Dramatische Entwicklung in Venezuela. Marschiert Trump ein?

  • Scheinverhandlungen —

    schließlich muß Donald Trump erst seinen Agentenführer um "Rat" fragen, offensichtlich ist in dieser Angelegenheit der US Präsident vom Kreml ohne konkrete Anweisung im Stich gelassen worden.

    Dann gehst du davon aus, dass Herr Dump irgendwas mit den Russen zu tun hat? Warum denkst du das?


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Ein Herr Dump in der US Politik ist mir völlig unbekannt, aber dort soll es bekanntlich viele Dumpfbacken geben und ein Riesen-Eindvieh aus Texas hatten sie auch schon zum Präsidenten gewählt — demnächst ernennt Traum ein Pferd zum Senator schließlich ist er der Präsident. 8)

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Das Imperium schlägt......vor?


    Zitat


    Provozierend erwähnte er wieder die Monroe-Doktrin, mit der die USA in ihrem Hinterhof durch Unterstützung von Putschisten und Militärregimes viel Leid gebracht haben. Es seien vor allem China und Russland, die das Prinzip der Monroe-Doktrin bedrohen würden, nämlich sicherzustellen, dass Lateinamerika, wie Breitbart - zitierend oder verdeutlichend? - schreibt, nicht zu einer Kolonie von ausländischen Mächten oder zu deren Beeinflussungsgebiet wird: "Unser Ziel ist sicherzustellen, dass diese ausländischen Einflüsse nicht Venezuela kontrollieren und die USA und unsere Interessen in unserer eigenen Hemisphäre nachteilig beeinflussen."

    https://www.heise.de/tp/featur…Intervention-4347123.html


    .....kwt, weil unnötig....

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Es ist wohl so, dass auch der Neueste von im Auftrag von Trump organisierter "Putsch" nichts erbrachte.

    Interessant ist, dass unsere Regierung, an der ja auch Sozialdemokraten beteiligt sind, genau die Putsche unterstützt.

    Die meisten Ruinen haben zwei Beine.

  • Es ist wohl so, dass auch der Neueste von im Auftrag von Trump organisierter "Putsch" nichts erbrachte.

    Interessant ist, dass unsere Regierung, an der ja auch Sozialdemokraten beteiligt sind, genau die Putsche unterstützt.

    Für einen Außenminister MAAS kann man sich als Deutscher nur noch schämen, aber es fällt sowieso schwer, in dieser Regierung Merkel Persönlichkeiten zu finden, die ihr Mandat sachgerecht ausführen und befähigt sind ein 82 Millionen Volk zu führen.

  • Für einen Außenminister MAAS kann man sich als Deutscher nur noch schämen, aber es fällt sowieso schwer, in dieser Regierung Merkel Persönlichkeiten zu finden, die ihr Mandat sachgerecht ausführen und befähigt sind ein 82 Millionen Volk zu führen.

    Ja der Maas...

    warum fährt der nicht nach Venezuela, sondern nach Brasilien und Kolumbien?


    Diese Frage stellt auch der HUNKO (Die Linke) im Interview beim DLF.

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=447715


    Man sollte sich das anhören. Denn DLF mausert sich zum Systemling. Implizite Fragen und versteckte Frechheiten sind hier mittlerweile Standard. Und der Heinemann wird auch immer duseliger.


    Was ich wirklich witzig finde, ist die Erwähnung der Kolumbien-Flüchtlinge und warum die kein Thema in deutschen Medien sind. Hier mal ein Artikel, der zwar etwas reißerisch geschrieben ist aber doch die Realitäten besser darstellt, als unsere Qualitätsmedien.


    https://amerika21.de/blog/2019…-kolumbien-gucken-wir-weg


    Ups...also nicht nur ca. 6 Mio Flüchtlinge, die nach Venezuela flüchten, sondern auch Menschenrechtsverletzungen und Armut. Das ist ja schlimm. ...ach, ich vergaß, Kolumbien ist ja Pro USA. ;)


    Gut, lassen wir das Spiel weiter laufen und beobachten wir die Protagonisten.

