Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Man tut sich keinen Gefallen, wenn man bei der Migrationsfrage, und nur darum geht es im Grunde, die Sprache der rechten Drecksäcke übernimmt.

    Du weisst genau, dass das eine völlige Entstellung der Aussagen von Frau Wagenknecht war! Aber ihre politischen Gegner, selbst in der eigenen Partei, springen auf jeden Zug auf. Und eine sozialistische oder gar kommunistische Partei ist "Die Linke" nie gewesen. Sie ist sofort auf die Wischi-Waschi Polemik der SPD übergesprungen, links blinken und dann irgendwohin fahren.

  • Enteignung ist bei dieser Causa Blödsinn, weil einfach zu teuer.


    Da gibt es andere Möglichkeiten, Dio hat ja schon eine erwähnt.


    Auch unser Haus wurde ja von Deutsche Wohnen übernommen und seit dem geht hier die Post ab.

    Wenn ich morgen früh um 6 wieder kein Warmwasser hab, dann hagelt es eine Beschwerde vom feinstem inkl Mietminderung!


    Aber es muß definitiv etwas passieren!

    Es kann einfach nicht sein, dass sich Geldsäcke ihre Taschen auf dem Rücken der Mieter ein drittes Loch in den Arsch freuen. Und es kann auch nicht sein, dass Spekulanten Flächen brach liegen lassen, die sie eigentlich für Bauvorhaben gekauft haben.


    Leipzig wird so langsam für mich immer ungeiler. Meine Holde und ich sind daher am überlegen, ob wir nicht lieber zurück in den Harz gehen.


    Ehrlich? Ich bin leider nicht der Meinung, dass hier wirklich etwas geändert werden soll.

    Unsere Politnicks haben einfach viel zu große Schiss vor den Geldhaien der Wohnungswirtschaft. Außerdem sind deren Investoren/Anleger eine zu starke Lobby, als dass man es sich denen verscherzen will.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Enteignungen machen m.E. nur dort Sinn, wo innerstädtische Grundstücke aus spekulativen Gründen brach liegen und nicht bebaut werden. Hier muss die Möglichkeit bestehen für die Gemeinden, Fristen für den Neubau zu setzen und bei Verstoß diese Grundstücke zu enteignen.


    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, verpflichtend Anteile für sozialen Wohnungsbau vorzusehen, wenn also ein neues Wohnhaus gebaut wird mit z.B. 20 Wohneinheiten, müssen 20-25% der Wohnungen auch Mietern mit geringen Einkommen zur Verfügung gestellt werden. Damit würde der sozialen Verpflichtung von Eigentum ebenfalls Genüge getan.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Die Vergangenheit keiner Partei wurde so intensiv aufgearbeitet wie die der SED. Ich hätte mir gewünscht, dass die Altnazis in den Anfangsjahren der BRD nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit erhalten hätten.

    Diese Schönrederei einer nicht komplett erfolgten Aufarbeitung und das sofortige Zeigen mit dem Finger auf die Nazis entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

  • Am Lachen erkennt man den Narren. (Chinesisches Sprichwort)

    "Müdes Lächeln" ist wohl etwas andere als Lachen. Bei diesen Linken und sogar der CDU, die so weit nach Links gerutscht ist, dass es schmerzt, kann man nur noch den Kopf schütteln.


    Kennst Du viele Chinesen oder sollte der Spruch Dich nur intelligenter hinstellen?

  • Dieser U-Ausschuß ist längst überfällig, wird aber nicht kommen, so lange ein Schäuble noch in seinem Rolli sitzt.


    Aber schauen wir mal.

    Ach und was Aufarbeitung angeht, so ist in der BRD nichts aufgearbeitet worden! Weder das verstecken alter Bräunlinge in den Behörden, noch die undemokratischen Machenschaften der entstehenden Dienste BND und BfV. Die Krähe hackt sich selbst doch ein Auge aus. ;)


    Hacken gegen alles, was linke Politik macht ist dagegen Tradition. Da kommt dann wieder das Totschlagargument Nr. 1: Kommunisten! ...oder noch besser: Marxisten!

    Einmal ausgesprochen, erschrecken alle erzkonservativen (sprich Bräunlinge, die sich selbst nicht mit der Nazi-Ideologie in Verbindung bringen wollen) und sehen schon den Russen vor den Toren der Stadt!


    Ich könnte mich jedesmal über diese wunderbare Hirnwäsche amüsieren. Funzt immer noch.

    Was an der heutigen LINKEN noch SED sein soll, außer vllt ein/zwei Personalien, kann hier auch kein Gegner sachlich erklären. Und es ist doch auch bezeichnend, wenn anderen Ortes Rechtspopulisten und Unhumanisten verteidigt werden und hier eine ehemalige Parteizugehörigkeit in einer Zeit thematisiert wird, in der ca 80% der Bevölkerung waren/sein mußten. Welch Irrsinn!

    Ach und aufgearbeitet wurde da schon mehr als das sich eien CDU bei sich wünschen würde.


    Klar sind Personen immer streitbar, man kann sie wählen, muß aber nicht. Wer sich entschließt solche Kandidaten aufzustellen, der geht eben ein Risiko ein. Is so.


    Sich aber wegen bedenkliche Personen so aufzuregen, ist lächerlich. Und es zeigt auch, dass inhaltlich nichts kritisiert werden soll, sondern eben Oberflächlichkeiten unsachlich als Argumentation zählen.

    Auf dieser Ebene ist das allerdings schlicht primitiv.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Die Linke beantragt einen Ausschuss zur Treuhand-Privatisierung.


    https://www.tagesschau.de/inland/treuhand-trauma-101.html


    Zuvor sollte die SED-Vergangenheit der Linken aufgearbeitet werden. Sie geriet zu schnell in Vergessenheit.

    Menschenskinder, muß ich jetzt etwa auch noch anfangen, Dokus zu den Treuhandschweinereien einzustellen?


    Der Antrag der Linken ist notwendig...damit am Ende vielleicht etwas mehr Licht in die doch düster gehaltene Angelegenheit kommt...

    Allerdings was ich dazu schon alles an Dokus gesehen habe, ließ bei mir den Eindruck entstehen, da wäre gerade die Mafia am Werk...

  • Die "MAFIA" hieß Bundesregierung. Denn die Treuhand war eine Behörde! Klar gab es einzelne, die ihre Positionen ausnutzen, Seilschaften strickten und "IHR" Ding durchzogen. Aber wie konnten die das? ;)


    Allein die Tatsachen, dass die Treuhand keine Holding geworden ist, die die Interessen ihrer "Mandanten" (DDR Bürger) vertreten soll, ist schon bezeichnend. Ich wundere mich auch, warum niemand versteht, dass jede Entscheidung einer Behörde ihrem "Chef" diese auch rechtfertigen muß.

    Der "Chef" hakte diese dann eigentlich ab. Ohne diese Abläufe wäre diese Behörde keine Behörde, die direkt der Bundesregierung untersteht.


    Ich hatte darauf im alten Poli in einen Thread schon hingewiesen:


    Der deutsche Goldrausch

    http://www.dirklaabs.de/www.di…Die_Website_zum_Buch.html


    Netter erster Versuch der Dinge auf den Grund zu gehen. Könnte auch als Grundlage für einen Ausschuß dienen.


    Was sehr schön zu beobachten ist, sind die "Mahner" und "Gegner", die solch einen Ausschuß verhindern wollen. Warum wohl? Sind die nicht daran interessiert, kriminelle Machenschaften und statt gefundene Schweinereien aufzudecken? Warum wohl? ... ;)

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 ()

  • Kojo no Tsuki


    Dazu kommt ja noch, so viel ist ja gar nicht "privatisiert" worden...platt gemacht dagegen eine Menge...


    Und wenn du schon solche Klamotten in den Ring wirfst, dann tu mir das nächste Mal den Gefallen, und recherchiere das Thema....Tante Googgel macht da ganz nette Quellen auf, auch bei Youtube wirst du garantiert fündig.

