Parteien unter der Lupe - CDU

  • Gibt viele Arbeitgeber die Links wählen. Solarindustrie & Grüne, Millionär in der Linkspartei. Etc. Die 3. Industrielle Revolution steht vor der Tür. Das verschiebt Machtverhältnisse und Politik.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Die CSU liegt heute links der Helmut Schmidt SPD

    und die Grünen sind rechts der Adenauer CDU.

    Weder ist die CSU in irgend einer Form links, noch sind die Grünen rechts! Die Grünen, zumindest deren derzeitige Führung, haben sich einer vermuteten Meinung einer undefinierbaren "Mitte" angepasst, mittels der sie hoffen, stärkste Partei bei der Bundestagswahl zu werden, um dann eine "ÖKOVERBOTSDIKTATUR zu etablieren oder als zweitstärkste Partei zumindest den Kurs einer zukünftigen Regierung in ihrem Sinne massiv zu prägen. Das muss verhindert werden, wenn wir nicht in einen bisher noch nicht gekannten Niedergang enden wollen , den selbst Merkel so nicht geschafft hat. Und wer noch jetzt nach den verschwommen Phrasen, die Herr Laschet von sich gibt, CDU/CSU wählt, ist auch nicht zu retten! Sein von der CDU stammendes ETTIKETT: "DAMPFPLAUDERER" ist voll stimmig! Was von einem "Söderischen Kassensturz" nach Koalitionsverhandlungen von den Parteiprogrammen noch realisierbar bleiben wird, weiss der Geier und auf jeden Fall wird mit den bisher regierenden Parteien und den Grünen nach einer Wahl nichts besser, nur der Bürger wird alles ausbaden!:(:(:(:!:

  • Nett wie sich nun auch CDUler gegen Maaßen stellen, die wohl die eigene Geschichte nicht ganz auf dem Schirm haben.


    Zitat

    Wie viel CDU steckt in Hans-Georg Maaßen?

    https://www.heise.de/tp/featur…eorg-Maassen-6130062.html


    So wie er jetzt labert, viel....zu viel!


    Zitat


    Rückt die Union vom Radikalenerlass gegen Linke ab?

    Gäbe es den von Maaßen diagnostizierten Linksruck bei den Öffentlich-Rechtlichen Medien wirklich, wäre Polenz vielleicht im Deutschlandfunk-Interview gefragt worden, ob die Union sich nun vom sogenannten Radikalenerlass distanziert, der 1972 sowohl von der Union, aber auch von der großen Mehrheit der SPD und der FDP beschlossen wurde. Er hatte zur Folge, dass die Gesinnung von Tausenden junger Menschen überprüft wurde. Viele konnten dann keine Lehrer, Postbeamte oder Bahnbedienstete werden. Ihre politischen Biographien wurden ausgeforscht und dazu wurden auch geheimdienstliche Erkenntnisse verwendet.

    Ging aber schon viel früher los. Da gab es mal den NWDR.


    Zitat


    Die Vorläuferorganisation des Bundesnachrichtendienstes, die Organisation Gehlen, hatte im Kalten Krieg mehrere Agenten in den NWDR eingeschleust, um vermeintliche Staatsfeinde im Sender unter Kontrolle zu behalten. Einer dieser Agenten war August Hoppe, ab 1948 Redakteur und späterer stellvertretender Chefredakteur.[7] Laut Unterlagen aus dem BND-Archiv wurde der NWDR seinerzeit als „Gefahr für die Entwicklung einer gesunden westlichen Demokratie“ eingestuft. Die halbe Hausspitze sei Moskau gegenüber sehr aufgeschlossen, allen voran der Generaldirektor Adolf Grimme und der Reporter Peter von Zahn.[8]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nordwestdeutscher_Rundfunk


    Die Org Gehlen (eigentlich ein Auslandsgeheimdienst) hat im Verbund mit dem Kanzleramt die Prämisse festgelegt, dass alles, was gegen das Kabinett Adenauer agiert, der Feind ist.

    Da ging es schon los mit den Gesinnungsprüfungen im schönen demokratischen Deutschland.


    Wenn sich nun dieser Typ hinstellt und wieder einmal überall Linksextremisten sieht, dann ist das nur konsequent und im Sinne der erzkonservativen in der CDU. Deshalb sollten einige etwas leiser brüllen, wenn sie vom Rausschmiß faseln.


    Aus TELEPOLIS..

    Zitat


    Für ein Berufsverbot, wie die Praxis des Radikalenerlasses bald im In- und Ausland genannt wurde, reichte die Mitgliedschaft in einer legalen linken Partei in einer pazifistischen Organisation, aber auch schon die Freundschaft oder die Wohngemeinschaft mit vermeintlich radikalen Linken. Das Klima der Gesinnungsschnüffelei wurde in vielen zeitgenössischen Romanen unter anderem von Heinrich Böll gut beschrieben. Maaßen knüpft mit seinen Äußerungen zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk an diesen Radikalenerlass an und kann sich dabei durchaus auf die Unionspolitik berufen.

    ...und hier mal der Artikel über den Radikal-Erlaß.

    Zitat


    Hintergrund der "Grundsätze über die Mitgliedschaft von Beamten in extremistischen Organisationen" war das Erstarken der sogenannten neuen Linken. Mit dem Radikalen-Erlass sollte verhindert werden, dass ihre Mitglieder in den staatlichen Institutionen an Einfluss gewinnen. Dabei richteten sich die beamtenrechtlichen Maßnahmen auch gegen den sogenannten "Marsch durch die Institutionen", wie ihn der bekannteste Vertreter der Außerparlamentarischen Opposition der Studentenbewegung (APO), Rudi Dutschke, propagiert hatte. Was in Deutschland folgte, war eine wahre Überprüfungsflut: ein Bademeister, der Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) war, eine Verwaltungssekretärin, die sich gegen den Vietnamkrieg engagierte, ein Friedhofsgärtner, der für Amnesty International arbeitete, eine Lehrerin, die an Demonstrationen gegen Fahrpreiserhöhungen im Nahverkehr teilnahm, sie alle galten im Sinne des Radikalenerlasses als Staatsfeinde.

    https://www.dw.com/de/der-radi…rlass-von-1972/a-15690722


    Was bleibt unterm Strich?

    Links sein ziemt sich nich!


    Die Rechten sind die rechten und beleuchten braucht man nicht.

    Denn Feinde sind Linke, Rechte nur harmlose Zeitgenossen. Und man sollte ja nicht ewig auf der Geschichte herumreiten. Irgendwann darf auch mal vergessen werden.

    Aber wehe ein Friedhofsgärtner engagiert sich bei Amnesty International! Da kann man schon mal seinen Job verlieren. ...so wegen Staatsfeindlichkeit und so. Da können die Altnazis in den Institutionen ganz schön radikal werden. ;)


    mfg

  • Kurz mal drüber geschaut und für zu schlecht befunden.

    Das Wahlprogramm der CDU/CSU durch die Augen eines christlich Konservativen.


    Zitat

    CDU/CSU: ein Wahlprogramm für die Reichen

    Wertkonservativ ist das Programm der Unionsparteien für die nächste Legislaturperiode jedenfalls nicht. Eine Wortmeldung aus christlicher Perspektive

    ...

    Die Unionsparteien wollen in ihrem Programm Haushalte, die über mehr als 12.000 Euro Monatseinkommen verfügen, um die 5.000 Euro jährlich entlasten, aber Haushalte mit geringerem Einkommen nur um wenige hundert Euro pro Jahr. Für "C"-Parteien ein erbärmliches Programm.

    https://www.heise.de/tp/featur…-die-Reichen-6134154.html


    ...aber wie immer, wird niemand dieses Programm lesen. Das Desinteresse hier in D ist mittlerweile so dermaßen unerträglich geworden, dass es schon fast an Idiotie grenzt.

    Hinterher will dann immer niemand etwas gewußt haben... "Wer list denn sowas! ...und man kann dann wieder meckern .... "Was machen die denn da?"...genau das, was sie im Programm stehen hatten... "Seit wann machen die denn sowas?" ...hätte man ja erlesen können... "Wer liest sich denn sowas durch?" ...


    Noch Fragen Hauser? 8o

  • Richtig, aber ich kenne keine andere, die erwiesenermaßen besser wäre.

    Man könnte aber daran arbeiten und solche wählen, die das auch wollen.

    Leider ist mit "Dem Westen" auch eine Ignoranz für zukünftige Entwicklungen und ein Desinteresse an wirklichen Verbesserungen eingeführt worden. Jeder, der sich dafür engagiert, der ist entweder links versifft oder rechts radikalisiert.


    Das nennt sich Polarisation und damit fährt die alte BRD seit ihrer Gründung sehr gut.

    Der Wahlmichel darf nach dem Kreuzen wieder für 4 Jahre in den Tiefschlaf und soll die Regierenden bitte schön in Ruhe lassen. Dass es nicht so ist, kann man an den aktuellen Skandalen der CDU sehr gut erkennen. Jedenfalls jene, die offenen Auges durch die Welt gehen

    Wenn der Wahlmichel wirklich politisch gebildet wäre, würde die CDU dieses Jahr nicht mal die 5% Hürde knacken, so viel haben die aufm Kerbholz. Aber da viel sehr dumm sind, wird das leider nicht passieren.

    Hinterher dann wieder meckern, das ist dann befriedigend.


    Wenn wir in der DDR damals gewußt hätten, welch politische Krüppel wir uns da an die Backe heften, dann wären wir nicht auf die Straße gegangen. 8o


    mfg

  • Richtig, aber ich kenne keine andere, die erwiesenermaßen besser wäre.

    Dann wäre es geboten, für solche Veränderungen zu kämpfen, die die Schwächen und Mißstände des Systems beseitigen, z.B. die Deformationen der Demokratie, der Gewaltenteilung, die Fortführung aggressiver Rüstungspolitik und von Militäreinsätzen, die keinesfalls dem Frieden dienen, sondern nur neuen Hass auf uns Alle und den TERROR schüren, sowie für eine Politik, die eben nicht nur das Leben der Menschen im Staat maßlos verteuert und dennoch keine Probleme weiltweit zum Positiven löst!

  • Wenn wir in der DDR damals gewußt hätten, welch politische Krüppel wir uns da an die Backe heften, dann wären wir nicht auf die Straße gegangen. 8o


    mfg

    Wer ist denn "wir"? Ihr wart doch politisch so ungmein gebildet, oder?

    Im Übrigen ging es den meisten nicht um Politik, sondern Reisenkönnen und Lebensstandard. Und nicht mehr ausschließlich die Klappe halten müssen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Wer ist denn "wir"? Ihr wart doch politisch so ungmein gebildet, oder?

    Im Übrigen ging es den meisten nicht um Politik, sondern Reisenkönnen und Lebensstandard. Und nicht mehr ausschließlich die Klappe halten müssen.

    Also ich kann dir garantieren, dass es in den ersten Tagen der DEMOS um eine Umgestaltung der aktuellen Verhältnisse ging und nicht um die Auflösung unseres Staates. Erst als die DEMOS von konservativen Kreisen gekapert wurde, änderte sich der Tenor bei den Demos.


    Ich kann dir wirklich nur empfehlen, dich mal mit der Autorin und Bürgerrechtlerin Daniela Dahn zu befassen. Klare Analysen und einiges Zurechtrücken verschiedener Mißverständnisse. Das hat sie drauf.

    https://www.rowohlt.de/buch/da…t-von-heute-9783499001048


    ..nur ein Beispiel ihrer wirklich guten Publikationen.


    mfg

  • Das weiß sogar ich, dass es zunächst nur um eine Verbesserung der Verhältnisse ging, aber sehr bald war das sehr vielen nicht genug. Warum? Weil das Vertrauen in die "herrschende Klasse" fehlte, weil viele fürchteten, nach einigen Erleichterungen würde sehr bald das Rad zurückgedreht, die Erfahrung hatte man ja schon mal gemacht.

    Solche Sätze wie "Erst als die DEMOS von konservativen Kreisen gekapert wurde" ist genau der Sprech, der einsetzt, wenn man der Entwicklung die Legitimation entziehen will, dann sind es immer irgendwelche Bösewichte - vulgo konservative Kreise, weil die anderen ja gesellschaftlich so fortschrittlich waren -, die unbedingt die Guten schädigen wollen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Solche Sätze wie "Erst als die DEMOS von konservativen Kreisen gekapert wurde" ist genau der Sprech, der einsetzt, wenn man der Entwicklung die Legitimation entziehen will, dann sind es immer irgendwelche Bösewichte - vulgo konservative Kreise, weil die anderen ja gesellschaftlich so fortschrittlich waren -, die unbedingt die Guten schädigen wollen.

    Auch wenn's völlig OT ist: man beachte,welche Sprüche derzeit von der kubanischen Regierung zu hören sind: "antirevolutionäre Feinde der Gesellschaft...usw." Vergleichbare Sprüche habe ich (geboren und aufgewachsen in Berlin) aus'm Osten oft gehört.Der böse Klassenfeind war's halt immer....

  • Das weiß sogar ich, dass es zunächst nur um eine Verbesserung der Verhältnisse ging, aber sehr bald war das sehr vielen nicht genug. Warum? Weil das Vertrauen in die "herrschende Klasse" fehlte, weil viele fürchteten, nach einigen Erleichterungen würde sehr bald das Rad zurückgedreht, die Erfahrung hatte man ja schon mal gemacht.

    Solche Sätze wie "Erst als die DEMOS von konservativen Kreisen gekapert wurde" ist genau der Sprech, der einsetzt, wenn man der Entwicklung die Legitimation entziehen will, dann sind es immer irgendwelche Bösewichte - vulgo konservative Kreise, weil die anderen ja gesellschaftlich so fortschrittlich waren -, die unbedingt die Guten schädigen wollen.

    Der "Klassenfeind" schläft nie! Kann man gut erkennen, wenn man gestern die Wertungen der Demonstrationen in den Medien über Kuba und Südafrika vergleicht, oder Haiti mit einbezieht! im Kapitalismus ist der freiheitsfeindliche Mob, der aufbegehrt und in Kuba sind es "Hungernde Freiheitshelden", die selbst im Fernsehen sehr wohlgenährt erscheinen, nachdem Trump Kuba mit noch massiveren Sanktionen wirtschaftlich in die knie zu zwingen versucht hat, als alle US Regierungen zuvor und ein Herr BIden diese Politik weiter verfolgt!:thumbdown::thumbdown::thumbdown::evil::evil::evil::!: