Klare Worte, so oder so....

  • Wird mal wieder Zeit, diesen Thread mit einem guten Kommentar zu füttern.


    Zitat

    Wie gefährlich Fake News wirklich sind


    Was wir von der Erstürmung des amerikanischen Kapitols lernen können

    https://www.heise.de/tp/featur…irklich-sind-5019233.html


    Zitat

    Das Prüfen von Fakten ist also allem Anschein nach nicht Teil der Lösung, sondern allenfalls eine psychologische Bewältigungsstrategie. Bewältigungsstrategien werden aber dann zum Problem, wenn sie die Problemursache nicht beseitigen, sondern vielleicht sogar noch verstetigen. Was könnte dann die Ursache für die Spaltung der Gesellschaft sein, wenn es nicht der mangelnde Zugang zu Fakten ist? Vielleicht die tatsächliche Spaltung der Gesellschaft!


    In Deutschland gibt es rund siebzig Jahre nach Gründung der Bundesrepublik immer noch strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Rund sechzig Jahre nach der ersten Einwanderungswelle zur Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs gibt es immer noch strukturelle Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Rund dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es immer noch strukturelle Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen.


    Sozialerhebungen belegen Jahr für Jahr und schon seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue strukturelle Unterschiede für Kinder aus mehr oder weniger wohlhabenden, mehr oder weniger gebildeten Familien. Dabei korrelieren Wohlstand und Bildung, was mit einem sozial gerechteren Bildungssystem nicht so sein müsste - oder jedenfalls nicht so stark.


    mfg

  • Ein Türkisch-stämmiger verlässt Deutschland:

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)

    2 Mal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen () aus folgendem Grund: Link gelöscht. Verstösst gegen mehrere Forenregeln insbesondere Verleumdung anderer. Ausserdem Gossensprache unterster Schublade.

  • Diese Folge muß ich einfach hier reinhauen.


    Ja, genau das habe ich auch gedacht, als ich die Meldung über die Zahlen hörte.

    Warum muß man eine Zahl veröffentlichen (die ja eine gewisse Aussagekraft haben soll) die aber nicht stimmt? Warum muß auf solch Dummheit ein Kabarettist hinweisen? Und sein Vorschlag ist dazu noch seriöser, als das, was die Nachrichten so übermitteln? ...hmm...


    https://www.3sat.de/kabarett/n…t-schicht-210119-102.html


    mfg

  • Ist es sinnvoll, sich über Personen in der US Politik zu echauffieren oder ist es eher systemisch zu betrachten, wie dort Politik funktioniert?


    Ein schönes Interview, welches versucht, ein wenig Einblick in die Funktionsweise zu geben.


    Zitat


    Die Probleme in den USA liegen gesellschaftlich tiefer und haben auch einen historischen Hintergrund. Insofern ist es hoch interessant, wie sich die meisten Kommentatoren und Berichteschreiber geradezu naiv auf Donald Trump als personifizierte Ursache für alles Böse in den USA eingeschworen haben. Er ist sogar mit Nicholas Richter, wie Sie in ihrer Frage herausstellen, "zu einem guten Teil die Seele der Vereinigten Staaten von Amerika". Das ist alles blanker Unsinn. Wir müssen uns vielmehr systemisch und nicht personalisiert die Frage stellen: Wer hat Trump zum Präsidenten gemacht? Dann werden wir zu dem Befund kommen, dass Trump nur eine aus dem Ruder gelaufene Marionette des US-amerikanischen Kapitals war, das schon immer über die Republikanische Partei die einseitigen Profitinteressen der US-Plutokraten im Kongress und Senat hat vertreten lassen.


    Wir sollten uns allerdings in diesem Kontext auch fragen, ob die Demokraten letztlich im Kapitol nicht auch die Interessen der mächtigen Kapitallobby vertreten, selbst wenn man diese Interessen differenziert sehen muss. US-Demokraten sind keine Sozialisten, die den US-amerikanischen radikalen Kapitalismus abschaffen wollen. US-Demokraten sind Neoliberale. Selbst Bernie Sanders, den man in den USA einen "Sozialisten" schimpft, wäre bei uns nur ein Sozialdemokrat, also ein Neoliberaler. Und trotzdem sind für viele Nicht-Denkende Amerikaner die Demokraten eine "kommunistische Gefahr fürs Land".

    https://www.heise.de/tp/featur…des-Atlantik-5038454.html


    mfg

  • In einer Ehe kämpft der Mann zunächst um die Vorherrschaft, dann um Gleichberechtigung und schließlich um Duldung.

    :rolleyes:

    Was für eine Lusche ist das denn?

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)