Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Bei Rechtsaußen ist es auch einhellige Meinung, dass der Holocaust den Nationalen Sozialismus schwer beschädigt hat. Als Anhänger einer menschenfressenden Ideologie, will man die Wahrheit einfach nicht sehen. :(

    Einen nationalen Sozialismus kann es nicht geben, weil Sozialismus Cosmopolitisch angedacht ist und die Gleichheit aller Nationen und Ethnien als Grundvoraussetzung anerkennt. Nationaler Sozialismus muss infolge der Überbetonung des Nationalen im Faschismus und der Apartheid enden. Die Beispiele sind gegeben.

  • Ich versuche jetzt mal hart den Schlenker zurück zum Thema :

    ...

    Hatten wir das nicht schon mal ?

    Der Wagenknecht-Flügel ist jetzt halt endgültig am Ende. Von daher keine große Überraschung. Fabio de Masi hat ja schon vorher hingeschmissen. Die Sahra sollte das auch tun und sich nicht nochmal als Abgeordnete aufstellen lassen. Damit bindet sie nur einen Haufen verlorener Stimmen. :kopfkratz2:

  • Der Wagenknecht-Flügel ist jetzt halt endgültig am Ende. Von daher keine große Überraschung. Fabio de Masi hat ja schon vorher hingeschmissen.

    Hier nochmal gut auf dem Punkt:

    https://www.sueddeutsche.de/po…-masi-bundestag-1.5218024


    Zitat:


    "...Hinter seinem knalleffektvollen Abgang steckt aber ein noch größeres Problem für die Partei, nämlich der Frust einer Strömung, die von der ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht angeführt wird. Inhaltlich lässt sich diese Gruppe nur schwer in das klassische Raster von Realos bis Linksaußen einordnen. Es ist auch eine taktische Allianz - und zwar eine, die sich bei der anstehenden personellen Neuausrichtung auf dem Parteitag nicht ausreichend repräsentiert fühlt. Das birgt große Sprengkraft...."


    Die Sahra sollte das auch tun und sich nicht nochmal als Abgeordnete aufstellen lassen. Damit bindet sie nur einen Haufen verlorener Stimmen. :kopfkratz2:

    Aber wohin mit den Stimmen ? Und wie gesagt, wohin will die Sahra ? Meine Meinung ist halt das Sie selbst das nie genau wusste, wie die Vergangenheit bewiesen hat. Und dabei eine Partei, wo Sie sich schon lange nicht mehr heimisch fühlte bzw. nicht mehr für Sie gefühlt das bewegen konnte wie Sie es sich vorstellte fast an den Rand der Spaltung brachte......:/.. siehe oben....

  • Der Wagenknecht-Flügel ist jetzt halt endgültig am Ende. Von daher keine große Überraschung. Fabio de Masi hat ja schon vorher hingeschmissen. Die Sahra sollte das auch tun und sich nicht nochmal als Abgeordnete aufstellen lassen. Damit bindet sie nur einen Haufen verlorener Stimmen. :kopfkratz2:

    Frau Dr. Wagenknecht ist das intellektuelle Herz der "DIe Linke". An sie kann so schnell keiner ran. Todgesagte leben zudem länger und mit sozialdemokratischen Opportunismus gewinnt man auch keine Wahlen, denn damit ändert man nichts!

  • Einen nationalen Sozialismus kann es nicht geben, weil Sozialismus Cosmopolitisch angedacht ist ...

    Nope, Bro. Kommunisten wollen einen globalen Sozialismus. Nazis wollen Sozialismus nur für eingeborene Deutsche. Hat sich aber beides als untauglich und letztlich bösartig erwiesen. :(


    Sozialismus klingt nach allgemeiner Gerechtigkeit, Solidarität, Empathie, usw. Die Sache ist bloß, dass der Mensch selber entscheiden will, wen er liebt und wen er hasst. Somit muss ihm Sozialismus aufgezwungen werden und damit beginnt das Problem.

  • Frau Dr. Wagenknecht ist das intellektuelle Herz der "DIe Linke". An sie kann so schnell keiner ran.

    Fakt ist das Frau Dr. jetzt schon zweimal "Die Linke" an den Rand der Aufspaltung gebracht hat.


    Ich denke das mit dem Herz sehen da wirklich nur ganz, ganz ...... hat aber mit dem realen Zustand der Partei nichts zu tun.

    Sollte Sie sich entscheiden endlich der Linke den Rücken zuzukehren, wird es dort ein Aufatmen geben. Egal wie man die Zukunftsaussichten dieser Partei danach einschätzt.

  • Na klar doch.... Irgendwie erinneren mich solche Sprüche an... wen noch mal ?


    Und zu Mc Carthy, bzw. seiner "Ära" mal eine recht unverfängliche Quelle:


    https://www.deutschlandfunk.de…tml?dram:article_id=97809

    Er war sowas wie ein Märtyrer. Ein radikaler Antikommunist, den moderate Kräfte zu Fall brachten, eben weil er so übertrieb.


    Diese innerpolitische Schlacht war prägend für die USA. Sie hält eisern an der politischen Mitte fest und ließ sich, 1/2 Jahrhundert später, auch von nicht von der populistischen Pappnase Trump aus dem Konzept bringen.


    An den USA haben wir ein schönes Beispiel, wie eine wehrhafte Demokratie funktioniert. :)

  • Die Partei ist gespalten, da braucht man nicht drumherum zu reden. In ihr drückt sich aber auch generell die linke Spaltung aus.

    Ja.. aber. Denn was in dem verlinkten Artikel #423 gut zur Sprache kam... "taktische Allianz" bzw. Zweckbündnis trifft es wohl vielleicht eher.

    Und Frau Dr. ist bei aller Liebe und Eloquenz auch nicht die "linke" Lichtgestalt. Dafür kokettiert Sie fast schon zu bemüht mit zuvielen populistischen Meinungen nur um Ihre eigenen Parteikollegen schlecht darstehen zu lassen.


    Aber generell zeigt sich hier leider wiedereinmal das eine Linke nicht Ihre diversen Strömungen unter einen Hut bringen kann und sich selbst ohne Not zerfasert.

  • Aber generell zeigt sich hier leider wiedereinmal das eine Linke nicht Ihre diversen Strömungen unter einen Hut bringen kann und sich selbst ohne Not zerfasert.

    Das passiert sogar immer noch - man möchte es wirklich kaum glauben - bei der Alt-SPD, mit der Diskussion wegen Wolfgang Thierse. Die Sahra hat den Kurs von Lafo gehalten und ist dabei auch authentisch geblieben. Das ist aber nicht der Kurs des Kipping-Flügels gewesen und schon war die Neu-SPD am Ende. Immer das gleiche Drama.

  • Das passiert sogar immer noch - man möchte es wirklich kaum glauben - bei der Alt-SPD, mit der Diskussion wegen Wolfgang Thierse. Die Sahra hat den Kurs von Lafo gehalten und ist dabei auch authentisch geblieben. Das ist aber nicht der Kurs des Kipping-Flügels gewesen und schon war die Neu-SPD am Ende. Immer das gleiche Drama.

    Ist es nicht bemerkenswert, wie sich Linke immer wieder dem Mainstream annähern? Sie scheinen nach einiger Zeit selber nicht mehr an den revolutionären Unsinn zu glauben, der den Kommunismus ausmacht.


    Das sollte man mal den Neueinsteigern erzählen, damit die gar nicht erst auf den Scheiß reinfallen. :)

  • Das passiert sogar immer noch - man möchte es wirklich kaum glauben - bei der Alt-SPD, mit der Diskussion wegen Wolfgang Thierse.

    Bei Thierse treffen natürlich auch verschiedene, grundsätzliche Probleme aufeinander, mal völlig ab ob das hier die SPD/Die Linke betrifft oder nicht.


    Das eine ist eine jüngere Generation die mit ihren ganz hippen, neuen Themen mit Gender, Identitäts und Migrationspolitik, etc. versucht gesellschaftspolitisch sich aufzustellen und da ein liberaler, abgeklärter und erfahrener Politprofi der schon mal sagt was Sache ist, bzw. sich nicht mehr

    einem auferlegten Pseudomainstream folgen muss.


    Und genau jener beeinhaltet, wie gesagt Parteiübergreifend das man Meinungspluralität mit einer quasi neu religiösen Cancel Culture Tugendhaftigkeit begegnet.