    Leider ist eben genau das nicht sonderlich förderlich für die jeweiligen Menschen, die unter diesen Spannung leiden. Aber die haben die Politiker des Westens ja noch nie interessiert.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Leider ist eben genau das nicht sonderlich förderlich für die jeweiligen Menschen, die unter diesen Spannung leiden. Aber die haben die Politiker des Westens ja noch nie interessiert.


    mfg

    Die Politiker des Westens... Bitte erzähle jetzt mal, wo und wann sich die Politiker des Ostens zielführend für solche Spannungen interessiert haben.

  • Die Politiker des Westens... Bitte erzähle jetzt mal, wo und wann sich die Politiker des Ostens zielführend für solche Spannungen interessiert haben.

    Das war solange der Ostblock existierte, immer der Fall. Solidarität mit den Blockfreien Staaten und Unterstützung des antikolonialen nationalen Befreiungskampfes der unterdrückten Völker war eine Herzensangelegenheit der Politik.

  • Das war solange der Ostblock existierte, immer der Fall. Solidarität mit den Blockfreien Staaten und Unterstützung des antikolonialen nationalen Befreiungskampfes der unterdrückten Völker war eine Herzensangelegenheit der Politik.

    So war es, nur eben auch inkl. des Verbreiten und Vertreten der eigenen Ideologie.

    Letztlich also auch nur eine Matrix, die man drüberlegen wollte.

    Man wollte den "eigenen Block" eben vergrößern.


    Dabei gab es natürlich auch Ungerechtigkeiten und eine gewisse Unfairness gegenüber anderer Meinungen. Da solch Bemühungen aber fast immer subversiv untergraben wurden, können wir heute leider nicht sagen, ob der Weg, den man somit gehen wollte, wirklich besser war.


    Der "Westen" hat gern soziale Bestrebungen diskreditiert. Man erfand Terroristen, täuschte Anschläge vor und natürlich wurde politisch auch diskriminiert.

    Der "Osten" hat aktiv gegen andersartige Meinungen reagiert. Also durch direktes unterdrücken der Meinungen.


    Was beide immer auf ihre ganz eigene Art machten: Sie verarschten immer die breite Masse. Denn von der hing nun mal Erfolg oder Mißerfolg ab.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • So war es, nur eben auch inkl. des Verbreiten und Vertreten der eigenen Ideologie.

    Letztlich also auch nur eine Matrix, die man drüberlegen wollte.

    Man wollte den "eigenen Block" eben vergrößern.............................

    Es gab den "Kalten Krieg" und es gab die UNO! Da kam es darauf an, Mehrheiten zu gewinnen. Vielfach wurde auch nicht beachtet, dass man große Entwicklungsschritte vom Feudalstaat zum entwickelten Staat nicht einfach überspringen kann, somit die Massen ideologisch gar nicht reif waren, um "Sozialismus" als Ziel zu erkennen. Einige Intellektuelle machen nicht "das Volk" aus. Dazu kam die Schaukelpolitik der Entwicklungsstaaten zwischen den Blöcken! Da konnte der Ostblock eben nicht mithalten, weil auch in seinem Machtbereich die Wirtschaft eigener Entwicklung bedurfte und eben insgesamt zu schwach war.

  • Kater ich hab ja schon Schwierigkeiten Sozialismus und Kapitalismus in eine Reihe zu stellen, denn ich sehe Kapitalismus als ein Wirtschaftssystem und Sozialismus als ein Gesellschaftssystem.

    Das sind also für mich zwei völlig verschiedene Dinge.


    Gäbe es ein kompatibles Gesellschaftssystem, das innerhalb des Kapitalismus funktionieren würde, dann wäre ich sofort begeistert, nur ist das schlicht dauerhaft nicht möglich. Es muß immer an einem solchen herumgebastelt werden und dem Zeitgeist angepasst.


    Das geht mal ganz gut und bliebt eine Weile auch stabil, nur eben nicht dauerhaft.

    Für mich zeigt sich die Verschiebung des gesellschaftlichen Zusammenlebens darin, welche "Klasse" grad der Prügelknabe ist. Mal sind es Linke, mal Migranten, dann hacken wir fleißig auf prekär lebende H4ler rum oder...oder...


    Allein schon Gedanken zu äußern, die einen "langen Weg" voraussetzen und auch die gesellschaftliche Notwendigkeit von sich aus erzeugen, werden (siehe Kevin) rhetorisch platt gemacht und als Fantasterei diskreditiert. Dabei ist zuhören nicht die größte Stärke der Kritiker, denn wenn man mal beobachtet, wieviele aus einer "Kollektivierung" eine "Verstaatlichung" machen und sofort die DDR als Gegenargument anführen, haben einfach nicht richtig zugehört.

    Aber macht sich erstmal gut.


    Selbst Wiki macht begriffliche Unterschiede. Warum wird das also in einen Topf geworfen? (Achtung, Frage ist rhetorisch) ;)


    Natürlich weil die das so wollen! Jeder, der diese Begriffe verwechselt, macht das mit voller Absicht. Es zeigt, dass einfach die Argumentation der Weg ist, egal ob die richtig ist oder nicht.



    Es zeigt dem geneigten Zuschauer aber auch, welch Geistes Kind diese Argumentationskrüppel sind.

    "Ja,ja. Der sagt zwar, aber er meint was anderes!" ....schön, wie andere immer genau wissen, was gemeint ist, wenn sich der andere doch klar geäußert hat. Interpretation ist immer vom Standpunkt des interpretierenden abhängig. ;)

    Und wenn man es ganz hart nimmt, dann sagt man natürlich, dass Kevin lügt. ...zu mindest verschleiert, was er will. Und das ist einfach nur billig und auch so gar nicht anständig.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Kapitalismus ist auch sowohl Gesellschaftssystem als auch Wirtschaftssystem. Den Sozialismus hat es so, wie Marx ihn definierte, noch nirgends gegeben. Schon gar nicht den Kommunismus, der eine Produktivität und Effizienz voraussetzt, die die derzeit wirtschaftlich führenden Staaten eventuell mit Automation, Robotik und Industrie 5.0 mal erreichen könnten, wenn der imperiale Kapitalismus nicht durch Krieg die gesamte Menschheit auslöscht, weil eben die demokratischen Kontrollinstrumente gegenüber der globalen Kapitalmacht versagen. Die Tendenz zum Faschismus ist dem Imperialismus eben eigen. Eine weitere Legislaturperiode von Trump, aber auch Netanyahu können den Zündfunken liefern, der die Welt in ein Inferno zu stürzen vermag.


    Man sollte auch nicht in Bezug zu "Kevin" die Dinge verkennen. Große Weltunternehmen sind genossenschaftlich organisiert und funktionieren. Nestle dürfte ein Beispiel sein, bei uns die Raiffeisenbanken und -genossenschaften, auch die Sparkassen etc.! Aber es ist eben argumentativ viel leichter, die DDR heranzuziehen, die allerdings mit den höchsten Vergesellschaftungsgrad des Ostblocks hatte, der etwa 80 % des produktiven Sektors umfasste. Selbst die UdSSR hatte das nicht, Ungarn vergleichsweise um die 25 % und die übrigen Staaten des RGW lagen alle unter 50%.

  • Kommen wir mal wieder zu Venezuela.


    Das war ja der Ausgangspunkt.

    Worin liegt eigentlich das Problem, dass die Wirtschaft nicht so prosperierend ist, wie man das erwarten könnte? Ein Land, reich an Bodenschätzen und voller Arbeitskräfte wird monetär an die Wand gefahren.

    Klar spielen hier die Wirtschaftssanktionen eine gewichtige Rolle und jene, die man als "personenbezogen" verkauft, wirken sich letztlich auch nur auf die Bevölkerung aus.


