• Das wäre über Wahlen zu klären, die EU muss sowieso reformiert werden, das Vetorecht dürfte nur ausgeübt werden, wenn ein Mitgliedsstaat erhebliche Nachteile durch EU Mehrheits-Beschlüsse erfahren würde.

    Eben, ueber Wahlen. Viele waehlen ganz demokratisch Rechts. Aufklaerung? Hilft nur wenn Waehler davon Gebrauch machen.

    Rechtspopulistische Aufklaerung besteht meist darin was die EU kostet, nicht was man durch Handel verdient.

  • Ich habe nie geschrieben das ich den Brexit verhindern will.Ich will das der Schaden für die EU und D so gering ist wie möglich und da habe ich eine andere herangehensweise.

    Ich habe eben eine andere Sicht als die Holzhackermethode.Wie fragil die Dinge sein können zeigen die Ereignisse in den 20er Jahren. Wie umsichtig und bedacht man eine solche Situantion bewerten sollte erst recht.Kurz aus der Hüfte schießen ist schon so oft schief gegangen.

    ...

    Da Du mir ja die Holzhammermethode und den Revolverhelden unterstellst, will ich noch erwähnen, dass ich bei meiner Sichtweise umsichtig und mit Bedacht vorgegangen bin und immer noch finde, dass es wohlüberlegt ist die Briten jetzt mal in Ruhe zu lassen. 8o


    Die Begründung habe ich schon wiederholt geliefert und die taugt auch dafür zu veranschaulichen, dass ein tief gespaltenes Britannien, welches krampfhaft an Europa gebunden wird, den Schaden für die EU und auch D vergrößert und nicht verkleinert.


    Wir haben also nicht nur verschiedene Sichtweisen und Herangehensweisen, wir sehen auch die Konsequenzen unterschiedlich. Was rede ich überhaupt noch mit Dir ? :biggrin:

  • 8o....Na, wenn man das Ergebnis einer fast 3 Jährigen Verhandlung mit Holzhammermethoden gleichsetzt kann man natürlich auch darüber nachdenken wie man heutzutage generell den Begriff "Konsequenz" aus eigenem Handeln definiert. Ich habe da schon länger den Verdacht das man das Letztere nicht nur politisch, sondern allgemein gesellschaftlich bewusst bis zur Unkenntlichkeit verwässert. In sofern gleichen wir uns langsam "südamerikanischen" Verhältnissen an. Einige Länder dort sind darin Meister Ihres Fachs.

  • ...

    Wir haben also nicht nur verschiedene Sichtweisen und Herangehensweisen, wir sehen auch die Konsequenzen unterschiedlich. Was rede ich überhaupt noch mit Dir ? :biggrin:

    Das knifflige Irrlandproblem übersiehst du aber nicht?

    Wie soll das vernünftig gelöst werden, ohne Einfallstor in den EU-Markt ohne Zollkontrollen?

    Ich denke da sind ein paar englische Cleverle am Werk sich Kirschen, Rosinen, Sahne und Eis gleichzeitig abzuholen. Freier Zugang zum EU-Markt zu EU-Mitgliedskonditionen ohne Kosten über die Irische Grenze. Schon eine reale Möglichkeit so etwas in einem Abkommensparagraphendschungel zu verstecken, insbesondere mit Zusatzerklärungen. Das Empire hat ja etliche Jahrhunderte Erfahrung in solchen Dingen.

    Wie verhindern?

    Verhindern überhaupt erwünscht?

    Ich trau dem Großkapital nicht über den Weg.

    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Das knifflige Irrlandproblem übersiehst du aber nicht?

    Wie soll das vernünftig gelöst werden, ohne Einfallstor in den EU-Markt ohne Zollkontrollen?

    ...

    So wie an jeder anderen EU-Außengrenze auch. Wenn das den Nordiren nicht passt, sollen sie nach anderen Lösungen suchen und versuchen die der EU zu verkaufen. Es macht keinen Sinn sich nicht einzumischen aber die Folgen des Brexit für die Briten abzumildern zu versuchen. Wie sollen sie begreifen was sie machen, wenn der Plan aufgeht dass die EU sowieso auf alles eingeht was gewünscht wird ?

  • Wie schon erwähnt, eine politische Union die der Gesamtidee Europa Rechnung tragen würde hätte die bisherigen Austrittsdaten der Briten umgesetzt.

    So ist das Ganze ein wirtschaftliches Lobbyistengeschachere.


    Nordirlandproblem, wie schon der Name sagt, wessen Problem ist das ? Grossbritannien wollte eine Loslösung genau aus dem Grund - weil es sich zu sehr von Brüssel bevormundet sah. Aber wenn nun die innenpolitische Kac.... zu sehr am dampfen ist, was ja einer der flaws an diesem ganzen "cunning Plan" war, (https://encrypted-tbn0.gstatic…r7Phw9USLyY9DgpY49Ta6UEvh)

    wird erwartet das sich Brüssel sehr wohl da einmischt bzw. seinen Beitrag leisten muß auf Kosten der EU ?


    Wie arrogant ist das denn ?

  • Ohne Diskussion und Anschluss kommt ein kleiner Zwischenruf zum geplanten oder nicht geplanten Abkommen, wie auch immer, schwierige Lage:


    Brexit und Folgen für britische StaatsbürgerInnen im Hartz-IV- und Sozialhilfebezug

    Britische StaatsbürgerIinnen sollten Hartz-IV-Leistungen gestrichen bekommen. Das ist nur ein Beispiel von vielen, die zeigen, welche sozialen Probleme sich mit dem Brexit stellen. Insofern freue ich mich, dass jetzt erstmal eine Verschiebung ermöglicht und damit ein harter Brexit vorerst verhindert wurde.


    PS: Time to say, good bye. :thumbup:

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Irgendwie läuft der Brexit schon derart lange, dass man kaum noch merkt, wenn was passiert. Weil es einen nicht mehr interessiert. So geht es mir jedenfalls. Frau May hat einen neuen "Vorstoß" gewagt:


    Zitat

    Der neue Vorstoß der britischen Premierministerin Theresa May für einen geregelten Brexit stößt in Deutschland auf Skepsis. "Leider befürchte ich, dass der neue Vorschlag substanziell nichts ändert", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert Röttgen (CDU). "Teresa May bleibt ihrem Muster treu, das Gleiche immer wieder in neuen Anläufen vorzuschlagen."

    https://www.spiegel.de/politik…uf-skepsis-a-1268624.html