Kritik an öffentlich-rechtlichen

  • Muß man nun alle Schwarzen mögen/gut finden, nur weil sie schwarz sind?

    Die offensichtliche Antwort lautet "Nein." Muss man sie aber ablehnen, weil sie es sind?

    Wie wäre es mit einer der Hautfarbe gegenüber neutralen Einstellung (ist es überhaupt der Rede Wert, dass die Kommissarin schwarz ist, spielt es irgendeine eine Rolle?) bei ausschließlicher Fokussierung auf die schauspielerische Leistung?

  • Muß man nun alle Schwarzen mögen/gut finden, nur weil sie schwarz sind? Das kanns ja wohl nicht sein.

    Um mal in deinem Sprachbereich bezüglich/gegenüber "Nicht-Deutschen" zu bleiben.

    Muss man Schlitzaugen (Japaner, Chinesen etc.) mögen/gut finden oder gar heiraten, nur weil sie Schlitzaugen haben?

    Das kann's ja wohl nicht sein?

    --------------

    Die ÖR müssen die breite Masse bedienen. Es wird immer für jeden etwas dabei sein, das ihn nicht interessiert.

    Ich will die ÖR nicht missen.

    Es gibt viele gute Sender und Sendungen. Scobel, investigatives wie Monitor und co., Xenius, Makro, nano, Tierfilme, Dokus...

    Keine Werbeunterbrechung nach 20 Uhr ;)


    TM, Antirassist

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    Die ÖR müssen die breite Masse bedienen. Es wird immer für jeden etwas dabei sein, das ihn nicht interessiert.

    Ich will die ÖR nicht missen.

    Es gibt viele gute Sender und Sendungen. Scobel, investigatives wie Monitor und co., Xenius, Makro, nano, Tierfilme, Dokus...

    Keine Werbeunterbrechung nach 20 Uhr ;)


    Ich sehe das eindeutig kritischer als du:


    Die "breite Masse" bedienen klingt sehr nach mainstream , de facto machen das Medien in Diktaturen bzw. müssen das machen (siehe z.B. die Türkei).

    "Unser" ÖR steht da im Vergleich zu Diktaturen noch nicht so wie die dortigen Medien mit dem Rücken zur Wand, aber wirklich pluralistisch und offen empfinde ich den ÖR schon lange nicht mehr. Dieser verkappte deutsche ÖR soll die breite Masse auch so bedienen, so dass die Eliten nichts von den deutschen Gartenzwergen zu befürchten haben. Das Thema "Gelbwesetn" wurde m.E. eher diskret gehandhabt - die Deutschen sollen sich bei Florian Silbereisen ins WE schnarchen.


    "Nuhr im Ersten" sehe ich inzwischen zur billigen Staatspropaganda mutiert, wo für nicht denkende Besserverdiener Probleme zerredet werden bzw. eine Idylle beschworen wird( es gibt keine Armut", die bestenfalls die Allmachtsanspruchs-Fanstasien von Merkel & Co bedienen können, nur mit der Realität nichts gemein haben.


    Was im Vorabend-Programm an trivialer Werbung auf die klar erkennbare Zielgruppe der Senioren losgelassen wird, ist eine Frechheit. Billig und trivial produzierte Soaps und Krimis werden alle 10 Minuten durch diese bekloppte Deppen-Werbung unterbrochen, das ist eine ganz übele Machart im Stil billigster Privatsender, für die ARD und ZDF Ihre Zuschauer/innen zwangsentschädigen müssten anstatt diese mit GEZ zu belangen.

  • Mein Sprachgebrauch wäre "Schwarze"? Wir werden als Weiße bezeichnet.


    "Schlitzaugen": Ach, wie reizend. Immerhin mit diesen Schlitzaugen bin ich schon 39 Jahre verheiratet. Erst mal nachmachen!

  • Die "breite Masse" bedienen klingt sehr nach mainstream ,

    Ich habe den Auftrag der ÖR derart verstanden, dass er ein breites Spektrum von Interessen (breite Masse) bedienen muss und darüber hinaus einen gewissen Bildungsauftrag hat (Dokus).

    aber wirklich pluralistisch und offen empfinde ich den ÖR schon lange nicht mehr.

    Was konkret fehlt dir? Welcher Bereich? Es gibt Spielfilme, Reportagen, Krimis, Nachrichten, Musiksendungen, Sport, Politik, Kinderprogramme, Wissenschaft, Natur, Technik, Unterhaltungs-Shows, Comdey, Satire, Talk-Shows......


    Zitat

    Dieser verkappte deutsche ÖR soll die breite Masse auch so bedienen, so dass die Eliten nichts von den deutschen Gartenzwergen zu befürchten haben. Das Thema "Gelbwesetn" wurde m.E. eher diskret gehandhabt - die Deutschen sollen sich bei Florian Silbereisen ins WE schnarchen.

    Man kann alles ins Negative ziehen. Fragt sich nur, wie gut es sich leben lässt, wenn wenig Positives im eigenen Hirn und Befinden seinen Platz findet. Negative Vibrations versuche ich eher zu vermeiden und das Positive im Negativen zu suchen.


    Wobei ich die Nachrichten auch oft als zu unkritisch erlebe. Neutral schon gar nicht. Besonders "Der Kommentar" finde ich deplatziert, da er eine bestimmte Richtung vorgibt, einen Sachverhalt zu betrachten. Einzelmeinungen gehören nicht in Nachrichten. Dafür gibt es geeignetere Sendungen, odr könnn neue Formate geschaffen werden.


    Insgesamt bin ich mit unseren ÖR recht zufrieden.


    Zitat

    "Nuhr im Ersten" sehe ich inzwischen zur billigen Staatspropaganda mutiert, wo für nicht denkende Besserverdiener Probleme zerredet werden bzw. eine Idylle beschworen wird( es gibt keine Armut", die bestenfalls die Allmachtsanspruchs-Fanstasien von Merkel & Co bedienen können, nur mit der Realität nichts gemein haben.

    Den Nuhr schaue ich nicht mehr an. Der ist mir viel zu rechtslastig und bringt teilweise Klöpse im Stil der AfD.


    Zitat

    Was im Vorabend-Programm an trivialer Werbung auf die klar erkennbare Zielgruppe der Senioren losgelassen wird, ist eine Frechheit.

    Da kann ich nicht mitreden. Sehe ich zu selten und bei Werbung schalte ich um.


    Zitat

    Billig und trivial produzierte Soaps und Krimis werden alle 10 Minuten durch diese bekloppte Deppen-Werbung unterbrochen,

    Das halte ich für unzutreffend!


    Zitat

    das ist eine ganz übele Machart im Stil billigster Privatsender, für die ARD und ZDF Ihre Zuschauer/innen zwangsentschädigen müssten anstatt diese mit GEZ zu belangen.

    Gerade da ich am ehesten ÖR Sender anschaue und die mir noch das beste Programm bieten, sehe ich die GEZ inzwischen nicht mehr so kritisch.


    Ich gebe auch zu Bedenken, dass ÖR nicht nur aus TV besteht, sondern auch Radio!! Und Duetschlandfunk ist echt gut.

    Zudem kommen im Radio häufig schon viel früher die aktuellen Themen. Man erhält auch weitreichendere Infos und auch Randthemen.


    TM, die meint, dass durch das vielfältige Medienangebot (Zeitung, TV, Radio, WWW) jeder die Möglichkeit hat seine Informationsblasen zu vermeiden, Informationen umfangreich und als gegenseitige Ergänzung wahrnehmen kann

  • Es gibt viele gute Sender und Sendungen. Scobel, investigatives wie Monitor und co., Xenius, Makro, nano, Tierfilme, Dokus...

    Keine Werbeunterbrechung nach 20 Uhr ;)

    Es gibt viele gute (und weniger gute) Produkte auf der Welt, bei denen ich dennoch froh drüber bin, selbst entscheiden zu können, ob ich sie erwerben will oder nicht ...

  • Es gibt viele gute (und weniger gute) Produkte auf der Welt, bei denen ich dennoch froh drüber bin, selbst entscheiden zu können, ob ich sie erwerben will oder nicht ...

    Du zielst auf die Rundfunk-Gebührenpflicht ab?


    Das ist schon richtig und sicherlich diskussionswürdig. Die Frage ist, was ist die Alternative? Nur Privatsender, die ja schon jetzt z. T. kostenpflichtig und mit Werbung überflutet sind? Nein Danke. Nur noch Internet? Videostreams?


    Es scheint wohl ein Staatsauftrag zu sein. Es gibt viele Dinge, die Staatsauftrag, oder gar Bürgerpflicht sind und dennoch extra bezahlt werden müssen (Perso, Kfz Kennzeichen) und nicht aus Steuergeldern finanziert werden.


    Ich rege mich eher darüber auf, dass es hauptsächlich freiwillige Feuerwehren statt Berufsfeuerwehren gibt, die über Ehrenämter abgedeckt werden müssen und deren Finanzierung über Spenden und Fördervereine aufgestockt werden muss.


    TM, die sich über Steuerverschwendung, politische Machenschaften und Schonung des Großkapitals mehr aufregt, als über 17,50 € "GEZ"

  • Ich habe den Auftrag der ÖR derart verstanden, dass er ein breites Spektrum von Interessen (breite Masse) bedienen muss und darüber hinaus einen gewissen Bildungsauftrag hat (Dokus).

    Dann muss aber gelten "Masse und Klasse".

    Der beste Erweis dafür, dass das der ÖR nicht leisten kann und leisten darf,

    sehe ich in der Zwangshaft erhobenen GEZ.

    Ein fähiges Angebot kann sich auf dem FREIEN Markt behaupten,

    der Scheiß den uns der ÖR zumutet muss sich mit Zwang verkaufen

    das ist eine staatlich subventionierte mediale Wegelagerei,

    gegen die Zeitschriftenwerber noch wie arme Jungs aussehen.


    Zitat

    Was konkret fehlt dir? Welcher Bereich? Es gibt Spielfilme, Reportagen, Krimis, Nachrichten, Musiksendungen, Sport, Politik, Kinderprogramme, Wissenschaft, Natur, Technik, Unterhaltungs-Shows, Comdey, Satire, Talk-Shows......


    Krimis machen in der Zeit zwischen 18-und 1 Uhr rund 70% des Angebotes aus. Das soll Vielfalt sein?

    60% ist entweder Konserve oder billige Massenware (Soaps und Vorabend Deppen Krimis).


    Der ganze Mist ist angesichts der vielen Werbung und Schlechwerbung im Monat keine 5 Euro Beitrag wert.


    Zitat

    an kann alles ins Negative ziehen. Fragt sich nur, wie gut es sich leben lässt, wenn wenig Positives im eigenen Hirn und Befinden seinen Platz findet. Negative Vibrations versuche ich eher zu vermeiden und das Positive im Negativen zu suchen.

    Oh nee TM, jetzt fang mal bitte nicht wieder mit der Psycho-Tour an. Man kann das auch anders sehen: Ständig das positive grundsätzlich sehen zu wollen in Zeiten in denen wir ganz satt verarscht werden sollen, ist alles andere als intelligent. Deine allegemeine Rede empfinde ich auch als reichlich unverschämt, angesichts meiner Kritik an "Nuhr im Ersten". Da gebe ich mir mit vielen aussagefähigen Belegen mühe zu erklären, warum ich Nuhr kritisiere- hast du das überhaupt gelesen, wenn du mir so allgemein Sauerpetertum unterstellen willst?


    Zitat

    Da kann ich nicht mitreden. Sehe ich zu selten und bei Werbung schalte ich um.

    Noch nie etwas vom Verursacherprinzip gehört?


    Wenn dir einer auf die Schuhe pieselt drehst du dich auch um und sagst "Danke"?

  • Ich hatte vor längerer Zeit mal einen ziemlich monumentalen Artikel über Zwang und Bevormundung in Deutschland verfasst, wobei der Diskussion über die Rundfunkgebühren breiter Raum eingeräumt wurde. Dieser Artikel kam offensichtlich so gut an, dass ich mit dem dafür erhaltenen Reward lustigerweise für viele Monate meine Gebühren hätte bezahlen können. :)


    OK, ihn hier rein zu kopieren funktioniert leider nicht ("Ihre Nachricht ist zu lang. Es stehen maximal 10.000 Zeichen zur Verfügung."). Dann kann ich nur verlinken.


