Parteien unter der Lupe - DIE LINKE

  • Ein kleiner Artikel warum die linken Parteien in D so große Probleme haben Wähler zu gewinnen. Der Artikel ist in englisch, beschreibt das Grundproblem aber ganz gut.

    https://www.theguardian.com/wo…ses-problems-for-the-left


    Du lebst von paycheck to paycheck, aber gehörst laut Definition und eigener Wahrnehmung zur Mittelschicht;).

    Der Deutsche bekommt also was er selber glaubt.

  • Wenn die Umfragen einigermaßen valide sind,

    dann hat die Linke Wähler verloren, seit es

    das neue Führungsduo gibt. Warum?

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

    Einmal editiert, zuletzt von John2 ()

  • Du lebst von paycheck to paycheck, aber gehörst laut Definition und eigener Wahrnehmung zur Mittelschicht;).

    Der Deutsche bekommt also was er selber glaubt.

    Stimmt. Allerdings ist der Begriff Mittelschicht weltweit recht häufig genauso dehnbar. Und errodiert dementsprechend schnell wenn die

    dortige Wirtschaft eine Grippe bekommt.

  • Allerdings ist der Begriff Mittelschicht weltweit recht häufig genauso dehnbar.

    Siehst du dich da? Ab wann ist man da?


    Ich fang mal an ne Marke zu setzen. Für mich würde die Mittelschicht bei einem Jahreseinkommen, für einen 3 Personen Haushalt, von 80 000 € beginnen. Alles was drunter ist, sollte sich nicht einbilden dazu zu gehören. Die prekäre Grenze geht bei mir ab 25 000€ los. Und alle, die über 160 000€ liegen, brauchen sich wohl nur um selbst geschaffene Probleme Sorgen zu machen.


    Wie seht ihr das? :nerd:

  • Siehst du dich da? Ab wann ist man da?


    Ich fang mal an ne Marke zu setzen. Für mich würde die Mittelschicht bei einem Jahreseinkommen, für einen 3 Personen Haushalt, von 80 000 € beginnen. Alles was drunter ist, sollte sich nicht einbilden dazu zu gehören. Die prekäre Grenze geht bei mir ab 25 000€ los. Und alle, die über 160 000€ liegen, brauchen sich wohl nur um selbst geschaffene Probleme Sorgen zu machen.


    Wie seht ihr das? :nerd:

    Nur auf's Einkommen bezogen, würde ich Mittelschicht ab 30 k€ pro Kopf und Jahr ansetzen. Ansonsten: wer von unselbständiger Erwerbstätigkeit lebt, ist niemals Mittelschicht. Er ist letztlich ein Lohnsklave, stark von einem Brötchengeber abhängig und muss den Job wechseln, um mehr zu verdienen. Seine Person ist sein Kapital. Das ist irgendwie menschenunwürdig.


    Naja und Unterschicht sind halt alle, die nicht am Wirtschaftsprozess teilnehmen können, oder wollen. Also die auf staatliche Almosen, Spenden, familiäre Zuwendungen uä. angewiesen sind, um sich eine warme Mahlzeit zu gönnen. Wegen Krankheit, Bildungsferne, NullBock Syndrom, whatever ... :(

  • Nur auf's Einkommen bezogen, würde ich Mittelschicht ab 30 k€ pro Kopf und Jahr ansetzen. Ansonsten: wer von unselbständiger Erwerbstätigkeit lebt, ist niemals Mittelschicht. Er ist letztlich ein Lohnsklave, stark von einem Brötchengeber abhängig und muss den Job wechseln, um mehr zu verdienen. Seine Person ist sein Kapital. Das ist irgendwie menschenunwürdig.


    Naja und Unterschicht sind halt alle, die nicht am Wirtschaftsprozess teilnehmen können, oder wollen. Also die auf staatliche Almosen, Spenden, familiäre Zuwendungen uä. angewiesen sind, um sich eine warme Mahlzeit zu gönnen. Wegen Krankheit, Bildungsferne, NullBock Syndrom, whatever ... :(

    Selbst wenn Du 30 000 Euro Nettoeinkommen ansetzt, ist das weit von Mittelschicht entfernt, sieht man auf die Lebenshaltungskosten in Deutschland, wo für eine Wohnung mit Nebenkosten schon 1500 Euro monatlich anfallen, in Ballungsgebieten sogar die 2000 Euro überschritten werden! Dazu Mobilitätskosten und Versicherungen, die durchaus bei 350 bis 500 Euro betragen konnen, dann bleibt für Essen und Kleidung/Urlaub nicht mehr viel übrig, insbesondere, wenn noch Kinder aufzuziehen sind. Ich würde die reale Mittelschicht bei einem Familieneinkommen brutto von etwa 170 000 bis 200 000 Euro beginnen lassen, wovon sich bei optimierten Steuern und notwendigen Sozialen Absicherungen in Deutschland relativ gut leben lässt.

  • Mittelstand zumindest sind die,

    mit eigenen Unternehmen etc., Arztpraxen.

    Mittelschicht zumindest die besserverdiener für die Steuerrecht anfängt wichtig zu werden.


    Dann gibt es einen Übergang hin bis zur ALG1/2

    Bei Hartz4 hat man dann nur noch ca Eigentum was man selbst nutzt.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Mittelschicht zumindest die besserverdiener für die Steuerrecht anfängt wichtig zu werden.


    Dann gibt es einen Übergang hin bis zur ALG1/2

    Bei Hartz4 hat man dann nur noch ca Eigentum was man selbst nutzt.

    Nur - es verschieben sich zunehmend nach allen Steuern und Abgaben die Grenzen. Es ist ja schon so, dass sich darum nicht nur die Regierungsparteien seit 2006 bemüht hätten. Auch Grüne und besonders Linke bemühen sich ja nach Kräften, diesen Umverteilungsprozess aus der Mitte nach oben und unten voranzutreiben. Die Grünen bedienen ihre Blase. Und die Linke - naja. Manchmal habe ich den Eindruck, denen ist selbst nicht so richtig klar, was denn die erwartbaren Folgen ihrer Wünsche sein werden.

  • Steuergerechtigkeit ist auch ein soziales Thema, z.B. bei einer Behinderung mit Rollstuhl. Oder das Firmenkapital. Schwierig mit der Gerechtigkeit.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Mit Der "DIE LINKE" bin ich auch nicht konform, wenn ich die wählen sollte, dann nur, weil die anderen Parteien einfach unwählbare Leute präsentieren und insgesamt noch unwählbarer sind. Lafontaine hat m.E. voll als Politiker versagt! Dass Frau Dr. Wagenknecht sich mit ihm liiert hat, ist mir völlig unverständlich.Sie ist selbst intelligent genug, um Politik konstruktiv zu gestalten. Als Kanzlerin würde sie mir gefallen, aber leider hat sie dazu nicht die Partei, die ihr das ermöglichen könnte. Die "Grundtorheit der Geschichte, der Antikommunismus,", (MANN) hat noch immer die dt. Hirne im Besitz!:(:(:(:evil::!:

  • Mit Der "DIE LINKE" bin ich auch nicht konform, wenn ich die wählen sollte, dann nur, weil die anderen Parteien einfach unwählbare Leute präsentieren und insgesamt noch unwählbarer sind. Lafontaine hat m.E. voll als Politiker versagt! Dass Frau Dr. Wagenknecht sich mit ihm liiert hat, ist mir völlig unverständlich.Sie ist selbst intelligent genug, um Politik konstruktiv zu gestalten. Als Kanzlerin würde sie mir gefallen, aber leider hat sie dazu nicht die Partei, die ihr das ermöglichen könnte. Die "Grundtorheit der Geschichte, der Antikommunismus,", (MANN) hat noch immer die dt. Hirne im Besitz!:(:(:(:evil::!:

    Oskar trat damals als Bundesfinanzminister zurück, weil sein Sohn

    von einflussreichen Kreisen mit dem Leben bedroht wurde,

    falls er nicht zurück trete. Das war auch symbolisch der Grund,

    weshalb Oskar seinen Rücktritt auf seiner Terrasse verkündete,

    während er seinen Sohn im Arm trug.

    Er hatte ja schon selbst einen Mordversuch hinter sich.

    Das hat mir mal ein Freund von Oskar erzählt.

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

  • Heute lese ich in unserer Zeitung "SVZ", dass diverse LINKE, Sarah Wagenknecht und Oscar Lafontaine aus der Partei ausschließen wollen. Ich glaube, da spinnen einige gewaltig und wollen der Partei ideologisch den Rest geben.:evil::evil::evil::!:

  • Heute lese ich in unserer Zeitung "SVZ", dass diverse LINKE, Sarah Wagenknecht und Oscar Lafontaine aus der Partei ausschließen wollen. Ich glaube, da spinnen einige gewaltig und wollen der Partei ideologisch den Rest geben.:evil::evil::evil::!:

    Die Partei muss sich erneuern, wenn sie überleben will. Alte, marxistische Zöpfe muss man abschneiden. :)

  • Die Partei muss sich erneuern, wenn sie überleben will. Alte, marxistische Zöpfe muss man abschneiden. :)

    Wer der MARX-schen Lehre und Philosophie abschwört, hat mit dem Prädikat "Links" nichts mehr zu tun! Die Gesetzmäßigkeiten der Gesellschaftlichen Entwicklung wirken objektiv und nur wer das akzeptiert, kann gestalten und die Fakten für sich nutzen!:):):)<3:!:

  • Wer der MARX-schen Lehre und Philosophie abschwört, hat mit dem Prädikat "Links" nichts mehr zu tun!

    Mitnichten, Bro. Die marxistische Linke ist nur eine spezielle Ausprägung linker Politik. Es gibt sehr viele Möglichkeiten links zu sein. Siehe die Grünen. Die haben nichts mit Marxismus am Hut. Trotzdem sind sie links. "Links" ist ein Oberbegriff für sämtliche politischen Konzepte, die sich am Humanismus orientieren. :)


    Die Gesetzmäßigkeiten der Gesellschaftlichen Entwicklung wirken objektiv ...

    Aber der Marxismus hat darüber nicht die Deutungshoheit!

  • Heute lese ich in unserer Zeitung "SVZ", dass diverse LINKE, Sarah Wagenknecht und Oscar Lafontaine aus der Partei ausschließen wollen. Ich glaube, da spinnen einige gewaltig und wollen der Partei ideologisch den Rest geben.:evil::evil::evil::!:

    Sarah Wagenknecht gehört zu den wenigen Linken in Deutschland, vor der auch das konservative Lager hohen Respekt hat. Sie gehört zu den intelligentesten Politikern Deutschlands..

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.