• Na jetzt wissen wir es ja. Die Briten haben den Brexit gewählt. Dieses mal endgültig. Und SPON warnt die SPD wegen der Niederlage von Corbyn schon davor sich nur ja nicht zu links auszurichten. Mir wird jetzt schon schlecht dabei, dieses Argument die nächsten Jahre immer wieder zu hören. Corbyn ist wegen dem linken Programm gescheitert... Nein, eher nicht deswegen. Weil er unsympathisch ist :rolleyes: und weil sowieso alle Politiker lügen :rolleyes: und man den roten Mann nicht wählt :rolleyes: Alles Schwachsinn, was bei den Interviews von der Straße dazu gesagt wurde.


    Es war aus meiner Sicht ein klarer Sieg der EU-Gegner und sonst gar nichts. Die Schar der Brexiteers ist bei dem ganzen Gewürge wohl eher gewachsen, als dass sie wegen der Lügen bei der alten Kampagne geschrumpft wäre und die neuen Lügen der Konservativen wurden alle geschluckt. Von wegen die Briten würden heute anders über den Brexit entscheiden. Sie haben sich dieses mal klar entschieden. In einem guten Monat können wir den Thread dann endgültig schließen. Dass die Briten sich über den Boris ein neues Thatcher-Programm verpassen lassen, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Aber für das Empire ist wohl kein Opfer zu groß. Letztlich können sie ja auch noch den USA beitreten, denn dafür gibt es wahrscheinlich mehr Fans als für Europa. Wenn schon kein eigenes Empire, dann zu einem dazu gehören. Kann man auch irgendwie verstehen. :D Aber für mich ist der Fall nun erledigt. Wir sollten Englisch als Amtssprache in der EU abschaffen. :lol:

  • ...zum Glück kann ich noch fragmentarisch Russisch. ;)


    Und als alter fundamentaler Monty Python Fan hab ich solch "Humor" erwartet.


    ..na dann,kommen wir zu etwas ganz anderem.


    Wann wird wohl, auf Grund (...hihi auf Grund klingt klasse...)des Klimawandels diese Insel überspült? Und wird das jemand merken? Wird mein Whisky salzig schmecken?


    Fragen über Fragen.....


    mfg

    Wo man weniger weiß, argwöhnt man am meisten.

  • Na jetzt wissen wir es ja. Die Briten haben den Brexit gewählt. Dieses mal endgültig. Und SPON warnt die SPD wegen der Niederlage von Corbyn schon davor sich nur ja nicht zu links auszurichten. Mir wird jetzt schon schlecht dabei, dieses Argument die nächsten Jahre immer wieder zu hören. Corbyn ist wegen dem linken Programm gescheitert... Nein, eher nicht deswegen. Weil er unsympathisch ist :rolleyes: und weil sowieso alle Politiker lügen :rolleyes: und man den roten Mann nicht wählt :rolleyes: Alles Schwachsinn, was bei den Interviews von der Straße dazu gesagt wurde.

    Um mal eine gerade bekannte Vergleichsportalwerbung zu zitieren : " Das Wahlergebnis enttäuscht Dich ? Flüster Flüster....


    Ich ahnte sowas, zwar nicht in dieser Härte, aber so ähnlich......


    Oder wie mein mir in der Nähe sitzende, englische Arbeitskollege heute gesagt hat: 1/4 geht auf die Murdoch Presse. Die beherrscht, die kontrolliert die Dummheit der Menschen dort. Sie konnte Corbyn als noch grösseren Idio.... darstellen als Bojo, obwohl der es ja schon bewiesen hat. Und es zeigt das Menschen, nicht nur auf der Insel es mittlerweile egal ist ob sich Ihre Wunschkandidaten an demokratische Spielregeln halten oder nicht.


    Und nein, leider haben die Kommentatoren in sofern recht das die Zeit linker Politik erstmal vorbei ist. Ob die SPD mit Ihren Seeheimern da besser fährt ist allerdings mehr als fraglich, denn genau wie die Linken, warum die verwässerte Lösung wählen wenn das Konzentrat viel markiger und griffiger auftritt.


    Ich vertrete hier ja schon länger hier die Meinung - der rechte Populismus bishin zur rechtsnationalen Demokratieablehnung ist nicht ein Zeitphänomen welches mit linker Politik gegengesteuert werden kann. Es verfestigt sich und wird auf lange Sicht bleiben.


    Es wird mehr immer mehr Menschen geben die unserem demokratischen Pluralismus skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen und sich das in Wahlergebnissen ausdrückt.


    Immer wieder, lest Platon. Der alte Sack hat schon vor über 2000 Jahren exakt diese immer wiederkehrende Abfolge in den Ansichten der Menschen die sich in beherrschenden Autoritäten wiederspiegelt, aufgezeigt.

  • wie mein mir in der Nähe sitzende, englische Arbeitskollege heute gesagt hat: 1/4 geht auf die Murdoch Presse. Die beherrscht, die kontrolliert die Dummheit der Menschen dort.

    Den Eindruck hatte ich in der ganzen Zeit wo wir in diesem Thread geschrieben haben auch. Und so weit ist unsere eigene Presse davon auch wieder nicht entfernt. Bisher schnappen sie ja schon über, wenn sich zum Beispiel bei der SPD nur ansatzweise eine linke Ausrichtung anbahnt. Was wäre erst los, wenn sich so eine Art deutscher Corbyn zusammen mit einer Aufstehen-Bewegung etabliert.


    ch vertrete hier ja schon länger hier die Meinung - der rechte Populismus bishin zur rechtsnationalen Demokratieablehnung ist nicht ein Zeitphänomen welches mit linker Politik gegengesteuert werden kann. Es verfestigt sich und wird auf lange Sicht bleiben.

    Das läuft dann aber auch ziemlich absehbar auf eine Konfrontation der Blöcke USA/China/Russland hinaus. Der Hühnerhaufen in Europa kann da auch rechtsnational nicht mehr viel bewegen.

  • Und so weit ist unsere eigene Presse davon auch wieder nicht entfernt. Bisher schnappen sie ja schon über, wenn sich zum Beispiel bei der SPD nur ansatzweise eine linke Ausrichtung anbahnt. Was wäre erst los, wenn sich so eine Art deutscher Corbyn zusammen mit einer Aufstehen-Bewegung etabliert.

    Unsere "Leitmedien" haben es aber auch überhaupt nicht schwer den linken Kadaver weiter auszuweiden, den er zieht sich schon selbst das eigene Fell über die Ohren. Es ist doch maßlos enttäuschend wenn zwar diverse Politiker und Gesellschaftsgrößen von einer "Bewegung" fabulieren und Interesse bekunden, sich selbige aber innerhalb von einem oder zwei Monaten in Rauch auflöst weil wohl das Profilierungspotential bzw. Plattform für jene Kräfte zu klein dort ist. Die Linke hat es selbst verkackt. Und wenn dann Klein-Kevin als junger Hoffnungsträger gehypt wird, sorry, gute Nacht.





    Das läuft dann aber auch ziemlich absehbar auf eine Konfrontation der Blöcke USA/China/Russland hinaus. Der Hühnerhaufen in Europa kann da auch rechtsnational nicht mehr viel bewegen.

    Natürlich. Bitte, was sind den die jahrelangen Sanktionen gegen Russland, das Aufstacheln der östlichen "Partner" seitens der USA, das jetzige, offen gezeigte Auseinander driften denn anders zu bewerten als ein Kalter Krieg 2.0. Einen frieden, eine Entspannung hatten wir hier in EUropa gerade mal 10, 15 Jahre nach 1989. Diese 15 Jahre waren wohl genug.


    Und das langsame Abgleiten ins rechtsnationale, dieser offene Rechtsruck sind das Rufen der Geister die für gewisse Vorbereitung gebraucht werden.

  • Mich wundert der Wahlausgang in GB in keinster Weise, das war absehbar. Ein großer Teil des gestrigen Wahlausgangs geht auf das Konto eines irrlichternden Corbyn, der sich über sehr lange Zeit nicht entscheiden konnte, welches Lager im Brexitstreit seine Partei vertreten soll, der innerparteiliche Riss zwischen Befürwortern und Gegnern ist von ihm nie angegangen worden. Und der zweite Sargnagel für Labour war eine Stimmung unter den Wählern, die das Gerangel einfach leid waren. Ein Wechsel zu Corbyn hätte noch einmal Monate, wenn nicht Jahre neuer Verhandlungen und Gezänk hervorgebracht, das wollten viele nicht.