    Dafür sollte das dazu passende Gedicht kein Problem darstellen: :)

    Land of the Fee

    Wir leben im Land der Zwangsgebühren,

    Von staatlich geförderten Rundfunkanstalten.

    Das bekommen wir täglich von neuem zu spüren,

    Die Willkür lässt ihre Kräfte walten.


    "Warum muss ich zahlen, auch wenn's mir nicht gefällt?

    Ist das nicht ungerecht, gar blanker Hohn?"

    "Wir woll'n doch nur dein Bestes, und zwar dein Geld

    Und erfüllen dein Recht auf Information!"


    "Ich lese lieber Zeitung und im Internet,

    Muss dennoch Geld berappen, wer soll das noch verstehen?"

    "Auch dorthin reicht der Arm der GEZ,

    Wir werden dich ertappen, du wirst uns nicht entgehen!"


    "Und die Politiker im Aufsichtsrat plus Korruption?

    Stört dich das nicht?"

    "Darum GEZ hier nicht, wen juckt das schon?

    Ich sag's dir ins Gesicht!"


    Denn eines ist sicher, vergiss das bitte nie,

    Zahlen musst du immer im 'Land of the Fee'!

  • In diesem Thread darf der ÖR auf´s Korn genommen werden.


    Ich fange mal mit der ARD an. Da stören mich zunehmend Sendungen, in denen der m.E. versuchte Spaßmacher Dieter Nuhr

    nicht nur Witze macht, über die ich nur selten lachen kann sondern zu allem Überfluss den Gastgeber macht ("Nuhrs Jahresrückblick", "Nuhr im Ersten").

    Ich habe meine Kritik an "Nuhr im Ersten" auch auf Dieter Nuhrs Facebookseite eingestellt,

    mal sehen ob die sich da halten kann.


    https://www.facebook.com/nuhr.de/posts/1998476943540921

  • Das ist schon richtig und sicherlich diskussionswürdig. Die Frage ist, was ist die Alternative? Nur Privatsender, die ja schon jetzt z. T. kostenpflichtig und mit Werbung überflutet sind? Nein Danke. Nur noch Internet? Videostreams?


    Es scheint wohl ein Staatsauftrag zu sein. Es gibt viele Dinge, die Staatsauftrag, oder gar Bürgerpflicht sind und dennoch extra bezahlt werden müssen (Perso, Kfz Kennzeichen) und nicht aus Steuergeldern finanziert werden.

    Ich mag keine Privatsender, aber ihr entscheidender Vorteil ist, dass sie mich mit Rechnungen verschonen, wenn ich sie nicht nutze.

    Alternativen? Informative Online-Ausgaben von Printmedien aus allen Ländern der Welt stehen im Netz zur Verfügung, Blogs, Diskussionsforen (vor allem die mögliche Interaktion mit anderen Usern - anstelle unidirektionaler Beschallung - sehe ich als Riesenplus). Durch Vernetzung von Millionen von Menschen entsteht eine enorme Informationsfülle.

    Abgesehen davon würde ich möglicherweise selektiv und temporär für bestimmte Formate des ÖR bereit sein zu zahlen - aber eben nicht zwangsweise, egal ob es mich interessiert oder nicht.

    Bleibt noch die von mir in meinem Artikel angesprochene Frage:

    a) Muss ich mich überhaupt 'bilden' lassen, wenn ich nicht will? Ist es nicht mein natürliches Recht dumm zu sein, falls ich Bildung als unwichtig erachte (ein Recht von dem, staatliches Fernsehen Hin oder Her, verdammt viele Menschen ohnehin regen Gebrauch machen)? :D

    b) Anders gefragt: Werden Menschen, die sich nicht bilden wollen, durch staatlich zwangsverordnetes Fernsehen tatsächlich 'schlauer' oder nur ärmer? :)

    Interesse an Bildung sollte m. E. durch Eltern, Lehrer etc. geweckt werden, so dass Menschen im idealfalle von selbst und freiwillig danach streben, mehr zu lernen, mehr zu wissen, mehr zu verstehen. Würde staatliches Fernsehen in dieser Hinsicht tatsächlich etwas leisten, wüssten die meisten Menschen einfach mehr als sie es meiner Erfahrung nach tun. :)

