Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Genau. Das mache ich aber nicht Höcke zum Vorwurf sondern Sahra.

    Naja - indem die Kippings Sahra bekämpft haben, hat die Linke diese Themen preisgegeben, die SPD hat sie schon lange preisgegeben und die Grünen kümmern diese Themen auch nicht so, dass es die Arbeitnehmer begeistert. Ich sehe es eher so, dass Sahra es lange versucht hat, die Themen in den Mittelpunkt zu stellen und darüber die Kräfte zu bündeln. Hat nicht geklappt. Aber nicht wegen Sahra.

  • Naja - indem die Kippings Sahra bekämpft haben, hat die Linke diese Themen preisgegeben, die SPD hat sie schon lange preisgegeben und die Grünen kümmern diese Themen auch nicht so, dass es die Arbeitnehmer begeistert. Ich sehe es eher so, dass Sahra es lange versucht hat, die Themen in den Mittelpunkt zu stellen und darüber die Kräfte zu bündeln. Hat nicht geklappt. Aber nicht wegen Sahra.

    Wir waren ja schon mal an dem Punkt das wir damit a jour gingen das allgemein und sogar weltweit die Linke Politik gesellschaftlich imanente Themen aufgrund Ihre Komplexität zugunsten Randgruppen oder punktueller Klientelpolitik geopfert hat. Und daher auch allgemein abgeloost hat.


    So, das wieder in das öffentliche Zentrum rücken ist natürlich erstmal charmant, nur ob diese dann auch gelöst oder befriedigend angegangen werden können steht auf einen anderen Blatt.


    Und da machen wir uns doch nichts vor, erstmal geht darum aus Volkes Stimmung heraus die Geschichte and die selben gut zu verkaufen.


    So, da hat die AFD lange die Nase vorn weil sie auf Pseudo National zentriert tut ( aber es in Wirklichkeit gar nicht so meint ) aber bis dato auch gar keinen Arbeitsnachweis abgelegt hat. Und es auch gar nicht unter den herrschenden Bedingungen ablegen kann, sollten Sie jemals dazu in der Lage sein.


    Momentan die Grünen natürlich, weil Sie ebenso ohne Obligo ( sie wie Ihr Rechtsaussen Pendant, die AFD ) eine andere Sau fürs Dorf rechtzeitig gesattelt

    haben, hier die Friday for Future Welle.


    Und die Sahra ?


    Klar hat sie aus "linker" Sicht diverse, wichtige Themen akzentuiert.


    Nur im Gegensatz zu Dir denke ich das Sie mit Ihrer Bewegung den zu schnellen Erfolg gesucht hat, vielleicht sogar mit Blick auf Corbyn und Momentum.

    Ohne die Basisarbeit.


    Corbyn hat aber Momentum nicht begründet sondern Momentum zielgerichtet from Day No. 1 Corbyn verholfen seine Macht auzubauen und zu festigen.


    Also ein wesentlich ausgereifterer, cunning plan. Und jener hat wesentlich mehr Follower die Ihn stringent aufgebaut haben.


    Und jetzt zurück zum hier und heute, ich bezweifle sogar das wenn Sahra Wagenknecht die Ausdauer gehabt hätte, Sich zwischen diesen o.g. 2 Mahlsteinen ( AFD-Grüne ) hätte positionieren können...

  • Die "Die Linke" versagt unter der derzeitigen Führung als Partei! Frau Dr. Wagenknecht hat alles versucht das zu verhindern, nur bei so viel inneren Feinden in der Partei muss man nicht sich selbst gesundheitlich ruinieren, um diesen Haufen zur Raison zu bringen.

    Ist das nicht DAS Problem der Linken seit Äonen? ;)

    Das liegt aber an der Ausrichtung selbst. Die National-Honks drehen linke Argumente in ihre Richtung und bevorzugen natürlich National reines Erbgut ;) , die "Fremden" sollen draußen bleiben, dann bleibt mehr für Nationale Brut.... Hinterher wird dann wieder gejammert, dass man ja nicht wissen konnte, dass...


    Immer die gleiche Leier! Und das geschichtliche Langzeitgedächtnis hat sich beim brüllen der

    National-Parolen eh schon verabschiedet.