    Schön nach dem Motto "Lieber ein Ende mit Schrecken ..."


    Das Dumme daran ist halt nur, dass auch nach dem Austritt kein Ende absehbar sein wird. Die EU hat für das Freihandelsabkommen mit Japan 8 Jahre benötigt, selbst wenn es mit GB in der Hälfte der Zeit funktioniert, bis dahin dürfte das Pfund wertmäßig unter den Euro gesunken sein. Was nichts anderes bedeutet, dass sich viele Briten keinen Auslandsurlaub mehr leisten können, der Export einbricht, importierte Waren teurer werden. Das wird noch ein nettes Schauspiel, legt euch einen Popcornvorrat an.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Na jetzt wissen wir es ja. Die Briten haben den Brexit gewählt. Dieses mal endgültig. Und SPON warnt die SPD wegen der Niederlage von Corbyn schon davor sich nur ja nicht zu links auszurichten. Mir wird jetzt schon schlecht dabei, dieses Argument die nächsten Jahre immer wieder zu hören. Corbyn ist wegen dem linken Programm gescheitert... Nein, eher nicht deswegen. Weil er unsympathisch ist :rolleyes: und weil sowieso alle Politiker lügen :rolleyes: und man den roten Mann nicht wählt :rolleyes: Alles Schwachsinn, was bei den Interviews von der Straße dazu gesagt wurde.


    Es war aus meiner Sicht ein klarer Sieg der EU-Gegner und sonst gar nichts. Die Schar der Brexiteers ist bei dem ganzen Gewürge wohl eher gewachsen, als dass sie wegen der Lügen bei der alten Kampagne geschrumpft wäre und die neuen Lügen der Konservativen wurden alle geschluckt. Von wegen die Briten würden heute anders über den Brexit entscheiden. Sie haben sich dieses mal klar entschieden. In einem guten Monat können wir den Thread dann endgültig schließen. Dass die Briten sich über den Boris ein neues Thatcher-Programm verpassen lassen, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Aber für das Empire ist wohl kein Opfer zu groß. Letztlich können sie ja auch noch den USA beitreten, denn dafür gibt es wahrscheinlich mehr Fans als für Europa. Wenn schon kein eigenes Empire, dann zu einem dazu gehören. Kann man auch irgendwie verstehen. :D Aber für mich ist der Fall nun erledigt. Wir sollten Englisch als Amtssprache in der EU abschaffen. :lol:

    Hallo Bud, komme mal wieder vorbei, um Dir einen auszugeben.


    Das Positive an der Alternative Corbyn versus Johnson war ja, dass auf jeden Fall einer der beiden unwählbaren Irren einen Kopfschuss bekommen würde. Und mich persönlich mit meiner politischen Schlagseite freut es, dass es der Corbyn gewesen ist.


    Der SPIEGEL hat übrigens recht. CORBYN hat es vergeigt, genau mit seinem linken Programm. Der Johnson ist nämlich wirklich so schlimm, wie Du Dir das vorstellst, das sollte aber Anlass zu Nachdenklichkeit geben, wie man gegen so einen hoch verlieren kann. Indem man die Idiotie des Programms und Verhaltens an der Mitte spiegelt und dann noch mal Nachschlag gibt.

  • ............Das läuft dann aber auch ziemlich absehbar auf eine Konfrontation der Blöcke USA/China/Russland hinaus. Der Hühnerhaufen in Europa kann da auch rechtsnational nicht mehr viel bewegen.

    China und Russland kooperieren derzeit relativ gut, wenn jetzt die EU ihr Verhältnis zu Russland konstruktiv gestalten würde, könnte weltweit vernünftig vieles bewegt werden und die USA müßten sich der neuen Lage anpassen.

  • Die EU hat für das Freihandelsabkommen mit Japan 8 Jahre benötigt, selbst wenn es mit GB in der Hälfte der Zeit funktioniert, bis dahin dürfte das Pfund wertmäßig unter den Euro gesunken sein. Was nichts anderes bedeutet, dass sich viele Briten keinen Auslandsurlaub mehr leisten können, der Export einbricht, importierte Waren teurer werden. Das wird noch ein nettes Schauspiel, legt euch einen Popcornvorrat an.

    Ich weiß nicht ob uns oder der EU nicht das Popcorn im Halse stecken bleiben wird.


    Den wer ist verdammt interessiert hier dicht an Europa einen politischen Gegenpol aufzubauen, stark zu machen um so einen weiteren

    Spaltpilz zu kontrollieren ?


    Eben, die Amis. Und mit diesem Pfund ( sprich Druckpotential ) könnten die recht zügig, zumindest zügiger als die EU aufeinmal Deals Ihren Landsleuten vorlegen. Sprich, wenn Johnson 1-2 Monate nach dem wiedergewählten Trump z.B. Japan besucht......


    Ob diese Deals so nach und reichhaltig sind wie diese von der EU, erstmal geschenkt. Sie machen EIndruck, bei denen und bei Mitgliedern der EU.


    Ergo sollten die Europäer nicht so siegessicher sein.

  • Siegessicher sollten die Europäer auf keinen Fall sein, aber auch nicht zu nachgiebig. Je einfacher es GB gemacht wird, ein vorteilhaftes Handelsabkommen mit der EU zu schließen umso mehr wird bei bestimmten anderen Kandidaten das Bewußtsein wachsen "was die können, können wir auch".


    Ein Handelsabkommen mit GB welches weit über das hinausgeht, was mit Ländern wie Japan verhandelt wurde mit weitreichenden Zugeständnissen an GB führt zum Ende der EU.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ein Handelsabkommen mit GB welches weit über das hinausgeht, was mit Ländern wie Japan verhandelt wurde mit weitreichenden Zugeständnissen an GB führt zum Ende der EU.

    Ich dachte eher an einen schnellen "Deal" mit Japan, z.Bsp., also kurz nachdem ein D. Trump dort zu Besuch war.... Und egal welchen Inhalt dieser dann hat, er würde dazu dienen und benutzt werden der EU zu zeigen was alles ohne Sie möglich ist. Und an der gerade grassierenden populistischen Dummheit der Menschen gemessen, ist es auch völlig egal ob es sich hierbei nur um eine Briefporto Reduzierung zwischen Japan und GB handeln würde, der Jubel über einen Sieg über die europäischen Bürokraten wäre da grenzenlos......


    Ich denke auch eher das wir hier langsam die Grabesglocken hören für eine EU so wie wir Sie zurzeit kennen.

  • Na jetzt wissen wir es ja. Die Briten haben den Brexit gewählt. Dieses mal endgültig. Und SPON warnt die SPD wegen der Niederlage von Corbyn schon davor sich nur ja nicht zu links auszurichten. Mir wird jetzt schon schlecht dabei, dieses Argument die nächsten Jahre immer wieder zu hören. Corbyn ist wegen dem linken Programm gescheitert... Nein, eher nicht deswegen. Weil er unsympathisch ist :rolleyes: und weil sowieso alle Politiker lügen :rolleyes: und man den roten Mann nicht wählt :rolleyes: Alles Schwachsinn, was bei den Interviews von der Straße dazu gesagt wurde.


    Es war aus meiner Sicht ein klarer Sieg der EU-Gegner und sonst gar nichts. Die Schar der Brexiteers ist bei dem ganzen Gewürge wohl eher gewachsen, als dass sie wegen der Lügen bei der alten Kampagne geschrumpft wäre und die neuen Lügen der Konservativen wurden alle geschluckt. Von wegen die Briten würden heute anders über den Brexit entscheiden. Sie haben sich dieses mal klar entschieden. In einem guten Monat können wir den Thread dann endgültig schließen. Dass die Briten sich über den Boris ein neues Thatcher-Programm verpassen lassen, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Aber für das Empire ist wohl kein Opfer zu groß. Letztlich können sie ja auch noch den USA beitreten, denn dafür gibt es wahrscheinlich mehr Fans als für Europa. Wenn schon kein eigenes Empire, dann zu einem dazu gehören. Kann man auch irgendwie verstehen. :D Aber für mich ist der Fall nun erledigt. Wir sollten Englisch als Amtssprache in der EU abschaffen. :lol:

    Es ist wahr, dass sich die Briten wirklich für den Brexit entschieden haben, aus vielen Gründen:

    Sie haben das ewige Austritts-Gezerre satt,

    sie haben dem Clown seine Lügen gern geglaubt, weil er ihnen einen Schuldigen serviert hat,

    sie haben gegenüber der EU Minderwertigkeitsgefühle,

    sie finden Boris lustig, auch wenn sie wissen, dass er ihnen Lügen erzählt,

    sie können Ausländer generell nicht leiden, und erfolgreiche noch weniger

    sie können den griesgrämigen Langweiler Corbyn auch nicht leiden,

    sie erinnern sich an "I want my money back!",

    sie wollten uns mal zeigen, was eine Harke ist!


    Corbyn muss zurücktreten, er hat´s vergeigt. Statt Boris mit dessen eigenen Waffen zu schlagen, hat er neue Verhandlungen mit der EU gewollt (!) und danach (!) wieder ein Referendum. Das hing allen zum Hals raus. Er hätte tolle, Boris persiflierende Parolen an Busse kleben lassen können und hätte sich in letzter Minuten ebenfalls einen Hund anschaffen sollen, oder besser: eine kleine Ziege oder einen Seejund. Er hätte überhaupt mal sowas wie einen Wahlkampf führen müssen, aber nicht so tun, als ginge ihn das alles nix an. Schwachkopf, der! Ich hab ihn nicht gewählt.


    Ich hab den Liberalen gewählt, weil ich nicht erwartet habe, dass Boris auf Anhieb die absolute Mehrheit hat. Na gut, bzw. furchtbar.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Ich dachte eher an einen schnellen "Deal" mit Japan, z.Bsp., also kurz nachdem ein D. Trump dort zu Besuch war....

    Wird wohl eher nicht stattfinden. Den ersten Versuch GBs, ein ähnliches Abkommen wie die EU zu bekommen, hat Japan schon kalt lächelnd abgeblockt.


    https://www.spiegel.de/wirtsch…en-kopiert-a-1253095.html


    Zitat


    Eine erste Begegnung mit dieser Realität mussten die Briten im Januar erleben, als eine japanische Delegation in London auftauchte. Ein einfaches Copy-and-Paste des existierenden Abkommens, so viel stellten die Vertreter Tokios klar, werde es nicht geben. Stattdessen werde man in aller Ruhe über Zölle, Regeln und Quoten neu verhandeln. Tokio, so hieß es, sei zuversichtlich, bessere Bedingungen für sich herausschlagen zu können als mit der EU.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Wird wohl eher nicht stattfinden. Den ersten Versuch GBs, ein ähnliches Abkommen wie die EU zu bekommen, hat Japan schon kalt lächelnd abgeblockt.

    Das wird anders werden wenn ein (wiedergewählter) Trump kurz vorher dort zu Besuch war. Jede Wette.


    Bojo wird in seinem Kielwasser fahren und umgekehrt garantiert das den Amis einen willfährigen Giftzwerg vor den Toren der EU.

  • Na jetzt wissen wir es ja. Die Briten haben den Brexit gewählt. […]

    Die Briten haben höchst uneinheitlich gewählt, das Problem bei demokratischen Wahlverfahren ist halt, dass am Ende Wahlsieger ist, wer die meisten Stimmen für sich gewinnen konnte… Wahlergebnisse spiegeln ja hauptsächlich momentane Stimmungslagen, also keineswegs rationale Erwägungen oder mittel- bis langfristige Erwartungen…

  • Was machen diese teils inkompetenten EU-Theoretiker wenn der Austritt von den Briten eine Erfolgsstory wird? Diese Bürokraten sind so weit von der Realität oder den EU-Bürgern weg, dass mir bei manchen Entscheidungen die Haare hochstehen.

    Boris Johnson u. a. betont, dass die Briten nun entscheiden wer in ihr Land kommt oder wer nicht. Er hätte auch sagen können: Nicht Merkel entscheidet. Ohne Merkel wäre es nie zum Brexit gekommen. Merkels fehlverhalten 2015 war wohl die Initialzündung?