Dokumentationen-Reportagen-Gespräche

  • Zitat

    phoenix persönlich: Historiker Sir Christopher Clark zu Gast bei Michael Krons


    In der Sendung "phoenix persönlich" spricht Michael Krons mit dem Historiker und Bestsellerautor Sir Christopher Clark über die Frage, was man aus der Geschichte lernen kann, warum Endzeitszenarien derzeit Konjunktur zu haben scheinen und warum sein (Forschungs-) Interesse in besonderem Maße Deutschland gilt.

    "In Großbritannien, in den Vereinigten Staaten, in Frankreich, Ungarn und anderen Ländern, die eine Wiedergeburt populistischer Strömungen erleben, werden neue Vergangenheiten konstruiert, um alte Zukunftsvorstellungen zu verdrängen", schreibt der Historiker Sir Christopher Clark in seinem aktuellen Buch „Von Zeit und Macht“. Clark, der als Professor für Neuere Europäische Geschichte in Cambridge lehrt, sieht sowohl in der Kampagne der Brexit-Befürworter wie auch in Donald Trumps Wahlversprechen einen Rekurs auf eine vermeintlich gute Vergangenheit. "Die Brexit-Kampagne war beseelt von der Beschwörung einer idealisierten Vergangenheit, in der die ‘Englisch sprechenden Völker‘ mühelos die Welt beherrscht hatten.“

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    Ein interessanter Mann, der Sir Christopher Clark.

  • Die Reihe RESPEKT von Alpha.


    Leider finde ich das Icon für Video nicht und bbcode (im Post von Schopenhauer abgeguckt) klappt anscheinend auch nicht? *schäm*

    "...."

    https://www.ardmediathek.de/al…rundlage-jeder-demokratie


    https://www.ardmediathek.de/al…/was-ist-meinungsfreiheit


    https://www.ardmediathek.de/al…-sagen-darf-und-was-nicht


    Übrsicht Sendungen der Reihe RESPEKT:

    https://www.ardmediathek.de/al…0zMWVjZWQ1MGEzYjY/respekt


  • Wenn Sigmar etwas gradliniger wäre (und nicht ständig hin und her hopsen würde), dann wäre er auch ein besserer Politiker, denn in diesem Interview zeigt er eine Seite (ohne unter Druck zu sein) die mehr erhoffen läßt, als er oft mal zeigt.

    Schade eigentlich...

  • Das Ende der Zeit - gut gemachte Visualisierung der Zukunft des Universums nach heutigem Wissensstand.


    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Neben der Beziehung zwischen Mensch und Pferd und der evolutionären Entwicklung des Pferdes, werden auch kulturhistorische Aspekte angesprochen, welche z.B, Europa maßgeblich beeinflußt haben. Da wäre z.B. die Frage, welche Menschen uns die weiße Haut in Europa beschert haben oder die neusten Erkenntnisse wie alt der schwarze Tod wirklich ist (beginnt ab 30ste Minute).


  • Wenn du jetzt noch die Psyche der Menschen besser einschätzt, keine Trigger-Wörter mehr benutzt, nicht frontal in die Fresse agierst, mehr in dir selbst ruhst dann hören dir die Menschen auch interessierter zu und der politische Gegner muss sich auch mehr anstrengen (was ja nicht schadet).


    Du hättest sicher auch ne feurige Rede in Harvard gehalten und wahrscheinlich komplett auf Englisch8o.


    Und Angie...

  • Alles gesagt und genau auf den Punkt.Es kann halt nicht schaden, wenn man nebenbei auch noch Psychologie belegt hat.

    Zitat

    Für die Soziologin Cornelia Koppetsch ist der Niedergang der Volksparteien, der sich bei den jüngsten Wahlen manifestiert hat, keine echte Überraschung: „Nicht durch Zufall haben wir einen Mitgliederschwund in den Verbänden, in den Gewerkschaften, in den Parteien, weil diese Institutionen von den Bürgern nicht mehr als so relevant erachtet werden, weil die Bürger auch spüren, dass die Musik woanders spielt. Dass es beispielsweise EU-Normen gibt oder dass das Klima sich eben nicht von einer Volkspartei regulieren lässt.“

    Die Krise der traditionellen Volksparteien und die Herausbildung neuer Milieus sieht Koppetsch als Folge eines grundlegenden gesellschaftlichen Wandels, der bereits vor Jahrzehnten begonnen hat. Inzwischen gebe es wieder eine „Klassengesellschaft“, die zum einen in den sozialen Brennpunkten vieler Städte, aber auch ihrer kosmopolitisch-akademischen Elite, den klassischen Grünen-Wählern, deutlich sichtbar sei. In den Grünen und in der AfD sieht Koppetsch „direkte Antipoden“.

    In der Sendung "phoenix persönlich" spricht Michael Krons mit der Soziologie-Professorin Cornelia Koppetsch über die Veränderungen unserer Gesellschaft und über die Frage, welche Folgen sie für die Parteienlandschaft hat.

    Cornelia Koppetsch, die sich für ihr aktuelles Buch „Die Gesellschaft des Zorns“ vor allem mit der AfD auseinandergesetzt hat, warnt davor, die Wählerschaft als „Nazis“ oder „autoritäre Persönlichkeiten“ abzustempeln. Das greife zu kurz. „Eine Protestpartei wird dann relevant, wenn Menschen einerseits frustriert sind, enttäuscht, zurückgesetzt und gekränkt worden sind.“ Hinzu käme das Empfinden eines „Systemversagens“ und das Gefühl, dass die kulturelle Ordnung nicht mehr für alle gelte.



  • Und sie laufen und laufen und laufen...

    Davon zehrt D heute noch und sein Klischee als Meister und Magier der Mechanik und Technik...................

    Damals war Mercedes auch noch real einer der führenden Autoproduzenten, abgesehen vom Rost, den sie glaubten nicht beachten zu müssen. Heute sind sie nur noch überteuerter Durchschnitt, abgeschlagen auf allen Feldern, wo Innovation gefragt ist. Und der Aktienkurs ist auch im Keller, wann er sich erholt, steht in den Sternen, denen sich Mercedes immer weiter entfernt.