Der leidige Buchhandel

  • Meine Güte was für eine blöde Diskussion - ob es bei Hugendubel Krimis gibt, in der Grabbelkiste Krimis gibt, überhaupt Grabbelkisten gibt...

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Meine Güte was für eine blöde Diskussion - ob es bei Hugendubel Krimis gibt, in der Grabbelkiste Krimis gibt, überhaupt Grabbelkisten gibt...

    Meine Güte, mußt Du das noch ausspinnen?

  • […] was für eine blöde Diskussion […]

    Da von Dir ja nichts sachdienliches kommt, entwickelt sich das Gespräch halt recht langsam… abgesehen davon ist die allgemeine Situation des Buchmarkts betrüblich, was Verlage und Handel mit ihrer jeweiligen Sortimentspolitik, die Kunden aber ebensosehr mit ihrem Kaufverhalten immer weiter forcieren.


    Und das Internet ist ja kein ernstzunehmender "Ersatz" für das Medium Buch. Blöd ist vor allem, dass sich Bibliothekenbesuch und Internetrecherche nicht einmal vollständig ergänzen… mir passiert es ja öfters, dass ich nach weiterführender Literatur oder vergleichbaren Informationsquellen zu Themen suche, über die bislang so gut wie nichts geschrieben wurde. Und noch schwieriger bzw. zeitaufwendiger ist's, bisweilen die Vertrauenswürdigkeit geschriebener Quellen zu verifizieren.

  • Diesen Strang gibt es schon sehr lange, und ich frag mich, was es da noch Sachdienliches beizusteuern gäbe.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Diesen Strang gibt es schon sehr lange […]

    Ein Zeitraum von nicht einmal zwei Jahren (die aktuelle Forumssoftware unter Dieters Schirmherrschaft übernahm die Politopia erst im Januar 2019) ist nun nicht als "sehr lang" zu bezeichnen… Johannes Gutenbergs Buchdruck hat immerhin schon mehr als 500 Jahre auf'm Buckel, unsere Klassiker haben ihre Werke vor ca. 200 Jahren geschrieben, die Vorläufer des Taschenbuchs sind vor etwas mehr als hundert Jahren auf den Markt gekommene (beispielsweise die Insel-Bücherei ab 1912) … schaut man sich die breit gestreute Sortimentsauswahl lieferbarer Bücher vor etwa 50 Jahren an, und vergleicht diese mit den aktuellen Buchprogrammen, wird der decay des literarischen Lebens hierzulande erst so richtig deutlich. Woran übrigens die Popularität von Autorenlesungen und Schaffung von "Literaturhäusern" leider überhaupt nichts ändern, außer, dass aktuell beliebte Autoren die Rolle von Popstars übernehmen, was wiederum seit Stuckrad-Barre auch hauptsächliches Sujet einer literarischen Gattung ist…

  • Ein Zeitraum von nicht einmal zwei Jahren (die aktuelle Forumssoftware unter Dieters Schirmherrschaft übernahm die Politopia erst im Januar 2019) ist nun nicht als "sehr lang" zu bezeichnen…

    Es kommt mir aber sehr, sehr lange vor :flööt:

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • In der FAZ findet sich aktuell ein netter kleiner Beitrag über die im Stadtgebiet Frankfurts aufgestellten Büchertausch-Schränke. Mit Glück lässt sich bisweilen tatsächlich auch dort ein schon länger vergriffenes Kleinod finden. Aber das ist leider Zufall. Immerhin bieten diese Abstellflächen im öffentlichen Raum die Möglichkeit, Aussortiertes bereitzustellen, wo es Interessenten finden kann - die ortsfesten Antiquariate mit Ladengeschäft sind ja leider zum größten Teil aus dem Stadtbild entschwunden. Als Gratisgabe hat ein Buch noch Chancen, mitgenommen zu werden…

  • In der FAZ findet sich aktuell ein netter kleiner Beitrag über die im Stadtgebiet Frankfurts aufgestellten Büchertausch-Schränke. Mit Glück lässt sich bisweilen tatsächlich auch dort ein schon länger vergriffenes Kleinod finden. Aber das ist leider Zufall. Immerhin bieten diese Abstellflächen im öffentlichen Raum die Möglichkeit, Aussortiertes bereitzustellen, wo es Interessenten finden kann - die ortsfesten Antiquariate mit Ladengeschäft sind ja leider zum größten Teil aus dem Stadtbild entschwunden. Als Gratisgabe hat ein Buch noch Chancen, mitgenommen zu werden…

