Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Davon abgesehen traue ich dieser Linkspartei auch nicht (mehr). Kann weg.

    Aber du magst sie bestimmt nicht mehr, weil sie ihr Verhältnis zur NATO überdenken wollen.

    Wähle besser die Grünen. Das sind die guten Linken. Sie sind sogar mir sympathisch. :)

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Aber du magst sie bestimmt nicht mehr, weil sie ihr Verhältnis zur NATO überdenken wollen.

    Wähle besser die Grünen. Das sind die guten Linken. Sie sind sogar mir sympathisch. :)

    Nein, ich mag sie nicht mehr weil sie mal mit Lafo angetreten sind um eine bessere SPD zu sein, sozusagen die klassische SPD. Inzwischen sind sie mir einfach gesellschaftspolitisch zu grünlich und auch noch antideutsch durchsetzt und damit kann ich die Grünen ja gleich mit abhandeln. Was soll ich als weißer Mann mit stark feministisch durchsetzter Politik die mir ständig was von toxischer Männlichkeit predigt, der Verhunzung der Sprache, einem Tempolimit, autofreien Innenstädten, transatlantischer Unterwürfigkeit vor den USA und letztlich einer Einstellung die das Identitätstheater von Minderheiten ernster nimmt, als die Angelegenheiten der Arbeitnehmer und Rentner ? :tststs:

    Für mich ist das alles nicht attraktiv und nicht links im klassischen Sinne. Von daher :winken:

  • und nicht links im klassischen Sinne

    Dann sollten wir uns mal darüber einig werden, wie "links" geht.


    Wenn ich mir so durchlese, was hier einige als "links" definieren, wo sie es überall sehen und wie sie das dann dumpf abwerten, dann brauchen wir eine Grundlage, was es ist.

    Aber wir leben ja in einem Land, wo ein VS Häuptling in der SPD Linksradikale verortet und sogar Ökoliberalkonservative Grüne schon als Linke Partei verbrämt werden.



    Ich hatte ja schon mal einen Versuch unternommen. Leider hat sich niemand genötigt gefühlt, darauf sachlich einzugehen.


    mfg

  • Was soll ich als weißer Mann mit stark feministisch durchsetzter Politik die mir ständig was von toxischer Männlichkeit predigt, der Verhunzung der Sprache, einem Tempolimit, autofreien Innenstädten, transatlantischer Unterwürfigkeit vor den USA und letztlich einer Einstellung die das Identitätstheater von Minderheiten ernster nimmt, als die Angelegenheiten der Arbeitnehmer und Rentner ? :tststs:

    Für mich ist das alles nicht attraktiv und nicht links im klassischen Sinne. Von daher :winken:

    Naja, "links" ist ja weltweit dazu abgedriftet die sozialpolitischen Fragen mit Minoritäten oder Spartenpolitik zu beantworten. Die Gründe sind vielfältig aber im Kern halt die Sprachlosigkeit gegenüber der Durchsetzungsfähigkeit gegenüber neuen und vor allen machbaren Gesellschafts bzw. Wirtschaftsmodellen. Dafür haben Sie oder anderswo zu lange genau bei diesen alten Strukturen mitgemacht oder haben da Ihren eigenen Honig gesogen. Und dieses Aufspringen auf modische Hypes die vielleicht das saturierte, Besserverdienende Links-Grün Miljö befriedigen...sehe ich hier in HH...

  • Gegenseitiges Anzicken der politischen Ränder legt Parlamentssitzung lahm. :(


    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Zitat

    Die 47-Jährige Bianca Deubel kandidiert für „Die Linke“ auf dem zweiten Listenplatz für die Kommunalwahlen im hessischen Linden. Da es bei Kommunalwahlen keine Prozenthürde gibt, gilt ihr der Sitz als sicher. Deubel ist von Beruf „selbstständige Dozentin“ und Reiki-Lehrerin. Reiki ist eine japanische Heilkunst. Deubel bietet ihren Kunden an, ihr „Chakra“ auszugleichen und zu harmonisieren, und will den Kontakt zum „höheren Selbst“ vermitteln. Sie scheint auch als Sprachlehrerin zu arbeiten. Wie Erfolgreich sie damit ist, ist allerdings fraglich: Ihr Angebot umfasst auch „counsoling“, vermutlich meint sie „counseling“ (Beratung).


    https://www.tichyseinblick.de/…OYY31arSqO-rTjxa9wcHmTEVI

    Reiki ist eines der neuesten Instrumente, um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich habe es einmal über mich ergehen lassen. Ich lasse mich auch nicht von Heilpraktikern behandeln ...


    Eine solche Frau vertritt die Linke. ROFLMAO.

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)

  • Nein, ich mag sie nicht mehr weil sie mal mit Lafo angetreten sind um eine bessere SPD zu sein, sozusagen die klassische SPD. Inzwischen sind sie mir einfach gesellschaftspolitisch zu grünlich und auch noch antideutsch durchsetzt und damit kann ich die Grünen ja gleich mit abhandeln. Was soll ich als weißer Mann mit stark feministisch durchsetzter Politik die mir ständig was von toxischer Männlichkeit predigt, der Verhunzung der Sprache, einem Tempolimit, autofreien Innenstädten, transatlantischer Unterwürfigkeit vor den USA und letztlich einer Einstellung die das Identitätstheater von Minderheiten ernster nimmt, als die Angelegenheiten der Arbeitnehmer und Rentner ? :tststs:

    Für mich ist das alles nicht attraktiv und nicht links im klassischen Sinne. Von daher :winken:

    Haha Budi, da haben sie dich ja eiskalt erwischt...


    Ich denke eher das Problem liegt darin, dass wir in einer Welt leben wo sich alle Gewissheiten auflösen und die Orientierung immer schwerer wird, weil alles in Wechselwirkung (Humboldt) steht. Die Not am Mann/Frau ist von der CDU/Kanzlerin vom Tisch gefegt und durch "Uns geht es allen gut" ersetzt worden. Das ist jetzt amtlich Budi und die Mehrheit glaubt daran, ebenso die Parteien.


    Die klassischen sozialliberalen Partein werden durch unauflösbare Gegensätze aufgerieben, weil die Außenpolitik eine immer größere Rolle spielt und alles miteinander verschwimmt. Labour im UK ist Toast nach ihrer Shitshow im Brexit und diskutiert ob sich Keir in den Union-Jack hüllen soll, um Wähler zurückzugewinnen. Die dänische Sozialdemokratie hat sich in den Danebrog gehüllt, um kurzfristig ihren Arsch zu retten.


    Wenn sie sich klassisch auf Lohn, Rente und Arbeitnehmerrechte konzentrieren grätscht ihnen das Ausland dazwischen in Form von Sanktionen, Investitionen, autoritäres Gehabe und einem anderen Verständnis von "Menschenrechten". Für Programmparteien wird es immer schwerer dieses zu formulieren, weil es morgen schon überholt sein kann durch die Veränderungen in der Welt. Da sind Themen direkt am Menschen (Gleichberechtigung) halt die Fluchtmöglichkeit die nichts "kostet". Aber auch die enthält, bevor sie ausgesprochen ist, die Gegensätze einer multipolaren Welt.


    Ich habe dir hier mal een lekker nederlandse meisje verlinkt, weil ich ja weiß das du ein Augentier bist Budi. Ich denke sie spricht dir aus der Seele, aber das ist halt nur die halbe Wahrheit und reflektiert den Schlamassel in dem sich der Westen und das linke Spektrum befindet.




    Die Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit würden eigentlich alle Kraft erforden, aber...



    Das linke Spektrum verheddert sich, weil sie innerhalb der Parteienstruktur/en keinen Konsens finden kann, da sie alle Punkte gleichberechtigt behandeln will, welches in einer paradoxen Welt völlig unmöglich ist.Bigoterie ist in dieser Welt nur bedingt auflösbar und den Streit darum kannst du jeden Tag in diesem Forum mitverfolgen.

    Warum das rechte Spektrum über die Jahrhunderte gesehen erfolgreicher ist, ist ganz einfach zu erklären, sie geben einen Scheiss auf die Wechselwirkungen.

  • Danke für das hübsche Mädel Schopi. Ich war ganz erschüttert darüber, wie gut Du mich einschätzt. 8o Natürlich spricht sie mir aus der Seele und natürlich hat sie dabei blinde Flecken, die mir durchaus bewusst sind. Es ist immer kompliziert und jeder versucht für sich die Knoten zu entwirren. Eine gleichberechtigte Behandlung aller Probleme ist vielleicht ein hehrer linker Anspruch, aber er ist eindeutig nicht meiner. Wer mir die Sprache verhunzt nervt. Wer mich wegen Kleinigkeiten im Straßenverkehr mit Akribie verfolgt, nervt auch. Wer "Cancel Culture" auf der Agenda hat, nervt noch viel mehr. Wer den Individualverkehr bekämpft, schneidet eine dicke Lebensader in diesem Land einfach durch. Eine der letzten die dieses Land noch hat, denn alles andere ist schon leichtfertig verspielt worden. Wer in Begriffen wie “toxische Männlichkeit“ denkt, will eine Auseinandersetzung führen, die für mich keinen Sinn ergibt. Wer mich wegen meiner weißen Hautfarbe oder wegen meines Alters per se als Rassisten einordnet und als Boomer beschimpft, auf dessen Seite kann ich nicht stehen. Und irgendwann kippt die Waagschale halt auf die andere Seite, denn wer mir den Krieg erklärt, der hat mich zum Feind. Manche Dinge sind eben doch recht einfach. :kopfkratz2:

  • Wer den Individualverkehr bekämpft, schneidet eine dicke Lebensader in diesem Land einfach durch. Eine der letzten die dieses Land noch hat, denn alles andere ist schon leichtfertig verspielt worden. Wer in Begriffen wie “toxische Männlichkeit“ denkt, will eine Auseinandersetzung führen, die für mich keinen Sinn ergibt. Wer mich wegen meiner weißen Hautfarbe oder wegen meines Alters per se als Rassisten einordnet und als Boomer beschimpft, auf dessen Seite kann ich nicht stehen.

    Aber so sind die Linken des 21. Jahrhunderts nun mal. Vielleicht waren sie auch früher so, haben nur ihren diffusen Hass zu 100% auf die Wohlhabenden konzentriert. Heute dröseln sie es feiner auf.


    Sie wollen die Welt retten, aber richten letztlich mit ihrer falschen Denke nur Schaden an.


    Ich hatte dich bisher für ziemlich weit links gehalten, aber offenbar hast du erkannt, dass dieser Weg ins Verderben führt. Dafür meinen Glückwunsch. :)

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Ich hatte dich bisher für ziemlich weit links gehalten, aber offenbar hast du erkannt, dass dieser Weg ins Verderben führt. Dafür meinen Glückwunsch. :)

    Ahh danke Pitti. 8) Stimmt, ich bin fasziniert von Endzeitszenarien und der Zombieapokalypse, aber die Verderbnis der Linken schreckt mich doch zu sehr ab. ^^ Werde ich jetzt interessant für die libertäre Fraktion ? :/

  • Wer in Begriffen wie “toxische Männlichkeit“ denkt, will eine Auseinandersetzung führen, die für mich keinen Sinn ergibt. Wer mich wegen meiner weißen Hautfarbe oder wegen meines Alters per se als Rassisten einordnet und als Boomer beschimpft, auf dessen Seite kann ich nicht stehen. Und irgendwann kippt die Waagschale halt auf die andere Seite, denn wer mir den Krieg erklärt, der hat mich zum Feind. Manche Dinge sind eben doch recht einfach. :kopfkratz2:

    Die Frage die sich die Sozialdemokratie (besonders in D) stellen muss ist, in welcher Position in der Gegenwart erreichen wir die höchste Wirkungskraft?In der Opposition oder unbedingt in der Regierung?Historisch gesehen habe ich da eine Antwort, wenn es um die größten Veränderungen in diesem Land geht.Es spricht nichts gegen die Regierungsarbeit, aber dann sollte man schon sehr gefestigt sein und einen klaren Fahrplan haben als Sozialdemokrat.

    Labour ist auch paralysiert und beugt seinen Nacken. Angst Wähler zu verlieren und nicht mehr an die Macht zu kommen schweigen sie zu den Brexitauswirkungen anstatt ihrer Rolle in einem quasi "2 Parteiensystem" zu erfüllen.

    Der Regierung muss das Wasser im Hintern kochen durch die Oppositionspartei, ansonsten sind nur überbezahlte Minderperformer.


    Zu den Titulierungen, welche du genannt hast, kann ich nur sagen, diesen Schuh ziehe ich mir nicht an und fühle mich auch nicht beleidigt, sondern kann darüber sogar schmunzeln.Allerdings reagiert jeder anders auf bestimmte Charakterisierungen und Klischees.

    Ich "reagiere" eher darauf wenn mich jemand NAZI nennt, nur weil ich aus D komme:(. So hat jeder seine Last zu tragen.

    Ansonsten sind die Forderungen hoch, die Koalitionsverhandlungen hart und die Ergebnisse moderat.

  • Labour ist auch paralysiert und beugt seinen Nacken. Angst Wähler zu verlieren und nicht mehr an die Macht zu kommen schweigen sie zu den Brexitauswirkungen anstatt ihrer Rolle in einem quasi "2 Parteiensystem" zu erfüllen.

    Die Große Zeit der Parteien ist vielleicht auch vorbei. Wir haben technisch viel bessere Möglichkeiten die Bevölkerung an der Demokratie teilhaben zu lassen, als alle vier Jahre ein Kreuz zu machen. Organisatorisch könnte man bei der Abgeordnetenauswahl auch viel kreativer sein, als sich da völlig auf Parteien zu verlassen. Für ordentliche Parteisoldaten ist das natürlich ein Endzeitszenario. =O