• Das Protestsymbol der gelben Weste ist natürlich ein willkommenes Accessoire auch für kleinere Kundgebungen. Daran werden sich nicht nur Nürnberger Bahnmitarbeiter sondern auch Stuttgarter AfDler und noch ganz andere Typen bedienen. Das ist klar wie Kloßbrühe und gar nicht zu verhindern. Wenn daraus aber der moralische Schluss gezogen wird, dass das jeden legitimen Protest gegen das neoliberale Dogma diskreditiert, dann empfinde ich das irgendwie schräg. Es kommt einer schlichten Einteilung in Gut und Böse ziemlich nahe und das hat dann wieder mit Politik nichts mehr zu tun.

    In Frankreich beginnt scheinbar langsam die Aufsplitterung dieser Bewegung:


    https://www.zeit.de/politik/au…vavasseur-protestbewegung


    Hat auf jedenfall Vorteile für Macron. Sowas zieht Stimmen weg von le Pen sowie auch aus dem linken Lager.

    Und sorgt für Unruhe selbst bei den eigenen Leuten.


    Und dann gibt es ja noch die hier:


    https://www.tagesschau.de/ausl…echer-frankreich-101.html

  • Nun ist es in Deutschland Vorschrift, als Autofahrer Gelbwesten im Auto mitzuführen. Somit kann umfassend und spontan eine basisdemokratische Bewegung entstehen, wenn der Mehrheit die Politik bis zur Halskrause zuwider ist. Die Franzosen haben es mal wieder vorgemacht, wie so was geht. Und im Zeitalter der umfassenden Medienpräsenz lässt sich das herrlich organisieren.

  • Das ist die Achillesferse der Gelbwesten-Bewegung. Dass sie keine Organisation hat, also gesichtslos war, hat sie eine ganze Weile unangreifbar gemacht. Der Versuch in Richtung politische Partei zu mutieren, ist für Macron ein Geschenk. Das sehe ich auch so. Es zersplittert linke und rechte Kräfte. Die "Rotschals" und die brutal vorgehende Polizei stochern noch ein bisschen im Wespennest, aber es ist gut möglich, dass Macron den Spieß umdrehen und aus dem Aufstand einen Sieg für seine Bewegung machen kann. Er hat ein paar Zugeständnisse gemacht, aber die restlichen Forderungen lässt er alle auflaufen und wenn ein paar unerfahrene Straßenkämpfer/Innen sich Macron in der Öffentlichkeit stellen, lacht der Politprofi wahrscheinlich darüber.

    Da wäre es besser gewesen, sie hätten eine bestehende politische Richtung übernommen, wie Momentum bei den Briten.

  • Nun ist es in Deutschland Vorschrift, als Autofahrer Gelbwesten im Auto mitzuführen. Somit kann umfassend und spontan eine basisdemokratische Bewegung entstehen, wenn der Mehrheit die Politik bis zur Halskrause zuwider ist. Die Franzosen haben es mal wieder vorgemacht, wie so was geht. Und im Zeitalter der umfassenden Medienpräsenz lässt sich das herrlich organisieren.

    Ob das so herrlich ist sei mal da hingestellt. Man kann vieles an den französischen Protesten positiv sehen, solche öffentlichkeits wirksamen Grassroot Bewegungen können aber auch hervorragend dringend benötigte Reformen verhindern und verwässern.

    Und man kann zu Macron stehen wie man will, bzw. ihm das ein oder andere vorwerfen, er hat aber definitv die Reformunwilligkeit seiner vor allen "sozialistischen" Vorgänger ( Mitterand, Hollande) auszubaden. Den genau jene sind jahrelang vor Gewerkschaften und anderen Verbänden eingeknickt und haben Geschenke im großen Stil verteilt.

    D.H. ebenso wie in England haben die Franzosen zu lange geglaubt das Sie sich auf einer Insel der Glückseligen befinden. Siehe Produktivität im allgemeinen, Anzahl der Staatsverbeamteten etc. pp. Da sprechen die nackten Zahlen.


    Man muss nicht gleich die Agenda oder Hartz 4 kopieren oder den emsigen Schwaben als generelles Vorbild kopieren, nur befindet sich auch F. im internationalen Wettbewerb und muss zu sehen wie es darauf antwortet.


