• Du hast die Chefin vergessen, die bei uns drei Ministerien verschlissen hat, bevor sie endgültig weggelobt wurde und jetzt bei aller Unfähigkeit nicht mehr höher aufsteigen kann, uns also als Europa-Uschi erhalten bleiben wird. Das könnte den Inselaffen nützlich sein und den Chinesen natürlich auch. Den Amis sowieso. 8)

    Ich würde die Uschi noch nicht abschreiben, vielleicht hat sie ihre einzige nützliche Beschäftigung als Moderatorin gefunden. BoJo hat sie jedenfalls nicht zur Strecke gebracht und die englische Presse sieht sie auch eher so das sie BoJo beim besagten Essen vorgeführt hat.

    Ebenso hat sie wohl seinen dilletantischen Charmeversuchen standgehalten.

  • Aber auch hier, erinnere ich gern an die deutsche Wurstfabrik irgendwo am Viktoriasee gegenüber der......

    Und an Willy's Flottenprogramm, bzw. sein inszeniertes Wettrüsten welches schon 1912 wo damals auch schon jeder in der dt. Armee den Krieg herbeisehnte ( siehe : Adel im Untergang, Ludwig Renn ) wie ausging ? Eben. 1 zu 3 für GB. Locker.

    Du kannst noch so heftig den Union Jack schwenken Bikey. GB hätte den WK I trotz seiner wahnsinnig überlegenen Ressourcen ohne die USA kaum für sich entscheiden können, die an Ressourcen nochmal das Doppelte drauflegen konnten und beim WK II wäre es noch knapper gewesen, wenn das NS-Regime nicht völlig im Größenwahn abgedriftet wäre. Mit den Senilitäten hast Du trotzdem völlig Recht.

  • Den Rest. Der Papieranteil 1917 in der deutschen Schwarzbrotversorgung für die Soldaten hat damals den absolut ungeniessbaren Zustand erreicht und das Alter der Eingezogenen das 17te Lebensjahr. Die Amerikaner haben das Gesamtleiden verkürzt. Die Mittelmächte war aber damals auch schon zu gut wie erledigt. Ob Hindenburg seinen Schreibtisch ab und zu mal 5 Meter Richtung Paris verrücken durfte spielte angesichts der katastrophalen, wirtschaftlichen Lage Deutschlands auch keine grosse Rolle mehr.

    Das sah bei der Entente nicht anders aus. Aber wer nun wie seine Souveränität am meisten überzogen hat und wer den meisten Nutzen aus diesem Elend gezogen hat wird noch viele Historiker beschäftigen.

  • Ich würde die Uschi noch nicht abschreiben, vielleicht hat sie ihre einzige nützliche Beschäftigung als Moderatorin gefunden. BoJo hat sie jedenfalls nicht zur Strecke gebracht und die englische Presse sieht sie auch eher so das sie BoJo beim besagten Essen vorgeführt hat.

    Ebenso hat sie wohl seinen dilletantischen Charmeversuchen standgehalten.

    Ich würde sie auch gerne noch nicht völlig abschreiben, aber besonders zuversichtlich bin ich mit Resteuropa nicht. Was soll sich auch groß ändern ? Macron ist vielleicht bald Geschichte und in Deutschland hat sich eine ewige CDU-Regierung etabliert.

  • Ich würde sie auch gerne noch nicht völlig abschreiben, aber besonders zuversichtlich bin ich mit Resteuropa nicht. Was soll sich auch groß ändern ? Macron ist vielleicht bald Geschichte und in Deutschland hat sich eine ewige CDU-Regierung etabliert.

    Manchmal läßt man Sachen einfach mal ruhen oder überdenkt sie noch einmal neu. Die EU muss sich jetzt auf Sachen konzentrieren die wirklich alle anstandslos unterstützen können und das sind nicht wenige. Die meisten wissen das sie alleine nur noch Vogelfutter sind und die Zukunft von anderen diktiert wird. Also nichts mit Souveränität.

    Wie hat gestern ein SPD Abgeordneter zum Thema China auf Phönix gesagt. Der technische Vorsprung ist so groß, dass wir das aufgrund der Dimensionen dieses Landes gar nicht mehr aufholen können. Sie müssen sich vorstellen, dass allein der Konzern Huawei 80.000 Ingenieure beschäftigt. Begreifen sie die Dimensionen?

  • Aber trotzem vertickert Huawei Händies mit amerikanischem Betriebssystem, das auf einer Prozessor-Architektur aus UK läuft. :)

    Das stimmt, ist aber gerade dabei das zu ändern. Momentan ist China gerade dabei sich zu konsolidieren und auf den eigenen Markt verstärkt zu konzentrieren. Danach sind wir wieder dran und stehen einer Technologie gegenüber die an uns vorbeigezogen ist. Darüm müssen wir zusammenhalten und dem etwas entgegensetzen.

  • Du kannst noch so heftig den Union Jack schwenken Bikey. GB hätte den WK I trotz seiner wahnsinnig überlegenen Ressourcen ohne die USA kaum für sich entscheiden können, die an Ressourcen nochmal das Doppelte drauflegen konnten und ...

    Ich schwenke nichts, bzw. bin ja schon froh...nein...:).. diese ewige USA alias Kay aus der Kiste Variante wird trotzdem nicht wahrer auch wenn Sie so beliebt ist als ohne die wären wir doch bis nach....gekommen wären... oder so.


    Fakt ist das unser versehrter und geistig auch nicht gerade gesegneter Kaiser seine Bevölkerung nationalistisch so besoffen gemacht hat das er ein paar Kopra/Palmölinseln im Pazifik, einen Wüstenstreifen im südlichen Afrika und eine gepachtete Chinaenklave die genau zum Kriegsausbruch 1914 erstmal schwarze Zahlen abwarf als Platz an der interkontinentalen Sonne verkauft hat.


    Ferner tat er seit Beginn seiner Regentschaft nix anderes als jedem ans europäische Bein zu pinkeln, die Franzosen in Nordafrika bishin zum englischen Vettern mit seinen gerade mal 2+1 Werften ( Danzig, Kiel, WHV ) und einen Kaiser-Wilhelm Kanal der schon bei der Eröffnung zu klein für seine eigene Kriegsschiffe war.


    Von seiner und den Ihn umgebenen "Topleuten" genialen diplomatischen Fähigkeiten sich die blindesten, lahmsten und für Deutschlands Zukunftspläne völlig abwegigen Allierten ans Bein zu binden mal völlig ab....


    Weiterer Fakt ist das allein aus der geostrategischen Lage Deutschlands ein Seekrieg extrem suboptimal ist und jeder, egal ob mit einer großen Homefleet ausgestattet oder nicht das Land seeroutenmässig relativ bequem blockieren konnte....Und jeder der ausserhalb der dt. Häfen rumschipperte machte spätens wenn die eigenen Bunkervorräte alle waren dicke Backen. Oder mutierte zum Sir Francis Drake...:D...unser Graf Luckner....


    Alles in allem eine nicht unbedingt makeloser Plan einen Krieg anzufangen der in den Köpfen der deutschen Militärs schon ab den 1910er Jahren sich verfestigt hat und der 1914, ob ungewollt oder nicht aber herbeigesehnt und bejubelt wurde.


    Und genau wie 25 jahre später baute man alles auf einen "cunning plan", auf tolle Manöver den zahlenmässig überlegenden Gegener auszutricksen, auf Hoffnungen oder Zusagen der eigenen Auguren das diese oder jene Länder sich politisch ( neutral bleiben wie z.B. USA, Japan etc. ) wie vorhergedacht verhalten würden...Ein Satz mit X.


    Hat im ersten Versuch gerade mal 40 KM bis hinter die franz. Grenze gereicht.


    Und es ist auch gar nicht mal die Frage wer hier wo wahnsinnig überlegen war, das Deutsche Reich, die Bevölkerung war im angehenden Kriegsjahr 1917 fertig. Die Soldaten haben, im Gegensatz zu denen die Ihr Land verteidigten (Franzosen ) und trotzdem es wagten gegen Ihre ebenso senil-debilen Offiziere mit Ihren sinnlosen Massenmordbefehlen zu revoltieren zu lange für absoluten Quatsch durchgehalten.


    Ohne Frage war der Kriegseintritt der USA für den Verlauf des Krieges entscheidend, aber genau das war wie eben später absehbar und nur jemand mit dieser deutschen Hybris hat das nicht bedacht. Man konnte froh sein das jenes Leiden dadurch 1918 beendet wurde.


    Trotz allen, hätten die Amerikaner nicht so pro-aktiv eingegriffen die Deutschen wären spätestens 1-2 Jahre später schlicht verhungert und hätten ohne Manpower dargestanden. Und ja, das Commonwealth hatte da wesentlich bessere Ressourcen und vor allen "freie Bahn"....

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Sie müssen sich vorstellen, dass allein der Konzern Huawei 80.000 Ingenieure beschäftigt. Begreifen sie die Dimensionen?

    Einerseits hat er natürlich mit dieser Drohkulisse recht. Andererseits weiß jeder der in Asien gearbeitet hat was hinter diesen "Zahlen" stecken....

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Ferner tat er seit Beginn seiner Regentschaft nix anderes als jedem ans europäische Bein zu pinkeln, die Franzosen in Nordafrika bishin zum englischen Vettern mit seinen gerade mal 2+1 Werften ( Danzig, Kiel, WHV ) und einen Kaiser-Wilhelm Kanal der schon bei der Eröffnung zu klein für seine eigene Kriegsschiffe war.

    Wo du den gerade erwähnst...sehr sehenswert.


    Ps: Pünktlich fertig und keinen Pfenning mehr als der Kostenvoranschlag und das bei einem Jahrhundertprojekt!


    Chapeu Herr Baensch!

  • Das stimmt, ist aber gerade dabei das zu ändern. Momentan ist China gerade dabei sich zu konsolidieren und auf den eigenen Markt verstärkt zu konzentrieren. Danach sind wir wieder dran und stehen einer Technologie gegenüber die an uns vorbeigezogen ist. Darüm müssen wir zusammenhalten und dem etwas entgegensetzen.

    Warum entgegensetzen?


    Wir können auch davon profitieren und Produkte aus China kaufen. China-Technik ist unglaublich preisgünstig. Ich kaufe in China WLAN-Module mit Marvell-Chipsatz in großen Stückzahlen. Im Westen würde ich das 10- bis 20-fache dafür bezahlen müssen. China ist immer noch günstiger, trotz Einfuhrumsatzsteuer und Lieferkosten. :)

  • Warum entgegensetzen?


    Wir können auch davon profitieren und Produkte aus China kaufen. China-Technik ist unglaublich preisgünstig. Ich kaufe in China WLAN-Module mit Marvell-Chipsatz in großen Stückzahlen. Im Westen würde ich das 10- bis 20-fache dafür bezahlen müssen. China ist immer noch günstiger, trotz Einfuhrumsatzsteuer und Lieferkosten. :)

    Natürlich werden wir mit China auch weiterhin handeln, ansonsten wären wir ja blöd und dem können wir uns auch gar nicht entziehen. Aber für den Wettbewerb und eine gewisse Unabhängigkeit bei entgegengesetzten Gesellschaftsmodellen sollte man schon Alternativprodukte anbieten können. Nur in einem gemeinsamen Markt hat man die Sicherheit sich spezialisieren zu können.

  • Natürlich werden wir mit China auch weiterhin handeln, ansonsten wären wir ja blöd und dem können wir uns auch gar nicht entziehen. Aber für den Wettbewerb und eine gewisse Unabhängigkeit bei entgegengesetzten Gesellschaftsmodellen sollte man schon Alternativprodukte anbieten können. Nur in einem gemeinsamen Markt hat man die Sicherheit sich spezialisieren zu können.

    Wir können bloß nicht so günstig produzieren wie die Chinesen. Ich glaube, auch wenn wir vollautomatische Produktionstraßen einsetzen, wofür so gut wie gar kein Personal nötig ist, werden sie immer noch günstiger sein.


    Vermutlich bezahlen sie ihren Arbeitskräften so unmenschlich wenig, dass dagegen ein deutscher Pfandflaschensammler noch ein Großverdiener ist. :(

  • Warum entgegensetzen?


    Wir können auch davon profitieren und Produkte aus China kaufen. China-Technik ist unglaublich preisgünstig. Ich kaufe in China WLAN-Module mit Marvell-Chipsatz in großen Stückzahlen. Im Westen würde ich das 10- bis 20-fache dafür bezahlen müssen. China ist immer noch günstiger, trotz Einfuhrumsatzsteuer und Lieferkosten. :)

    Aha, du finanzierst also ein kommunistisches Regime. ...also doch nur ein Schwätzer.

  • Wir können bloß nicht so günstig produzieren wie die Chinesen. Ich glaube, auch wenn wir vollautomatische Produktionstraßen einsetzen, wofür so gut wie gar kein Personal nötig ist, werden sie immer noch günstiger sein.

    Zwar OT in diesem Thread aber genau so etwas ist schon etliche Male, selbst hier wiederlegt worden. China subventioniert nur gewaltig viele Sparten seiner Industrie bzw. fängt unrentable Produktionsprozesse ( wie jahrelang zum bzw. im Fahrradexport ) auf staatlicher Seite auf. In Europa könnte aufgrund der allgemeinen Fertigungstiefe bei vielen Produkten im Vergleich genauso günstig oder marktgerecht hergestellt oder angeboten werden.

    Da aber die "Globalisierung" in dem derzeitig praktizierten Sinne noch zu viele Gewinner ( negativ ausgedrückt Mitesser ) bzw. Absahner in den einzelnen Verteilungsketten aufweist die eigentlich beim ursächlichen Mehrwert eines Produktes völlig überflüssig sind, gibt es zuviele Interessenten an der aktuellen Situation.

    Solltest Du doch als ausgewiesener Fan des Merkantilen doch wissen.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Fakt ist das unser versehrter und geistig auch nicht gerade gesegneter Kaiser seine Bevölkerung nationalistisch so besoffen gemacht hat das er ein paar Kopra/Palmölinseln im Pazifik, einen Wüstenstreifen im südlichen Afrika und eine gepachtete Chinaenklave die genau zum Kriegsausbruch 1914 erstmal schwarze Zahlen abwarf als Platz an der interkontinentalen Sonne verkauft hat.

    Bei Willi zwo sind wir uns völlig einig, auch zur Großmannssucht, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und der Beurteilung der Weltlage, waren unsere Eliten absolut unfähige Versager und erschreckend dumm. Beide Katastrophen hat die deutsche Politik ganz alleine selbst zu verantworten, auch wenn das Empire und letztlich dann auch die USA die Vernichtung des Reiches als politisches Ziel verfolgten. Dass genau diese Ziele damaligen Politikern bekannt waren, macht das verrückte Agieren nur noch viel schlimmer.
    Aber das mit dem verhungern halte ich für ziemlich übertrieben, zumal die damalige Bevölkerung ganz im Gegensatz zur Heutigen, bei der Selbstversorgung gar nicht so schlecht war. Ich denke dass es ohne das amerikanische Eingreifen einfach zu einem weniger folgenschweren Friedensvertrag gekommen wäre und zu einer ganz anderen europäischen Entwicklung.