Die Mentalität des Vergessens, der Umgang mit der Geschichte und der Wandel von Freizeit- und Konsumgewohnheiten

  • Wenn ich dir auf einen Beitrag antworte, schaue ich nicht nach, was du ein halbes Jahr vorher geschrieben hast.

    Dein Zeitempfinden ist ebenso fehljustiert, wie Dein Textverständnis… was Du in diesem Falle als halbes Jahr einschätzt, ist in Realität lediglich etwa einen Vierteltag alt gewesen…

  • Ich weiß ja nicht, was das Thema in diesem Thread zu suchen hat. FfF geht es nur um eine Auflistung, welche Maßnahmen für eine CO2-Reduzierung notwendig oder möglich sind.

    Tatsache ist, dass die meisten neuen Wohnungen teuer und groß sind und am Bedarf vieler Wohnungssuchender vorbei gebaut werden.

  • Tatsache ist, dass die meisten neuen Wohnungen teuer und groß sind und am Bedarf vieler Wohnungssuchender vorbei gebaut werden.

    In Büronähe ( HH-Hohenfelde ) wurde an einer vielbefahrenden Kreuzung ein etwas hässlicher, zweistöckiger Nachkriegszweckbau mit einem Wohnhaus letztes Jahr ersetzt.

    Mit einem "schönen" Dachappartment. Alles nach kurzer Zeit vermietet bzw. verkauft. Die direkt angrenzende Gründerzeit Stadtvilla, bis zum Schluss bewohnt mit 3 oder 4 Mieteinheiten landete jetzt gerade vergangenen Monat auf dem Laster. Der annoncierte Kaufpreis dieses (ehem.) Hauses war der gleiche wie das Dachappartment neben an. Das sind hier die Verhältnisse momentan.

  • Mitte der 80er hatte ich mal eine 120 qm Dachgeschoßwohnung, als Single mit Bayer Einkommen war das gar kein Problem......

    660 DM kalt, Vaillant Gastherme für Heizung und Warmwasser.

    Ein großer, offener Wohnbereich mit Küche....


    Auf der freien Fläche ein Billardtisch.....

    Ich hab dann meine Kumpels immer zum Billard und Snooker eingeladen.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Siehste, setzt Du ein paar Nullen ran und das in Euro... dann arbeitest Du dich an die 3/4 wenn Du gekauft hättest.... also die in HH....

  • Siehste, setzt Du ein paar Nullen ran und das in Euro... dann arbeitest Du dich an die 3/4 wenn Du gekauft hättest.... also die in HH....

    Aber dann Euros, woll.....

    Ich wollte nie eine Wohnung kaufen, dafür hat in meinem Leben die Stetigkeit gefehlt und, Eigentumswohnungen bedeuten immer Ärger.....immer......

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Ich weiß ja nicht, was das Thema in diesem Thread zu suchen hat. […]

    Das Thema dieses Thread ist recht umfassend, es geht nämlich um die gegenwärtige Metamorphose der mentalistätsgeschichtlichen Gegenwartsepoche… aus dem gleichermaßen konsumfreudigen wie glücklichen Zeitalter der Prosperität ist mittlerweile eine Ära umfassender Deindustrialisierung geworden, die den Städten längst ihren Stempel aufgedrückt hat. Der inhabergeführte Einzelhandel ist eine aussterbe Spezies, auch die Kaufhäuser schließen (oder sind längst von der Bildfläche verschwunden), der Gastronomie geht's jetzt ebenfalls an den Kragen. und die einstmals das städtische Leben symbolisierende Fußgängerzone verliert auch zusehends an Attraktivität… und ausgerechnet die derzeitige Chefin des Alsterhauses glaubt, dass die sukzessive Umwandlung der Verkaufsfläche eines einstigen Premium-Warenhauses in einen mehretagigen Fresstempel für unterschiedliche Ansprüche werde jetzt ein zukunftssicheres Nutzungskonzept darstellen?


    Aber bitte: Wenn die Wohnungen wirklich kleiner werden, wird sicher öfter auswärts gegessen werden.

  • Das Thema dieses Thread ist recht umfassend, es geht nämlich um die gegenwärtige Metamorphose der mentalistätsgeschichtlichen Gegenwartsepoche…

    Wow!

    aus dem gleichermaßen konsumfreudigen wie glücklichen Zeitalter der Prosperität ist mittlerweile eine Ära umfassender Deindustrialisierung geworden, die den Städten längst ihren Stempel aufgedrückt hat. Der inhabergeführte Einzelhandel ist eine aussterbe Spezies, auch die Kaufhäuser schließen (oder sind längst von der Bildfläche verschwunden), der Gastronomie geht's jetzt ebenfalls an den Kragen. und die einstmals das städtische Leben symbolisierende Fußgängerzone verliert auch zusehends an Attraktivität… und ausgerechnet die derzeitige Chefin des Alsterhauses glaubt, dass die sukzessive Umwandlung der Verkaufsfläche eines einstigen Premium-Warenhauses in einen mehretagigen Fresstempel für unterschiedliche Ansprüche werde jetzt ein zukunftssicheres Nutzungskonzept darstellen?

    Du bist es doch, der sich regelmäßig über themenfremde Beiträge echauffiert. Für FfF gibt es einen eigenen Fred. Über deinen persönlichen Morgenthau, über die Probleme des Einzelhandels, der Kaufhäuser, der Gastronomie, der Fußgängerzonen hast du hier schon mehrfach lamentiert, hat aber alles nichts mit FfF zu tun.

    Ob die Chefin des Alsterhauses richtig liegt, kann ich nicht beurteilen.

  • […] Ob die Chefin des Alsterhauses richtig liegt, kann ich nicht beurteilen.

    Das Alsterhaus war bis in die 1990er Jahre ein hochwertiges Kaufhaus, ganz seiner exponierten Lage am Jungfernstieg, zwischen den mondänen Einkaufsstraßen Neuer Wall und Große Bleichen gelegen, entsprechend… im obersten Stockwerk befand sich eine famose Lebensmittelabteilung, im Keller ein schier konkurrenzlos breites Tonträgerangebot, nachdem dort WOM eine Filiale eröffnet hatte, die seinerzeit zur frühzeitigen Aufgabe des Virgin Megastores am Gerhart-Hauptmann-Platz (Heute Ida-Ehre-Platz) führte, und die ihrerseits nach Erföffnung des Saturn am östlichen Ende der Mönckebergstraße schloss… in den letzten etwa 20 Jahren dümpelt das Alsterhaus unter wechselnder Geschäftsführung ratlos vor sich hin - da half nicht einmal das Jubiläumsjahr - im Grunde lohnt das Alsterhaus bedauerlicherweise den Besuch nicht mehr, und die geplante Umgestaltung mit mehreren Gastronomieangeboten schaut eher danach aus, der "Europapassage" an der Ecke Jungfernstieg/Ballindamm ähnlicher werden zu wollen… jetzt soll der Jungfernstieg ja noch autofrei werden, was seine Attraktivität für wen eigentlich erhöht? Für die Skater, die nach der letzten Neugestaltung die Treppenstufen zum Alsterufer hin sogleich beschädigten? Für die cornernden jungen Leute, die nach Geschäftsschluss dort "feiern" und randalisieren? Für die Bettler vor den Geschäftseingängen und den U-Bahn-Ausgängen? Die neue Verkehrsführung jedenfalls wird den Passagen ("Galleria", "Kaufmannshaus", "Hanse-Vierel", "Hamburger Hof" und der Flaniermeile Poststraße bis zum Gänsemarkt) die restliche Kundschaft fernhalten…

  • Tatsache ist, dass die meisten neuen Wohnungen teuer und groß sind und am Bedarf vieler Wohnungssuchender vorbei gebaut werden.

    Wenn die Wohnungen zu teuer sind, dann ist der Vermieter automatisch gezwungen mit dem Mietpreis runterzugehen. Leerstand ist auf jeden Fall ungünstiger für ihn.