Dramatische Entwicklung in Venezuela. Marschiert Trump ein?

  • Komisch das Maduro und seine Clique natürlich bei den Wahlen die Opposition nie im Leben behindert haben... das haben diese natürlich nie gemacht . ;)


    Maduro und seine Konsorten haben sich aus genau aus diesen Grunde bereits delegitimiert, zusätzlich indem sie die Mehrzahl der Bevölkerung des reichen Land in Armut leben lassen und das aus purer Ideologischer Verblendung.


    Und ich sag noch was: in meinen Augen wäre eine US Intervention in Venezuela - auch unter Trump -, sei es nur zur Wiederherstellung menschenwürdiger und geordneter Verhältnisse, ein legitimer Schritt.

    Gut, Manduro und Konsorten muessen weg. Nur kann es nicht sein das ein Oppositionsfuehrer sich zum Regierungschef ernennt.


    Ein Eingreifen von aussen, z.B. durch Militaer, lehne ich ganz ab. Veraenderungen herbei zu fuehren sollte Aufgabe des Volkes von Venezuelas sein.

  • Gut, Manduro und Konsorten muessen weg. Nur kann es nicht sein das ein Oppositionsfuehrer sich zum Regierungschef ernennt.


    Ein Eingreifen von aussen, z.B. durch Militaer, lehne ich ganz ab. Veraenderungen herbei zu fuehren sollte Aufgabe des Volkes von Venezuelas sein.

    Friedliche Lösungen von Konflikten sind stets zu begrüßen.


    Es ist schon erstaunlich, wie Unfreiheit und Unterdrückung in Venezuela gerechtfertigt wird, so lange es gegen die USA geht. Aber das venezolanische Volk darf darben.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Friedliche Lösungen von Konflikten sind stets zu begrüßen.


    Es ist schon erstaunlich, wie Unfreiheit und Unterdrückung in Venezuela gerechtfertigt wird, so lange es gegen die USA geht. Aber das venezolanische Volk darf darben.

    Ich würde vorschlagen, die USA räumen erst mal ihren eigenen Saustall auf, bevor sie anderen vorschreiben, welche Regierung für sie besser wäre.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ich würde vorschlagen, die USA räumen erst mal ihren eigenen Saustall auf, bevor sie anderen vorschreiben, welche Regierung für sie besser wäre.

    Genau das gilt auch für Deutschland, was sich mehr um seine eigenen "Baustellen" kümmern sollte! Und nicht als Retter der ganzen Welt fungieren sollte.

  • Es ist schon schlimm was aus dem amerikanischen Hinterhof geworden ist. Das passiert halt, wenn man sein Revier nicht in Schuss hält.

    Genau! Ratzifatzi wählt sich so ein Volk eine Linke Regierung. Da hätte man wirklich etwas früher aufpassen müssen. [Sark/off]

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Hier mal ein Artikel, der das Chaos (auch international) gut darstellt.

    https://www.heise.de/tp/featur…mt-Gegenwind-4288700.html


    Interessant finde ich das Eingeständnis und die Aufzählungen, welche Länder die USA mit "ihren" Staatsführern so beglückt hat. Sanders nennt das "unangemessene Interventionen". ...ich hätte es als "annektierte Regierung" bezeichnet. Aber das ist wohl egal. :)

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 () aus folgendem Grund: Buchstabe gewechselt

  • Friedliche Lösungen von Konflikten sind stets zu begrüßen.


    Es ist schon erstaunlich, wie Unfreiheit und Unterdrückung in Venezuela gerechtfertigt wird, so lange es gegen die USA geht. Aber das venezolanische Volk darf darben.

    Du hast natürlich Recht. Den Venezolanern geht es ziemlich dreckig. Hervorgerrufen aber auch durch einen bunten Strauß der politischen Ereignisse die nicht alle auf Chavez und seinem inkompetenten Nachfolger zurück zu führen sind.


    Ich interessiere mich seit über 30 Jahren für Mittelamerika, habe sogar die Gegend besucht, als gerade die "zarten Pflänzchen der Demokratie" dort zu blühen anfingen (die etwas später, dank des Einmarsches in Panama von einer riesigen Welle voller Drogengelder und deren Hintermänner überrollt wurden) ... Interessant für mich war immer die Fokussierung auf das böse, sozialistische Kuba und seine negative Ausstrahlung ( am Leben gehalten seitlich unseres Transatlantikverbundes ) wo es trotz einer fast globalen Sanktion immer noch lief. Sprich die geringste Kindersterblichkeitsrate, die niedrigste Zahl an Analphabeten etc. in der gesamten Region.

    Und dann, in Guatelmala, Honduras, El Salvador etc. , also den Ländern der US...äh der westlichen Freiheitsliebe zugetan....Wie sah es da aus ? Todesschwadronen, Entführungen, Sklavenarbeit, Schlimmste Unterdrückung der indigenen Bevölkerung, Off-Limit Regionen in Richtung Mexiko wo Flugplätze betrieben wurden von Nicht spanisch sprechenden Gringos....

    Selbst in den 1990ern habe ich ich da noch breitärschige, durchtrainierte Nicht Einheimische gesehen die mit den bleichgesichtigen Mormonenseelenfängern nichts zu tun hatten die da überall rumlatschten.


    Und die israelische Bewaffnung der guatelmaltekischen Policia Militar.. das steht auf einen anderen Blatt.....


    Ein Kumpel der seit fast 20 Jahren Fahrradtouren in Kuba quer durchs Land organisiert, meinst Du der könnte - mal fern ab von jeder Pseudo-Rum Zigarren-Vida alegre-Karibik Romantik das gleiche in einen dieser Staaten durchführen ?

  • Und ich sag noch was: in meinen Augen wäre eine US Intervention in Venezuela - auch unter Trump -, sei es nur zur Wiederherstellung menschenwürdiger und geordneter Verhältnisse, ein legitimer Schritt.

    Wie menschenwürdige, geordnete Verhältnisse in Lateinamerika aussehen, kannst Du Dir dort in vielen Staaten ansehen. Schon unter Chavez wurde Venezuela in seiner Entwicklung massiv gestört. Maduro hat natürlich noch mehr offene Flanken geboten, beide haben es nicht geschafft eine vernünftige Diversifikation der Wirtschaft zu gestalten, somit war eben das Öl ein Satansgeschenk und der Einbruch der Ölpreise die Katastrophe.

    Nun versucht man den Regimewechsel, nur wird der für die Masse der Venezuelaner genau so wenig bringen, wie in Libyen.

    Als Hinterhof der USA ist Lateinamerika einzig Ausbeutungsobjekt, wie auch große Teile Afrikas oder der Dritten Welt insgesamt.

  • Friedliche Lösungen von Konflikten sind stets zu begrüßen.


    Es ist schon erstaunlich, wie Unfreiheit und Unterdrückung in Venezuela gerechtfertigt wird, so lange es gegen die USA geht. Aber das venezolanische Volk darf darben.

    Niemand rechtfertigt Unfreiheit und Unterdrückung! Nur ist die USA Administration, ganz gleich ob unter dem Regime der Republikaner oder Demokraten, seit Jahrzehnten die Hauptursache für die Nichtlösung der dringenden internationalen Fragen. Und unter Trump hat sich das gefährlich verschlimmert, wobei die unselige Vasallenpolitik der Europäer die Lage noch verschärft.

  • Ich würde sagen die Politik von Chavez WAR gestört und nicht, sie wurde gestört. Seine Politik war von absoluter Unfähigkeit gezeichnet. Er hat sich nicht nur, ausschließlich auf das Öl verlassen, er hat die ganze Ölindustrie an die Wand gefahren. Keinen müden Cent in die Wartung gesteckt. Selbst mit Spitzenpreisen auf dem Ölmarkt ginge es nicht viel besser. Am Ende ging es nur um den Machterhalt. Man muss nicht jeden Vollpfosten in Schutz nehmen weil er eine vermeintlich linke Politik macht.

    Was die aktuelle Lage angeht. Das ist mittlerweile ein Stellvertreterkrieg. Schau mal wer zu Maduro steht und wer zu seinem Kontrahenten steht. Es steht uns, der EU, der USA nicht zu, sich dort einzumischen. Ebenso nicht Russland, China, Kuba...

    Das sollten die Venezulaner selber regeln.

  • Niemand rechtfertigt Unfreiheit und Unterdrückung! Nur ist die USA Administration, ganz gleich ob unter dem Regime der Republikaner oder Demokraten, seit Jahrzehnten die Hauptursache für die Nichtlösung der dringenden internationalen Fragen. Und unter Trump hat sich das gefährlich verschlimmert, wobei die unselige Vasallenpolitik der Europäer die Lage noch verschärft.

    Die US Administration ist am allen Schuld... eine geile These.


    Ob diese einseitige antiamerikanische Erklärung für die Zustände der Welt ausreichen, darf getrost bezweiflt werden. Aber damit generiert der Verfasser bestimmt Zustimmung.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Die US Administration ist am allen Schuld... eine geile These.


    Ob diese einseitige antiamerikanische Erklärung für die Zustände der Welt ausreichen, darf getrost bezweiflt werden. Aber damit generiert der Verfasser bestimmt Zustimmung.

    Isses ja nicht. Nur wie ich z.B. schrieb, hat das ganze auch andere Ursachen. Ölpreis Monopoly durch unsere Herren Saudis z.B. , gesteuert und goutiert durch westliche Interessen.


    Das südamerikanische Öl ist im Vergleich jenes zum Golf qualitativ schlechter und teurer in der Förderung. D.H., wenn immer die netten Herren in Riad ihre preispolitischen Spielchen betrieben haben ( einmal wars das nach der Androhung bzw. Einführung des Frackings, zum anderen als die iranischen Sanktionen gelockert wurden und denen den Einstieg in den Ölmarkt versaut werden sollte ) sind andere Ölförderländer mächtig unter Druck geraten.


    Soweit das man ziemlich genau festmachen konnte ab wann / sprich Zeitpunkt wo deren Konjunkturen ( wie hier z.B. Brasilien oder auch Venezuela ) aber so richtig/mächtig abgerauscht sind.

  • ..................................Es steht uns, der EU, der USA nicht zu, sich dort einzumischen. Ebenso nicht Russland, China, Kuba...

    Das sollten die Venezulaner selber regeln.

    Richtig, wir sind weder gebeten worden, noch in irgend einer Weise aufgerufen, uns einzumischen und wenn, dann höchstens humanitär. Die Venezuelaner sollten es selbst regeln, nur werden angesichts der Bedeutung Venezuelas das Einige wohl kaum zulassen. Seit Lateinamerika von den USA als Hinterhof betrachtet wird, haben die USA dort jede progressive Bewegung unterbunden. Und eines sollte aus der Erfahrung des Ostblocks sowie des Kalten Krieges gelernt werden: "Es ist eben nicht möglich von einem semiindustriellen Status eines Entwicklungslandes zum Sozialismus überzugehen". Dazu bedarf es der Reife der Produktivkräfte insofern, dass das kapitalistische System an seine Grenze gelangt ist und eine weitere gesellschaftliche Entwicklung behindert. Nur scheint es selbst in den fortgeschrittensten Staaten der Erde noch nicht so weit zu sein..................?

  • Die US Administration ist am allen Schuld... eine geile These.


    Ob diese einseitige antiamerikanische Erklärung für die Zustände der Welt ausreichen, ......................

    Das ist keine "antiamerikanische Erklärung"! Weder die USA noch ihre Administration sind "AMERIKA"! Ich wünschte den Menschen in den USA, in Kanada und in Lateinamerika bessere Regierungen, die den Menschen vernünftige Lebensbedingungen gewähren und statt Billionen US-$ für Rüstung zu verschwenden, endlich die Probleme der Welt zu lösen beginnen.

  • Also wir reden hier über EIN Land, das ist mMn nicht die "ganze Welt"!


    Wer sich interessiert, der weiß das die USA in Süd- und Mittelamerika immer rechte Regimes unterstützt haben. Die haben das Volk (egal welches Land wir hier nehmen) auch nicht besser behandelt, als die linken Regime, die so regierten.


    Wir wissen auch alle, dass es genug Veröffentlichungen gibt, die diesen Einfluß nachweisen/dokumentieren.


    Wenn nun von der gewählten Regierung verlangt wird, keine Gewalt gegen die Opposition anzuwenden, dann ist das mehr als zynisch und auch sehr einseitig.