    Ist es reine Mißwirtschaft einer Regierung, die es einfach nicht versteht Geschäfte zu machen?

    Fakt ist, dass der Ölsektor die Einnahmequelle schlechthin war. Durch die Verstaatlichung von Chaves, der sicher mehr für sich/sein Land herausholen wollte, ist das natürlich der Genickbruch.

    Auch die nun entstandenen Entschädigungszahlungen sind ähnliches.


    https://www.zeit.de/wirtschaft…l-entschaedigung-weltbank


    Auch ein informatives aber leider etwas einseitiges Interview...

    https://www.capital.de/wirtsch…iegt-die-wirtschaft-brach


    Die Liste der Sanktionen ist aber länger und wirkt auch schon seit einiger Zeit.

    https://www.dw.com/de/die-lang…egen-venezuela/a-47543131

    Also alles kann man dem Maduro nicht direkt anlasten. Und die Bigotterie des "Westens" zeigt sich auch in der Argumentation und Begründung der Sanktionen selbst.


    Ach...und weil ca 3 Mio. aus Venezuela flüchten, sind die ca. 7 Mio aus Kolumbien natürlich nicht der Rede wert.

    Zitat


    Die Liste der Länder mit den meisten Binnenflüchtlingen führt Kolumbien an. Innerhalb des südamerikanischen Staates waren Ende 2015 gut 6,9 Millionen Menschen vertrieben. In Syrien waren es 6,6 Millionen Männer, Frauen und Kinder, und im Irak 4,4 Millionen Menschen.

    https://www.handelsblatt.com/p…-huUn45kXxozx9v7rwYJw-ap6


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Das war solange der Ostblock existierte, immer der Fall. Solidarität mit den Blockfreien Staaten und Unterstützung des antikolonialen nationalen Befreiungskampfes der unterdrückten Völker war eine Herzensangelegenheit der Politik.

    Sicher um die unterdrueckten Voelker zu befreien und zu demokratisieren. :D

  • Sicher um die unterdrueckten Voelker zu befreien und zu demokratisieren. :D

    Da kannst Du noch so viel lachen, wir haben dieses Ziel gehabt, nur eben nicht die wirtschaftliche Potenz erreicht, um überall wirksam zu helfen. Wenn über zwei Drittel der Erde vom Kapital unterdrückt werden, kann jenes Drittel, das selbst noch seine Entwicklung meistern muss, einem erbarmungslosen Wettrüsten unterworfen wurde, nicht alle retten. Vielleicht haben die Chinesen es richtiger gemacht, indem sie ihre militärische Potenz nur soweit entwickelten, dass sie eine ausreichende Abschreckung gewährleistete.

  • Kater, jetzt wird es albern. Lass mal stecken.


    Was mir hier zu kurz kommt, sind die Protagonisten selbst.


    Maduro ist ein korruptes Ar.....ch, der mit seinem Hintern an der Macht klebt und das Land, nachdem sein Vorgänger gute Vorarbeit geleistet hat gänzlich an die Wand gefahren hat. Punkt! Da ist es zunächst einmal egal ob er Sozialist, Demokrat oder Afrikanisch Othodox ist.

    Ob der Selbsternannte aus Amis Gnaden besser ist? Keine Ahnung, ich denke aber eher nicht.


    Kommen wir zur zentralen Frage: Was tun?

  • Kommen wir zur zentralen Frage: Was tun?

    Die Europäische Gemeinschaft hat ja schon aufgezeigt das Sie den westlich/USA orientierten Widersacher unterstützt. Ergo wird solange gewartet, bzw. hintenrum gewerkelt bis das derzeitige System kollabiert.


    Momentan wird höchstwahrscheinlich sowieso jeder olivfarbene Lamettaträger dort USA seitig mit mit dem Haffenloherprinzip vertraut gemacht werden:


    http://www.youtube.com/watch?v=k25wI_TiYuU


    Also, höchstens ein paar Monate noch und Maduro hat fertig.....