• Mich hat auch gewundert, dass die Demos plötzlich aufgehört haben sollen.


    Das ist eben das wirklich Verachtenswerte an den Randalierern, dass sie jede Demo entwerten und am Ende ein Verbot regelrecht herausfordern. Und nach dem Verbot tönen sie von staatlichen Repressionen und Verbotsstaat. Immerhin muss alles, was sie zerstören oder beschmieren, aus Steuergeldern wieder in Ordnung gebracht werden.

  • Mich hat auch gewundert, dass die Demos plötzlich aufgehört haben sollen.


    Das ist eben das wirklich Verachtenswerte an den Randalierern, dass sie jede Demo entwerten und am Ende ein Verbot regelrecht herausfordern. Und nach dem Verbot tönen sie von staatlichen Repressionen und Verbotsstaat. ...

    Die Strategie der französischen Regierung ist Beschwichtigen, Zeit gewinnen und Repression. Bei der Europawahl will Macron wieder ungestörter Strahlemann sein und sein neoliberales Programm weiter führen. Ob das Wahlergebnis ihn dann strahlen lässt werden wir noch sehen.

  • Wenn Bürgerproteste verboten werden, den Protestierenden Strafen auferlegt und sie denunziert werden, dann hat die Demokratie in diesem Staat versagt.


    Solch Maßnahmen müßten, wenn alles richtig funktioniert, noch mehr Protest hervorbringen. Denn wenn die jetzt aufhören sollten, dann hat das Volk versagt.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Das ist aber ein anderes Thema und hat mit der Randale nix zu tun.

    Auf die Idee, dass in die Gelbwesten-Bewegung gezielt gewalttätige Provokateure eingeschleust worden sind, um sie eben zu kriminalisieren, kommt wohl hier niemand, obwohl das die bewährte Methode seit Jahrhunderten ist, den Fortschritt zu verhindern.

  • Auf die Idee, dass in die Gelbwesten-Bewegung gezielt gewalttätige Provokateure eingeschleust worden sind, um sie eben zu kriminalisieren, kommt wohl hier niemand, obwohl das die bewährte Methode seit Jahrhunderten ist, den Fortschritt zu verhindern.

    Ach was ? Zum Thema eigene Erfahrungwerte...


    Natürlich wird das auch so sein - nur, sorry und wie gesagt, das kenne ich selbst, must Du unter den Demonstrierenden immer genug Knallchargen haben an die sich die bezahlten AP's auch ran hängen können.


    Und das hatten wir hier in HH zu Genüge, ob 1 Mai auf der Schanze ( exakt wie in Berlin ) oder G20... mittlerweile zu viel an Krawalltouris die schlicht völlig unpolitisch nur Bock auf zündeln, plündern und gebeule haben. ( Sehen übrigens gerade die Pauli Anhänger wie die gerade von solchen Kappeicken unterwandert werden..)

  • Ach was ? Zum Thema eigene Erfahrungwerte...


    Natürlich wird das auch so sein - nur, sorry und wie gesagt, das kenne ich selbst, must Du unter den Demonstrierenden immer genug Knallchargen haben an die sich die bezahlten AP's auch ran hängen können.


    Und das hatten wir hier in HH zu Genüge, ob 1 Mai auf der Schanze ( exakt wie in Berlin ) oder G20... mittlerweile zu viel an Krawalltouris die schlicht völlig unpolitisch nur Bock auf zündeln, plündern und gebeule haben. ( Sehen übrigens gerade die Pauli Anhänger wie die gerade von solchen Kappeicken unterwandert werden..)

    Wenn das aber so ist, dann kann das niemand verhindern. :kopfkratz2:


    Die Konsequenz daraus kann ja wohl nicht sein, jedes berechtigte Anliegen zu verunglimpfen und in Abrede zu stellen, weil Gewalt vorkommen kann. Dann kann man Protestkundgebungen auch gleich verbieten.

  • Wenn das aber so ist, dann kann das niemand verhindern. :kopfkratz2:


    Die Konsequenz daraus kann ja wohl nicht sein, jedes berechtigte Anliegen zu verunglimpfen und in Abrede zu stellen, weil Gewalt vorkommen kann. Dann kann man Protestkundgebungen auch gleich verbieten.

    Darum gehts ja nicht.


