Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands

  • Hallo die Sybilla ist auch wieder da, im neu renovierten politopia Forum, Vielen Dank dafür


    Fortsetzung von....

    Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands


    Schon wieder ein neuer Januar-Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?


    Herz statt Hartz, viele Personen (Jeder Fünfte arbeitet im Niedriglohnsektor – Armutsrisiko trotz Wirtschaftsboom gestiegen) müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten müssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (rackern und stempeln)


    Allerdings:


    Rekordbeschäftigung und Mindestlohn verhindert Armut nicht


    NRW-Tafel-Chef sauer auf Politik: "Skandal, dass es Einrichtungen wie diese geben muss"


    Aber die Medien rufen wie von der neoliberalen Nomenklatur erwünscht im Chor Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt seit der „Wiedervereinigung“ in manchen Medien gibt es nach mehr Superlativen, und sprechen und schreiben gar von historisch niedrigen Arbeitslosenzahlen.


    „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“



    Gustave Le Bon


    Was sagt die Oxfam Studie - dazu?


    Das reichste Prozent der Deutschen verfüge über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent der deutschen Bevölkerung.


    Des weiteren zählt D im weltweiten Vergleich zu den Industriestaaten mit der größten Vermögensungleichheit – 2017 waren 15,8 Prozent der Bevölkerung in D von Einkommensarmut betroffen ein historischer „Negativrekord“ jedes fünfte Kind galt als arm.


    "Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...


    Januar Rekord ?


    Laut BA Monatsbericht für Januar 2019 steigt die Zahl der Leistungsberechtigten von Dezember 2018 mit 6.339.723 Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.456.083 Personen im Januar 2019. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.


    Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Januar 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger


    „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc


    Arbeitsmarkt im Januar 2019: Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Januar 2019 beträgt laut BA Bericht 3.291.387 Personen 7,2 %


    “Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”


    Im Januar 2019 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell im BA Bericht Januar 2019 mit 6.456.083 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % berechnet. Darunter ALG I erhalten 825.386 im BA Bericht November waren es erst 671.585 Personen des weiteren 4.007.286 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.623.411 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Januar 2019 beträgt laut BA Bericht 3.291.387 Personen 7,2 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Januar 2019 wird in der Statistik der BA offiziell auf ein „Januar Rekordtief “ von 2.405.586 Personen beziffert. Allerdings befinden sich 841.209 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Januar 2019 im BA Bericht mit 757.714 ausgewiesen (Im Nov18 waren es noch 807.032 im Dezember 18 nur noch 781.326)

    der BA-X hingegen steigt weiter von 252 im November auf 253 im Dezember auf jetzt 254.


    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Januar 2019

    Tabellenanhang zum Monatsbericht Januar 2019 (Tabelle 1)


    Quelle der Zahlen:

    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201901-pdf.pdf


    Zu beachten ist die Zählweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezählt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2019 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.


    Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“


    Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts für Januar 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 31.01.19 --- 10 Uhr 20

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • So, ich schreib auch mal was. Post #2 (hihihi)


    Hartz IV: Jobcenter bestrafte das Pflegen der schwerkranken Mutter

    Zitat

    Angehörige zu pflegen ist grundsätzlich kein „sozialwidriges Verhalten”. Geben Arbeitnehmer wegen einer notwendigen Pflege ihre Arbeitsstelle auf, darf das Jobcenter gezahlte Hartz-IV-Leistungen von ihnen nicht zurückfordern, entschied das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen in Celle in einem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 12. Dezember 2018 (Az.: L 13 AS 162/17).


    Damit bekam eine aus dem Libanon stammende Frau recht. Sie hatte bis zum 19. August 2014 eine Vollzeitstelle als Hallenaufsicht. Mit dem Arbeitgeber war eine variable Arbeitszeit vereinbart. Danach musste sie mindestens vier Stunden täglich und auch in Nachtschichten arbeiten. Ihre Arbeitseinsätze wurden kurzfristig festgelegt.

    Neben ihrer Berufstätigkeit pflegte die Frau auch ihre ausschließlich arabischsprachige Mutter. Diese hatte die frühere Pflegestufe II erhalten. Hierfür war eine dreimal tägliche Grundpflege von insgesamt 120 Minuten erforderlich. Die Mutter lehnte es aus kulturellen und sprachlichen Gründen ab, dass fremde Personen sie pflegen.


    Und mehr steht im Link!

    https://www.gegen-hartz.de/urt…-der-schwerkranken-mutter

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • ....müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten


    Ja so ist es, @Verbalwalze viele Arbeitnehmer*innen müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten, zum Beispiel am Montag Dienstag Mittwoch und Samstag je 6 Stunden


    Siehst Du @Verbalwalze das heißt in der Woche ca. 24 Stunden oder ca. 100 Stunden im Monat bei 10 € pro Stunde haben diese Arbeitnehmer*innen die 4 mal pro Woche früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten gerade einmal 1000 € Brutto/Monat in der Lohntüte, was für viele die mindestens 1 Kind versorgen müssen eben heißt, dass sie arbeiten und zusätzlich stempeln (Aufstocken) müssen, damit sie neben den Lebensmittel und Kleidung die exorbitant hohen Wohnungsmieten und Wohnnebenkosten bezahlen können. Die meisten von diesen Teilzeitarbeitnehmer*innen arbeiten auf Abruf/Anruf aufgrund dessen ist die Ausübung eines Zweitjobs Arbeitsmarkt in Deutschland 3,4 Millionen Menschen haben mehrere Jobs nicht für jede*n durchführbar. Kinderarmut und Altersarmut sind in der aktuellen realen Armut dieser Art Beschäftigungsverhältnissen (Rekordbeschäftigung) enthalten.


    Wen nach Adam Riese 1+1 = 2 ist, so rechnet die BA Statistik oft 1+1 = 3

    Wenn ein*e Arbeitnehmer*in mehrere Jobs ausübt (Working Poor also an 6 oder 7 Tagen die Woche) jeden Morgen früh aufsteht und den ganzen Tag arbeitet ), um nicht stempeln zu müssen, heißt das eben nicht das die Zahl der Beschäftigten steigt.

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • ....müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten


    Ja so ist es, @Verbalwalze viele Arbeitnehmer*innen müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten, zum Beispiel am Montag Dienstag Mittwoch und Samstag je 6 Stunden


    4 mal pro Woche

    Wir haben einfach komplett unterschiedliche Vorstellung von "ganzen Tagen" und "jeden Tag".

  • Laut BA Monatsbericht für Januar 2019 steigt die Zahl der Leistungsberechtigten von Dezember 2018 mit 6.339.723 Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.456.083 Personen im Januar 2019. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte.

    Und Du betrügst schon wieder.

    Die Zahl der Leistungsberechtigten für Arbeitslosengeld vor Hartz IV ist nicht vergleichbar mit den Leistungsberechtigten in Hartz IV. Weil der Kern der Reform war, dass auch die Sozialhilfeempfänger in das gleiche System aufgenommen werden sollten.

    Wie dämlich müssen Deine Leser sein, wenn sie glauben innerhalb eines Monats wäre durch Hartz IV die Anzahl der Berechtigten um Millionen gestiegen?


    Aber es gibt ja eine Menge Volltrottel, die unter Schrottpropaganda Dankis setzen.

  • Und Du betrügst schon wieder.

    Die Zahl der Leistungsberechtigten für Arbeitslosengeld vor Hartz IV ist nicht vergleichbar mit den Leistungsberechtigten in Hartz IV. Weil der Kern der Reform war, dass auch die Sozialhilfeempfänger in das gleiche System aufgenommen werden sollten.

    Wie dämlich müssen Deine Leser sein, wenn sie glauben innerhalb eines Monats wäre durch Hartz IV die Anzahl der Berechtigten um Millionen gestiegen?


    Aber es gibt ja eine Menge Volltrottel, die unter Schrottpropaganda Dankis setzen.


    Na ja irgendwie werden wir alle für Personen mit naiver Mediengläubigkeit gehalten, wenn der Vergleich der Zahlen vor und nach der Agenda totaler Nonsens ist, was ist es dann wenn die Zahlen von Heute mit den Zahlen von den 1980 verglichen werden?


    Natürlich wird dabei auch in "Qualitätsmedien" vergessen zu erwähnen, dass die Zählweise und die Definition der Arbeitslosigkeit in 1980 eine ganz andere war als heute ( zudem es 1980 selbstverständlich auch arbeitslose Sozialhilfeempfänger gab) Das hindert allerdings weder die BA noch die "Qualitätsmedien" daran, dass mit sehr breiter und stolzer Brust den Bürgern Personen mit naiver Mediengläubigkeit zu verkünden. BAYERN Januar-Arbeitslosenzahl so niedrig wie zuletzt 1980 Also ich würde dass als Nonstop Nonsens bezeichnen.


    Allerdings @Verbalwalze übersiehst Du vermutlich nur versehentlich analog zu vielen "Qualitätsmedien", dass es neben der Zahl der Leistungsempfänger im SGB II/III wie oben verlinkt auch heute (Sozialhilfeempfänger) gibt WIESBADEN – Im Dezember 2017 bezogen in Deutschland knapp 1 059 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII)  Diese zähle ich nicht zu den 6.456.083 Leistungsempfängern im Januar 2019

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Sybilla ()

  • :rofl::rofl::lach-m::lach-m:...nääää, die Walze hat nur auf unsere arme Sybilla gewartet....na det gibt ja wat...und schon wird wieder mit so unflätigen Begriffen wie "Betrug" herumgeworfen...

    Das ist volle Absicht. Betrug ist Betrug.


    Du kannst Dir einfach mal die Statistik von 12/2004 zu 1/2005 ansehen. Da geht die "Anzahl der Leistungsempfänger" nach Sybillas Bescheiß-mich-Rechnung um Millionen nach oben. Was doch irgendwie ziemlich unglaubwürdig ist.

    Wenn es jetzt gerade dieser Bezugspunkt sein soll und man will nicht bescheißen. Dann nimmt man einfach 1/2005, auf den Monat kommt es bei ehrlichen Absichten nicht an und dann kommt eben nur leider nicht das gewünschte Ergebnis raus.

  • Na ja irgendwie werden wir alle für Personen mit naiver Mediengläubigkeit gehalten, wenn der Vergleich der Zahlen vor und nach der Agenda totaler Nonsens ist, was ist es dann wenn die Zahlen von Heute mit den Zahlen von den 1980 verglichen werden?


    Natürlich wird dabei auch in "Qualitätsmedien" vergessen zu erwähnen, dass die Zählweise und die Definition der Arbeitslosigkeit in 1980 eine ganz andere war als heute ( zudem es 1980 selbstverständlich auch arbeitslose Sozialhilfeempfänger gab) Das hindert allerdings weder die BA noch die "Qualitätsmedien" daran, dass mit sehr breiter und stolzer Brust den Bürgern Personen mit naiver Mediengläubigkeit zu verkünden. BAYERN Januar-Arbeitslosenzahl so niedrig wie zuletzt 1980 Also ich würde dass als Nonstop Nonsens bezeichnen.

    Warum zum Geier machst Du dann genau den gleichen Blödsinn, wenn das Nonstop Nonsens ist?

    Und nur so zur Information, die neue Zählung erhöht die Arbeitslosenzahl, d.h. es ist Schwarzmalerei die alte Statistik zum Vergleich heranzuziehen.

  • Warum zum Geier machst Du dann genau den gleichen Blödsinn, wenn das Nonstop Nonsens ist?

    Und nur so zur Information, die neue Zählung erhöht die Arbeitslosenzahl, d.h. es ist Schwarzmalerei die alte Statistik zum Vergleich heranzuziehen.

    Tja, da holt man schon mal die versteckte Arbeitslosigkeit ins Licht, die nackten Zahlen erhöhen sich drastisch und du faselst von Betrug. So kanns gehen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Das ist volle Absicht. Betrug ist Betrug.


    Du kannst Dir einfach mal die Statistik von 12/2004 zu 1/2005 ansehen. Da geht die "Anzahl der Leistungsempfänger" nach Sybillas Bescheiß-mich-Rechnung um Millionen nach oben. Was doch irgendwie ziemlich unglaubwürdig ist.

    Wenn es jetzt gerade dieser Bezugspunkt sein soll und man will nicht bescheißen. Dann nimmt man einfach 1/2005, auf den Monat kommt es bei ehrlichen Absichten nicht an und dann kommt eben nur leider nicht das gewünschte Ergebnis raus.

    Ich behaupte das der Vergleich mit der Statistik aus den 1980 ern die größere Bescheiß-mich-Rechnung und irgendwie ziemlich unglaubwürdig ist. Bei ehrlichen Absichten nimmt man den Bezugspunkt zu 1980 nicht an aber nur dann kommt eben das gewünschte Ergebnis raus. Das bei einer Änderung der Zählweise und der Definition der Arbeitslosigkeit jeder Vergleich mit früheren Zahlen nicht optimal oder sogar irreführend ist, ist vielen klar (denn 1980 wurde kaum niemand aus der Statistik gerechnet), aber nicht den BA Pressedienst der derartige Vergleiche an die "Qualitätsmedien" zur Veröffentlichung weiter gibt.


    Allerdings ist der Vergleich die Zahl der Leistungsberechtigten der ehrlichste Vergleich, auch dann wenn einige der Leistungsberechtigten vor Januar 2005 nicht als Arbeitslos gezählt wurden. Hingegen ab Januar 2005 erst einmal viele Sozialhilfeempfänger als arbeitslos gezählt wurden die den Arbeitsmarkt definitiv nicht zur Verfügung standen. Diese dann Schritt für Schritt oder Monat für Monat wieder aus der Statistik der Arbeitslosen zurück in die Sozialhilfe überführt wurden, (Das erklärt auch den starken Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar 2005 und deren anschließendes absinken) Die größte Bescheiß-mich-Rechnung ist die aktuell offiziell verkündeten Arbeitslosenzahl, wie ich Monat für Monat anhand des Monatsbericht der BA im Detail aufzeige.


    Der Vergleich mit 1980 ist schlicht und einfach eine total Veräppelung der Bürger.

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • […] Das[s] es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“ […]

    Das ist nun auch eine leichte Übertreibung, denn die eigentümliche Zählweise der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) und dem Ministerium wird ja durchaus oftmals und vielerorts thematisiert. Ulkiger ist doch schon, wie oft flankierende Meinungsumfrageergebnisse durch die medialen Kurzmeldungen und Schlagzeilen geistern, wie zuversichtlich und optimistisch deutsche Verbraucher so in die Zukunft blicken… Optimismus mag erste Bürgerpflicht sein, zumal in Zeiten, in denen Unternehmen oftmals von Wettbewerbern übernommen werden oder fusionieren, was zumeist mit synergiebedingtem Personalabbau einhergeht…

  • Ein gewisser Hang zur […]

    […] Bescheiß-mich-[…]

    […]-Mentalität der Chefetage der Nürnberger Bundesanstalt lässt sich auch der Argumentation gegen die jüngsten SPD-Vorschläge zur angedachten Verlängerung des ALG-1-Bezuges langjähriger Beitragszahler, als würde der "Vermittlungsdruck", dem Hartz-IV-Leistungsempfänger ausgesetzt sind, deren Vermittlungschancen erhöhen, während eine nachträgliche Veränderung an der Agenda 2010 dazu verleite, "länger arbeitslos zu bleibe"…

  • Schon wieder ein neuer Februar-Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland? Aber nur im Sinne des § 16 SGB III


    Herz statt Hartz, viele Personen (Jeder Fünfte arbeitet im Niedriglohnsektor – Armutsrisiko trotz Wirtschaftsboom gestiegen) müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten müssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (rackern und stempeln)


    Allerdings:


    Die Erfolgsmeldungen des Pressedienst der BA und vieler „Qualitätsmedien“ beruhen auf den Prinzip der kommunizierenden Röhren zum einem bejubeln der BA und viele „Qualitätsmedien“ im 15 Minuten Takt im TV und Radio sowie in unzähligen Pressemeldungen das Absinken der Zahl der Arbeitslosen und den Rückgang der Hartz IV- Haushalte/Empfänger. Hingegen der exorbitant hohe Anstieg der Altersarmut nur eine kurze einmalige Randnotiz wert ist. Allerdings verschieben sich nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren aufgrund der demographischen Entwicklung die Zahlen die Arbeitslosen der Geburtenstarken Jahrgänge wechseln nur durch Verrentung den Rechtskreis von Hartz IV- Haushalte/Empfänger hinein in die Altersgrundsicherung.


    Altersarmut Jeder fünfte Rentner ist von Altersarmut betroffen - Deutlich mehr Rentnerhaushalte als bislang angenommen gelten als armutsgefährdet.


    21. Februar 2019, 8:00 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE


    Rekordbeschäftigung und Mindestlohn verhindern nicht den Anstieg der Armut in Deutschland.


    NRW-Tafel-Chef sauer auf Politik: "Skandal, dass es Einrichtungen wie diese geben muss"


    Aber die Medien rufen wie von der neoliberalen Nomenklatur erwünscht im Chor Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt seit der „Wiedervereinigung“ in manchen Medien gibt es nach mehr Superlativen, und sprechen und schreiben gar von historisch niedrigen Arbeitslosenzahlen.


    „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“


    Gustave Le Bon


    Was sagt die Oxfam Studie - dazu?


    Das reichste Prozent der Deutschen verfüge über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent der deutschen Bevölkerung.


    Des weiteren zählt D im weltweiten Vergleich zu den Industriestaaten mit der größten Vermögensungleichheit – 2017 waren 15,8 Prozent der Bevölkerung in D von Einkommensarmut betroffen ein historischer „Negativrekord“ jedes fünfte Kind galt als arm.


    "Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...


    Februar Rekord ?


    Laut BA Monatsbericht für Februar 2019 steigt die Zahl der Leistungsberechtigten seit Dezember 2018 mit 6.339.723 Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.476.870 Personen im Februar 2019 an. (im Januar BA Bericht 2019 wurde die Zahl der Leistungsberechtigten mit 6.456.083 Personen beziffert) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.


    Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Januar 2018 insgesamt 1.059.000 Empfänger


    „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc


    Arbeitsmarkt im Februar 2019: Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Februar 2019 beträgt laut BA Bericht 3.313.669 (im Januar 19 wurden 3.291.387 Personen beziffert) 7,2 %


    “Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”


    Im Februar 2019 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell im BA Bericht Februar 2019 mit 6.476.870 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % berechnet. Darunter ALG I erhielten 837.327 des weiteren 4.013.513 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.626.030 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Februar 2019 beträgt laut BA Bericht 3.313.669 Personen 7,2 % Alle bisherigen Kennzahlen zeigen gegenüber Januar 2019 einen deutlichen Anstieg. Nur die (Kennzahl) Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Februar 2019 wird in der Statistik der BA offiziell auf ein „Februar Rekordtief “ von 2.372.700 Personen beziffert. (Januar 2.405.586 Personen) Was ein Absinken der Arbeitsteiligkeit von 32.886 Personen darstellt. Allerdings befinden sich 859.052 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Februar 2019 im BA Bericht mit 783.963 ausgewiesen Der BA-X korrigierte wird jetzt auf 255 beziffert


    1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Februar 2019

    Tabellenanhang zum Monatsbericht Februar 2019 (Tabelle 1)


    Quelle der Zahlen:

    https://statistik.arbeitsagent…ericht-d-0-201902-pdf.pdf


    Zu beachten ist die Zählweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezählt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2019 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.


    Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“


    Fachkräftemangel?


    Zum vielfach beschworenen Fachkräftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwünschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfügbare hoch qualifizierte Fachkräfte mit langjähriger Berufserfahrung aber diese sind tatsächlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfügbar.


    Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts für Februar 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 01.03.19 --- 10 Uhr 20

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Sybilla ()

  • Ich halte nichts davon, wenn ich einen Link hingerotzt bekomme, nicht einmal ein paar Worte zum Thema gesagt wird, sondern nur mal wieder ein Frage.


    TM, die an eine Fragestellung in einem politischen Diskussionsforum höhere Anforderungen stellt