    Denn auch die rechten Regime haben Gewalt gegen die Opposition ausgeübt. Ergo, sollte mann auch die Opposition ermahnen, keine Gewalt anzuwenden.


    Auch sollte angemerkt werden, dass es verfassungsgemäß ablaufen sollte. Da hat der Oppositionsführer leider einen Minuspunkt auf dem Konto, denn seine Ernennung ist leider nicht konform mit der Verfassung von Venezuela.


    Auch was das Ultimatum angeht, hätte man sich nicht auf eine Woche einigen sollen. Das ist selbst in einem bürokratischen Land wie Deutschland kaum möglich.

    Nichts desto trotz muß es welche geben. Allein die Sorge um Manipulationen sollte Anlaß genug sein, welche durchzuführen.


    Bekundungen, zu welchen Kandidaten man hält, sollten sich Regierungsvertreter sparen. Das ist weder hilfreich, noch ist es angenehm für die Wähler. Beeinflussung ist das! Das verbieten "wir" uns, also sollten wir uns auch etwas zurück halten.


    Und bitte, hier geht es weder um Antiamerikanismus, noch ist das hier USA bashing. Hier geht es um ein souveränes Land mit eigenen Gesetzen und eigener Verfassung. Also sollte auf dieser Rechtsgrundlage diskutiert werden. Und diese Ausgangsposition sollte auch Grundlage der hier geführten sachlichen Diskussion sein.

    Wir brauchen hier weder Hetzer gegen die USA noch Hetzer gegen die Russen.

    Jede Einmischung ist eine Herabwürdigung der mündigen Wähler dieses Landes.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Hallo Gunnar,

    wenn die Amerikaner sich einmischen, muss man das mit äußerster Vorsicht betrachten. Den Amerikanern ist es egal, ob sie ein freiheitliches oder ein anderes Regime unterstützen sofern von Nutzen ist.

    Man sollte aber schon das gesamte sehen. Ich denke da an die "brüderliche" Umarmung Maduras durch China, Russland, Kuba usw. Ich denke daran wie der "demokratisch" gewählte Präsident durch eine verfassungsgebende Versammlung, die nicht durch das Volk legitimiert war. Ich will nicht alles aufzählen.

    Fazit: Dieser Konflikt ist längst kein interner des venezulanischen Volkes mehr. Was soll man tun? Raushalten oder nicht?

  • Die Amis mischen sich ein, weil sie das Öl wollen. Punkt! Alle andere Industrien ziehen nach und nutzen die Billigarbeiter, die dann eben kapitalistisch ausgebeutet werden.


    Jedes Land darf Beziehungen zu dem Land aufbauen, das es mag/will. Einen Einfluß der Russen oder Chinesen zu diffamieren, den eigenen aber hervorzuheben und als "alternativlos" darstellen, ist nichts anderes, als Einmischung in internationale Beziehungen.


    Da übertreibens die Amis grad etwas, finde ich. Nicht nur in Südamerika versuchen die sich Hardcore-Kapitalisten mit Erpressung bei Nichtzusammenarbeit. Schau doch mal nach Europa, da erpressen sie auch die Firmen, die mit Russland oder dem Iran Geschäfte machen. Stichwort: Sanktionen!


    Stell dir doch nur mal vor, in D würde die SPD die BT-Wahl gewinnen und die AfD wirft dieser vor, die Wahl manipuliert zu haben. Jetzt ernennt sich Grauland oder Meute als "interims-Präser".

    Jetzt kommen die USA und erkennen diesen an. Was würde da in deinem Kopf vor gehen?


    Ja, gut, das Beispiel ist jetzt nicht grad realistisch. Erstens weil die SPD keine linke Partei ist und zweitens sind die rechten von der AfD nicht rechts genug...und haben das Militär nicht hinter sich.


    Letzer Punkt wird auch in Venezuela das Zünglein an der Waage sein. Ich hoffe darauf, dass die nicht auf den Selbsternannten schwenken. Wenn das passiert, dann wird schmutzig in diesem gebeutelten Land.

    Wird es sowieso, denn sollte diese Marionette nicht gewählt werden, wird es wieder Sanktionen geben und dann kann man auf die schlechte Lage verweisen, die Linke so hinterlassen und niemand fragt mehr, wer durch welche Sanktionen mehr Menschen auf dem Gewissen hat.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.