    Primitive Denke für primitive Geister. Leider wird es die immer geben und man kann ja auch so schön die Primitiven "züchten". Dazu bedarf es nicht mal Geld. Und genau das ist auch die Spezialität der nationalen Grenzdebilen. Bildung kostet einfach zu viel und verschlingt die Renditen der Anteilseigner und Bezitzstandswahrer. Schön, wie dann wieder eine Elite etwas ganz normales ist und die so schön unter sich sein kann. ....wenn es nicht so deprimierend wär, dann würde ich jetzt kotzen. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Ich provoziere mal:


    Karl Marx hat beschrieben, wie Kapitalismus funktioniert. Jeder kann es lesen und alle Kapitalisten halten sich daran.


    In "Mein Kampf" wird beschrieben, wie Propaganda funktioniert.

    Rechts hält sich daran - und siehe da.....


    Wir brauchen eine "BILD" von links.

    z.B.

    Die meisten Ruinen haben zwei Beine.

  • Corbyn hatte es besser, ja. Da war eine Basis vorhanden. Man hätte vielleicht denken können, dass sich auch in der Linken und Teilen der SPD eine solche Basis hätte bilden können. Ich schätze mal, dass diese Erwartung der Fehler war. Aber es stimmt schon. Auf einer Basis aufzubauen ist aussichtsreicher.

    Wir wollen aber auch nicht vergessen, dass die Sahra schon lange vor der Hexenjagd mit den nationalen Aussagen "weg sollte". Sie war weder für die Grünen, noch für die SPD wirklich akzeptabel, die sie beide im Bundestag und in den Talk-Shows immer unverblümt die Meinung gegeigt hat. Die Spaltung der Partei die Linke in sogenannte Fundis und Realos sollte ähnlich ablaufen wie bei den Grünen und die Realos sollten sich durchsetzen. Dass sie wegen der aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen plötzlich angreifbar war, wurde gerne genommen. So sah und so sieht es für mich aus. Das Geschwätz über rot-rot-grün wird doch erst jetzt immer lauter, wo sie weg ist. Und was ist das dann für ein erwünschtes Bündnis ? Genau, fast das gleich wie rot-grün, indem die S(eeheimer)PD so weiter machen kann wie bisher.

  • ... Und genau das ist auch die Spezialität der nationalen Grenzdebilen. ...

    Mit nationalen Grenzdebilen greifst Du viel mehr Leute an, als Du vielleicht möchtest. 8o


    Ich bin nämlich kein überzeugter Europäer, sondern Deutscher. Damit das mal ganz klar ist. Und ich mach jetzt mal die Sahra - ein konzerngesteuertes, neoliberales Europa überzeugt mich in keinster Weise und ohne Nationalstaat gibt es kein soziales Netz oder eines mit pottwahlgroßen Maschen und keine umlagenfinanzierte Rente oder Arbeitslosengeld oder Hartz 4 oder eine bezahlte Wohnung. Ich arbeite gerne an einem sozial akzeptablen Europa mit, aber so lange das nicht ansatzweise und unter erkennbarer Mitarbeit und Begeisterung aller Teilnehmer mit erreichbaren Zielen passiert, will ich meinen Nationalstaat verteidigt sehen. Gegen egoistische Ansprüche anderer europäischer Staaten, gegen idiotisches Kriegsgeschrei gegen Russland genauso wie gegen sozial unverträgliche Verteilung von Einwandererströmen auf dem Rücken von sozial benachteiligter Bevölkerung und verkommenden Stadtgebieten. Diese ablenkende, bis aufs Messer gehende Polarisierung zwischen Nationalisten und Kosmopoliten - die finde ich grenzdebil. :uglybreak:

  • Ich provoziere mal:

    ...

    Wir brauchen eine "BILD" von links.

    ...

    Das ist keine Provokation, sondern ein sehr vernünftiger Vorschlag. Übrigens einer, den Sahra auch vertreten würde und das ist auch ganz klar ein zusätzlicher Aspekt der Aufstehen-Bewegung gewesen. Ich habe den hier schon in in den Vor-Prometheusschen Zeiten gemacht und bin dafür ziemlich angegriffen worden. Dabei bräuchte man nur ein paar neoliberale Trümmerhaufen propagandistisch anzugreifen um linke Themen an die Oberfläche zu holen. Die Zerstörung der gesetzlichen Rente und das pampern der Versicherungswirtschaft mit den drei Säulen (Umlagenfinanzierte, Private und Betriebsrente) der Rente hat die Anstalt einmal in dieser Art auseinander genommen. Genau so müsste das laufen.

  • ....................und ohne Nationalstaat gibt es kein soziales Netz ..................

    Mit Typen, wie Schröder, Müntefering, Merkel und Schäuble nützt Dir auch der Nationalstaat nichts mehr, denn die waren und sind die Garanten des Großkapitals und der Konzerne sowie des nationalen Ausverkaufs an die USA. Wenn ddie sozialen Errungenschaften in den entwickelten europäischen Staaten nicht rund seit der Großen Französischen Revolution mit viel Blut erkämpft worden wären, man den geballten Volkszorn nicht fürchten würde, wären wir längst im Sozialen unter das Niveau der USA gedrückt worden. In einem demokratisch verfassten geeinten Europa würde der Sozialstaat genau so funktionieren wie im Nationalstaat. Was sagte Marx dazu: "Proletarier aller Länder - vereinigt Euch!". Der globalen Macht des Kapitals gilt es die globale Macht der Völker entgegen zu stellen. Wenn wir hinnehmen, dass in Schwellen-und Entwicklungsländern die Menschenrechte der Arbeitenden mit Füssen getreten werden, Lohnsklaverei herrscht, müssen wir uns nicht beschweren, dass bei uns der Sozialabbau auch reibungslos vonstatten geht!

  • Nach wie vor halte ich, was die größeren, bekannteren Parteien angeht, Die Linke für die einzig wahre Alternative und nicht etwa diese "Hurra, NOCH mehr sozialdarwinistischen und wirtschaftsliberalen Kapitalimus"-(Af)D. Allerdings stets unter Vorbehalt. Wann immer im Bundestag gegenüber diesen Berufslügnern und -betrügern des neoliberalen Politkartells namens KED (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland = Schwarzgelbrotgrün) die richtigen, bissigen Anfragen gestellt wurden, war es Die Linke. Etwa über die mannigfaltigen schönpropagierten Mißstände in diesem verwunschenen Land. Die Linke steht für die Alternative zum neoliberalen Politkartell, zu dem die (Af)D noch eine Verschärfung darstellt und ansonsten prima ebenfalls dazu paßt.


    Allerdings muß Die Linke stets aufpassen, nicht denselben erbärmlichen Weg der (S)PD und der Greenhorns zu gehen. Die Linke muß linke/soziale Partei BLEIBEN und sollte Rotz wie rechte Flügel (womit ich sowas wie Sahra Wagenknecht NICHT meine) oder selbsternannte "Realos", deren Kapitulation vor der sozialdarwinistischen Wirtschafts- und Bonzendiktatur mal GAR nichts mit realistischer Politik zu tun hat, sondern lediglich mit kurzsichtigem, ignorantem Kniefall, Rückgratlosigkeit, Lobbyismus und Opportunismus, gar nicht erst entstehen lassen bzw. groß zulassen. Diese Unterwanderungen, Verwässerungen und Gleichschaltungen von Parteien. Ferner erwarte ich mir langfristig von der Linken noch immer Schritt für Schritt den Weg hin zu einer gerechten modernen Sozialismusvariante und weg von diesem schlichtweg fehlerhaften, instabilen, paradoxen und asozialen System namens Kapitalismus und private freie Marktwirtschaft, das immer wieder nach ein paar Dekaden irgendwann ob seiner ausufernden Gefälle scheppernd an die Wand fährt und seine Welt und Menschheit zunehmend bedrohenden destruktiven Resets a la Weltkrieg und Co. benötigt für die nächste Runde Monopoly. Das langfristige Ziel sollte also ein konsequenter Systemwechsel bleiben und kein hilfloser Versuch, dieses grundweg asoziale Ego-System sozial zu machen - denn das ist nicht wirklich möglich, und je länger der aktuelle Systemzyklus wütet mit seiner exponentiellen Gefällebildung desto weniger. Man kann es langsam Schritt für Schritt angehen und hier und dort für notwendige Linderung sorgen, etwa gegenüber den ganzen arbeitslosen und dumpingjobbenden Systemopfern, aber die berechtigte Systemfrage sollte dabei nicht aus dem Fokus geraten. Das Mindeste wäre, um diese ganzen Verelendungen und auch potentiellen Toten abzuwenden bzw. zu beenden, aber erstmal ein richtig finanziertes und betriebenes BGE oder derlei. Ob das dauerhaft funktionieren kann, wage ich auch noch zu bezweifeln, aber sicher besser, als der neoliberale Darwinistenmist, den wir hier und anderswo jetzt haben. Doch am Ende sollte der (Neo)sozialismus stehen... 8-)


    Ich werde Die Linke kritisch beäugen und ihr keinen Freischein ausstellen, die ich bislang bei jeder Wahl seit 1998 (da war meine Erstwahl - und da war es noch die PDS), mit einer Ausnahme, als ich schon einmal zweifelte, gewählt habe. Denn sollte ich am Ende zu sehr eine zweite (S)PD oder Realo-"Greenhorns" darin erkennen, dann ist das nicht mehr meine Partei. Vor allen Dingen nicht, wenn die den gleichen jämmerlichen Weg geht und stets übler vor der Wirtschafts- und Bonzenlobby kapituliert. Bei bestimmten Regierungsbeteiligungen auf Landesebene hat die Linke/PDS im Würgegriff der (S)PD in der Vergangenheit leider ebenfalls keine allzu gute Figur gemacht, und ich frage mich, wieso so viele Trottel jetzt im Osten den Bauern- und Rattenfängern der (Af)D mit ihren ursachenignoranten Plattphrasen hinterherrennen, anstatt anständig bei der Linken zu bleiben. Natürlich kann sich eine Partei am besten auf Bundesebene und/oder als Seniorpartner beweisen, was der Linken/PDS natürlich noch nicht wirklich möglich war. Und als Juniorpartner oder auch generell sollte man immer abwägen, wie viel man für eine Beteiligung an einer Regierung an Programm und somit Glaubwürdigkeit abzugeben bereit ist und lieber die Notbremse ziehen, sollte man sich am Ende selbst nicht mehr wiedererkennen.

    Skandalös natürlich die Gedankenspiele aktuell zwischen einer Zweckallianz von (CD)U und Die Linke, um die (Af)D zu vermeiden. Da sollte es nicht bloß Bedenken und Aufschreie in den Reihen der heuchlerischen (CD)U geben, die angesichts des kleinsten Hauchs von stabilisierender Rückverteilung von oben nach unten in Form gerechterer Steuern trotz ausufernder Gefälle schon Schnappatmung erleidet, sondern vielmehr in den Reihen von Die Linke. Mit systemischen Wirtschafts- und Bonzenlobbyisten ist keine sozial gerechte Politik zu machen, Punkt. 8-/ Und so wie ich die (Af)D für keine Alternative zu den neoliberalen "Etablierten" halte, so halte ich freilich auch die neoliberalen "Etablierten" für keine Alternative zur (Af)D. Das eine zu wählen, um das andere zu verhindern oder zu ärgern - diese Kleinste-Übel-Mentalität-...nee, das kann's nicht sein. Und auch nicht bez. Koalitionen. Das sollte sich Die Linke merken und besser authentisch und idealistisch bleiben. Ich will nicht das kleinste Übel, ich will endlich GUTE Politik! 8-/


    Aber noch sage ich: ECHTE Alternative wählen, (echte) Linke wählen! 8-)


    PS: Jetzt mal davon ausgehend, Wahlen könnten in dieser verkappten Diktatur mit seinen engen Verfassungskorsetts, manipulativen Medien und systemischen Parteienkartellen tatsächlich einen grundlegenden Wandel bewirken/erlauben, aber man kann es ja, neben gegebenenfalls außerparlamentarischen Optionen, versuchen, solange da noch was Passables angeboten wird... ;-)

    Geldbeutelunabhängige Freiheit und soziale Gerechtigkeit statt Kapitalismus: Stoppt die Diktatur der reichen Minderheit!

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