Klare Worte, so oder so....

  • Das ist klasse! Das Video ist toll, so gut habe ich Böhmermann noch nie gesehen.

    Ich war selbst überrascht. Bin da nur so drübber gestolpert, als ich seien Videobotschaft zur ROMY Preisverleihung suchte.


    Passt hier her und ich wünschte mir mehr davon! :thumbup:

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Ab und an ist so ein kleiner Blick nach hinten, auf das, was mal war, erhellend.


    Zitat

    ...

    Die Geschichte der „Aktion Ungesühnte Nazijustiz“ macht nachdenklich und weckt Hoffnung. Sie stimmt nachdenklich, weil hier exemplarisch die Macht des Status Quo gegenüber progressiven Kräften deutlich wird, mit welchen Mitteln gegen Kritik und Protest vorgegangen wird. Sie weckt Hoffnung, weil sie anschaulich verdeutlicht, wie mit geringsten Mitteln die Öffentlichkeit aufgerüttelt und politische Verhältnisse geändert werden können. Es ist eine Thematik, die im Hinblick auf die aktuellen Proteste von Schülerinnen und Schülern für das ihnen am Herzen liegende Thema „Klimawandel“ nicht zeitgemäßer sein kann. Wer den Wandel will, muss sich engagieren und wer sich engagiert, kann Politik beeinflussen und Themen setzen. Sie zeigt aber auch, dass die Argumente und Mittel gegen Jugendproteste sich wiederholen, sich die Strukturen der Abwehr immer gleichen. Die Argumente zielen immer auf die Jugend der Akteure ab, unterstellen Weltfremde, Naivität, vermuten Hintermänner und Strippenzieher. „Ihr seid ja nicht dabei gewesen!“ – „Geht lieber in die Schule und lernt erst mal was ordentliches!“ – „Ihr besorgt das Geschäft der Feinde der Demokratie!“ Die Argumente der Abwehr gleichen sich. Doch wer die Strukturen der Abwehr erkennt, kann sich ihrer erwehren, und wer mit Überzeugung und Engagement auf politische und gesellschaftliche Defizite hinweist und den Wandel einfordert, der kann den Wandel erreichen. Das sind die großen Lehren der „Aktion Ungesühnte Nazijustiz“.

    ...und was vor diesem letzten Absatz des Textes steht, findet ihr hier


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Ein Artikel, der hier rein muß.....


    Zitat


    Letzte Woche erschien auf der 21stCenturyWire ein Artikel von Nina Cross, der sich mit dem langsamen Einschlafen der schwedischen Ermittlungen gegen Assange befasst. Wir haben diesen Artikel übersetzt und veröffentlichen ihn hier. Während die Freiheitsberaubung von Chelsea Manning und Julian Assange andauert, fand am 10./11. Juli in London, nicht weit von Assanges Kerker, eine Konferenz statt, die mit großem Tamtam die Pressefreiheit beschwor, diese aber gleichzeitig in mehrfacher Hinsicht verhohnepiepelt: Keine sichtbare Erwähnung von Julian Assange, RT und Sputnik ausgeschlossen, keine offizielle Verurteilung des Kashoggi-Mordes. Hier haben wir es mit Orwellschem Neusprech in Reinkultur zu tun – während Pressefreiheit gefeiert und eingefordert wird, zeichnete sich die Konferenz durch Abwesenheit derselben aus. Eindrücke gesammelt von Moritz Müller.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=53378

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.