• Da isser wieder.... Klar, Merkel is Schuld am Brexit. Sie hat auch Fukushima und die Plattentektonik verursacht, die Kuh. :lach-m:


    Und der Boris scheint vergessen zu haben, dass die Länder schon immer selber entschieden haben, wer in ihr Land kommt. Der Typ sollte sich lieber Sorgen machen, wer nicht in diesem, seinem Land bleiben will.


    Sollen sie endlich gehen. Und jeder, der ein Haufen Kohle einsteckt, sich aber nicht in eine Gemeinschaft integrieren will, soll auch gehen. Sollen die doch sehen, wo das Geld zum Schmieren der schmierigen Politiker in den EU Entwicklungsländern herkommen soll, wenn sie es nicht mehr von der EU bekommen.


    Ach und falls in irgendeinem Auge ein kleine Träne zu sehen ist, dann ist das eine Freudenträne.

    Denn endlich sind wir diese ewig gestrigen Royalisten los. Es kann also nur besser werden.


    mfg:melone:

  • Da isser wieder.... Klar, Merkel is Schuld am Brexit..............mfg:melone:

    Im gewissen Sinne hat er allerdings Recht! Merkel hat in den 14 Jahren ihrer Kanzlerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die EU in diesem jämmerlichen Zustand weit hinter das zurückgefallen ist, was Kohl erreicht hatte. Ihre ganze unsolidarische Austeritätspolitik hat Deutschland isoliert, 2015 war da nicht mehr mit Solidarität der anderen zu rechnen. Die EU Staaten haben sich desintegriert, jeder war sich selbst der Nächste. GB mit dem Brexit ist nun ein massiver Schlag gegen die EU, nur die Schotten eröffnen eventuell einen Schimmer der Hoffnung am Horizont.

  • Die Briten sind aus ganz anderen, höchst persönlichen Gründen ausgeschieden, Kater. Und was die Schotten betrifft, so wird der gelbe Rattenfänger ihnen jetzt hinterrücks sehr viele Zugeständnisse machen, so dass Sturgeon am Ende doch bleibt, was DANN auch vernünftig wäre.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • ........Und was die Schotten betrifft, so wird der gelbe Rattenfänger ihnen jetzt hinterrücks sehr viele Zugeständnisse machen, so dass Sturgeon am Ende doch bleibt, was DANN auch vernünftig wäre.

    Die Schotten wollten schon vor Heinrich VIII. unabängig bleiben, Maria Stuart hat es allerdings nicht geschafft, Elisabeth war cleverer. Wenn die Schotten jetzt aussteigen, geht den Engländern eine wirtschaftliche Basis flöten, den Öl und Gas liegt vor Schottland. Wollen wir mal abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Ich war immer gegen den Brexit!

  • Im gewissen Sinne hat er allerdings Recht! Merkel hat in den 14 Jahren ihrer Kanzlerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die EU in diesem jämmerlichen Zustand weit hinter das zurückgefallen ist, was Kohl erreicht hatte.

    Als Thatcher ihr legendäres "I want my money back" in die Welt posaunte, war von Merkel überhaupt nichts zu sehen. Die Engländer haben sich noch nie der EU richtig zugehörig gefühlt. Aber Merkel ist natürlich schuld daran, dass so viele Polen zum Arbeiten nach England gegangen sind.

  • Im gewissen Sinne hat er allerdings Recht! Merkel hat in den 14 Jahren ihrer Kanzlerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die EU in diesem jämmerlichen Zustand weit hinter das zurückgefallen ist, was Kohl erreicht hatte. Ihre ganze unsolidarische Austeritätspolitik hat Deutschland isoliert, 2015 war da nicht mehr mit Solidarität der anderen zu rechnen. Die EU Staaten haben sich desintegriert, jeder war sich selbst der Nächste. GB mit dem Brexit ist nun ein massiver Schlag gegen die EU, nur die Schotten eröffnen eventuell einen Schimmer der Hoffnung am Horizont.

    Das ehe ich gänzlich anders. Argo hat ja auch schon dazu geschrieben.

    Niemand anders, als die Briten wollten den Brextit.

    Gut, das Votum war eine Verarsche, der Pöbel hats nicht gemerkt.

    Teresa, wurde verarscht und verheizt, der Pöbel hats nicht gemerkt.