    Ich weiß, als Antwort kommt gleich das es natürlich überall rote Rosen regnen sollte... Aber das tut es nun mal nicht.

  • Man muss nicht gleich die Agenda oder Hartz 4 kopieren oder den emsigen Schwaben als generelles Vorbild kopieren, nur befindet sich auch F. im internationalen Wettbewerb und muss zu sehen wie es darauf antwortet.


    Ich weiß, als Antwort kommt gleich das es natürlich überall rote Rosen regnen sollte... Aber das tut es nun mal nicht.

    Es muss keinesfalls "rote Rosen" regnen, doch bei allen Reformen darf dem Normalbürger nicht die Luft zum Atmen genommen werden, es darf nicht an die Menschenwürde gehen! Macron kann für Frankreich positiv werden, leider fehlt ihm die konkrete Unterstützung Deutschlands infolge der Unfähigkeit von Merkels GroKo. Zudem ist Deutschland mit der Hartz IV Agenda auch den falschen Weg gegangen. Produktivität und Effizienz erreicht man mit Kapitaleinsatz und Unternehmergeist. Wo die Konzerne geschützt werden, der Bürger aber ausgeplündert wird, entwickelt sich nichts zum Positiven. Wer die europäische Einheit verspielt, verabschiedet sich aus dem Wettbewerb, wer der Bildung die Mittel entzieht, findet sich als Entwicklungsland wieder. China und Indien können pro Jahr soviel Wissenschaftler und Ingenieure produzieren, wie ganz Europa in etwa 10 jahren es könnte, aber nicht tut. Und wenn in Südeuropa zwischen 30 bis 50 % der jugendlichen keine Perspektiven erhalten, ist das schlicht eine Katastrophe für die europäischen Positionen im internationalen Wettbewerb.

  • Es muss keinesfalls "rote Rosen" regnen, doch bei allen Reformen darf dem Normalbürger nicht die Luft zum Atmen genommen werden, es darf nicht an die Menschenwürde gehen! Macron kann für Frankreich positiv werden, leider fehlt ihm die konkrete Unterstützung Deutschlands infolge der Unfähigkeit von Merkels GroKo. Zudem ist Deutschland mit der Hartz IV Agenda auch den falschen Weg gegangen. Produktivität und Effizienz erreicht man mit Kapitaleinsatz und Unternehmergeist.....

    Klar das deine Suada auf die Wiedervereinigung kommen musste ;)... Natürlich hätte so einiges besser laufen können aber verspielt ?


    Frage mal die Engländer wie damals Maggie T. ( die finden ja heute einige wieder ganz sexy ) mit den Industrieruine Nordengland oder den letzten Kumpels in Wales umgesprungen ist... So hätte es auch laufen können, aus marktkapitalistischer Sicht.


    Und auch hier, ganz ohne Fanstatus, zeige mir irgendeine deutsche Politikergrösse die es neben der selbst-an-meinem-Stuhlgang-heute-morgen-hat-Merkel-Schuld langweil-Murmeltier-Dresche die ein ähnliches Format vorzuweisen hat ? Eben, nichts, null.


    Und was ist woran Unfähigkeit ? Unsere lokalen doitschen Gelbwesten/Wutbürger wollen garantiert weiterhin jeden Tag Ihr ein Pfund Hack für 1.99 und das Kilo Schweineschnitzel für gerade 2,50 Euro. Und einen ganzer Hahn darf da nicht mehr als 5.00 EUro kosten.


    Wenn Du mir was anderes erzählst wäre das eine glatte Lüge.


    So, und wie erreicht man solche Preise die in der wesentlich kleinteiligeren, franz. Betrieben bzw. deren Landwirtschaft nie und nimmer erreichbar sind ?


    Richtig, durch die modernsten, grössten, effizientesten Zucht/Zerlege/Schlachtbetriebe auf der Welt hier in Deutschland die nebenbei noch durch subventionierte Billiglöhne konkurrenzlos gemacht wurden. Dito die deutsche Agrarindustrie.


    So, und nun mal ganz realistisch, was könnte den der angedachte Übervater der franz. Nation im Sinne der Gelbwesten dieses Problem mit seinen deutschen Nachbarn angehen ? Und wenn er etwas in dieser Richtung bewegen würde, wie würden die betroffenen, "deutschen" Gelbwesten darauf reagieren ?

  • ...

    Und was ist woran Unfähigkeit ? Unsere lokalen doitschen Gelbwesten/Wutbürger wollen garantiert weiterhin jeden Tag Ihr ein Pfund Hack für 1.99 ...

    Schon wieder so eine gemeine Abqualifizierung der deutschen Gelbwesten- dabei wollten die Französischen doch auch nur billigeren Sprit. :kopfkratz: Aber wie man sieht kann das eine politische Bewegung auslösen. Die deutsche Agrarindustrie könnte es. Das Pfund Hack für 4.99 € und schon ginge es los... :kopfkratz2:

    Ich wäre natürlich auch für 0.99 € für den Liter Sprit :cool: :hehehe:

  • Frankreich scheint den Gelbwesten Pöbel allmählich satt zu haben:

    Zitat

    Das hätte ihm mit Sicherheit bei jenen Beifall eingebracht, die am Sonntag mit roten Schals um den Hals durch den nasskalten Pariser Winterregen zogen. Erstmals seit Beginn der Gelbwesten-Proteste riefen dieses Mal auch die Anhänger Macrons zum Demonstrieren auf. "Wir sind zwei Monate hinterher, aber wir haben die Gelbwesten gründlich satt. In Frankreich muss endlich wieder Ruhe einkehren", sagte der 30-jährige Daniel, der mit rotem Schal und Europafahne demonstrierte.

    Quelle: spon vom 28.01.2019



    Der Spiegel berichtet von "'Rotschal'-Demonstration in Paris" und zitiert deren Vertreter mit den Worten: "Wir haben die Gelbwesten gründlich satt" und führt dann weiter aus: "Am Samstag gingen in Frankreich erneut Zehntausende Gelbwesten auf die Straße, tags drauf formierten sich erstmals die Anhänger Macrons."


    Der Anfang vom Ende der Gelbwesten-Plebs hat begonnen. Man sollte diese Entwicklung abwarten und deren Verlauf nicht stören. klick


    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

    Einmal editiert, zuletzt von conscience ()

  • Frankreich scheint den Gelbwesten Pöbel allmählich satt zu haben:

    ... "'Rotschal'-Demonstration ...

    Der Anfang vom Ende der Gelbwesten-Plebs ...

    Ja, ich hatte die Rotschals etwas weiter oben auch schon erwähnt. Die selbsternannte Macron-Truppe, die noch etwas mehr Öl ins Feuer gießt. Mal sehen wer länger durchhält. Frankreich muss aus ziemlich viel Pöbel bestehen. :c'mon:

  • Klar das deine Suada auf die Wiedervereinigung kommen musste ;)... Natürlich hätte so einiges besser laufen können aber verspielt ?

    Wo hast Du in meinem Beitrag ein Wort zur "Wiedervereinigung" gelesen? Ich bezog mich einzig auf die Zeit, ab der Merkel Macron mit seinen durchaus konstruktiven Eintreten für ein geeintes Europa im Regen hat stehen lassen. Und auch der derzeitig unterschriebene Aachen-Vertrag ist viel zu unkonkret, um den europäischen Motor nachhaltig mit Sprit zu versorgen.

    Auch wird Merkels angebliche Leistung nicht größer, wenn eine ganze Reihe übriger europäischer Regierungschefs und Regierungen versagen. Allein ihre Austeritätspolitik war eine Katastrophe, die Unterwerfung unter US-Interessen grenzt an Landesverrat und die Politik gegenüber Russland ist massiv gegen dt. und europäische Interessen gerichtet. Die Energiewende ist vollvermasselt worden, in der Sozialpolitik hat Deutschland den größten Niedriglohnsektor der EU-Staaten. Die Mieten in den Ballungszentren explodieren, große Teile der Bevölkerung stagnieren im Einkommen und haben weniger Kaufkraft als vor 30/40 Jahren.

  • Ist zwar ein bisschen OT hier in dem Thread - aber Ergebnisse etwaige Vorgängerpolitik - wie der der Spezialdemokraten- kann man nur zu einem gewissen Teil den jetzig Regierenden, bzw. AM vorwerfen. OK, man könnte den Vorwurf geltend machen warum Sie nicht später gegengesteuert haben.

    Also, egal wer ( Rot-Grün hat z.B. nben vielen anderen Böcken den dt. Wohnungsmarkt internationalisiert ), das heutiges Politikmerkmal den niemand hat Zukunftsentwürfe parat die den sich rasant nahen Umbrüchen auch nur entfernt Rechnung tragen. Niemand. Egal bei der Energiewende noch sonstwo.

    Hier in HH waren auch Jahrzehntelang ( mi OvB als Ausnahme ) die Spezialdemokraten am Ruder und genau wie überall haben sich jene

    einen XXXX um bezahlbaren Wohnraum gekümmert. Au contraire. Erst als es populistisch opprtun war gab es eine homöophatische Salbung. Mehr nicht. Credo ist - die Stadt muss wachsen ( also mehr zugezogene Blödiane die nichts mtkriegen wer die hier regiert ) mit neu hoch gezogenen, teuren Wohnungen.


    Verteidigung dt. bzw. europäischer Interessen ? C'mon. Wir können ja von irgendwas träumen aber Fakt ist nunmal das jemand uns im Zweifel immer noch ganz schwer an den Klüten hat. Das ging bei den Vorgängern noch etwas mehr mit Vaseline aber das braucht der neue Potus nicht mehr.

    Speziell die letzten 1- 1/2 Jahre haben doch klar gezeigt wo unsere wirtschaftspolitischen Grenzen sind. Das kann man auf unserer Seite vielleicht etwas charmant kaschieren, ändern kann man aber nichts daran. Auch eine etwaige, komplett andere Regierung, Bewegung etc. nicht.


    Du hast ja eventuell mitbekommen bei wem ich arbeite und da bekommt man geballt einiges mit wie wirklich groß und einflußreich gewisse externe Kreise hier noch sind.....

  • Du hast ja eventuell mitbekommen bei wem ich arbeite und da bekommt man geballt einiges mit wie wirklich groß und einflußreich gewisse externe Kreise hier noch sind.....

    Deshalb ist es ja derart blödsinnig und völlig unverständlich, dass unter Merkel insbesondere die europäische Integration derart vernachlässigt und sogar zurückgefahren wurde, sie erst in den letzten zwei Jahren im Ansatz begriffen hat, was auf dem Spiel steht, nur mit dem Zurückrudern nun kaum noch Erfolg haben kann, denn das Vertrauen der einzelnen EU Staaten hat sie verspielt.

    Nur ein geeintes souveränes Europa kann gegenüber den USA und anderen Großmächten eigene Interessen durchsetzen.

  • Deshalb ist es ja derart blödsinnig und völlig unverständlich, dass unter Merkel insbesondere die europäische Integration derart vernachlässigt und sogar zurückgefahren wurde, sie erst in den letzten zwei Jahren im Ansatz begriffen hat, was auf dem Spiel steht, nur mit dem Zurückrudern ....


    Sicher aber bei aller berechtigten Kritik, die Querschüsse Ungarns, Polens und anderer jetzt saturierter ehm. Ostblockstaaten oder die der quengeligen Italiener etc. die Rule Britannia Fraktion, zum Teil gesponsert von wem auch immer... das sind Baustellen die Deutschland überhaupt nicht zu vertreten hat.

    Au contraire, ich sage es mal extra krass - ohne den wirtschaftlichen Motor der EU, hier Deutschland würden viele dieser Länder noch in ihren eigenen Garten scheixxxx.

    Also, Teilaspekte dieser Probleme : ja, aber es gibt einen Gesamtrahmen wo sich andere Länder einbringen müssen. Altes Problem, Deutschland soll das alles machen aber mit größtmöglichen Stillschweigen. Geben wir laut, beginnt das Heulen und Wehklagen, vor allen eben von so Großgewichten wie Ungarn, Tschechien oder den "Wir haben ja Wien gerettet", sprich den Polen...

  • In Frankreich kommen die "Gummi"-Schüsse von der Polizei. Diese Art Waffen wird nur dort eingesetzt. Die extreme Polizeigewalt gegen die Gelbwesten kommt hier nur wenig zur Sprache, wo das sonst doch immer der absolut linke Aufhänger ist. Woran mag das liegen ?


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  • In Frankreich kommen die "Gummi"-Schüsse von der Polizei. Diese Art Waffen wird nur dort eingesetzt. Die extreme Polizeigewalt gegen die Gelbwesten kommt hier nur wenig zur Sprache, wo das sonst doch immer der absolut linke Aufhänger ist. Woran mag das liegen ?

    Gute Frage. Erstmal evtl. daran das die Polizei in Frankreich generell ein anderes "Standing" hat... Und wohl auch das die "Gelbwesten" ebenso wenig zimperlich sind/waren Ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Und die wiederum mehrer Tote nach sich zogen...


    Ich erinnere mich nur an zaghafte Blockaden deutscher LKW's hier an Autobahnab-zufahrten vor ein paar Jahren. Ohne jegliche Opfer.

    Damals gab unser damaliger Innenminister, "geläuterter" Ex-RAF Anwalt folgendes bekannt:


    „Wir schauen nicht lange zu“... Ich bin jederzeit bereit, auf Anforderung der Länder den Bundesgrenzschutz zur Verfügung zu stellen. Der Bund ist in eigener Zuständigkeit nur für Grenze und Bahn verantwortlich. Von dieser Zuständigkeit werde ich ohne Zögern Gebrauch machen, wenn es erforderlich wird..."


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17375635.html

  • Sicher aber bei aller berechtigten Kritik, die Querschüsse Ungarns,

    Natürlich spielen jetzt die Nationalismen wieder ihre unselige Rolle, doch läßt man die letzten 30 Jahre mal konkret an sich vorüberziehen, so wurden eine umfassende Menge Fehler gemacht. Die ehemaligen Ostblockländer wurden erst mal in die Nato gepresst, mit allen möglichen Krediten zur Nachrüstung auf Natostandard belastet. Darüberhinaus wurden die Möglichkeiten, sie als Billiglohnländer zu nutzen bis zum Exzess wahrgenommen, korrupte Eliten konnten sich etablieren, die Normalbürger hatten das Nachsehen, ein signifikanter erwarteter Anstieg der Lebensstandards erreichte nur Minderheiten. Hinzu kommt, dass eben die EU-Verträge Einstimmigkeit verlangen, womit ein Staat jede Entwicklung blockieren kann, auch gegen jede Vernunft, es reicht, wenn es einen Herrn Orban oder einer Frau May nicht passt. Eine Europäische Entwicklungspolitik wurde noch nicht mal geplant, eine Optimierung der Standortverteilung wichtiger Produktionen fand nicht statt, auf eine gemeinsame Agrarpolitik wartet man noch immer, ganz zu schweigen von gemeinsamer Außenpolitik, Bildungspolitik, Rechtsgestaltung oder Sozialpolitik..............

  • In Frankreich kommen die "Gummi"-Schüsse von der Polizei. Diese Art Waffen wird nur dort eingesetzt. Die extreme Polizeigewalt gegen die Gelbwesten kommt hier nur wenig zur Sprache, wo das sonst doch immer der absolut linke Aufhänger ist. Woran mag das liegen ?

    Ist doch ganz einfach: Das personifizierte Böse ist immer "Links"! Seit Grimmelshausens "Michael Kohlhaas" hat sich der "Rechtsstaat" nicht wesentlich weiterentwickelt!

  • ...

    Ich erinnere mich nur an zaghafte Blockaden deutscher LKW's hier an Autobahnab-zufahrten vor ein paar Jahren. Ohne jegliche Opfer.

    Damals gab unser damaliger Innenminister, "geläuterter" Ex-RAF Anwalt folgendes bekannt:


    „Wir schauen nicht lange zu“... ...

    Dieser geläuterte RAF-Anwalt hat gut zur Agenda-Truppe gepasst. <X Ich werde mich aber weiter darüber wundern, dass sich hier niemand darüber aufregt, wie gnadenlos die französische Polizei zulangt und die Schuld auf beiden Seiten zu suchen sehe ich auch nicht so richtig ein.

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    Ist doch ganz einfach: Das personifizierte Böse ist immer "Links"! Seit Grimmelshausens "Michael Kohlhaas" hat sich der "Rechtsstaat" nicht wesentlich weiterentwickelt!


    In diesem Fall ist es aber so, dass die Gelbwesten gar nicht so sehr als links wahrgenommen werden. Eher als sowohl links als auch rechts oder als pöbelnde Unterschichten. Ziemlich arrogant wie ich finde.