinrealität mit teils riesigen Informaltionslöchern präsentiert.


    Der global zunehmende Wirtschaftsabschwung hat teils systemisch bedingte, zyklische Gründe.


    Teils zeigen sich vermehrt die Auswirkungen ( sowohl ökonomisch, wie ökologisch etc.) eines ökonomischen Konstrukts welches auf der Hybris völlig irriger Dogmen, ewigen, quantitativ, exponentiellen Wachstums baut ( und so auch nur funktioniert !) und unter der totalitären Zwangsherrschaft des Finanz-Oligopols ( und seiner privatisierten, monetären Strukturen ) ideologisch und politisch flankiert und (vermeintlich) alternativlos durch gezogen ( T.I.N.A. / There Ist No Alternativ !) mittels der sogenannten, neoliberalen Glaubenslehre ( leere mit zwei ´e´ geschrieben trifft´s eigentlich besser !), letztlich nur eine Ziel- und Verteilungsrichtung kennt: die stetig steigenden Renditeerwartungen ( Shareholder Value / Zinseszins …) für die Damen und Herren des Geldes / Der Besitzer des Finanzoligopols und ihrer angeschlossenen Aggregate / Der globalen Konzerne, im zusammenwirken mit einer servilen, gut alimentierten Technokratur-Elite ( Aus Wirtschaft, Medien, Politik, Militär etc.) zu bedienen.


    Den Millionen und Milliarden fehlen, bei einer ihnen verweigerten, halbwegs korrekten Teilhabe, schlicht und ergreifend zunehmend die monetären Mittel um mittels Konsum, eine Wirtschafts-Konjuktur wachsen zu lassen, oder teils auch nur im Status Quo aufrecht zu erhalten.


    Des weiteren hat allen voran die FED, das Schuld-Geld Experiment, der Geldmengenüberflutung mittels ungedeckter Giralgeldschöpfung ( Aus dem Nichts) durch sogenannte Leitzinsanhebungen, begonnen, stark zu drosseln. Was nicht nur für die Blasen im Finanz-Casino exorbitante Folgen mit sich bringt, sondern sich letztlich auf alle, auch und gerade den sogenannten realwirtschaftlichen Märkten zunehmend auswirkt. Wobei der Begriff Markt / Märkte, der einst mal mit Begriffen wie Wettbewerb, Konkurrenz etc. verbunden war, was sicher noch für die unteren und mittleren Ebenen der sogenannten Marktteilnehmer zutrifft, für die multinationalen, mafiösen Strukturen und Macher längst zu einer holen Farce verkommen ist.

    Das Kredo in den höchsten Etagen von Organisationen wie Goldman Sachs, oder Black Rock heisst in diesen Tagen: ´Wettbewerb ist etwas für Loser !´

  • ´Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht und es helfen nur Menschen, wo Menschen sind.´( B.Brecht)


    Die Mensch und Natur zerstörende, strukturelle Gewalt eines total global durch gezogenen Ökonomie- und Ideologie-Konstruktes ( Die sogenannte ´Neoliberale Glaubenslehre´ unter der arithmetisch unausweichlich, totalitären Zwangsherrschaft des Finanz-Oligopols ), welches zunehmend auch bei den dumpfesten, konformistisch konditionierten, oder / und in chauvinistischer Ignoranz suhlenden Zeitgeist-Protagonisten, eine Ahnung aufkommen lässt, dass es sich hier wohl um einen völlig, irrigen, kollektiven Glaubens-Wahnbefall im Selbstzerstörungs-Modus handelt, hat mittlerweile ein eigentlich unfassbares Zerstörungspotential ( Auf so ziemlich allen, das Leben und Gedeihen, betreffenden Ebenen - Wesentliche (selbst-)zerstörerische Wachstumszahlen verlaufen in exponentiellen Kurve!) erreicht.


    ´… wir sind längst in der Apokalypse ( Die Entschleierung)…´ ( Prof. Margrit Kennedy )


    ´ Wir leben in einer kannibalischen Weltordnung.´ ( J. Ziegler)


    Aber nur zu gern lässt Frau / Mann sich immer wieder in eine vermeidlich wohlig eingerichtete Schlummerzone fallen und kommt unter der massiven Beschallung von Vernebelungs- und Propaganda-Lyrik willig, bei Fragen wie dieser:

    ´Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt.´ ( Stanislaw Jerzy Lec)

    zu der Antwort:

    ´JA !´


    Und alles alternativlos !


    Das alles beherrschende und durchdringende Imperium der Psychopathen-Herrschaft / Der refeudalisierten Plutokraten / Der Diktatur der Oligarchen / Des militärisch, industriellen, medialen Komplexes…etc., hat in der sich seit c.a 5000 Jahre durchziehenden Geschichte ( In der uns bekannten Geschichtsschreibung spätestens seit Babylon ) der zentralistisch, imperialen Menschheitsbeglückung, zum ersten mal den gesamten Planeten mit seinen Metastasen überzogen und durchsetzt.


    Und das irrigste, jenseits von zivilisatorisch, moralischen Aspekten wie Recht und Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden, Teilhabe usw… Dieses Herrschafts-Konstrukt hat die grundlegende, ureigenste Agenda allen Lebens, aller Spezies auf diesem, doch eigentlich wunderbaren Planeten Erde, sozusagen in die Tone getreten: Seiner Brut, seinen Nachkommen einen lebenswerten Ort zu übergeben. Die Existenz durch neues Keimen / Leben weiter zu führen. Und dafür möglichst beste Voraussetzungen zu schaffen, bzw. zu hinterlassen.


    In diesem Konstrukt gibt es keine lebenswert, menschenwürdig gedeihende Zukunft !


    Und dieser Selbstzerstörungs-Modus im Wahnbefall einer Ökonomie, die nur funktioniert, wenn sie stetig, quantitativ, exponentiell wächst ( Auf einem Endlichen Planeten) erzwungen durch die arithmetische Logik eines totalitären Finanz- und Schuld-Geld Konstrukts ( Auf Manipulations-, Betrugs- und Schneeball-System Basis) in privatisierten Händen, verfolgt letztlich nur ein monokausales Ziel:

    ´Das immer mehr, immer ärmer werden und immer weniger immer reicher!´ ( Prof. Harald Lesch)


    Und dieser ´Reichtum´ verfolgt nicht mal mehr konkret greifbare Werte / Ziele ( Wie z.B. der Bau von Monumenten, wie die Pyramiden für die Pharaonen - u.a. für jenseitig, spirituelle (Glaubens-)Welten…etc…)

    Es geht nur darum ein paar Milliarden Monetär-Digitale Zahlenreihen mehr zu haben… :sieger:



    Alle aufgeklärt, humanistischen Werte / Ziele sind da letztlich nur noch Makulatur.


    Da waren wir, die sogenannten 99% und unsere Führungs-Technokraturen in der Erkenntnis und Umsetzung schon mal erheblich weiter.


    Z.B. Louis Brandeis / u.a. Richter am Obersten Gericht der USA(1916-1939):


    ´Wir müssen uns schon entscheiden. Wir können eine Demokratie haben, oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger - aber beides zusammen geht nicht.´

    (Ist letztlich eine völlig logische Binsenweisheit - Aber dergleichen logische Gedankenschlüsse erscheinen bei dem derzeitigen Intelligenzpotential wohl schon als unzumutbar. :-D )


    Das jetzt sowas wie z.B. die sogenannten ´Gelbwesten-Bewegung´ aufkeimt, ist eigentlich längst überfällig.


    … Ein Generalstreik, von uns, den 99%, die wir doch eigentlich die sogenannte Realwirtschaft, das Machen und Tun, von und in dem wir doch letztlich wirklich leben, am Laufen halten, wäre angesagt…


    … Wir bewegen uns erst wieder, wenn das Finanz-Spekulations-Casino aufgelöst, das privatisierte Betrugs-Schuld-Geld Konstrukt in ein, für uns alle korrekt und gedeihend funktionierendes Geldsystem umgewandelt ist, die Rüstungsindustrien auf ein Minimum weltweit reduziert worden sind, alle und im speziellen die Reichen / Superreichen ( Und ihre Konzerne) einen korrekten Steueranteil zum gedeihen des Gemeinwohls ableisten und letztlich auch Besitz und Vermögen und damit Macht in einer begrenzten Welt, stark begrenzt wird… usw… usf…


    Der gleichen völlig logischer Forderungen um wieder ein Zurück in eine lebenswert, gedeihende Perspektive, für alle, ob reich oder arm, alt oder jung, religiös oder nicht, ob mit schwarzer, weisser, gelber, brauner, roter Hautfarbe… usw… zu ermöglichen, gibt es sicher noch so einige…


    Und dies hat auch nichts mehr mit politischen Begriffen wie links oder rechts zu tun…


    Das ist altes, sich längst als unbrauchbar und irrig erwiesenes Denken.


    Doch wie, oder gar wer soll der gleichen organisieren !?

    Wo die meisten doch noch so sehr im dornigen Gestrüpp alten Denkens verfangen sind.


    Die Gewerkschaften !? :lach-m:


    Linke Parteien !? :lach-m:

    Die AFD !? :lach-m:  :lach-m:


    Dir Grünen !? :lach-m:  :lach-m:  :lach-m:


    oder sonst irgend eine Partei in diesem antidemokratischen Parteien-Konstrukt, Repräsentativer Demokratie !? :grinsweg:



    Und das Ziel der Superreichen & Mächtigen und ihrer servilen, gut alimentierten Technokratur Eliten !?

    … Nun, die scheinen offensichtlich am Super-Gau zu arbeiten. :sifone:



    Eine Zivilisation geht nicht an ihren Problemen, oder gar äusseren Feinden zu Grunde, sonder an der Unfähigkeit ihre Verwerfungen offen zu benennen und sich Lösung zu stellen…


    ´Unglücklich das Land, das keine Helden hat… Nein ! - Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.´

    (B.Brecht)


    Der Quantensprung neuen Denkens und Handels wird sich, so denke ich, erst nach etlichen Crash-Szenarien und einem umfassenden, zivilisatorischen Zusammenbruch entfalten.


    ´Der Crash ist die Lösung!´

    ( Übrigens auch der Titel eines empfehlenswerten Buches. Gibt u.a. auch fundierte Einblicke in das Finanz-Casino und Schuld-Geld Konstrukt.)



    Nun -


    Jetzt werden aber schon die geistigen Keimzellen für diesen Schritt, zurück in eine Zukunft, geboren. Die u.a. weiteres Potential, was in uns, der Spezies Mensch schlummert / ´Wir wissen vielleicht gerade mal 4, 5, 6 % von den Dingen…´( Chef des Max Planck Instituts ) aktiviert.


    Der Geist / die Idee hinter der Dimension der Atome und Quanten sozusagen / formt die Materie - U.a. auch eine Erkenntnis aus der Quanten-Physik.


    Und dazu gibt es, denk ich, dann wirklich keine Alternative. Wobei bisher die Spezies-Mensch immer wieder sozusagen noch die Kurve gekriegt hat.


    Oder aber das Universum hat uns als entwicklungsfähige Spezies / Schöpfungs-Experiment / hin zu einer echten Zivilisation at acta gelegt.


    Schaun we mal…..

  • ..........................Der zu verteilende Kuchen wird ja in jedem Fall kleiner, während die Zahl der zu unterstützenden Menschen steigt. Das muss zwangsläufig zu Verteilungskämpfen führen bzw. zu ihrer Verstärkung. Nur was soll man dagegen tun? Wachstum ist wegen der endlichen Ressource ja auch bäh...

    Der zu verteilende Kuchen wird keineswegs kleiner, die Wirtschaft wächst ja auch 2019 weiter, zwar langsamer, z.B. in China nur noch knapp über 6%, aber sie wächst. Und auch in den USA kommt Trump an seine Grenzen, wenn er die Wirtschaft gegen den internationalen Trend zur Globalisierung mit undurchdachten Handelshemmnissen sabotiert.

    Allerdings geht die Verteilung des Kuchens immer mehr zu Ungunsten derer, die ihn erwirtschaften. Die sozialen Spannnungen werden zunehmen, je dümmer die Politik darauf reagiert, desto ernster werden die Folgen. Es geht eben nicht mehr um planloses chaotisches Wachstum, sondern um qualitatives Wachstum, und dieses ist unbegrenzbar, die Ressource Wissen ist unendlich.

  • (Danke!)


    Der Ansicht bin ich auch. Immer währendes Wachstum der Wirtschaft kann man nicht erwarten. Wenn plötzlich die Milliarden ausbleiben, werden die Sünden der Regierung offenbar werden. Mark my words.


    Die Milliarden bleiben nicht aus. Im Gegensatz zu Dir und mir können Staaten aus dem Nichts über ihre Notenbanken unendlich Geld schöpfen. Auch das ist eine Form der Enteignung des Souveräns, die seit Jahrzehnten praktiziert wird.

  • Gibt es qualitatives Wachstum ohne quantitatives?

    Meiner Meinung nach ja! Ein komfortables Haus kann z.B. durchaus ein Schloß ersetzen und mehr Lebensqualität bieten. In einem 4,30 m Sportwagen können bedeutend mehr innovative Features zu mehr Freude am fahren stecken als in einer 5,50 m Luxuslimousine. Und so fort.........................

  • .... Im Gegensatz zu Dir und mir können Staaten aus dem Nichts über ihre Notenbanken unendlich Geld schöpfen. Auch das ist eine Form der Enteignung des Souveräns, die seit Jahrzehnten praktiziert wird.

    Hallo ´grauer kater´


    Sorry, aber dies ist im grossen und ganzen leider falsch !


    Über 90% der sogenannten Geldmenge ( in manchen Staatengebilden, z.B. Schweden, als Experimentierfeld bzgl. der Abschaffung von Bargeld, sind es wohl um die 98% ) ist mittlerweile sogenanntes Giral-, Buch-, Digital- Geld, oder auch Fiat-Money genannt.

    ( Einst mal als Verrechnungs- / Buchungs-Einheit innerhalb der Bankenebene gedacht )


    Und Giralgeld wird ausnahmslos mittels Krediten seitens der Geschäftsbanken geschöpft / erschaffen. ( daher auch Kredit- oder Schuld-Geld ) Oder durch sogenannte Aufkäufe von Staatsanleihen, Börsenpapieren / Derivaten etc. seitens der sogenannten Zentralbanken.

    Nahezu ungedeckt. ( Aus dem Nichts. In der Eurozone ist nur eine Deckung mit 1% sogenanntes Voll-, oder Zentral-Bankgeld von Nöten. Und dieses wird zunehmend auch nur wieder durch zumeist ´wertlose´ Staatsanleihen und/oder verschiedenster Derivate gedeckt. Da werden sozusagen Schuldscheine durch Schuldscheine und / oder Kredite gedeckt. )


    Und Zentralbanken sind in der Regel keine Veranstaltung von Staaten sondern unter der Obhut / Verwaltung der Geschäftsbanken ( und ihrer Besitzer / Hauptanteilseigner ). Siehe z.B. die Zentralbank der Weltleitwährung: Dollar - Die Federal Reserve. Der Doller ist faktisch keine US-Währung, sondern eine private Federal Reserve Bank-Note. ( Steht so auch unverhohlen z.B. auf den Dollarscheinen.)

    Die EZB ist letztlich nach dem gleichen Prinzip organisiert. Was u.a. jedem dadurch vor Augen geführt wird, das ihr Chef / Herr Mario Draghi, ein Goldman-Sachs Mann ist.

    ( Auf den Euro-Scheinen steht ansonsten mittlerweile nicht mal mehr, dass es eine Bank-Note ist. :biggrin: )


    Die Ebene der Politik / also die sogenannten, gewählten Volks-, besser Staatsvertreter / haben in diesem Konstrukt letztlich nur noch gewisse formale Lenkungs- besser Absegnungs-Funktionen.

    Und auch diese geringen, in gewisser Weise demokratisch legitimierten Kontrollfunktionen sind durch das Verlagern auf die nicht demokratisch legitimierte Technokratur-Administration der EU mittlerweile sozusagen auf ein minimales Minimum reduziert.


    Z.B. die Bundesbank war seiner Zeit, zu D-Mark Zeiten, nach einem etwas anderem Prinzip organisiert. Sozusagen im grossen und ganzen als Model einer Art unabhängige Veranstaltung, die werder aus der Ebene der regierenden Politik, noch von Seiten privater Partikularinteressen kontrolliert wurde.

    Dies wurde dann aber u.a. mit der Übernahme des angloamerikanischen Monetarismus-Konzepts in andere Fahrwasser überführt…

    ( Dazu liesse sich ansonsten noch etliches weiter ausführen.)


    Grundsätzlich also haben Staaten in diesem Kredit- bzw. Schuldgeldkonstrukt / Das Münzrecht und das Drucken von Geldscheinen liegt bei den nationalen Zentralbanken / keinerlei Geldschöpfungsrechte. Diese sind prinzipiell, mit, wie gesagt, minimalen Auflagen und Ausnahmen bzgl. dem haptisch erfassbaren Geld , privatisiert.


    Was in zweierlei Hinsicht absurd ist, da zum einen, wir die Staatsbürgerinnen und Bürger ( Bürger = Bürgen dafür haften - Wir haften also für etwas, auf das wir faktisch keinen Einfluss haben. Und es zum anderen einer grundsätzlichen Grundgesetzpräambel / bzw. dem Artikel 20 / 2 - Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus - zu wider läuft. Denn was ist die grösste Macht / Gewalt in dem praktizierten Herrschaftskonstrukt !? - Die Kontrolle über das Finanz- und Geldsystem. Daher heisst es ja auch Kapitalismus. :sifone:


    Die seit der Aufklärung, mit Blut, Schweiss und Tränen, erkämpften und letztlich in Form von Verfassungen manifestierten Rechte, werden u.a. dadurch ausgehebelt, dass zunehmend wesentliche Strukturen / Rechte / Entscheidungsebenen etc. auf die zentralistische, nicht demokratisch, noch durch eine Verfassung legitimierte Technokratur-Administration der EU übertragen worden sind und weiterhin werden. Und diese unverhohlen Partikularenteressen vertreten.


    Was sozusagen die Übernahme der Staaten seitens des Finanz-Oligopols formal rechtlich legitimiert.


    Die ungeheuere Verschuldung von Staaten in der EU ( Und natürlich nicht nur dort, sondern total global und da leisten die Machenschaften z.B. des IWF hervorragende Arbeit.) zeigt dies völlig offensichtlich auf.


    ´Es gibt zwei Wege Nationen / Länder zu erobern und zu versklaven. Der eine ist durch das Schwert, der andere durch Verschuldung.´ ( Adam Smith)


    Nun, und bei wem sind die Staaten und letztlich wir als Bürger = Bürgen den so exorbitant, sich stetig steigernd ( liegt u.a. in der unausweichlichen, arithmetischen Logik des Finanz- & Schuld-Geld Konstrukts ) verschuldet !?

    Da fragt Frau / Mann am besten mal bei Finanzverwaltungs-Organisationen wie Goldman & Sachs, oder Black Rock etc. nach. :peace2:


    Nun kann natürlich Frau / Mann der Meinung sein, ich ziehe es vor innerhalb eines grossen, vermeintliche Sicherheit und Geborgenheit ausstrahlenden Konglomerats unter Technokraten -oder gegebenenfalls auch Autokraten-Administration / frei nach Aristoteles: ´Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu recht ein Sklave.´ / als fleissiger, konformer, braver Sklave sein Leben zu durch tapsen.


    Und hierarchische Strukturen folgen letztlich ja auch einem natürlichem Prinzip.


    Nur sollte sie / er sich fragen, wie und wohin führen uns die Leittiere in dieser zentralistisch, oligarchischen Herrlichkeit.




    Der Preis von Grösse heisst Verantwortung ! ( Winston Churchill )


    Und wie sieht es da, hier und heute mit wahrer Grösse, sprich Verantwortung, Haftung, Zukunftsperspektiven aus !?


    ´grauer karter´, dieser Antwortbeitrag ist ansonsten im weiteren Verlauf nicht im speziellen auf ihre Ausführungen bezogen.

    Ich weiss schon, dass sie da grundsätzlich einen kritisch, informierten, nonkonformistischen Blick auf die Dinge haben.


    In diesem Sinne... Noch einen angenehmen Abend...

  • Gibt es qualitatives Wachstum ohne quantitatives?

    Hallo ´Dieter´


    Schauen sie sich selbst an und alle lebende und gedeihende Geschöpfe um sie herum.


    Die Hybris, getreiben von irrigen Dogmen, Grössenwahn, Gier, auf der Ebene eines Vorneandertaler-Echsenhirnbewusstseins,

    die sich seit Jahrmillionen eingepändelten Prinzipien und Gesetze der Natur zu ignorieren und etwas besser machen zu wollen, führt jetzt,

    seit c.a. 5000 Jahren sich stetig steigernd betrieben, dahin, wo wir jetzt stehen. In kognitiv dissonate Verwirrtheit am Rande eines Abgrunds.

    Und alles alternativlos.


    Dies kann´s doch nicht sein - oder !?


    Oder geben sie z.B. einem 3 Jährigen eine PumpGun in die Hand und wundern sich dann, dass er damit die gesamte Familie umgenietet hat !?


    Sicher nicht.


    Ansonsten einen angenehmen Dienstag auch noch.