    Boris ist ein prolliger Schmierenkomödiant, der Pöbel hats gemerkt und findets gut.


    Firmen wandern ab, Menschen wandern aus, Schottland will auch.


    Meiner bescheidenen Meinung nach haben die Brexitiers aus dem Union Jack nur noch einen Jack gemacht.

    Sie werden nach dem eigentlichen Akt vor den Trümmern ihrer selbst stehen. Leider wird ihr Stolz ihnen bei dieser Einsicht im Weg stehen.


    Die Statistin Merkel hier in Verantwortung zu nehmen, wäre aus meiner Sicht zu viel der Ehre.


    mfg

  • Im gewissen Sinne hat er allerdings Recht! Merkel hat in den 14 Jahren ihrer Kanzlerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die EU in diesem jämmerlichen Zustand weit hinter das zurückgefallen ist, was Kohl erreicht hatte. Ihre ganze unsolidarische Austeritätspolitik hat Deutschland isoliert, 2015 war da nicht mehr mit Solidarität der anderen zu rechnen. Die EU Staaten haben sich desintegriert, jeder war sich selbst der Nächste. GB mit dem Brexit ist nun ein massiver Schlag gegen die EU, nur die Schotten eröffnen eventuell einen Schimmer der Hoffnung am Horizont.

    Grauer Kater hat hier wohl einfach Recht. Durch ihren Linksruck hat sie nicht nur die SPD sondern auch die CDU marginalisiert!

    Merkel wollte wohl die Führung in Europa übernehmen und ihre Phantasien den andern EU-Ländern aufzwingen. Sie dachte wohl: „Wir zahlen und ihr macht was ich für richtig halte?“ Das lassen sich die anderen EU-Partner natürlich nicht gefallen. Und schon gar nicht die Briten.

    Was so ein Mensch alles anrichten kann, wenn es so viele Opportunisten gibt.

    Warum frohlocken Putin und Tramp, wenn das Projekt Europa in die Hose geht?

  • Das sehe ich gänzlich anders. Argo hat ja auch schon dazu geschrieben.

    ........................

    Die Statistin Merkel hier in Verantwortung zu nehmen, wäre aus meiner Sicht zu viel der Ehre.


    mfg

    Nun kann man unterschiedlicher Ansicht sein, das ist normal, auch wenn man in vielen Fragen übereinstimmt. Merkel hier allerdings als Statistin zu sehen, trifft keinesfalls zu. Sie mag sogar gegen den Brexit gewesen sein, doch ihr gesamtes Handeln in Europa und in der EU war desintegrativ und völlig USA hörig! Wir werden auch weiter den negativen Tenor Merkels sehen, wenn die GroKo nicht endlich beendet wird. Der Schaden ist schon derzeit unübersehbar!

  • Grauer Kater hat hier wohl einfach Recht. Durch ihren Linksruck hat sie nicht nur die SPD sondern auch die CDU marginalisiert!

    Merkel wollte wohl die Führung in Europa übernehmen und ihre Phantasien den andern EU-Ländern aufzwingen. Sie dachte wohl: „Wir zahlen und ihr macht was ich für richtig halte?“ Das lassen sich die anderen EU-Partner natürlich nicht gefallen. Und schon gar nicht die Briten.

    Was so ein Mensch alles anrichten kann, wenn es so viele Opportunisten gibt.

    Warum frohlocken Putin und Tramp, wenn das Projekt Europa in die Hose geht?

    Es gab keinen Linksruck in der CDU! Merkel hat sich nur opportunistisch den vorherrschenden Strömungen angepasst, im Grunde ist die CDU wie die CSU rechtskonservativ. Und wenn es heute einem guten Drittel der Menschen in Deutschland schlechter geht als zu Zeiten Kohls, so ist das Schröder und Merkel zu verdanken.

  • Nun kann man unterschiedlicher Ansicht sein, das ist normal, auch wenn man in vielen Fragen übereinstimmt. Merkel hier allerdings als Statistin zu sehen, trifft keinesfalls zu. Sie mag sogar gegen den Brexit gewesen sein, doch ihr gesamtes Handeln in Europa und in der EU war desintegrativ und völlig USA hörig! Wir werden auch weiter den negativen Tenor Merkels sehen, wenn die GroKo nicht endlich beendet wird. Der Schaden ist schon derzeit unübersehbar!

    Ich habe nicht geschrieben, dass sie KEINEN Anteil hat. Ihr aber eine Art Hauptrolle anzudichten, ist mMn etwas weit hergeholt.


    mfg

  • Durch ihren Linksruck hat sie nicht nur die SPD sondern auch die CDU marginalisiert!

    Da würde ich gern mal belegt bekommen, in welchen Punkten Merkel die CDU nach links gerückt hat.

    Es gab lichte Momente, wo sie durchaus mal das C im Parteinahmen etwas stärker in den Vordergrund rückte, nur links ist das noch lange nicht in dem Sinne, wie du uns das hier verkaufen willst.

  • Ich habe nicht geschrieben, dass sie KEINEN Anteil hat.....................mfg

    Das habe ich auch nicht bei Dir gelesen. Auch habe ich ihr keine Hauptrolle angedichtet, da sind in Bezug auf die EU Desintegration die Polen, Balten, Ungarn, Tschechen viel aktiver und die Briten sind sowieso der Trumpsche Pudel.

  • Das habe ich auch nicht bei Dir gelesen. Auch habe ich ihr keine Hauptrolle angedichtet, da sind in Bezug auf die EU Desintegration die Polen, Balten, Ungarn, Tschechen viel aktiver und die Briten sind sowieso der Trumpsche Pudel.

    Da kann ich mit.

    Und wenn man sich nun anschaut, wem diese Länder das Wort reden, dann lese ich immer wieder US-Sprech und deren Ideologie.

    Wenn man dies nun mal grob überschlägt, dann kann man nicht anders, als den Einfluß der US Wirtschaftsstrategen als Hauptverursacher der "schlechten Stimmung" innerhalb der EU als massiv bezeichnen.


    Die Spaltung findet über die Rechts/Konservativen und Rechts/Nationalisten statt. Jene, die in diese Propaganda mit einstimmen, sind dann jene genannten Politiker der jeweiligen Vertretung dieser Ideologien.


    Es sind nicht Russische Thinktanks und Organisationen, die seit Jahren hart an Meinungsmache, bis hin zur Meinugnsdiktatur arbeiten. Europa wurde von außen angegriffen und von Innen sabotiert. Alles durch Typen, die jegliche kritische Haltungen gegen dieses "westliche System" diffamieren und gewissen Meinungen im öffentlichen Diskurs nicht zulassen.


    mfg

  • Auch habe ich ihr keine Hauptrolle angedichtet

    Nicht du, der Brummelbär versucht nur durch diverse Formulierungen den Eindruck zu erwecken. Aber das wäre zu schlicht. Solch Komplexes Thema mit solch Plattitüden darzustellen ist erschreckend destruktiv. Aber einige scheinen einfache Antworten zu brauchen, um krude Darstellungen in die Diskussion einzubringen.


    mfg

  • Das wäre für die Engländer allerdings eher ein Grund gewesen, in der EU zu bleiben.

    Wenn die Regierungen in London noch USA-höriger waren und sind als Merkel, weshalb sollten sie sich nicht gleich als Bundesland der USA bewerben. So kann man eben Niedergang definieren: Von der ehemaligen Kolonialmacht zum Pudel der Kolonie von ehedem!

  • ...da sind in Bezug auf die EU Desintegration die Polen, Balten, Ungarn, Tschechen viel aktiver und die Briten sind sowieso der Trumpsche Pudel.

    Nur merken sie es nicht, das ist das Schlimme. Dieser Boris ist nicht dumm, er hält mit Sicherheit gar nichts von Trump, will aber auf der Weltbühne eine Hauptrolle haben und hält sich an den Idioten, dem Teile des Theaters gehören.

    Wenn die Regierungen in London noch USA-höriger waren und sind als Merkel, weshalb sollten sie sich nicht gleich als Bundesland der USA bewerben. So kann man eben Niedergang definieren: Von der ehemaligen Kolonialmacht zum Pudel der Kolonie von ehedem!

    Das Problem ist, dass sie glauben, wenn sie sich an die USA halten, sind USA und GB auf Augenhöhe. So wie dieser eine Abgeordnete sprach, der Brexit richte keinen Schaden an, dann würden man eben wieder Handel mit den Kolonien treiben...



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)