• Das Wort Fairness ist englisch - und die Engländer glauben, dass sie mit dem Kreieren dieses Wortes auch in der Sache genug getan haben.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Es ist noch niemals so viel Dreck über einen Politiker ausgekübelt worden, wie über Corbyn. Ihm die gleiche Schuld in die Schuhe zu schieben ist einfach ungerecht.

    Allgemein beziehen sich doch alle ( Festlands) Kommentatoren auf das Corbyn'*sche Rumlavieren in Sachen Brexit, das Abwarten, das Zögern und das Zaudern. Was die engl. Yellow Press aufgrund seiner andersartigen Probleme ( Antisemitismus, politische Ausrichtung etc. pp ) veranstaltet ist doch...normal. Für Insel Verhältnisse.

  • Die englische Presse scheint sich doch -bis auf sehr wenige Ausnahmen - im Wesentliches des Dreckskübels zu bedienen,wenn dort Artikel verfasst werden.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Hier geht es doch nur noch um wirtschaftliche resp. finanzielle Probleme.

    Die Affereien im "Parlament" sind lustig, aber für eine Demokratie eher blamabel.


    Die EU sollte das beenden.

    Es ist einzig Sache der Briten, das zu beenden. Johnson in die Wüste zu schicken und in der EU zu bleiben. wäre die beste Option für Europa. Und nach drei Jahren Lügenorgie der Brexitiers dürfte wohl auch der Letzte begreifen, welcher Schaden den Briten droht!

  • Es ist einzig Sache der Briten, das zu beenden.

    Zuerst einmal ja. Andererseits strahlt das ganze Theater aber auch nicht ganz unerheblich auf die EU aus. Nicht nur auf die Wirtschaft, sondern natürlich auch auf eine nicht geringe Zahl betroffener Bürger und deren Lebensplanung. Der Gesamtvorgang ist ein Armutszeugnis für beide Seiten.

  • Es ist einzig Sache der Briten, das zu beenden. Johnson in die Wüste zu schicken und in der EU zu bleiben. wäre die beste Option für Europa. Und nach drei Jahren Lügenorgie der Brexitiers ......

    ...werden bei der nächsten Abstimmung immer noch die Mehrheit an Rule Britannia Träumern als Mehrheit für den Brexit stimmen.


    Und persönlich finde ich es überhaupt keine "Afferei" was dort im Parlament sich abspielt sondern ein Lehrstück an funktionierenden Parlemanterismus wo eine Clique rumdum einen ohne Volkswahl inthroniserten Premier eine initierte Kampagne versucht durch zu drücken. Gegen das Parlament wo bestimmt mehr Leute sitzen die wohl erahnen was auf Großbritannien wirtschaftlich und gesellschaftlich zukommt.


    Und ich finde es ein bisschen merkwürdig wie sich einige hier und anderswo immer schön billig die Verantwortung der Politik in die Schuhe schieben und entweder, je nach Gusto dem Volk unendlich viel Weißheit oder grundsätzliche Dämlichkeit aufgrund von einem etwaigen, undurchschaubaren Lügengespinst eben jener Politik bei Volksentscheidungen unterstellen.


    Da muss man sich schon mal entscheiden. In England will nunmal eine überwiegende Mehrheit den Brexit weil Sie immer noch im alten Ego verhaftet sind

    ( Britannia rule the waves ) und Nationalismus als Lösung für zukunftige Probleme sexy findet.


    Wie anderso auch, dito in Deutschland wo man Leute wie Gauland, Höcke etc. zu fast schon regierungsfähigen Mehrheiten wählt oder wie in Polen, Ungarn etc. pp.

  • Zuerst einmal ja. Andererseits strahlt das ganze Theater aber auch nicht ganz unerheblich auf die EU aus. Nicht nur auf die Wirtschaft, sondern natürlich auch auf eine nicht geringe Zahl betroffener Bürger und deren Lebensplanung. Der Gesamtvorgang ist ein Armutszeugnis für beide Seiten.

    Erstmal ist es der britischen Regierung schXXXegal wie es Ihren Mitbürgern ergeht die Pro-europäisch ausgerichtet sind. Will sagen, die vielen Engländer die sich in Europa niedergelassen haben rotieren gerade ganz prächtig weil bis dato Null, nada Info oder sogar Unterstützung aus der Insel via Ihren Auslandsvertretungen dahin ausstrahlen.


    Ist natürlich kein Wunder wenn selbst in Downing Street keiner einen blassen Schimmer hat.


    Egal ob in Deutschland ( einer unser Mitarbeiter ist Brite ) noch die Abertausenden die in Spanien, Portugal etc. ungestört Ihren Lebensabend verbringen wollten. Was für die abläuft ist wie ein Albtraum.


    Erinnert mich so ein bisschen an vergangene Schlachten aus historischen Zeiten wo die vor Ort gebliebenden "Kameraden" bei äh... ungeordneteten Rückzugen aus äh... höheren Motiven schlank geopfert wurden.....

  • Da muss man sich schon mal entscheiden. In England will nunmal eine überwiegende Mehrheit den Brexit weil Sie immer noch im alten Ego verhaftet sind

    ( Britannia rule the waves ) und Nationalismus als Lösung für zukunftige Probleme sexy findet.

    Ein harter Brexit wäre für den Lernprozess sicher besser. Je weicher sie fallen umso mehr haben sie das Gefühl die Waves zu rulen und umso besser werden Lügen offensichtlich. Es ist bestimmt weniger spaltend, den Brexiteers erstmal ihren Willen zu lassen.


    Aber dass dieser Unsitte ein Ende bereitet wird in Portugal die Rente zu verprassen, ist sicher schon mal gut - das würde ich hier auch verbieten. :cool: :hehehe: ;)

  • Ein harter Brexit wäre für den Lernprozess sicher besser. Je weicher sie fallen umso mehr haben sie das Gefühl die Waves zu rulen und umso besser werden Lügen offensichtlich. Es ist bestimmt weniger spaltend, den Brexiteers erstmal ihren Willen zu lassen.

    Aber bitte nicht vergessen, in einem Land wo "Einscheibenverglasung" noch durchaus Standard ist, ist die Leidensfähighkeit wesentlich grösser als bei uns kontinentalen Weicheiern.

    Aber dass dieser Unsitte ein Ende bereitet wird in Portugal die Rente zu verprassen, ist sicher schon mal gut - das würde ich hier auch verbieten. :cool: :hehehe: ;)

    Aber auch hier nicht ausser Acht lassen das wenn so etwas hier mal verwirklicht, die Erbschaftssteuer extrem erhöht ( ab 5000 EUR ) oderdie Möglichkeit etwas zu verschenken ebenso drastisch eingeschränkt werden könnte 8o8o8).. aus ähnlichen Motiven.

  • Dass wirklich die Mehrheit noch einmal für den Brexit stimmen würde, ist nicht ausgemacht, wenn aber, dann aus den falschen Gründen, nämlich um das Affentheater irgendwie zu beenden.


    Zwar stimmt es, dass viele Engländer immer noch den alten Machtgelüsten nachtrauern - Britannia rule the waves wird ja immer noch mit Inbrunst gesungen - aber sie haben mit knapper Mehrheit für den Brexit gestimmt, weil Boris sie mit dreisten Behauptungen belogen hat, wie etwa, dass das Gesundheitssystem unter Wahnsinnszahlungen an die EU ächzt . Und das war nicht die einzige Lüge. Diese hat er sogar mit Riesenplakaten auf den Bussen verbreitet. Es könnte gut sein, dass der eine oder andere inzwischen so seine Zweifel hat.


    Wir werden sehen. Ich bin jetzt mal ein paar Tage wech und zwar dadorten, hab aber da keine Zeit für Politopia. Wenn ich zurück bin, Anfang nächster Woche, werde ich hier ein Stimmungsbild abgeben.


    Bleibt hübsch ordentlich und fromm, bis nach Haus ich wieder komm.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • ...werden bei der nächsten Abstimmung immer noch die Mehrheit an Rule Britannia Träumern als Mehrheit für den Brexit stimmen.

    Ja, das scheint das primäre Problem - auch wenn die Abstimmung durchaus knapp ausgegangen ist. Wie sie heute ausgehen würde - keine Ahnung. Fakt ist auch, solche Abstimmungen hinterlassen kurzfristig Gewinner und Verlierer. Natürlich. Aber das ist bei jeder grundlegenden Entscheidung so. Genau so hat sich meine UA- Wassermühle aufgelöst :kopfkratz2: Ja, das war teures Lehrgeld. So spielt das Leben. Es muss letztlich respektiert werden, dass in GB eine knappe Mehrheit gegen eine Mitgliedschaft in der EU gestimmt hat. Und damit gegen einen politisch angestrebten Zentralstaat EU. Ob das die richtige Entscheidung war, wird die Zukunft zeigen. Die damit verbundenen Rahmenbedingungen haben die Beteiligten zu klären. Die haben sich dabei bislang nicht mit Ruhm bekleckert. Beide nicht.

  • ...werden bei der nächsten Abstimmung immer noch die Mehrheit an Rule Britannia Träumern als Mehrheit für den Brexit stimmen.

    Wäre ich mir nicht so sicher. Ich hab diese Sendung heute gut verfolgen können und dort wurde eben dies angesprochen. Es sol wohl so sein, dass mittlerweile eine Mehrheit besteht, die nicht mehr aus der EU wollen. Ich mag diesen E. Brok zwar nicht aber er sagt vieles, was ich unterschreiben würde.


    Und wenn man sich anschaut, wie die Schotten drauf sind, dann wird bei gleichbleibender Strategie des britischen Parlamentes der Austrittswille der Schotten aus der englischen Gemeinschaft wohl noch das Zünglein an der Waage.


    Die Engländer sind mittlerweile die einzigen, die sich einbilden, dass alle diesen Brexit überhaupt noch wollen. Einbildung ist eben auch eine Bildung. ;)


    mfg