Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Steine gegen Schusswaffen, ist ja auch die Begründung, weshalb in Israel sogar Kinder zu Haftstrafen verurteilt werden.

    Ach, wieder beim Thema? ;-)

    Schon richtig, dass das jugendliche Hamas-Gezücht harte Strafen erhält. Gäbe man den Kindern Schusswaffen, dann würden sie diese auch gegen die Israli benutzen.


    Aber das ist jetzt OT. Aber manche "Antworten" kann man nun einmal nicht einfach so hinnehmen.

  • Ach, wieder beim Thema? ;-)

    Schon richtig, dass das jugendliche Hamas-Gezücht harte Strafen erhält. Gäbe man den Kindern Schusswaffen, dann würden sie diese auch gegen die Israli benutzen...............................

    Was Du hier aus Deiner rechten Ecke betreibst, um die Linke zu verunglimpfen, ist zuerst Unkenntnis zum Palästina Konflikt und zweitens menschenverachtende Hetze gegenüber einem Volk, das sich gegen Entrechtung, Landraub, Unterdrückung in Konsens mit dem Völkerrecht, den Menschenrechten und den UNO- sowie Sicherheitsratsresolutionen erwehrt.

  • Sahra Wagenknecht hat - wie von mir erwartet - ihren Parteigenossinnen und -genossen doch noch etwas zu sagen, nämlich dass deren Politik schlichtweg Mist ist. Hat sie vergessen, dass sie die Politiken der LINKEN der letzten Jahre maßgeblich mitgestaltet und mitgetragen hat? Von einer abweichenden Meinung hier und da mal abgesehen ...


    Zitat

    Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, erhebt schwere Vorwürfe gegen ihre eigene Partei. "Die Linke hat sich von den ärmeren Schichten teilweise entfremdet, weil sie oft nicht deren Sprache spricht und von ihnen als belehrend und von oben herab empfunden wird", sagte Wagenknecht der Neuen Osnabrücker Zeitung.


    https://www.zeit.de/politik/de…ie-linke-entfremdung-arme


  • Sahra Wagenknecht hat - wie von mir erwartet - ihren Parteigenossinnen und -genossen doch noch etwas zu sagen, nämlich dass deren Politik schlichtweg Mist ist. Hat sie vergessen, dass sie die Politiken der LINKEN der letzten Jahre maßgeblich mitgestaltet und mitgetragen hat? Von einer abweichenden Meinung hier und da mal abgesehen ...

    Frau Dr. Sahra Wagenknecht hat oft mit Zähneknirschen sich der Parteidisziplin untergeordnet, bis es jetzt ihr zu viel wurde. Für die massiven Fehler in der Führung sie verantwortlich zu machen, ist nur teils richtig, denn die Hauptverantwortung tragen halt andere, wie Kipping, Bartsch, Gysi etc., die seit Jahren die Weichen falsch gestellt und Vertrauen zerstört haben.

  • Ich habe nicht die Sarah allein verantwortlich gemacht, aber sie kann sich wohl kaum völlig aus der Verantwortung stehlen. Das ist ein bißchen billig.

    Aber die LINKEN sind mit Beginn der Enteignungsdebatte in Berlin sowieso unten durch (naja, sie waren es schon immer). Anstatt das im Berliner Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel des Wohnungsneubaus konsequent zu verfolgen, weil bezahlbarer Wohnraum schlichtweg fehlt, wird die Unfähigkeit der Berliner Bausenatorin Lompscher durch das Volksbegehren zur Enteignung von Wohnungsunternehmen mit mehr als 3000 Wohnung in den Hintergrund gerückt und die Menschen werden an der Nase rumgeführt. Die Wohnungsnot wird nicht ein bißchen gelindert, es werden lediglich Milliarden Steuergelder verschwendet.

    Mal abgesehen vom Schaden in Bezug auf künftige Investoren, die Wirtschaft usw. Wenn man damit anfängt, wo macht dann weiter? Bei den Wirtschaftsunternehmen? Bei den Banken? Gruselig ist das.

  • Ich habe nicht die Sarah allein verantwortlich gemacht, aber sie kann sich wohl kaum völlig aus der Verantwortung stehlen. Das ist ein bißchen billig.

    Aber die LINKEN sind mit Beginn der Enteignungsdebatte in Berlin sowieso unten durch (naja, sie waren es schon immer). ...

    Sozialwohnungsbau und Eigenheimförderung, wie in den Anfängen der Republik, wären die einzigen vernünftigen Maßnahmen. Dazu noch Arbeitsplätze an den Rand verlagern und Home-Office fördern. Den verscherbelten Bestand mit dieser Pseudoenteignung zurückzuholen und die Eigentümer mit Milliarden zu entschädigen ist für mich kaum nachvollziehbarer Schwachsinn.

  • ... "Die Linke hat sich von den ärmeren Schichten teilweise entfremdet, weil sie oft nicht deren Sprache spricht ...

    Man tut sich keinen Gefallen, wenn man bei der Migrationsfrage, und nur darum geht es im Grunde, die Sprache der rechten Drecksäcke übernimmt.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Sozialwohnungsbau und Eigenheimförderung, wie in den Anfängen der Republik, wären die einzigen vernünftigen Maßnahmen. Dazu noch Arbeitsplätze an den Rand verlagern und Home-Office fördern. Den verscherbelten Bestand mit dieser Pseudoenteignung zurückzuholen und die Eigentümer mit Milliarden zu entschädigen ist für mich kaum nachvollziehbarer Schwachsinn.

    Und vor allen, sind städtische Wohnungsbaugesellschaften ( z.B. in Berlin oder anderen Großstädten ) um so vieles besser als renditeorientierte AG's die Ihren Bestand ebenso runterocken ?

    Sprich, das "Eigentum verpflichtet" Ding nehmen Staats oder beteiligte Unternehmen im Zweifel doch genauso wenig Ernst, bzw. wird jenes Argument nur nach untern weiter gereicht.


    Kann ich den Staat auch enteignen wenn viele öffentliche Gebäude inkl. Schulen aufgrund der schwarzen Null bewusst dem vergammeln Preis gegeben werden ?


    Die Idee als solche gegen Vermieter ist ja ganz sexy und wird ja auch punktuell eingesetzt, nur damit die Wohnungsnot oder den Mietpreis auf ein erschwingliches Level zu halten ist natürlich analog zur Performance unserer hiesigen Politikklientel - wie Du sagst, wirklich Schwachsinn.....

  • Und vor allen, sind städtische Wohnungsbaugesellschaften ( z.B. in Berlin oder anderen Großstädten ) um so vieles besser als renditeorientierte AG's die Ihren Bestand ebenso runterocken ?

    ...

    Nein, die Wohnbaugesellschaften rocken aus anderen Gründen runter. Misswirtschaft ist dort leicht möglich, es muss aber nicht dazu kommen. Als Spekulanten sind sie auch eine andere Nummer als Immobiliengesellschaften von der Börse.

  • Ich halte ebenfalls nichts von den Plänen zur Enteignung. Die einst nahezu verschenkten Sozialwohnungen jetzt wieder überteuert zurückzukaufen ist vollkommener Bockmist.

    Der Ansatz müsste ein komplett anderer sein.

    1. Kapitalgesellschaften aka Investoren müssten in meinen Augen durch Quoten gebremst werden. Das heißt, ein einzelner Investor dürfte nicht mehr als x% Wohnungen innerhalb einer Gemeinde besitzen.

    2. Genossenschaftliche Modelle müssen Vorrang bekommen vor Kapitalanlagegesellschaften, zur Not mit Steuermitteln.

    3. Riesige Immobilienkartelle sind zu zerschlagen und in genossenschaftliche Modelle zu überführen, wenn sie ihre Marktmacht missbrauchen. Dass dies im Fall der Vonovia und anderen der Fall ist, muss dann im Einzelfall nachgewiesen werden.

    Wenn ich mir alleine ansehe, dass diese Riesen mit eigenen Tochterfirmen den Anteil der Nebenkosten teilweise massiv hochschrauben, und dort mehr Gewinn machen als durch die eigentliche Vermietung, stinkt etwas ganz gewaltig.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Nein, die Wohnbaugesellschaften rocken aus anderen Gründen runter. Misswirtschaft ist dort leicht möglich, es muss aber nicht dazu kommen. Als Spekulanten sind sie auch eine andere Nummer als Immobiliengesellschaften von der Börse.

    Die Beweggründe mögen andere sein, aber die sind dem Mieter doch ziemlich wurst der trotz krassen Renovierungsstau ( genialer Begriff !) seine übliche Mieterhöhung kassiert.

  • Die Beweggründe mögen andere sein, aber die sind dem Mieter doch ziemlich wurst der trotz krassen Renovierungsstau ( genialer Begriff !) seine übliche Mieterhöhung kassiert.

    Also ich würde das nicht gleichsetzen. Die städtische Wohnbaugesellschaft GWW ist bei uns ganz gut unterwegs. Da verkommt nichts, soweit ich das sehen kann. Wie das dort mit den Mieten ist, weiß ich nicht so genau, aber Wiesbaden/Mainz ist jetzt nicht gerade billig. Natürlich noch nicht in den Regionen wie Berlin oder Hamburg.

    Bei unseren Mietern haben wir letztes Jahr, nach zehn Jahren, die Miete erhöht ohne irgendeine Investition, nur mit Hinweis auf den Mietspiegel und die Nebenkostenabrechnung wird ihnen auch nicht gefallen. Naja, wenigstens kann ich meine eigenen Mieter auspressen. Das ist schon mal was. :erol: