Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • ................das ökonomische Auseinanderdriften meint. Der hat zwei Millionen Vermögen. Heul, Neid. Das müsse man ihm wegnehmen oder wegbesteuern, um es unter die Armen zu verteilen. So die derzeit einschlägige linke Theorie. ....................

    Wo hast Du das denn gelesen, dass dies linke Theorie sei??? Es geht eher um Einkommensgerechtigkeit, um Chancengleichheit. Wenn man den Wohlhabenden und den Reichen das Vermögen nimmt und es an die Bedürftigen verteilt, ändert sich kaum etwas, das Geld, Vermögen, Kapital geht in den Konsum und nach einer kurzen Zeit sind alle arm und /oder gleichgeschaltet. Es geht auch bei den "LInken" um eine Leistungsgesellschaft, aber eben auch darum die Leistung richtig zu bewerten und sachlich richtig die Einkommen zu besteuern. Unser derzeitiges Steuersystem ist eine Katastrophe und völlig ungerecht, es bietet auch keine richtigen Leistungsanreize. Zudem ist durch die Subventionierung großer Wirtschaftssektoren eine korrekte gesellschaftsrelevante Leistungsermittlung fast unmöglich!

  • ............. der täglich in Berlin, München, Hamburg oder einem der anderen Ballungsräume in Deutschland aber auch weltweit unterwegs ist. Stau, Stress, Abgase, Lärm und Dreck - das ist die Konsequenz eines Denkens, .........................

    Man sollte erkennen, dass mit Industrie 4.0 und anderen Entwicklungen es keineswegs mehr sinnvoll ist, das Menschen in Ballungsgebieten aufeinander hocken und sich auf die Nerven gehen. Die Verteufelung des Automobils ist auch keineswegs zielführend, es gibt neue Technologien, die einen sauberen Antrieb der Fahrzeuge gewährleisten.

  • Man sollte erkennen, dass mit Industrie 4.0 und anderen Entwicklungen es keineswegs mehr sinnvoll ist, das Menschen in Ballungsgebieten aufeinander hocken und sich auf die Nerven gehen. Die Verteufelung des Automobils ist auch keineswegs zielführend, es gibt neue Technologien, die einen sauberen Antrieb der Fahrzeuge gewährleisten.

    Wenn man sich die Straßenverhältnisse anschaut, ist es ziemlich egal, ob Elektrofahrzeuge oder Verbrenner die Straßen verstopfen. Wir brauchen weniger Verkehr. Da würde ein Recht auf Homeoffice zum Beispiel gut ins Konzept passen - wird aber mit der CDU nicht passieren.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Wo hast Du das denn gelesen, dass dies linke Theorie sei???

    Also dass die Linke (als Partei) jetzt dadurch aufgefallen wäre, irgendeinen Leistungsgedanken hochzuhalten, ist mir tatsächlich noch nicht aufgefallen. Sie braucht Geld zur Umverteilung. Und das nimmt sie genau dort her, wo es alle anderen auch herzunehmen gedenken. Nur das Ziel der Verteilung ist ein anderes. Das Ergebnis das selbe. An die tatsächlich großen Kapitalbesitzer kommt man nicht heran. Und das meint nicht nur Einzelpersonen, sondern in einer globalisierten Welt auch Konzerne. Vom Prekariat ist nichts zu holen. Bleibt nur die Mittelschicht - die heute genau bei welchem Einkommen beginnt?? Die wird plattgemacht und der größte Teil findet sich abschließend "unten" wieder. Auch und gerade nach linker Programmatik.

  • Da würde ein Recht auf Homeoffice zum Beispiel gut ins Konzept passen - wird aber mit der CDU nicht passieren.

    Hallo??!! In einem Land mit der miserabelsten Netzanbindung eines Industriestaates und mit teils prekären Wohnbedingungen mit allgemeiner Tendenz nach unten (HOME- Office!) wird das bestimmt ein großer Erfolg werden. Wie wäre es mal mit Realität?

  • Wenn man sich die Straßenverhältnisse anschaut, ist es ziemlich egal, ob Elektrofahrzeuge oder Verbrenner die Straßen verstopfen. Wir brauchen weniger Verkehr. Da würde ein Recht auf Homeoffice zum Beispiel gut ins Konzept passen - wird aber mit der CDU nicht passieren.

    Wir hätten weniger Verkehr, wenn es keine Ballungszentren gäbe und die Arbeit in der Fläche gleichwertig angeboten würde. Zudem setze ich auf Brennstoffzellenantriebe, die auf solarbasierter Wasserstofftechnologie arbeiten.

  • Also dass die Linke (als Partei) jetzt dadurch aufgefallen wäre, irgendeinen Leistungsgedanken hochzuhalten, ist mir tatsächlich noch nicht aufgefallen. Sie braucht Geld zur Umverteilung. Und das nimmt sie genau dort her, wo es alle anderen auch herzunehmen gedenken. Nur das Ziel der Verteilung ist ein anderes. Das Ergebnis das selbe. An die tatsächlich großen Kapitalbesitzer kommt man nicht heran. Und das meint nicht nur Einzelpersonen, sondern in einer globalisierten Welt auch Konzerne. Vom Prekariat ist nichts zu holen. Bleibt nur die Mittelschicht - die heute genau bei welchem Einkommen beginnt?? Die wird plattgemacht und der größte Teil findet sich abschließend "unten" wieder. Auch und gerade nach linker Programmatik.

    Heute leben knapp 5 % der Gesellschaft auf Kosten der 95 %, denn auch das Prekariat zahlt Verbrauchssteuern. Die Mittelschicht ist nur die Melkkuh, die man am stärksten ausplündert, woraus resultiert, dass man sie als besonders törricht beurteilen muss, wenn sie dann die etablierten, gekauften Parteien immer wieder mehrheitlich wählt. Aber in ihrer antikommunistischen Verblendung begreift die Truppe halt nichts. Wobei ich auch "Die Linke" nicht als derzeit uneingeschränkt wählbar ansehe, dort sind noch immer zu viele Spinner am Werk.

  • Heute leben knapp 5 % der Gesellschaft auf Kosten der 95 %, denn auch das Prekariat zahlt Verbrauchssteuern. Die Mittelschicht ist nur die Melkkuh, die man am stärksten ausplündert, woraus resultiert, dass man sie als besonders törricht beurteilen muss, wenn sie dann die etablierten, gekauften Parteien immer wieder mehrheitlich wählt. Aber in ihrer antikommunistischen Verblendung begreift die Truppe halt nichts. Wobei ich auch "Die Linke" nicht als derzeit uneingeschränkt wählbar ansehe, dort sind noch immer zu viele Spinner am Werk.


    Die Angehörige der Mittelschicht(en) sind Arbeiter und Angestellte, die von Lenin und Stalin als Opportunisten diffamiert und verfolgt worden sind, es sind aber auch die vielen kleinen Rentiers, die ebenso von Marxisten mit Schmutz beworfen worden sind und als Parasiten bezeichnet wurden. Das ganze gleitet in dumpfen Vulgär-Marxismus ab, wenn man bloß von "gekauften Parteien" schwadroniert. Und ja, in der Tat wird die Mittelschicht, die keine "Truppe" ist, die aber den Kampfruf der Roten, "in die Bergwerke mit ihnen", kennt, nicht aus ihrer Verblendung, denn ihr sind die kommunistisch-sowjetischen Mordbrenner aus der Geschichte zur Genüge bekannt, den "Antikommunisten" ihre Stimme geben, sondern aus Angst vor den eigenen und fremden Habenichtsen.


    Die Linke ist schon so weit am ausfransen, dass eine neue, nicht als antikommunistisch zu bezeichnende Bewegung, sondern eine solche die nicht oder nur marginal als marxistisch zu betrachten ist, entstehen kann, die freilich die partikulare Interessen der hiesigen eigenen Bevölkerung wahrnimmt und genug linkes Gedankengut aufsaugt und auch für jene linke Persönlichkeiten einen Weg in das nicht-marxistische (in das nicht total universalistische) Lager ebnet; dem es liegt auf der Hand, dass die Probleme unserer Zeit (Klimawandel) nicht national gelöst werden können.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • In Frankfurt/Main sind heute drei Demos unterwegs, eine davon ist die von Linken (Indymedia-Aufruf) organisierte Demonstration gegen einen


    "Rechtsruck in Staat und Gesellschaft".


    Klappern gehört zum Handwerk, nicht wahr?

    Nur dumm, dass nirgends von Seiten der Partei Die Linke offiziell für diese Demo geworben wird, nicht mal auf der Seite der Landespartei in Hessen findet man etwas.

    https://die-linke-hessen.de/site/


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    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Die Linke müsste eigentlich bei der durchaus weit verbreiteten Unzufriedenheit über die GroKo profitieren. Aber allein die Grünen bekamen dadurch Aufschwung. Selbst nach Einführung von Schröders Agenda in 2005 profitierten die Linken kaum. Am Ende war es 2009 die FDP, die einen Aufschwung erlebte. Zuletzt fiel die Linke überwiegend durch interne, ideologische Grabenkämpfe zwischen der Wagenknecht- und der Kippingfraktion auf.