  • Ja, stimmt. Bildung ist ja aber nur ein Teilaspekt des gesetzlichen Auftrages. Und selbst der wird zunehmend nur als Teilbereich "politische Bildung" abgedeckt. Allerdings gab es da auch noch Information, Kultur, Beratung und Unterhaltung sowie generell Daseinsvorsorge bei maximaler Staatsferne und Sicherung der Meinungsfreiheit. Und gerade die Geschichte Daseinsvorsorge (eigentlich wesentliche Stütze bei Einführung) ist eine, von der keiner mehr redet. Wie soll die Katastrophenwarnung ankommen, wenn sie im TV Bereich schon jetzt nicht flächendeckend terrestrisch zu empfangen ist und im Radiobereich bald nicht mehr?


    ÖRR - ja! Gerne auch gegen Gebühr, über deren Höhe noch zu sprechen wäre. Aber wenn, dann als Gesamtpaket. Und nicht in der jetzigen Form.

  • Ich hätte absolut nichts dagegen, das ganze Paket radikal zu schrumpfen. ARD und ZDF fusionieren, mindestens 1/3 des dann entstehenden Wasserkopfs zu feuern und das Programm um den gesamten Müll an seichter Unterhaltung zu erleichtern. Die liefern die Privaten ohnehin. Bleiben sollten Kultur, Bildung in Form anspruchsvoller Dokus (BBC lässt grüßen), Ratgebersendungen und tägliche, journalistisch hochklassige Information aus aller Welt inkl. politischer Magazine.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Ich realisiere, dass "multi-ethnisch" ein ziemlich hochgestochener Begriff ist, der viel verschleiert und Probleme kaschiert.

    Nun ist es so, dass es in Europa kaum eine "reine Ethnie" gibt, dagegen stehen eben die umfassenden Völkerveränderungen in den letzten mindestens 3000 Jahren. Auch ohne die Einwanderungen in den letzten 30 Jahren wären viele Nationen Europas Mischvölker, vielleicht mit Ausnahme bestimmter ethnischer Nischen, die etwas weniger beeinflußt wurden Man braucht sich nur die Namen in einigen Gegenden zu vergegenwärtigen, um das nachvollziehen zu können. Und wenn auf rund 500 Millionen Europäer 2 bis 5 Millionen Einwanderer/Flüchtlinge aus auch durch uns mitverursachte Kriege oder aufgrund wirtschaftlicher Chancenlosigkeit einwandern, so kann Europa das verkraften, zumal junge, meist talentierte Menschen kommen, die die Vergreisung Europas mildern können, wenn sie integriert werden.

  • Nun ist es so, dass es in Europa kaum eine "reine Ethnie" gibt, dagegen stehen eben die umfassenden Völkerveränderungen in den letzten mindestens 3000 Jahren. Auch ohne die Einwanderungen in den letzten 30 Jahren wären viele Nationen Europas Mischvölker, vielleicht mit Ausnahme bestimmter ethnischer Nischen, die etwas weniger beeinflußt wurden Man braucht sich nur die Namen in einigen Gegenden zu vergegenwärtigen, um das nachvollziehen zu können. Und wenn auf rund 500 Millionen Europäer 2 bis 5 Millionen Einwanderer/Flüchtlinge aus auch durch uns mitverursachte Kriege oder aufgrund wirtschaftlicher Chancenlosigkeit einwandern, so kann Europa das verkraften, zumal junge, meist talentierte Menschen kommen, die die Vergreisung Europas mildern können, wenn sie integriert werden.

    Per se stimme ich dir zu, sehe allerdings die Option, dass die Flüchtlinge die Vergreisung Europas mildern könnten als bedingt absurd. Die Vergreisung Europas (bzw. bestimmter Teile Europas) ist ein hausgemachtes Problem, das durch eine insgesamt falsche Wirtschafts- , Familien-, und Gesellschaftspolitik verursacht wurde und verursacht wird. Man kann nicht gleichzeitig einem mesnchenfeindlichen Fetisch Wirtschaftswachstum und kapitalistischem Profitstreben nach laufen und dann verlogen darauf hoffen, dass in den Mühlen dieser oft menschenfeindlichen Politik noch genügend enschen Bock auf Familie hätten bzw. sich eine solche leisten könnten. Senioren werden ins Heim abgeschoben und Kinder können zum Armutsrisiko werden (bzw. sind es geworden).


    Fie Flüchtlinge sehe ich mehr als ein weiteres Symptom bzw. Opfer dieser verkorksten auf Renditegeilheit fixierten Politik und es ist bigott verlogen, wenn diese nun plötzlich uns von dieser kaputten Politik als die Lösung der demografischen Probleme verkauft werden sollen, die diese Sxchrottpolitik verursacht bzw. schamlos zugelassen hat.


    Das ganze funktioniert ja auch hinten und vorne nicht. Viele Flüchtlinge hängen in ihren Heimen ab undstocjken das Heer der Armen und Billiglöhner auf, sprich werden eher die soziale Spaltung der Gesellschaft befördern. Davon wollen die ganzen Ponyhof-Dummschwätzer in der Politik nichts wissen, so dass die ganze Soße im Kollaps ändern kann. Mit Merkel an die Wand- viel fehlt nicht mehr.

  • Ich habe einen interessanten Artikel gefunden.

    https://wohnungsabgabe.de/rundfunkimgrundgesetz.html


    Es war mir nicht bewusst, dass es nicht der Staatspflicht obliegt, die Information der Bürger sicher zu stellen.

    Ich dacht das wäre sein Auftrag.

    Weit gefehlt, das wurde im Lauf der Jahre wohl als solcher interpretiert und ausgelegt.

    Im GG steht lediglich :Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.

    Daraus folgt per sé ja nicht, dass der Staat den Informationausftrag hat, sondern nur, dass er die Möglichkeiten bieten und die Informationsfreiheit schützen und einen gesetzlichen Rahmen gestalten muss.


    Andererseits, bzw. wohl dadurch hat man laut div. Urteile "ein Grundrecht auf Information".

    Somit unterlag ich wohl einer groben Fehlinformation, da mir die Entstehungsgeschichte nicht bewusst war.


    Klar ist die Kritik durchaus berechtigt, warum der Staat den ÖR quasi "Behördenrechte" mit Legitimation zur Gebührenerhebung einräumt.


    Ich bin da etwas zwiegespalten. Auch wenn mir der ÖR keine wirklich neutrale Information garantiert/bietet, so bin ich mir dennoch nicht sicher, ob die eher kommerziell orientierte Medienwirtschaft gerade was Aufdeckung kritischer politischer Misswirtschaften und Filz, Skandal etc. bieten würde.

    Weniger Korruption herrscht da dann sicher nicht ;)


    In den ÖR gibt es wenigstens ein "Aufsichtsgremium". Zwar beäug ich auch dies mit Zweifeln. Allerdings ist mein Misstrauen die freie Marktwirtschaft sehr ausgeprägt.


    TM, die ihre Interessen definitiv fast ausschließlich in den ÖR vertreten findet

  • Mir ist seit langem eingängig, dass der Staat nur für den verfassungsrechtlich garantierten Rahmen für die Informationsfreiheit und -vielfalt zu leisten hat, das und nur das ist sein Auftrag. Allein deswegen sehe ich die klar erkennbare Protektion des ÖRs mehr als bedenklich.


    Interessant ist hier die Frage, wer überhaupt den Staat bildet bzw. gestalten soll?


    In der Demokratie sollten möglichst alle Staatsbürger am ;Informationsvielfalt und Meinungsbildung beteiligt werden. Ich sehe es sals elitäre Arroganz wenn Politiker (vorwiegend etablierter) Parteien hier den ÖR als Gralshüter diese Informationsfreiheit erklären und behandelt sehen wollen. Diese Vorschusslorbeeren verdient der ÖR nicht - eher das Gegenteil ist da für mich erkennbar, denn der ÖR lässt zunehmend Defizite erkennen, die denen der Privatsender nicht nachstehen, nur dass der Sittenverfall des ÖRs ungerechtfertigt via Zwangsgebühr subventioniert wird. Die Privatsender müssen sich nicht darum kümmern, dass sie genügend Dumme finden, die ihnen die Quote liefern, die ihnen einträgliche Werbeeinnahmen garantieren.


    Diese Zwangssubventionierung via GEZwangsgebühr verstößt gegen die Entscheidungsfreiheit eines jeden Bürgers, ob er oder sie den ÖR nutzen will. Zudem wird mit dieser Gebühr die Bezahlung des gesamten ÖRs - also auch der Programmteile geleistet, für überhaupt nichts mit dem Informationsangebot zu tun haben, mit dem diese Zwangsgebühr immer wieder gerechtfertigt werden soll. Dieser Widerspruch lässt diese Rechtfertigung als vorgeschoben und willkürlich erscheinen und das ist sie meines Erachtens auch. Es wqird weiter geworben wie blöde und das in einer zudem extrem miesen dumm-penetranten Tour = z.B. die immer gleiche Scheißwertbung in quasi Gehirnwäschen-Manier.Der deutsche Michel muss GEZ zahlen, bekommt aber frech und verlogen suggsetiert, dass der Wetterbericht, die Börsennachrichten und "Wissen vor Acht" nur wegen der bekloppten Komforlamelle, Onkel Saitenbacher mit seinem schwäbelnden Deppenmüsli,der Krombacher Plörre und dem Treppenlift ermöglicht wäre, der das Niveau zusammen mit Opa in den Keller fährt.


    Der ÖR ist zum Bordell verkommen und betreibt aktive Demenzförderung. Ein alterndes Volk, dass sich diesen Verfall seit Jahren gefallen lässt um dessen Gleichmut muss der Politik nicht bange sein und das lässt sie sich bzw. den GEZ zahlenden Bürger was kosten. Wir sollen zwangsweise für die uns angedachte kollektive Verblödung zahlen- dümmer geht es nimmer.


    Ich kann nur einen wesentlichen Grund erkennen, warum es diese Protektion dieses real existierenden miesen ÖRs gibt: Von der Politik und der Exekutive (Bundesverfassungsgericht) mit dieser Rundfunkabgabe verhätschelt, bringt der ÖR ein der Politik genehmes Programm. und das sehe ich alles andere als wirklich frei und demokratisch.


    Zitat

    Ich bin da etwas zwiegespalten. Auch wenn mir der ÖR keine wirklich neutrale Information garantiert/bietet, so bin ich mir dennoch nicht sicher, ob die eher kommerziell orientierte Medienwirtschaft gerade was Aufdeckung kritischer politischer Misswirtschaften und Filz, Skandal etc. bieten würde.

    Weniger Korruption herrscht da dann sicher nicht ;)

    Ich bin da überhaupt nicht zwiegespalten ganz einfach deswegen, weil ich den Dualismus ÖR versus-Private als willkürlich und nicht allumfassend werte. Einmal ist dieser Dualismus immer weniger präsent, weil der ÖR sich in Teilen seines Programms dem Niveau der einiger Privaten angenähert bzw. da gleichgezogen hat., zum anderen weil mache Programmteile der Privaten besser sind als deren Ruf.

    Ich würde deiner Rede entgegenhalten, dass beim ÖR auch (zumindest in Teilen) kein Deut weniger Korruption als bei den Privaten herrscht.


    Ein ÖR, der wirklich seinen Namen verdient würde wirklich öffentlich agieren, sprich er würde sich im Programm , der Informations- und Meinungsvielfalt öffnen, deutlich demokratischere Strukturen bilden und zulassen als wie das im gegenwärtigen Dickicht als Proporz und verkrustet-verklebten Hierarchien zu erkennen ist. Der ÖR könnte offene Kanäle bilden, faire Beteiligungsangebote für die Öffentlichkeit schaffen, auch wenn das bedeuten könnte, dass dann diese Öffentlichkeit plötzlich wesentlich vielfältiger und auch aufmüpfiger medial rüber kommen könnte, als wie die verschnarchten Mittelklasse Demenzlinge , die bei "Anne Will" , Musikantenstadel & Co. usw. die artigen Klackeuere in diesem von ARD und ZDF gewebten Spinnennetz mimen.


    Der Mal darfst du raten, wer gegen diese Form demokratischer Medien ganz schwer was haben dürfte, der es der Merkelschen Mehltau-Republik schwer machen könnte, das wir weiter von Politik, Wirtschaft und Medien so verascht werden, wie das seit Jahren der Fall ist.