    Exemplarisch 1 Mai / Schanze hier in HH. Zu Letzt nur noch eine Ansammlung von Vorort Kiddies mit Steine in der Jogginghose und zugereiste Krawallos,

    eben keine Lokalen der üblich verdächtigen Subversivszene um Pauli/Altona und der Schanze das selbst die Ordnungskräfte das zugeben mussten.

    Da war dann also die (politische) Luft seit den letzten 2-3 Jahren raus.


    Ähnlich wird es in F. sein. Und genau da können sich halt die Provokateure mit dem Dienstausweis prima mit einhängen.

  • Ich habe in Berlin während der Hausbesetzerzeit Anfangs der 80er so einiges gesehen, was nicht wirklich koscher war. Gegen einen Kollegen, der in Zivil eingesetzt war habe ich eine Strafanzeige verfasst wegen Steinwürfen gegen die eigenen Leute. Der versuchte sich im Gericht mit "musste das tun, um meine Tarnung nicht zu gefährden, habe absichtlich daneben geworfen" herauszureden. Hat ihm zum Glück nicht geholfen.


    Ich könnte Dutzende Vorfälle, Entscheidungen der damaligen Einsatzleitungen inkl. der politischen Spitzen (Lummer etc) anführen, die eindeutig belegen, dass lange Zeit Repression und Provokation um jeden Preis die Mittel der Wahl waren. Klar, von welcher politischen Seite des Spektrums das ausging.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Wenn das aber so ist, dann kann das niemand verhindern. :kopfkratz2:


    Die Konsequenz daraus kann ja wohl nicht sein, jedes berechtigte Anliegen zu verunglimpfen und in Abrede zu stellen, weil Gewalt vorkommen kann. Dann kann man Protestkundgebungen auch gleich verbieten.

    Wenn die Randalierer die Oberhand gewinnen, kann das für kein Anliegen von Vorteil sein, denn dann MUSS die Polizei was tun, dafür ist sie u. a. auch da. Ich bezweifle, dass man dagegen nichts tun kann, auch aus der Mitte der Demontranten heraus. Wahrscheinlich gibt es aus falsch verstandener Loyalität heraus so ein klammheimliches Einverständnis.

    Ich habe in Berlin während der Hausbesetzerzeit Anfangs der 80er so einiges gesehen, was nicht wirklich koscher war. Gegen einen Kollegen, der in Zivil eingesetzt war habe ich eine Strafanzeige verfasst wegen Steinwürfen gegen die eigenen Leute. Der versuchte sich im Gericht mit "musste das tun, um meine Tarnung nicht zu gefährden, habe absichtlich daneben geworfen" herauszureden. Hat ihm zum Glück nicht geholfen.


    Ich könnte Dutzende Vorfälle, Entscheidungen der damaligen Einsatzleitungen inkl. der politischen Spitzen (Lummer etc) anführen, die eindeutig belegen, dass lange Zeit Repression und Provokation um jeden Preis die Mittel der Wahl waren. Klar, von welcher politischen Seite des Spektrums das ausging.

    Es kann sein, dass es so etwas gab und gibt, erlebt habe ich es noch nie, obwohl ich in meiner Jugend bei nahezu jeder Demo war, deren Thema ich zustimmen konnte. Auch heute gehe bin ich dabei, wenn´s um was geht. Aber gut, München... Die Zeiten vom Kessel sind hier wohl vorbei. Allerdings habe ich auch schon oft vor Downing St. 10 protestiert, gegen Atomkraft etwa. Hab da aber auch noch nie eingeshleuste Randalierer bemerkt.

  • Guter Artikel bei TP....


    https://www.heise.de/tp/featur…ie-4403752.html?seite=all


    Es geht doch hier um DAS System! So lange man nur einzelne Aspekte ändern will, darf man protestieren. Will man ein System komplett ändern/abschaffen, dann kommen die Mechanismen so richtig auf Tour und aus den Protestlern werden Antisemiten, Kommunisten, Randalierer und ein Mob!

    Ausufernde Polizeigewalt wird relativiert und verschwiegen, Demonstranten denunziert.


    Am Grad des Vorgehens gegen solche Proteste kann man sehen, für wie gefährlich die Eliten diesen einstufen. Hier scheint es denen sehr gefährlich zu werden. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.


  • Danke für die Verlinkung. Der Artikel ist eine große Ausnahme der gängigen Berichterstattung. :encouragement: