• Das Zitat klingt doch ziemlich nach Nazi-Propaganda.


    https://de.wikipedia.org/wiki/USS_Greer_(DD-145)


    "Die USS Greer war das erste Schiff der US-Marine, das – über drei Monate vor der Kriegserklärung des Deutschen Reiches an die Vereinigten Staaten – im Atlantik von einem deutschen U-Boot angegriffen wurde.

    In der Nazi-Propaganda werden die Deutschen eher nicht als Aggressoren dargestellt. Da sind es immer "die anderen", die angefangen haben.

  • Als Hitler 1941 den Amis den Krieg erklärte, wusste er genau wie schwach sie sind.

    Weder Du noch ich werden kaum wissen was in seinem Schädel vor sich ging.


    Was ich aber weiß ist das mein Grossvater als IIO bei der Hapag damals einige Male an der Westküste war und tief beeindruckt von den unzähligen Werften und sonstigen, industriellen Ressourcen. Wie einige seiner damaligen Fahrenskameraden übrigens auch. Und wem von denen die heimische Propaganda nicht das Resthirn weggefressen hat wird 1941 erahnt haben das man da einen schlafenden Riesen in den Arsch getreten hat.

    (O-Ton eines seiner Kumpels). Und wirklich jeder der die Unerreichbarkeit des US Kontinents erfassen konnte bei gleichzeitigen in Schutt und Asche legen dt. Städte wusste wesentlich früher als 1944 das der Drops gelutscht war.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Weder Du noch ich werden kaum wissen was in seinem Schädel vor sich ging.

    Zumindest können wir davon ausgehen, dass der Gröfaz seine Informanten hatte, die ihm gesteckt haben wie es um die Kriegsfähigkeit der USA bestellt war. Und sicher wusste er auch, dass kurz zuvor deren Pazifikflotte fast vollständig vernichtet worden war. Man kann daher annehmen, dass er die USA des Jahres 1941 nicht als ernsthaften Gegner betrachtete.


    Aber ja, das sind nur Spekulationen. Zudem war der Bursche auch ziemlich irrational unterwegs. Was in seinem Schädel vorging, können wir tatsächlich nicht wissen. Vielleicht glaubte er auch, in ein oder zwei Jahren die Sowjets besiegt zu haben, so dass er sich voll und ganz auf UK und USA konzentrieren kann.

  • Das Zitat klingt doch ziemlich nach Nazi-Propaganda.

    Ich habe verlinkt, wer das geäußert hat.

    Ich habe auch nicht die Daten und Fakten angezweifelt, so wie es unser Floh darstellen zu wünschen versucht.


    Was aber richtig ist, ist die schlichte Tatsache, dass die USA ohne offizielle Kriegserklärung schon militärisch gegen zB deutsche Schiffe vorging und diese dies natürlich als Grund nahmen, den USA den Krieg zu erklären. Deshalb ja auch mein Vorwurf, dass die einseitige Darstellung ohne den geschichtlichen Verlauf eine etwas unscharfe Darstellung war.


    Die USA haben danach und auch schon davor gern "Provoziert". Entweder über Strohmänner oder eben sie selbst, um eine Reaktion zu erzeugen, die sie als Anlaß nahmen, selbst nur "reagiert" zu haben und somit ihre blutrote Weste weiß darzustellen.


    Wer geschichtlichen Kontext nicht beachtet, der möchte das aus Gründen nicht oder er spielt dieses Spiel einfach mit. Da es tausende Möglichkeiten gibt, sich diesen anzuschauen und nachzulesen, ist das reduzieren auf ein Datum und damit eine beschränkte Sicht zu generieren, keine geeignete Vorgehensweise Geschichte darzustellen.


    Mir selbst geht es da nicht um das Verteidigen oder anprangern einer Seite. Es geht mir nur um ein vollständiges Bild.


    mfg

  • Historiker halten 4 mögliche Gründe für Hitlers Kriegerklärung an USA für wahrscheinlich:


    https://www.welt.de/geschichte…-den-Krieg-erklaerte.html

    Ich halte die erste, die einfachste Erklärung, für am meisten plausibel.

    Wie seht ihr das?

  • Moderation:

    Ich will mal ausnahmsweise nicht meckern, sondern fragen, warum solche, sehr interessanten Diskussionen in einem Thread geführt werden, der dem Gedenken an Verstorbene gewidmet ist. Warum wird dafür kein neuer Thread aufgemacht oder geschaut, ob es dazu bereits einen Thread gibt? Ein paar neue Threads könnten dem Forum nicht schaden.

  • Ferdinand Piech ist überraschend gestorben - die FAZ würdigt den Ingenieur und ehemaligen Konzernlenker immerhin noch ein wenig ausführlicher als der standardisierte Agenturtext in anderen Blättern. Aber welch schwarzer Tag für die Automobilbranche.

    Für die Familie und die Angehörigen sicher ein trauriger Verlust. Für die Automobilbranche eher nicht, den Imageschaden durch den VW-Konzern für die Dt. Autoindustrie hat der Herr auch zu verantworten gehabt.

  • Für die Familie und die Angehörigen sicher ein trauriger Verlust. Für die Automobilbranche eher nicht, den Imageschaden durch den VW-Konzern für die Dt. Autoindustrie hat der Herr auch zu verantworten gehabt.

    Eigentlich nicht. Piech als knallharter Patriach hat VW von einem defizitär arbeitenden Autokonzern zu einem Weltunternehmen gebracht.


    Ironie des Schicksal das sein einstiger Ziehsohn Winterkorn Ihn danach geschasst hat. Ihm ist alles weitere anzulasten.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Eigentlich nicht. Piech als knallharter Patriach hat VW von einem defizitär arbeitenden Autokonzern zu einem Weltunternehmen gebracht............

    Er mag für VW ja seine Verdienste haben. Dennoch ist der VW Konzern eines der schlimmsten Autounternehmen weltweit, entstanden durch Volksbetrug im Dritten Reich und von der Firmenphilosophie her bis heute völlig inakzeptabel.

  • ....... entstanden durch Volksbetrug im Dritten Reich.....

    Das kann man wohl kaum dem heutigen Unternehmen anlasten. Und würde man das stringent auf andere, deutsche Firmen ruunterbrechen wollen....

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Das kann man wohl kaum dem heutigen Unternehmen anlasten. Und würde man das stringent auf andere, deutsche Firmen ruunterbrechen wollen....

    Meine Sicht ist eine Andere. Und wenn von Qualität und Perfektion die Rede im Nachruf ist, so ist das für Produkte des VW Konzerns keineswegs die typische Eigenschaft, sonst hätte das den Abgasskandal nie geben dürfen, auch nicht die bisher rund 30 Mrd. US $ Strafen, die zukünftige Kunden zahlen müssen oder dem dt. Fiskus verloren gehen.


    Da es hier jedoch um einen Nachruf geht, ist anzuerkennen, dass Herr Piech durchaus ein begnadeter Ingenieur war.

  • Ironie des Schicksal das sein einstiger Ziehsohn Winterkorn Ihn danach geschasst hat. Ihm ist alles weitere anzulasten.

    Piëch war von 1993 bis 2015 Vorstandsvorsitzender bzw. Vorsitzender des Aufsichtsrates bei VW. Die Betrügereien im VW-Konzern begannen kurz nach der Jahrtausendwende. Wenn Piëch davon nichts mitbekommen hat, hat er seinen Job nicht richtig gemacht.