    Früher hatte ich die Möglichkeit, der örtlichen Bibliothek Bücher abzugeben. Die ehemalige Leiterin der Bücherei holte die Bücher bei uns zuhause mit einer Bekannten zusammen ab. Als sie in Rente ging, bekam ich eine recht verächtliche Antwort von ihrer Nachfolgerin, als ich sagte, dass wir wieder viele Bücher hätten. Danach wurde ich die Bücher bei unserem Fensterputzer los. Der kommt w/Pflegestufe 2 nun auch nicht mehr. Jetzt wandert jedes Buch, nachdem ich es ausgelesen habe, direkt ins Altpapier.

  • Es gibt in der Münchner Innenstadt eine Diakonie-Zweigstelle. Wenn ich in München bin und genug Zeit habe, bringe ich dort Bücher hin, oder aber, noch besser zu Oxfam, wo es nur Bücher gibt.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Dieses Buch habe ich zwar noch nicht gelesen, aber die Rezension gefällt mir ausnehmend gut:

  • Dieses Buch habe ich zwar noch nicht gelesen, aber die Rezension gefällt mir ausnehmend gut:

    Die schon im Buchtitel genannte infantile Gesellschaft ist doch in den Medien, aber auch im Alltag zur Genüge zu betrachten… und da Alexander Kisslers Werk relativ neue auf dem Markt ist, wirst Du's kaum als preisvergünstigtes Exemplar bei Hugendubel vorfinden. Das gedruckte Buch kostet 20,-, sein eBook-Pendant 16,99

  • Lesen scheint zwar nicht ansteckend zu sein, aber das Infektionsschutzgesetz und damit legalisierten, beschlossenen, angeordneten und durchgesetzten "Maßnahmen" treffen den Buchhandel empfindlich. Der Einzelhandel insgesamt kämpft - zusehends vergeblich - ums Überleben, die vom Börsenverein befragten Buchhändler bewerten das weitgehend ausgefallene Weihnachtsgeschäft 2020 als annähernd katastrophal. Aber keine Sorge: Die nächste Steigerung/Verschärfung und Verlängerung des Shutdown kommt garantiert. Die Nachrichten bereiten uns schon jetzt darauf vor. Inzidenzwerte schlagen ja beinahe den DAX-Höhenflug! Das Coronajahr 2020 zeigt uns, was mittlerweile alles über unnötig empfunden wird, auch Messen wurden also fleißig abgesagt, denn Wirtschaftszweige, denen der Weiterbetrieb ihrer Geschäfte oder gar der Kundenkontakt untersagt ist, brauchen auch keinen brancheninternen Informationsaustausch mehr… immerhin hat ein Buchhändler jetzt einen Selbstbedienungsautomaten vor seinem Laden aufgestellt - das zeigt Initiative. Jedenfalls bis dem Ordnungsamt einfällt, dass die Aufstellung eines Verkaufsautomaten an der Stelle nicht zulässig ist - oder jemand den Automaten sprengt…

  • Herr Substi, bezüglich einer Ansteckung hast Du was nicht verstanden: Lesen ist nicht ansteckend, und das behauptet auch keiner, aber in Läden stecken sich Leute an, deshalb sind Klamottenläden und Buchläden derzeit geschlossen. Ich dachte, das verstünde jeder...

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Da wir leider keinen Thread "Bücher" haben stelle ich Broders neues Buch hier herein:

  • Dieses Buch habe ich zwar noch nicht gelesen, aber die Rezension gefällt mir ausnehmend gut:

    Wer lesen kann, merkt, dass es sich nicht um eine Rezension, sondern um einen Auszug handelt. Und so viele Wörter mit so wenig Inhalt wie in diesem Auszug findet man sonst nur noch in deinen Beiträgen.

  • Wer lesen kann, merkt, dass es sich nicht um eine Rezension, sondern um einen Auszug handelt. Und so viele Wörter mit so wenig Inhalt wie in diesem Auszug findet man sonst nur noch in deinen Beiträgen.

    Könnte das Gepöbel, was momentan in allen Strängen stattfindet, nicht unterbleiben?