Ausstieg aus der Braunkohle

  • Anfang Februar (oder bestenfalls heute Abend) soll die Kohlekommission ihren Bericht zu Termin und Art und Weise des Ausstiegs vorlegen. Ob sie das tatsächlich tun wird, steht in den Sternen. Dem entsprechend hoch ist das mediale Echo, das helfen soll, die Wogen zu glätten und zumindest Verständnis für die Maßnahmen zu schaffen. Künftig blühende Landschaften und so. Die Zeit drängt, denn in den betroffenen ostdeutschen Ländern ist Wahljahr. Und die Bereitschaft, zum zweiten Mal im Leben von einem politisch gründlich in den Sand gesetzten Strukturwandel heimgesucht zu werden, scheint wenig ausgeprägt.


    Was wird diese Kommission vortragen? Und wird sie angesichts der Lage überhaupt etwas vortragen?

  • Weil ich in unmittelbarer nähe eine Tagebaus wohne, Amsdorf, weil ich vor einigen Jahren in der Lausitz unterwegs war und weil ich vor langer Zeit mal in der Schaltwarte eines Kohlekraftwerks (Inselkraftwerk) tätig war, fühle ich mich involviert.

    Es gibt gegen jede "Energie" Einwände.

    Wenn Deutschland auch aus der Kohleenergie aussteigt, ist es absolut abhängig.

    Mit CO2 hat das nichts zu tun.

  • Es ist vollbracht und es liegt tatsächlich eine Einigung und damit die Vorschläge für das weitere Vorgehen und ein Ausstiegstermin vor. Wie so etwas zustande kommt, ist bei WO treffend beschrieben.


    Der genaue Text liegt naturgemäß noch nicht vor, in den Medien sind nur die vermeintlichen Eckdaten aufgetaucht. Die magische Zahl lautet 2038. Wobei schon bis 2030 erhebliche Abschaltungen von Kohlekraftwerken erfolgen sollen (45 GW auf 17 GW). Und der Hambacher Forst soll erhalten bleiben, was natürlich sehr wichtig ist, wenn es um die Zukunft der nationalen Energieversorgung geht.

  • Erst der Ausstieg aus der Kernenergie.

    Dann der Ausstieg aus der Steinkohle.

    Jetzt der Ausstieg aus der Braunkohle.





    Ich halte das alles für Schwachsinn einer unverantwortlichen Politiksoldateska.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Also energiepolitisch keine Veraenderungen?


    Ausstiege ja, nur ohne soviel Chaos. Kopflos Versaeumnisse von Jahrzehnten in kurzer Zeit nachholen

  • Ausstiege ja, nur ohne soviel Chaos. Kopflos Versaeumnisse von Jahrzehnten in kurzer Zeit nachholen


    Die der letzten 20 Jahre? Innerhalb derer wurde aus der Kugel Eis ein Betrag von 25 Mrd an Abgaben jährlich. Plus Steuern darauf, plus verdeckte Kosten in Milliardenhöhe plus weitere zusätzliche Abgaben. Im Endergebnis Naturzerstörung, schwindende Versorgungssicherheit, keinerlei CO2- Reduzierung. Das war in Kurzzusammenfassung die bisherige Energiewende.