• Eben, anderseits gibt es berechtigte Zornestiraden bei solchen Knallern wie "....The issues are much too important for the (Chilean) voters to be left to decide for themselves.." ( Kissinger) aber hier zum Thema Brexit ( aka Dummheit ) ist das schon ok, bzw. kann man sich über die Wahlentscheidung - nicht bindend etc. hinweg setzen....:kopfkratz:

    Chile war der Hinterhof der USA, da konnte man doch keinen "Kommunistischen Präsidenten" dulden, der den Kindern 0,5 Liter Milch zumutete und den "Russen" die Tore öffnete. Schon der Vorname war suspekt: "Salvatore, der Erlöser"!

    Ganz anders Großbritannien, eine der Keimzellen der USA, heute zwar nur noch Vasall, aber im Geiste der Regierenden verwandt und identisch.

  • Chile war....

    Es geht überhaupt nicht um Chile, USA oder die Haltung GB's sondern nur um den einen Satz von Old Henry.


    Will sagen, in beiden Fällen, hier der Wähler in GB, dort der Chilene wird denjenigen abgesprochen sich abstimmungstechnisch richtig verhalten zu können.


    Du machst hier bei den Briten exakt das gleiche. " Oh, das war eine Dummheit, quod erat und soweiter, sprich jetzt kann sich ja mal ein Vernünftiger gegen diese Entscheidung stellen und das Ganze abblasen..."

  • .................Du machst hier bei den Briten exakt das gleiche. .............."

    Du darfst Deine Sicht haben, ich habe meine! Und knapp 50 % der Briten haben gegen den Austritt aus der EU gestimmt, die Mehrheit dafür war mehr als knapp, die Beteiligung am Referendum war völlig ungenügend angesichts der Folgen. Nur ist das eben so in der gegenwärtig praktizierten Demokratie, selbst in Deutschland brauchen nur z.B. 24 % zu BTW gehen, die Mandate werden dennoch gültig und verbindlich.

  • Chile war der Hinterhof der USA, da konnte man doch keinen "Kommunistischen Präsidenten" dulden, der den Kindern 0,5 Liter Milch zumutete und den "Russen" die Tore öffnete. Schon der Vorname war suspekt: "Salvatore, der Erlöser"!

    Ganz anders Großbritannien, eine der Keimzellen der USA, heute zwar nur noch Vasall, aber im Geiste der Regierenden verwandt und identisch.

    So ein Unsinn. Gerade "im Geiste" sind die Briten völlig anders als die Amerikaner, auch wenn sie eine sehr ähnliche Sprache sprechen, was natürlich verbindet. Die Nachfahren der Amerikaner sind aber Leute, die so viel Mumm hatten, in die "Neue Welt" aufzubrechen und wenig tradtionellen Ballast mitzuschleppen. Als Vasall würde ich England auch nicht bezeichnen, das musst Du aber schreiben, weil´s in Dein Weltbild passt.

    Du darfst Deine Sicht haben, ich habe meine! Und knapp 50 % der Briten haben gegen den Austritt aus der EU gestimmt, die Mehrheit dafür war mehr als knapp, die Beteiligung am Referendum war völlig ungenügend angesichts der Folgen. Nur ist das eben so in der gegenwärtig praktizierten Demokratie, selbst in Deutschland brauchen nur z.B. 24 % zu BTW gehen, die Mandate werden dennoch gültig und verbindlich.

    Wir wissen doch alle, warum die Brexiteers gewonnen haben: Weil die Briten politisch dumm sind, sich für nichts außerhalb der Insel interessieren und man (die Medien und die Eton-boys) ihnen deshalb damals alles am Üblem von der EU und der Glorie der Neuauflage des Empires erzählen konnte. Weil die Jungen geglaubt haben, dass das Referendum auf jeden Fall scheitert, sind sie nicht hingegangen. Trotz all dieser Widrigkeiten haben die Brexiteers nur knapp gewonnen.

  • ...................Die Nachfahren der Amerikaner sind aber Leute, die so viel Mumm hatten, in die "Neue Welt" aufzubrechen und wenig tradtionellen Ballast mitzuschleppen. ..................

    Die Nachfahren der "Amerikaner" sind weitestgehend durch die Spanier, Portugiesen, Franzosen, Briten, Deutschen und Russen etc. durch Mord , Landraub, Vertreibung, biologische Kriegsführung etc. einem Genozid einmaiger Größenordnung zum Opfer gefallen. Ähnlich ging es den Aboriginals in Australien, den Maori in Neuseeland, den Bevölkerungen in Afrika etc, zulestzt den Palästinensern.


    Mit jeweils modernster Waffentechnologie indigene Völker in Abhängigkeit zu zwingen, war die allgegenwärtige Strategie und ist sie noch heute, als würde es weder Völkerrecht noch Menschenrechte geben.


    Übrigens habe ich: "vom Geiste der Regierenden" gesprochen, was keinesfalls aussagt, dass Briten und USA Bürger übereinstimmend denken. Auch zwischen Kanadiern und USA Bürgern gibt es unterschiedliche Mentalitäten. Noch nicht mal die Briten sind sich ähnlich, was das Bestreben der Schotten nach Unabhängigkeit belegt.

  • Die Nachfahren der "Amerikaner" sind weitestgehend durch die Spanier, Portugiesen, Franzosen, Briten, Deutschen und Russen etc. durch Mord , Landraub, Vertreibung, biologische Kriegsführung etc. einem Genozid einmaiger Größenordnung zum Opfer gefallen. Ähnlich ging es den Aboriginals in Australien, den Maori in Neuseeland, den Bevölkerungen in Afrika etc, zulestzt den Palästinensern.

