Parteien unter der Lupe - CDU

  • Die wohl letzte Bundespressekonferenz unserer Kanzlerin. Verbindliche Unverbindlichkeit oder andersherum, wie gewohnt. Mir am sympathischsten war sie bei ihrem Gestotter bzgl. Parteizugehörigkeit.

    " ... Auf die Frage, wo sie denn den Wahlabend verbringen werde, antwortete die Kanzlerin: Bei der Partei, der sie "nah" - kurze Pause - "äh Mitglied" sei. Das sorgt für reichlich Lacher, denn die CDU erwähnt Merkel dabei nicht ..."

    War sie etwa gar kein CDU-Parteimitglied? Denn genügend (wissenschaftlichen) Sachverstand hat sie sich ja ebenfalls in dieser Pressekonferenz zugestanden. :-)

    https://www.tagesschau.de/inla…spressekonferenz-109.html


    Frdl. Grüße

    Christiane

  • Mir nicht, dazu hat sie in 16 Jahren zuviel Schaden in Deutschland, in der EU und sogar weltweit mit zu verantworten!:(:(:(:!:

    Und du glaubst nach der Aera Merkel wird es besser? ^^

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Und du glaubst nach der Aera Merkel wird es besser? ^^

    Wenn man es mit dem Schaden ihrer Vorgänger vergleicht, hat es sich in Grenzen gehalten und wie du schon schreibst, schauen wir was danach kommt.


    Olaf Scholz :warten:


    Annalena Bärbock :was:


    Armin Laschet :lach-m:

  • Eines muss man der Merkel lassen, ist 'ne coole Socke.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Eines muss man der Merkel lassen, ist 'ne coole Socke.

    Ja, weil man sie hat machen lassen, sie ist mit diesem "Ja aber, wenn nicht so, dann halt anders, wir kriegen das schon hin, Volk muss ja nicht alles wissen, hauptsache, es isst alles und bleibt friedlich ..." 16 Jahre lang davongekommen und hat obendrein von allen Respekt gezollt bekommen. Von allen, wie ich meine. Keiner hat offen rebelliert. Das wird jetzt anders, Herr Söder hat schon Personalforderung aus eigenen Reihen angekündigt. Ich denke, der Wind wird sich drehen, um mit Mary Poppins zu sprechen. Die ist nun erstmal Vergangenheit.

    :-)


    Frdl. Grüße

    Christiane

  • Ihr werdet es mir nicht glauben, aber sie wird uns fehlen!

    Aus der Beschaulichkeit heraus gebe ich dir recht und wenn man dann noch berücksichtigt, dass es für dieses Meckervolk eigentlich keinen "perfekten" Kanzler/in geben kann, dann ist alles nur noch halb so schlimm.

    Allerdings spricht es nicht für uns und unsere Demokratie, wenn wir Aussagen wie "Sie wird uns fehlen" bemühen müssen.

    Früher war alles besser und es kann nur schlimmer werden sind typische Aussagen die dir in einer Demokratie begegnen, für mich wird es aber erstmal irgendwie anders, bis es dann "normal" wird.


    Aber Demokratie impliziert genau das, die Chance auf Veränderung an der Spitze. Und trotzdem tun die Menschen sich so schwer damit, vergleichen die möglichen Nachfolger mit dem vorherigen Amtsträger, obwohl die noch gar nichts gemacht haben.


    "Früher war immer alles besser!"


    Das ist wahrscheinlich die emotionale Betrachtung des Einzelnen, weil so schlimm konnte es ja nicht gewesen sein, denn ich lebe ja noch.

    Unter diesem Gesichtspunkt und 16 Jahren Kohl/Merkel möchte ich gar nicht wissen wie die Gefühlslage im alten Ägypten war, als ihr lebender Gott Ramses II., welchr 3 Generationen von Ägyptern und die meisten seiner Kinder überlebte, dann doch irgendwie gestorben ist.

  • "Sie wird uns fehlen ."


    Aber Demokratie impliziert genau das, die Chance auf Veränderung an der Spitze. Und trotzdem tun die Menschen sich so schwer damit, vergleichen die möglichen Nachfolger mit dem vorherigen Amtsträger, obwohl die noch gar nichts gemacht haben.


    "Früher war immer alles besser.."

    Naja, wenn wir hier schon Plattitüden bemühen gibt's es aber immer noch die .."Und wenn man dachte es kann gar nicht schlimmer kommen..."

    Also ist manchmal auch ein Blick zurück als Maßstab gar nicht verkehrt.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Der Argwohn gegen die Wissenschaft in diesem Forum läßt mich manchmal echt erstaunen.

    Der Argwohn gegen die Wissenschaft ist vor allem Ergebnis der Politisierung der Wissenschaft, bei der sie kräftig selbst mithilft. Vermutlich nicht ganz ohne Eigennutz. Gleich dahinter kommt in Bezug auf Wetterereignisse die Tatsache, dass insbesondere außerhalb von Ballungsgebieten oft nicht mal die aktuellen Temperaturen stimmen, geschweige denn die in der läppischen 1- Tages- Vorhersage. Ich hatte hier am Ort in diesem Jahr teils Abweichungen von über 10°. Es trifft nicht nur die Temperaturen, sondern beispielsweise auch die Bodenfeuchte. Das, was in bunten Bildern zu sehen ist, wurde großräumig interpoliert und sagt über ein Gemeindegebiet grundsätzlich gar nichts aus. Es fehlt also nicht am Supercomputer, sondern schlicht an kleinräumiger Datenerfassung.

  • Es fehlt also nicht am Supercomputer, sondern schlicht an kleinräumiger Datenerfassung.

    Du wirst dich noch wundern, was diese Maschinen in nicht allzu ferner Zukunft alles berechnen werden. Die kleinräumige Datenerfassung ist zwar wichtig gibt mir aber nicht die Großwetterlage wieder.

    Und es wird immer schwieriger werden genaue Vorhersagen zu geben, weil unsere Daten auf einem System bestehen welches so nicht mehr besteht. Die Atmossphäre und insbesondere die Jet-Streams sind außer Rand und Band.

    Wenn die Meere sich noch weiter erhitzen dann wird es noch schwieriger das planetare Hydro- und Windsystem in bekannte Schemata einzuordnen. Der alte Rechenknecht wird dann die Arbeit übernehmen welches unser langsames Gehirn in der Geschwindigkeit nicht mehr leisten kann.


    Der Chinese weiß das und hat deshalb auch schon eine ganze Reihe von diesen Rechenknechten rumstehen. Und wir wollen doch den Chinesen die mathematische und physikalische Erfassung der Welt nicht alleine überlassen, oder?

  • Gleich dahinter kommt in Bezug auf Wetterereignisse die Tatsache, dass insbesondere außerhalb von Ballungsgebieten oft nicht mal die aktuellen Temperaturen stimmen, geschweige denn die in der läppischen 1- Tages- Vorhersage.

    Nun das ist ja auch ziemlich erklärbar. Hatten wir vor der Vervollkommnung der Wettersatelliten Vernetzung die unzähligen, lokalen Aufzeichnungsstationen mit ihren analogen Methoden deren Daten alle irgendwann mühselig gesammelt und aufgenommen werden um diese 20.15 als Wetterprognose verkündet zu werden.


    Die Wettersatelliten umfassen zwar vieles aber en Detail sind sie dann ungenauer. Dafür weiß man dann auf Langeoog das morgen in Gibraltar die Nachmittagsbrise geschätzt etwas lauer daher kommt...

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Also das mit den Jetstreams hätte man sehr gut hier verfolgen können.

    https://earth.nullschool.net/#….00,351/loc=67.441,40.756


    Seit gut 10 Jahren ist der eigentlich fast perfekte Sinusverlauf der Streams um den Nordpol "zerrissen".

    Ist auf der Map in rot dargestellt.


    Der "Dürremonitor" steht auch zur Verfügung.

    https://www.ufz.de/index.php?de=37937


    Auch immer eine gute Adresse...

    https://kachelmannwetter.com/de


    Und wer wissen will, wie bei hm das Wetter vor der Tür wird, der soll einfach ausm Fenster schauen.


    :)

  • Und wer wissen will, wie bei hm das Wetter vor der Tür wird, der soll einfach ausm Fenster schauen.


    :)

    Irrtum,Euer Ehren! Bei der Handlungsweie siehste,wie das Wetter ist,nicht jedoch wie es wird oder werden könnte.

    So,genug mit der Tintenpisserei: die Sonne scheint (noch)...

  • Irrtum,Euer Ehren! Bei der Handlungsweie siehste,wie das Wetter ist,nicht jedoch wie es wird oder werden könnte.

    So,genug mit der Tintenpisserei: die Sonne scheint (noch)...

    Irrtum! Man kann mit etwas Erfahrung auch erkennen, wie sich das Wetter entwickelt! Eventuell muss man nur das Verhalten der Tiere beobachten, die wesentlich sensibler fühlen als wir!

  • Verpufft es wieder, wie die Korruptionsfälle der CDU oder wird es hier tatsächlich mal ernst?


    Zitat


    Der ursprüngliche Arbeitstitel dieses Beitrags sollte lauten: „Warum stehen CDU und CSU trotz aller Skandale gut da – sie werden von den Medien geschont“. Einer von mehreren und thematisch verschiedenen Vorgängen, mit denen ich diese Beobachtung begründen wollte, ist seit dem 2. August in die Öffentlichkeit geraten. Endlich wird die Verantwortung des Landrates (CDU) des Kreises Ahrweiler ein Thema und endlich wird sein bzw. seiner Behörde Versagen, die betroffenen Menschen im Ahrtal am 14. Juli spätestens unmittelbar nach Kenntnis einer dramatischen Vorhersage um 17:00 Uhr und dann noch einmal ca. um 20:00 Uhr zu warnen, ein öffentliches Thema. Und endlich hat die zuständige Staatsanwaltschaft in Koblenz, die laut SWR noch am 30. Juli keinen Anlass für Ermittlungen wegen Versäumnissen bei Unwetter-Warnung sah, verstanden, dass dies eine gravierende Fehleinschätzung oder eine parteipolitisch bedingte Irrleitung ist. Wenn am Nachmittag bzw. am frühen Abend des 14. Juli gewarnt worden wäre, und nicht erst um 23:09 Uhr, dann hätten viele Menschen vor dem Tod bewahrt werden können.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=74807


    ...man stelle sich vor, der Landrat wäre ein Grüner! 8o

  • ...man stelle sich vor, der Landrat wäre ein Grüner! 8o

    Dem wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht anders ergangen. Letztlich ist die Evakuierung auf Grund von Warnungen eine Frage der Abwägung. Dabei kann man nämlich auch viel Schaden anrichten, auch Personenschaden. Sage ich als jemand, der sicher an mehr solcher Maßnahmen teilgenommen oder sie geleitet hat als jeder andere hier.

  • Dem wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht anders ergangen. Letztlich ist die Evakuierung auf Grund von Warnungen eine Frage der Abwägung. Dabei kann man nämlich auch viel Schaden anrichten, auch Personenschaden. Sage ich als jemand, der sicher an mehr solcher Maßnahmen teilgenommen oder sie geleitet hat als jeder andere hier.

    Was mich daran stört ist das ( ähnlich wie bei Corona ) die fröhliche Verquickung von Landes und Bundesebene, bzw. das jeweilige, wenn es denn solche Vorfälle gibt, das Hin und herschieben der jeweiligen Schuld. Wenn das Kind in den Brunnen.. oder so.


    In Hamburg z.B. ist für den Katastrophenschutz die Hamburger Behörde für "Inneres und Sport" zuständig. Für Flutwarnungen z.B. auch. Und wie oft hat sie dabei Vorhersagenstechnisch ( als ich noch Anwohner war und für den Flutschutz unseres Eigentums zuständig ) ins Klo gegriffen. Zeitlich und in der Höhe.

    Nur und das muss man dabei sehen, die Anwohner (damals ) waren noch vielfach vom "Fach".d.h. die konnten das Wetter "lesen". Ist heute komplett anders.

    Wer mal eine Springflut erlebt hat kann das evtl. nachvollziehen. ( ich erinnere mich noch lebhaft an Vaddern's Gebrülle " Schaufel' schneller"...^^..)

    Da wo ich herkomme bzw. gewohnt habe ist das nicht mehr möglich, d.H. nicht nur durch die übliche Generationenabfolge sondern auch durch die vielen Neuanwohner die mit dem Strom bis auf die goutierte Wohnlage nichts mehr am Hut haben. Ok, viele haben aufgrund des gehobeneren Lebenstandes jetzt die Fluttore.... wenn Sie sie den zumachen....


    Könnte vielleicht auch in den vielen Überschwemmungsgebieten ähnlich sein. ( Reine Vermutung...)


    Zurück zum hier und heute... wenn ich lese " Wenn am Nachmittag bzw. am frühen Abend des 14. Juli gewarnt worden wäre, und nicht erst um 23:09 Uhr, dann hätten viele Menschen vor dem Tod bewahrt werden können... " würde ich gern ebenso hören wie das denn in der Praxis ausgesehen hätte.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind