Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Die Große Zeit der Parteien ist vielleicht auch vorbei. Wir haben technisch viel bessere Möglichkeiten die Bevölkerung an der Demokratie teilhaben zu lassen....

    "Technisch" gesehen sind wir gerade beim Durchkauen bzw. bei der Verdauung dessen was uns aussenstehende Populisten bis dato aufgetischt haben.

    Also die Pfeifen die uns als Alternative zu bisherigen Parteienstruktur angeboten wurden. Durch wen auch immer.


    Ich sehe daeher nicht die großen Parteien in "Gefahr" sondern das gesamte System was hier gerade arg perforiert wird.

  • BTW::Das dürfte vielleicht auch den BudSpencer wieder einfangen....

    Er wird sich wohl kaum von einer üblen Rassistin täuschen lassen.

    Zitat
    In einem Facebook-Posting äußerte Wagenknecht Verständnis dafür, dass die Essener Tafel derzeit nur noch Deutsche als Neukunden aufnimmt

    https://www.tagesspiegel.de/po…sener-tafel/21005518.html

    Wagenknecht ist typisch für dieses scheinheilige, linke XXXXXXX :cursing:

    Dejando caer las bombas!

    Einmal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen () aus folgendem Grund: Wortwahl

  • Wagenknecht äußert sich zur Corona-Politik von Merkel

    Wenn man in der Tagespolitik nichtmal genügend Stamina besitzt vollmundige Versprechen ( Aufstehen- die linke Alternative ) auch nur 3 Monate durchzustehen und sonstig in der eigenen Partei mal von beleidigter Leberwurst zum falschverstandenen Löwenzahn umher zudriften um dann nur in den jeweiligen Medienformaten als Wissensalraune zu glänzen.... nope, da ist mir jemand lieber der es versucht, der sich den .... abreisst und eben sich in diese ungeliebte Kärnerarbeit reinkniet.

  • Ich sehe daeher nicht die großen Parteien in "Gefahr" sondern das gesamte System was hier gerade arg perforiert wird.

    Das ist irgendwie ein Widerspruch. Wenn das System perforiert wird, sind gerade die Parteien in Gefahr. Ein moderneres Verfahren den üblichen Wahlen hinzuzufügen ist vielleicht nicht schlecht das System etwas zu entstauben.

  • Wagenknecht äußert sich zur Corona-Politik von Merkel


    BTW::Das dürfte vielleicht auch den BudSpencer wieder einfangen....

    Sie vergisst in ihrer Darstellung völlig den Föderalismus. All die Landesfürsten, die der Regierung in den Arm gefallen sind und die das auch dürfen. Gesundheit und Bildung sind Ländersache. Ich bin ziemlich sicher, dass sich das Virus im Sommer/Herbst am allermeisten über die dichtgedrängten Schüler in Klassenräumen und im ÖPNV und im Kindergarten ausgebreitet hat. Kinder erkranken vielleicht nicht so oft, aber ansteckend können sie trotzdem sein. Weder in den Schulen, noch bei der Gesundheit kann die Kanzlerin wirklich wissenschaftlich vorgehen, denn dafür muss sie an den Fürsten vorbei. Wie in den Schulen sowohl bei der IT- wie auch bei der Sach-Ausstattung mit dem Virus umgegangen wird, ist eine 16-fache Katastrophe und unsere Regierung darf zuschauen und muss den Schwachsinn auch noch positiv kommentieren. Der Föderalismus schwächt das Land in so einer Situation und er schwächt und verzettelt das Land auch in normalen Szenarien. Das zu sagen, traut sich aber anscheinend noch nicht einmal die Sahra und schießt sich lieber auf Merkel ein. Und meine liebe Sahra zu kritisieren, fällt mir echt schwer. :seufzn:

    Gesundheit, Bildung, Polizei, Finanzverwaltung - warum ist das Ländersache ?? Was soll daran gut sein ? Das habe ich schon immer für Schwachsinn gehalten.

  • Gesundheit, Bildung, Polizei, Finanzverwaltung - warum ist das Ländersache ?? Was soll daran gut sein ?

    Zentralisierung hat den Nachteil, dass sich Fehler auf alle auswirken. Ist wie in einer Diktatur.


    Viele, kleine, autarke Verwaltungseinheiten geben auch dem Bürger mehr Mitbestimmungsrecht, über das was in seiner Region passieren soll. :)

  • Zentralisierung hat den Nachteil, dass sich Fehler auf alle auswirken. Ist wie in einer Diktatur.

    Frankreich ist also eine Diktatur ? Ist wahrscheinlich so ähnlich wieder verdammungswürdige "Sozialismus" nachdem gerade jetzt in Texas so gerufen wird...


    Aber im Ernst, beide Systeme müssen sich überlagern, dann sind Sie sinnvoll. Unsinnig sind zum Bsp. diverse Übertreibungen, wohl auch historienbedingt die sich Deutschland z.B. in Sachen Schulpolitik, in Sachen Sicherheit ( lange ) und vielen anderen Bereichen geleistet hat. Hier muss definitiv mehr zentralistisch gearbeitet werden.

    Und natürlich vorallen in Krisenzeiten, siehe Corona. Die meisten Fehler die in diesem Zusammenhang begangen wurden waren eindeutig auf Länderebene zu finden, bzw, an der fehlenden Koordination aufgrund der üblichen Bauchnabelbepinselungen der hiesigen Sprengelfürsten.

  • Und natürlich vorallen in Krisenzeiten, siehe Corona. Die meisten Fehler die in diesem Zusammenhang begangen wurden waren eindeutig auf Länderebene zu finden,

    Eine Diktatur ist unschlagbar, wenn sie sofort richtige Entscheidungen trifft. Doch unter falschen Entscheidungen leiden alle. Auch die, die es besser gewusst und gemacht hätten.


    Beim Föderalismus aber, können die Loser von den Erfolgreichen lernen wie es besser geht. Da sieht der Zentralismus nicht so gut aus.

  • Zentralisierung hat den Nachteil, dass sich Fehler auf alle auswirken. Ist wie in einer Diktatur.

    Wieder mal von einem Extrem ins Andere. Eine zentralistische Verwaltung von Bildung oder Gesundheit ist keine Diktatur, sondern eine effektivere Verwaltung. In einem kleinen Land die Polizei 16 mal aufzuspalten ist bei der Verbrechensbekämpfung ziemlich hinderlich und die Aufspaltung der Finanzverwaltung lässt sich schon gar nicht erklären, wenn alle die gleichen Steuern zahlen sollen. Beim Föderalismus geht es größtenteils um Pfründe.

  • Wieder mal von einem Extrem ins Andere. Eine zentralistische Verwaltung von Bildung oder Gesundheit ist keine Diktatur, sondern eine effektivere Verwaltung.

    Aber auch effektiv in ihren Fehlern. Pluralismus ist besser. Wenn einer Mist baut, reißt das nicht gleich alle mit in den Abgrund.

  • In einem kleinen Land die Polizei 16 mal aufzuspalten ist bei der Verbrechensbekämpfung ziemlich hinderlich und die Aufspaltung der Finanzverwaltung lässt sich schon gar nicht erklären, wenn alle die gleichen Steuern zahlen sollen. Beim Föderalismus geht es größtenteils um Pfründe.

    Bis zu den islamischen Terroranschlägen hier in D. mussten polizeiinterne Abfragen, z.B. zwischen HH und Niedersachsen erst noch bestätigt werden. Zwischen Bundesland X und Y sah das wahrscheinlich noch wieder ganz anders aus.

    Bildung. Zieht man entweder als Student oder als Familie mit schulpflichtigen Anhang von einem Bundesland ins andere... Kann man auch gleich nach Patagonien auswandern so unterschiedlich die einzelnen Anforderungen hier sind.

    Oder Jahre zurück. BSE. Da gab es nichtmal die Ansprechpartner ( Veterinäre/Tierärzte ) die auf einer gleichen Ebene sich überhaupt austauschen konnten.

    Das ist teils absoluter Lötsinn auf den Rücken der Bürger und gehört dementsprechend in weiten Teilen eingestampft.

  • Aber auch effektiv in ihren Fehlern. Pluralismus ist besser. Wenn einer Mist baut, reißt das nicht gleich alle mit in den Abgrund.

    Föderalismus schwächt die Macht des Staates. Mir ist schon klar, dass das einem Libertären gefallen muss. 8o


    Wer Entscheidungen treffen muss, kann Fehler machen. Besser es geschehen Fehler auf die schnell reagiert wird, als dass gar nichts geschieht, weil alle Fürsten in verschiedene Richtungen laufen. Von einer Diktatur ist das immer noch weit entfernt.

  • Das ist irgendwie ein Widerspruch. Wenn das System perforiert wird, sind gerade die Parteien in Gefahr. Ein moderneres Verfahren den üblichen Wahlen hinzuzufügen ist vielleicht nicht schlecht das System etwas zu entstauben.

    Nie wird eine Partei meine Stimme bekommen, welche Referenden oder sonstige Abstimmungen auf Bundesebene/Landesebene befürwortet!

    Nicht bei diesen Medien, sozialen Netzwerken, agitierenden Auslandsgeheimdiensten und vorallem nicht mit diesen Europäern!Nie nicht!

    Wir sind einfach nicht zivilisiert genug.

  • Nie wird eine Partei meine Stimme bekommen, welche Referenden oder sonstige Abstimmungen auf Bundesebene/Landesebene befürwortet!

    Nicht bei diesen Medien, sozialen Netzwerken, agitierenden Auslandsgeheimdiensten und vorallem nicht mit diesen Europäern!Nie nicht!

    Wir sind einfach nicht zivilisiert genug.

    Mehr Demokratie wagen... ^^


    Wieso sollte man bei anstehende Entscheidungen Stellungnahmen von Politikern nicht öffentlich "liken" dürfen und die Ergebnisse schön aufbereitet präsentieren und die Entscheidungen auf diese Weise beeinflussen ? Wirkt sich das so viel schlimmer aus, als wenn nur Rupert Murdoch und die Bild-Zeitung und all die sozialen Netzwerke das in ihrem Sinne machen ? Kann man dem "mündigen" Bürger wirklich so überhaupt nichts zutrauen ? Man muss das ja nicht unbedingt gleich bei Entscheidungen über Krieg und Frieden praktizieren und sollte auch die Finger von religiösen Dingen lassen. Aber so etwas wie Nord Stream 2 wäre doch mal ganz lustig. 8o

  • Nie wird eine Partei meine Stimme bekommen, welche Referenden oder sonstige Abstimmungen auf Bundesebene/Landesebene befürwortet!

    Dann werden die wenigen Bedachten und Klugen durch eine Mehrheit der Deppen überstimmt, und schon haben wir Minarettbau-Verbot und Todesstrafe für Kinderschänder.


    Parlamente sind schon wichtig, weil sie ein Idiotenfilter darstellen. :)

  • Parlamente sind schon wichtig, weil sie ein Idiotenfilter darstellen. :)

    Wie viele Deutsche sind in Parteien organisiert? Etwa 1,2 Millionen,bei rd 82 Mio Einwohnern. Und wie viele von den Parteimitgliedern sind aktive Politiker (auf allen Ebenen)? Und wie viele von denen sind in Parlamenten-wiederum auf allen Ebenen? Da von "Idiotenfiltern--2 zu sprechen,ist schon verwegen,vor allem wenn mir da so'n paar Namen einfallen. Sowohl bei bürgerlichen als auch anderen Parteien.