    Da hast Du noch Königin Liliuokalani von Hawaii vergessen. ;) Es fiel nur ein Schuss, und der war nicht tödlich.

  • Da hast Du noch Königin Liliuokalani von Hawaii vergessen. ;) Es fiel nur ein Schuss, und der war nicht tödlich.

    Man kann nicht alle aufführen, denen eben Unrecht geschehen ist. Allerdings hat die hawaiijanische Kultur fast eine Auslöschung erfahren, seit die USA diesen Archipel erobert haben, in dem auch die indigene Bevölkerung heute um Identität und Überleben kämpft. Also Danke für den Hinweis!

  • Sie haben es wieder getan und den Brexit auf Halloween verschoben. :nosee:Ich habe mich gefragt ob das englischer Humor ist, aber die May hatte ja keinen Einfluss auf den Termin und Macron wollte eher früher. Es muss also Merkel-Humor sein. Vielleicht ist Halloween ja auch wirklich passender für den Brexit. :hehehe:


    Schauriger-Gruselspass-Partys-an-Halloween-in-Leipzig-und-der-Region_big_teaser_article.jpg

  • Sie haben es wieder getan und den Brexit auf Halloween verschoben. :nosee:Ich habe mich gefragt ob das englischer Humor ist, aber die May hatte ja keinen Einfluss auf den Termin und Macron wollte eher früher. Es muss also Merkel-Humor sein. Vielleicht ist Halloween ja auch wirklich passender für den Brexit. :hehehe:

    Noch passender wäre aber ein paar Tage später gewesen, der 5. November = Guy Fawkes Day...also der mit dem Schießpulver unterm Parlament....

  • Noch passender wäre aber ein paar Tage später gewesen, der 5. November = Guy Fawkes Day...also der mit dem Schießpulver unterm Parlament....

    So oder so ist es dann aber aktueller zu sagen: "Winter is coming" :biggrin: :uglybreak:


    Ich denke die EU hat sich mit dieser Fristverlängerung keinen Gefallen getan. Auch in Bezug auf die Europawahl. Am liebsten will man gar nichts mehr davon hören.

  • Am besten ist der Kommentar von Trump dazu, die EU sei zu streng mit den Briten. Zu streng! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

    Trump wird über das alles sowieso innerlich grinsen. Alles was die EU schwächt kommt ihm gerade recht. Seine Kommentare zielen auch darauf ab. Es ist ja auch leicht den Hühnerhaufen zu spalten. Ob USA, die Russen oder die Chinesen. Sie nehmen sich einzelne Hungerleider oder Kriegstreiber der EU vor, die ihre eigenen Interessen verfolgen und denen die EU zu wenig bietet und das ganze Gebilde fängt regelmäßig dabei an zu wackeln. Wohlfühlen kann man sich damit kaum.

  • So oder so ist es dann aber aktueller zu sagen: "Winter is coming" :biggrin: :uglybreak:


    Ich denke die EU hat sich mit dieser Fristverlängerung keinen Gefallen getan. Auch in Bezug auf die Europawahl. Am liebsten will man gar nichts mehr davon hören.

    Absolut. Selbst als hoffnunglos anglophiler ( keine Krankheit !) bin ich für ein sofortiges Raus. Was hier die EU macht ist grundfalsch, zeigt Blöße ( und nicht Größe) und agiert irgendwie wie einst Cameron...vielleicht tut sich ja da noch was zum Thema 2 Referendum.... also, Casino Royal und das beherrscht ja bekanntlich nur einer, der Brite J. Bond.


    Ausserdem hätte es genau das Zeichen auch in Richtung Trump sein können. Jetzt lacht der sich, in Vereinigung mit den Eton Boys ne Runde ins Fäustchen und festigt seine Meinung über die EU. Zu Recht.


    Die Rechnung werden die Damen und Herren aus Brüssel bei der Europawahl bekommen und dann wird das große Lamentieren anfangen.


    Man fragt sich wirklich wie bescheuert man sein muß.

  • ...

    Ich denke die EU hat sich mit dieser Fristverlängerung keinen Gefallen getan. Auch in Bezug auf die Europawahl. Am liebsten will man gar nichts mehr davon hören.

    Nein das hat sie in der Tat nicht. Es scheint in der EU Normalität, dass man einknickt. Das ist schade und hilft niemandem

  • Nein das hat sie in der Tat nicht. Es scheint in der EU Normalität, dass man einknickt. Das ist schade und hilft niemandem

    Das sehe ich anders, kommt Zeit, kommt Rat. In der Politik können sich die Verhältnisse schnell ändern. Allerdings hätte man die Verschiebung mindestens auf ein Jahr ausdehnen sollen. Die EU insgesamt bedarf umfassender Reformen.

  • Das nützt für den Brexit gerade mal gar nichts. Bis die umfassenden Reformen auch nur angegangen werden, sind die Briten dreimal ein und ausgetreten.

    Die jetzige Brexit-Misere dauert schon zwei Jahre! Wenn die Briten dreimal ein- und austreten wollten, dazu die Zwischenzeiten, kann man von 10 bis X jahren ausgehen. Wenn die EU sich nach den Europa-Wahlen nicht endlich neu formiert und endlich mehr integriert, nicht die notwendigen konkreten Schritte zur echten Europäischen Union einleitet, wird sie keine Zukunft haben und die dann wieder auf Einzelstaaten zurückgefallenen Europäer werden von den Weltmächten zerrieben sowie in der Internationalen Politik keine Rolle mehr spielen.