Klare Worte, so oder so....

  • Waren die Grünen mal für mich wählbar? Klares Ja! Nur leider lebte ich damals noch in der DDR. :)


    Wie sind da eure Erfahrungen? :nerd:

    Ich habe die Grüne Partei der DDR mit gegründet. 1990 im NT in Halle.

    War sogar Stadtrat.

    Ich wurde sehr schnell umgeben von schlichten Vollidioten und von karrieregeilen Arschlöchern.

    Diese GRÜNEN haben sich nicht geändert.

  • Ich habe die Grüne Partei der DDR mit gegründet. 1990 im NT in Halle.

    War sogar Stadtrat.

    Ich wurde sehr schnell umgeben von schlichten Vollidioten und von karrieregeilen Arschlöchern.

    Diese GRÜNEN haben sich nicht geändert.

    Jede Partei besteht aus Menschen unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichsten Plänen. Es eint sie nur eine Art Grundsicht auf das Leben, wie es sein sollte. Es ist unglaublich naiv, anzunehmen, dass jeder CSU´ler ein Mensch mit christlichem Denken ist, und alle Sozis vor allem das Glück der Gemeinschaft im Sinn haben. Oft schließen sich Menschen einer Partei an, weil sie einen netten Menschen kennen, der auch in dieser Partei ist, oder sie lehnen eine Partei ab, weil sie mal Ärger mit einem hatten, der als Oberbürgermeister Bestimmungen über die Höhe von Gartenzäunen nicht in ihrem Sinn entschied. Wie auch immer: Eine Partei abzulehnen oder von ihr enttäuscht zu sein, weil ihre Mitglieder sich nicht buchstabengetreu an das Grundsatzprogramm ihrer Partei halten, macht auf mich einen kindlichen, lebensfernen Eindruck.

    Nichts ist hundertprozentig, man kann doch nur abwägen, wo es insgesamt etwas mehr im eigenen Sinne läuft.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Wie auch immer: Eine Partei abzulehnen oder von ihr enttäuscht zu sein, weil ihre Mitglieder sich nicht buchstabengetreu an das Grundsatzprogramm ihrer Partei halten, macht auf mich einen kindlichen, lebensfernen Eindruck.

    Nichts ist hundertprozentig, man kann doch nur abwägen, wo es insgesamt etwas mehr im eigenen Sinne läuft.

    Schon richtig, aber analog zu unserem Bastakanzler und der hat viele Nachahmer, zwickt so manchen DGB Mitarbeiter oder sonstigem Gewerkschaftsvertreter das Maßgeschneiderte unter der roten Plaste Streikweste wenn er mit "Liebe Genossen....." ansetzt....

    Oder so, manche grüne Theorie wird hier in Hamburg dort ausgegrübelt wo ich als Normalsterblicher ( mit oder ohne Anhang ) nur im langjährigen Staatsdienst oder als Selbstständiger mit einer tollen Idee beheimat wäre. Und Du aus Bayern kennst ja bestimmt auch viele die aufgrund Ihres Kleingewerkes und Mittelstandautos mit Stern unbedingt Christlich-unionistisch wählen müssen...

  • Die Armee eines Landes marschiert in ein anderes ein und drangsaliert eine dort ansässige Minderheit.

    Vertreibung, Menschenrechtsverletzung und Verstöße gegen das Völkerrecht.

    Aber was, wes all das keinen interessiert? Dann werden weiterhin Militärgüter geliefert, Geld fließt auch, gut, das sollte eigentlich einen Strom von Flüchtlingen verhindern, und politisch herrscht gemeinschaftlich lautes Schweigen.


    Zitat


    Koordinierte Plünderungen und Vertreibungen

    Auch deutsche Medien, wie etwa der Spiegel, berichteten über das UN-Dokument, wo beschrieben wird, dass überwiegend kurdische Familien beraubt und aus ihren Häusern vertrieben wurden - teilweise unter Aufsicht türkischer Militärs. Der UN-Bericht listet Beispiele von "koordinierten Plünderungen" in Afrin und Serekaniye (Ras al-Ain) auf:

    "Nachdem das Eigentum geplündert worden war, besetzten Kämpfer der Syrischen Nationalarmee und ihre Familien Häuser, aus denen Zivilisten geflohen waren, oder zwangen Bewohner, vor allem kurdischer Herkunft, durch Drohungen, Erpressung, Mord, Entführung, Folter und Inhaftierung zur Flucht aus ihren Häusern."

    https://www.heise.de/tp/featur…bleibt-still-4913153.html


    ....ähm, ach so, Kurden!

    Ja, waren das nicht alles Terroristen? Ach nee, die waren ja die Speerspitze des US Militärs gegen Terroristen. Also gegen den IS! Haben die auch prima erledigt und....Mist! damit Syrien geholfen, eine Zecke im Pelz loszuwerden. Geträumt haben die auch schon. Und zwar von einer autonomen Region, wo dieses Völkchen ein wenig Ruhe findet und sich friedlich entwickeln kann.

    Nur kann unser Lieblingsdespot und NATO Kasper Erdi diese nicht leiden und jagt sie ja schon aus reiner Tradition jeden Sonntag mit Tee und allem drum und dran selber. ;)

    ...natürlich nur, wenn noch etwas Zeit übrig hat, schließlich muß er nebenbei auch noch Bürgerrechtler und Journalisten verhaften und verklagen und dann noch dieser Gülen....


    Aber hier, im lauschigen und hochzivilisierten Westen, hält man sich noch zurück, zu groß de Angst (seinen politischen Tod zu initiieren) vor der Flüchtlingsflut aus der Türkei, die im eigenen Land ganz schnell ein politisches Beben erzeugen könnte, erzeugt von Staubhirnen, die eher dem Denken eines Despoten vom Bosporus ähneln als unserer FDGO.


    Dann lieber ein paar Geschäfte in der Grauzone und bitte nicht Erdi kritisieren, das könnte als Beleidigung ausgelegt werden und wer will schon Maas in einem Türkischen Knast sehen....:/.ähm.. gut, ganz schlechtes Gleichnis. ;)


    Wozu haben wir eigentlich unsere pseudomoralischen und windelweichen Regeln?

    Wenn wir es nicht mal schaffen ein NATO-Mitglied in die eigenen Schranken zu verweisen, wie wollen wir dann anderen Despoten etwas verbieten? Geht es überhaupt noch darum, etwas verbieten, anklagen oder rügen? Oder geht es bei all dem nur noch ein Bild aufrecht zu erhalten, dass an so vielen Stellen schon bröckelt, so dass man fast nicht mehr erkennen kann, was es ursprünglich mal zu bedeuten hatte?


    Da ist das laute Schweigen nur konsequent. ...leder! X/


    mfg

  • Die von rechts erzeugte soziale Ungleichheit


    Mein letztes Statement in diesem Forum zu Politik in Deutschland und dem Standpunkt Rechts oder Links.

    Dabei stehe ich der Aussage von Augstein "Im Zweifel links" zur Seite.


    Das historisch gewachsene Bild mit Kaisern, Königen, Fürsten, Leibeigenen wird im Kapitalismus einfach mit anderen Titeln fortgeschrieben. Geringfügige Verbesserungen in der Sklavenhaltung ändern nichts am Grundprinzip der Gesellschaftsordnung in welcher wir immer noch gefangen sind.


    Zitat:

    Sebastian Friedrich

    Der Freitag

    Ausgabe 38/2020 vom 17.09.2020


    Die Berliner Autorin Bini Adamczak

    sagte Anfang 2019 im Interview mit dem Online-Magazin kritisch-lesen.de: „Der Mut, nach oben zu treten, ist links. Nach unten treten, ist rechts.“ Richtig ist diese Aussage nicht, weil die da oben moralisch verkommene Wesen und die, die unten sind, qua ihres Status irgendwie sympathischer wären. Richtig ist Adamczaks Satz, weil der kleinste gemeinsame Nenner linker Politik die Gleichheit aller Menschen ist. Rechte Politik hingegen orientiert sich an der Ungleichheit: Neoliberale legitimieren sie, indem sie die Menschen in Leistungsträger und Leistungsempfänger einteilen. Völkische Nationalisten trennen zwischen einer angeblich zivilisierten Kultur (aka Rasse) auf der einen Seite und einer rückständigen und minderwertigen auf der anderen. Neofeudale zelebrieren den Unterschied zwischen Eigentümern und Schuldnern. Je nach Ideologie ist die Ungleichheit gottgemacht, naturgewollt oder Treiber für soziale Entwicklung. Aus der Perspektive der ökonomischen Gleichheit ist unsere Gesellschaft rechtsradikal: Wenige verfügen über das, was eine Mehrheit erarbeitet hat, und können dabei einen so großen Berg Money anhäufen, den sie nicht einmal in hundert Leben selbst verbrauchen könnten: Allein in Deutschland werden jährlich bis zu 400 Milliarden Euro vererbt. Jeff Bezos verdient in 16 Sekunden so viel Geld wie eine Krankenpflegerin im ganzen Jahr.

    Zitat Ende.


    Wer sich die gesamte Geschichte des Kapitalismus und der Industrialisierung ernsthaft ansieht, wer sich die prägenden Philosophen der Aufklärung genauer betrachtet und ihre Lebenswirklichkeit in Zeiten von Kolonialismus, Sklavenhaltung und ja auch in Europa, sowie die Imperiale Politik in engster Verzahnung mit Firmen und Lehre verstanden hat, begreift auch warum wir jetzt in diesem Klimakatastrophenszenario angekommen sind.

    In einer Gesellschaft mit einer Vermögensverteilung wie wir sie jetzt erleben ist grundsätzlich etwas in ihrer Entwicklung absolut schief gelaufen. Dieses hat mit rechter Politik etwas zu tun, auch wenn das vielen nicht plausibel erscheint und sie sich mit Händen und Füssen gegen diese Einsicht wehren.


    Zitat:

    Sebastian Friedrich

    Der Freitag

    Ausgabe 38/2020 vom 17.09.2020


    Diejenigen, die den Status quo beibehalten wollen (Reiche zum Beispiel), sind kreativ, um den Kampf für mehr Gleichheit zu verteufeln. Sie erfinden Begriffe wie Neid-Debatte, wenn Menschen es wagen, die Resultate des rechtsradikalen Wirtschaftssystems zu kritisieren. Sie sprechen mit Sorgenfalten auf der Stirn von einer drohenden Spaltung der Gesellschaft, wenn es um die real existierende zwischen Arm und Reich geht. Und sie sprechen von verkürzter, regressiver oder gar strukturell antisemitischer Kapitalismuskritik, wenn nicht ausschließlich Strukturen, sondern auch der Reichtum mancher Menschen thematisiert wird.

    Zitat Ende.


    Nun können wir mal im Archiv dieses Forum nachschlagen und können erkennen wie sich das obige Zitat belegt. Die rechten Protagonisten, welche nicht mal Kapitalbesitzer sind aber fleissig in ihrer bornierten Dummheit politische Stimmung für ein Klientel verbreiten, zu welchem sie nicht mal Klassenzugehöhrig sind, spricht für die Wirksamkeit der Indoktrinationsmethodik des Kapitalsystems.

    Das Traurige daran, auch Bildung hat noch nichts grundlegend geändert. Die Ausgewogenheit zwischen Privatinteressen, Allgemeininteressen sowie ökologischen, sozialen und ökonomischen Notwendigkeiten sind immer noch nicht endgültig im politischen Fokus angekommen. Immer noch ist die Übermacht des Kapitallobbyismus der politisch prägende Entscheidungsbestimmer.

    Das hat mit Demokratie nichts zu tun und wie mehr und mehr zu bemerken ist schadet es der menschlichen Überlebensmöglichkeit auf diesem Planet.

    Um es mit dem biblischen Bild des Tanzes um das Goldene Kalb zu beschreiben haben wir einen Exzess erreicht welcher gestoppt werden muss. Die Gesetzestafeln hierfür müssen wir aber ohne göttlichen Beistand selber gebacken bekommen.


    Zitat:

    Sebastian Friedrich

    Der Freitag

    Ausgabe 38/2020 vom 17.09.2020


    Bei Brecht heißt es: „Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“ Anders gesagt: Sich den Reichtum der Reichen überhaupt zu vergegenwärtigen, kann ein erster Schritt sein, den strukturellen Zusammenhang von Reichtum und Armut zu erkennen. Die Klassengesellschaft ist von Menschen gemacht.

    Zitat Ende.


    Es ist kein Zufall wie genau das geistige Zusammenfinden weltweit über die Internetkommunikation genau dieser für das Kapital gefährliche unkontrollierbare Erfahrungsaustausch unter Menschen mit dem vom Kapital gesponsorten Erstarken rechtsnationaler Ideologien einhergeht. Alles wird versucht die Menschen wieder zu separieren, Kritiker werden mit allen nur erdenklichen Mitteln versucht zum Schweigen zu bringen. Egal wo auf der Welt, diese Hydra hat so viele Köpfe geboren inzwischen, das wird eine lange Auseinandersetzung.


    Was hat das rechte Gedankengut am Ende immer geboren?

    Leid und Elend für die kleinen Leute und noch mehr Macht und Reichtum für das Kapitalbesitzende obere 1%.


    Eigentlich müsste der bekloppteste aus dieser geschichtlichen Analogie über Jahrtausende fähig sein die richtigen waren Erkenntnisse zu generieren. Das Erfolgsmodell war immer die soziale Gemeinschaft, der Gewinn daraus haben aber immer einzelne für sich reklamiert und eingesackt. Es wird Zeit diese 1% auszusortieren und ihnen zu lehren wo ihr Platz ist. Er steht mitnichten als asozialer Parasit an der Spitze der Gesellschaft, auch wenn es über Jahrtausende so in die Gesellschaft mit ausgeübter Gewalt eingeprägt wurde. Es wird Zeit zur Emanzipation auch gegen den Willen dieser rechten Sklaventreiber samt ihren Bütteln.

    Logisch wollen sie die Hunde des Krieges loslassen, das allerletzte Machtmittel rechter Politagitatoren zum Machterhalt. Gut zu beobachten in Belarus wie sie das Spiel spielen.

    Bürger der Erde, lasst euch nicht wieder gegeneinander Aufhetzen sondern verlangt demokratisch aber entschieden wie ihr als Gemeinschaft mit welchen Spielregeln auf dieser Welt gemeinsam leben möchtet. Nicht Rechte oder Linke, auch nicht Kapitalisten oder Oligarchen haben zu entscheiden. Die Spielregeln machen die sozialen Gemeinschaften, diese erarbeiten die Leitplanken für das wirtschaftliche Handeln im ökologischen Einklang mit der Natur und die Verteilung der erarbeiteten Mehrwerte. Der Primat des Wirtschaftens muss die ökologische Verträglichkeit für alle Menschen und nicht die ökonomische Profitmaximierung für einzelne Menschen sein.

    Dafür haben sich viele spezielle Organisationen im Laufe der Zeit entwickelt welche das sehr gut managen können die Marshmallowmaschine ökologisch und ökonomisch verträglich am Laufen zu halten. Was fehlt ist der Mut den einzelnen Ausreißern rechtzeitig die rote Karte zu zeigen bevor sie Unheil anrichten können.


    Entscheidend ist sich von Ideologien endgültig zu verabschieden. Ideologie ist Glaube, was Glaube schon alles angerichtet hat sollte uns dazu bringen uns mit Schaudern abzuwenden und zukünftig Fakten betrachten und anhand dieser Entscheidungen zu fällen.


    Eine Weisheit

    Die Welt ist wie sie ist, weil wir uns erzählen, dass sie ist wie sie ist.


    Ändern wir die Erzählung, ändern wir die Welt.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Eine Weisheit

    Die Welt ist wie sie ist, weil wir uns erzählen, dass sie ist wie sie ist.

    Ändern wir die Erzählung, ändern wir die Welt.


    :hut:

    Ein sehr guter Beitrag. Was darin immer die Marshmellowmashine sein soll ,erschließt sich mir nicht. Wie mann ohne revolutionären Umbruch die Gesellschaft aus der Allmacht des Kapitals befreien will, bleibt unklar. Reichtum schafft Macht, Das Bildungsmonopol dient der allgemeinen Verblödung der Massen! In Kürze werden die Mächtigen auch die Genetik zum Machterhalt nutzen.und mit Wahlen was ändern zu wollen, ist Utopie, wie es sich z.Z. in den USA zeigt. AUch wenn ich mir derzeit die Nominierung der Kandidaten der Parteien für die Bundestagswahl vor Augen führe, so ist sicher, dass sich nach der Wahl die Politik so fortsetzt, wie gehabt. Da kann man wählen, wie man will, es ändert sich nichts!:evil::evil::evil::!:

  • Das dialektisch-logische Denken, das in er DDR angeblich gelehrt wurde, hat den Leuten bei der Beurteilung der neuen Situationen überhaupt nix genützt. Wozu wurde es denn gelehrt, wenn die Leute nach der Wende dastanden wie der Ochs vorm Berg und die Welt nicht mehr kapierten?

    Bei den Naturwissenschaften gebe ich Dir recht, aber die "Gesellschaftsissenschaften" waren für die Katz´, weil sowieso jede Gesellshaft anders ist und all die schönen Regeln nur hier, aber nicht da gelten.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Glaub ich nicht. Hat das bessere Wissen die Leute fit gemacht für die Realität?

    Dem schließe ich mich an. In den 80ern war sehr aktiv in der Gewerkschaft (damals ÖTV). In zahlreichen Diskussionen mit linken Aktivisten wurde die Frage ob denn der Sozialismus das Ende der Dialektik sei mit JA beantwortet weil er ja das Ergebnis des dialektischen Denkens sei. Noch Fragen?

  • Ein sehr guter Beitrag. Was darin immer die Marshmellowmashine sein soll ,erschließt sich mir nicht. Wie mann ohne revolutionären Umbruch die Gesellschaft aus der Allmacht des Kapitals befreien will, bleibt unklar. Reichtum schafft Macht, Das Bildungsmonopol dient der allgemeinen Verblödung der Massen! In Kürze werden die Mächtigen auch die Genetik zum Machterhalt nutzen.und mit Wahlen was ändern zu wollen, ist Utopie, wie es sich z.Z. in den USA zeigt. AUch wenn ich mir derzeit die Nominierung der Kandidaten der Parteien für die Bundestagswahl vor Augen führe, so ist sicher, dass sich nach der Wahl die Politik so fortsetzt, wie gehabt. Da kann man wählen, wie man will, es ändert sich nichts!:evil::evil::evil::!:

    Die Marshmallowmaschine ist eine Betrachtungsweise des vom Menschen entwickelten Welthandelssystem mit seinen Spielregeln und technischen Einflüssen (siehe Kreative Ecke in diesem Forum), so von mir benannt, weil sie Wohlstand und Warenzugang für alle ermöglicht. Da dieses Funktionieren nun aber den Reichtum einzelner überproportional begünstigt lässt sich dies nur über das Steuergesetz regeln.


    Die Allmacht des Kapitals, was soll diese sein?


    Sie ist den dem System des Wirtschaftens und der Politik mit seinen Behörden, Verbänden, Firmen, Gewerkschaften usw. innewohnenden Strukturen und Arbeitsweisen nach vorgegebenen Regelwerken entstehende Funktion der Marshmallowmaschine.

    Deswegen ändern Revolutionen nichts, sie bringt nur neue Schweine an der Trog, der Trog bleibt der Gleiche.

    Veränderung entsteht durch faktenberücksichtigende Änderung an Regelwerken, ein mühsames Unterfangen, da vielschichtige Verzahnungen eben ungeahnte vorher nicht bedachte, weil nicht erkannt, Ergebnisse zeitigen.

    Kapital per se ist neutral, es ist notwendiges Verrechnungswerkzeug, sein Missbrauch ist Einzelmenschenwerk. Diesem Vorzubeugen gibt es ebenfalls Regelwerke und Überwachungssysteme, welche selbstredend ebenfalls permanent verbessert werden müssen. Die kriminelle Energie einzelner und von Gruppen hat eben seine Eigendynamik welcher angemessen Rechnung getragen werden muss.

    Die ganze Welt unterliegt seit Jahrtausenden den Handelsregeln dieser imaginären Marshmallowmaschine, sie hat schon immer Waren über den Globus verteilt und damit Wohlstand im Einzeldasein des Menschen erzeugt, über alle Kulturen und kulturellen Unterschiede hinweg. Sie ist damit mit den ihr innewohnenden Handelsregeln ursprünglicher Bestandteil politischer und industrieller Entwicklungsgeschichte dieses Planeten. Ja eigentlich geradezu die prägende Triebfeder der ökonomischen Entwicklung unserer Industriegeschichte.


    Es gibt einen Webfehler in unserer Selbstbetrachtung. Wir Menschen betrachten uns als die "Krone der Schöpfung" da wir durch Sprache und explizit über Schrift komplexe Erkenntnisse speichern und weitergeben können, was uns einen Vorteil gegenüber anderen Lebewesen auf diesem Planet zubilligt. Der Webfehler liegt im Übersehen genetischer Eigenschaften des Herdentieres welche unabänderlich in uns vorhanden sind. Die Alphatiere schrecken eben nicht vor Mord und Totschlag zurück, sei es im Beauftragen oder selbst Ausführen, um den eigenen Willen durchzusetzen. Dieses Übersehen des Webfehlers zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte, was dem einen sein Held ist dem anderen sein Terrorist. Dieses ist der Nährboden für Leid und Elend welches durch undisziplinierte Alphatiere in unserer Menschheitsgeschichte immer noch erzeugt wird.


    Wir müssen an der rechtzeitigen rechtlichen Disziplinierung unserer weltweiten Alphatiere grundlegend arbeiten. Nur so werden wir eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung zum Besseren weltweit erreichen, weil dadurch eben Spielregeln dauerhaft geändert werden.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Wir müssen an der rechtzeitigen rechtlichen Disziplinierung unserer weltweiten Alphatiere grundlegend arbeiten. Nur so werden wir eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung zum Besseren weltweit erreichen, weil dadurch eben Spielregeln dauerhaft geändert werden.


    :hut:

    Dieses Lied wird die Menschheit auch in tausend Jahren noch singen.Pure Utopie....

  • Glaub ich nicht. Hat das bessere Wissen die Leute fit gemacht für die Realität?

    Das ist unerheblich, wenn du es nur auf die DDR beziehst.

    Eine Bessere Allgemeinbildung anzubieten bedarf immer auch jemanden, der sie nutzt. Auch in der DDR gab es Honks. Das hat aber weniger mit dem Bildungsangebot zu tun, als mit der Notwendigkeit, dies zu nutzen.


    Ich habe durch meine Hole den Vergleich. Auch sie hält von den Grundschulen, in denen die Voraussetzungen geschaffen werden sollten, eine höhere Bildung anzustreben, mal so gar nix. Sie hat bisher in Thüringen, Sachsen Anhalt und hier in Sachsen gearbeitet. Überall der gleiche Mist. Zu große Lerngruppen, schlechte finanzielle Ausstattungen und kaum Möglichkeiten für Projekte mit den Schülern.

    Dann noch solch Unmöglichkeiten, wie intuitives Schreiben und keine Einflußnahme auf die Eltern.


    Zur Unterschiedlichkeit zwischen den BLs lasse ich mich jetzt mal nicht aus, dafür haben wir einen Thread.


    Bildung gehört für mich auf der Prioritätenliste des Landes ganz nach oben. Aber so lange unsere Landesfürsten auf ihre Autonomie setzen, wird das nie was.

    Ich selbst hab als Ausbilder gearbeitet. Was denkst du, was ich festgestellt habe, als ich überprüfte, wo ich anfangen muß? Also wenn ich den Wissensstand auslotete, um zu sehen, wie tief ich ansetzen muß.

    Es ging schießlich um die Ausbildung an einem Mobilkran. Da sollte man schon was von Hebedynamik und -winkeln verstehen. Selbst solch einfache Physik war für einige völlig fremd.


    Aber gut. Nur mal meine 2cent



    mfg