    Benutze einfach den Begriff "Birgit Breuel"...und päng....

  • Die Linke beantragt einen Ausschuss zur Treuhand-Privatisierung.


    https://www.tagesschau.de/inland/treuhand-trauma-101.html


    Zuvor sollte die SED-Vergangenheit der Linken aufgearbeitet werden. Sie geriet zu schnell in Vergessenheit.

    lch sehe wirklich keinen Zusammenhang zwischen der korrupten Betruegergesellschaft Treuhand und der Vergangenheit der Linken.

    Das es Verbindungen von Parteimitgliedern zur SED gegeben hat laesst sich nicht leugnen. 40 Jahre DDR - Regime, das Parteibuch und die " Linientreue" zaehlte, aehnlich wie im 3. Reich. Nur waren es da nur 12 Jahre.

    Ich mag Die Linke nicht, nur sollte Kritik berechtigt sein

  • Kojo will nur, dass erstmal wieder die SED Vergangenheit aufgerollt wird....nochmal, bevor man sich der Treuhand widmet.


    Natürlich hat die Linke oder damals die PDS nix mit der Treuhand zu tun. Die ist ein reines konservatives Konstrukt, neoliberaler Machart. Wächter, die nicht so genau hinschauen sollten und in einigen Fällen sogar nicht durften. Voll auf Verkauf getrimmt, wobei nichts an Gewinnen erzielt werden durfte, damit man die Summen nicht an die Eigentümer auszahlen braucht. Sanierung war auch nicht gewollt, deshalb hat ja Rohwedder hingeschmissen. Breuel hat dann voll auf Linie weiter gemacht.


    Ach, wer hat denn nun Rohwedder ermordet? Auch DAS ist noch nicht aufgearbeitet. Hier steht immer noch die Vermutung "RAF" im Raum, ohne Beweise, ohne Verdächtige und natürlich auch ohne Urteil.


    Also, natürlich! Wären wir ein Rechtsstaat, dann müßten wir das aufarbeiten. Aber ich denke das wird erst passieren, wenn Schäuble die Radischen von untern sieht. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • ...........hier eine ehemalige Parteizugehörigkeit in einer Zeit thematisiert wird, in der ca 80% der Bevölkerung waren/sein mußten. .......................

    Die SED hatte in besten Zeiten etwas über 2 Millionen Mitglieder, in den Blockparteien vielleicht waren 300 000 Mitglieder. Von 80 % der Bevölkerung der DDR kann also keine Rede sein. Nur zur Richtigstellung, weil sonst Madame Kojo denken könnte, die ganze DDR wäre ihr Klassenfeind gewesen, wobei selbst die SED-Mitglieder sie höchstens als rechts Verirrte bzw. Manipulierte eingestuft hätten.

  • Die Linke beantragt einen Ausschuss zur Treuhand-Privatisierung.


    https://www.tagesschau.de/inland/treuhand-trauma-101.html


    Zuvor sollte die SED-Vergangenheit der Linken aufgearbeitet werden. Sie geriet zu schnell in Vergessenheit.

    Vielleicht sollte man auch die Zentrumspartei Vergangenheit der Unionsparteien aufarbeiten. Hatten die nicht einen Mann Namens Hitler zum Reichskanzler gewählt?

  • Die SED hatte in besten Zeiten etwas über 2 Millionen Mitglieder, in den Blockparteien vielleicht waren 300 000 Mitglieder. Von 80 % der Bevölkerung der DDR kann also keine Rede sein. Nur zur Richtigstellung, weil sonst Madame Kojo denken könnte, die ganze DDR wäre ihr Klassenfeind gewesen, wobei selbst die SED-Mitglieder sie höchstens als rechts Verirrte bzw. Manipulierte eingestuft hätten.

    Natürlich waren die 80 völlig übertrieben. Da hätte ja auch Kinder... ;)

    Aber ich hoffe, es zum Ausdruck gekommen, was ich damit sagen wollte.

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.