Schülerstreiks für's Klima - Ministerium empfiehlt Geldbußen

  • Das dient der Rauchgasreinigung. Tipp: Man könnte beispielsweise nachschauen, ob das in der Bildunterschrift der NZZ genannte Braunkohlekraftwerk in der Wikipedia zu finden ist… sucht man's über Google, wird das Treffer noch ein weiteres Braunkohlkraftwerk ("Schwarze Pumpe") als Treffer angezeigt - auch dort scheinen Kühltürme im Einsatz zu sein.

    Danke!

    War mir neu.

  • Die "Gretas for Future"-Bewegung ist ja gewissermaßen zur festen Einrichtung geworden, jeden Freitag finden Schülerdemonstrationen statt und Pressekommentatatoren rufen im Wochentakt dazu auf, dieser medienwirksamen Aufregungsinszenierung die ihrer Meinung nach gebührende Würdigung zukommen zu lassen… interessant sind hier die Leserreaktionen, die in summa doch hoffen lassen, dass es ihn noch gibt: Den mündigen Bürger…

  • Von Mündigkeit ist beim überwiegenden Teil der Kommentatoren wenig zu spüren, eher von einer gewissen Begriffsstutzigkeit.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Mit dem Fernbleiben vom Unterricht zugunsten dieser "Fridays for Future"-Aktionen wird jetzt in der Presse verkündet, dass von den Zehntausenden dabei "aktiven" Schülern jetzt 13 in Berlin ihre Versetzung in die nächste Klasse gefährden - damit verlängern sie doch wenigstens die Zeit ihres Schulbesuchs, man könnte die Demos künftig also unter dem Motto "Klebenbleiben for Future" veranstalten… Schulen sollten also gerade Stunden (und Klassenarbeiten) der versetzungsrelevanten Fächer auf Freitage legen. Ansonsten wäre bei wiederholt unentschuldigtem Fernbleiben vom Unterricht auch an einen Schulverweis zu denken, schließlich wird's genügend antragstellende Eltern geben, die ihr Kind auf eben jene "bestreikten" Schulen schicken wollten und abgewiesen wurden.

  • Mit dem Fernbleiben vom Unterricht zugunsten dieser "Fridays for Future"-Aktionen wird jetzt in der Presse verkündet, dass von den Zehntausenden dabei "aktiven" Schülern jetzt 13 in Berlin...............

    Damit verlängert sich der Schulbesuch und es entsteht ein Zeitraum, in dem die zukünftigen Arbeiter nicht ausgebeutet werden können. Im übertragenem Sinne dürfte das sogar der Umwelt einen gewissen Nutzen bringen, wenn so weiter gewirtschaftet wird , wie bisher. Nur bei fortschreitender Automation geht es eben auch mit wesentlich weniger Menschen.............:(:saint::evil::?:

  • Damit verlängert sich der Schulbesuch […]

    Da es ja seit Monaten zur Folklore gehört, dass wöchentliche ein ungefähres Fünftel des Schulstunden ausfällt, weil die Kinderchen "politische Teilhabe" üben - soweit ich weiß, müssen Demonstrationen ja angemeldet und behördlich genehmigt werden, insofern wundert mich schon, dass bereits auf dieser Organisationsebene der organisierten Schulschwänzerei stattgegeben wird, der sich ja zunehmend auch Kita-Personal mit den ihm anvertrauten Dreikäsehochs anschließen, woraus doch folgt, dass künftig bereits Erstklässler gewohnt sind, dass Freitage grundsätzlich unterrichtsfrei zu sein haben…


    Hattest Du nicht bisweilen schon in Gespräche eingeworfen, dass bildungspolitisch ein gewisses Verbesserungspotential unerschlossen brachläge bzw. Bildungsmängel im Bevölkerungsquerschnitt zu beklagen wären? Der vorgebliche Klimaschutz bzw. die kollektive Stellung unüberlegter "Forderungen" (an die politische Administration bzw. an den Verbraucher) ist demzufolge als Bildungslückenbüßer einzuschätzen.

  • Demos müssen angemeldet, aber nicht genehmigt werden. Sie können im Einzelfall verboten werden, wenn von ihnen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen könnte, aber das ist ja wohl hier nicht der Fall.


    Ganz abgesehen davon ist mindestens ein Drittel der Unterrichtszeit im heutigen Schul- und Bildungswesen ohnehin verschwendete Lebenszeit, da fällt der Freitag, der ja meist gar nicht komplett "geschwänzt" wird gar nicht weiter auf.


    Schulen haben heute mehr den Sinn, als Aufbewahrungsanstalt zu dienen, damit beide Elternteile ihrem Lebenszweck nacheifern können - dem Dienst am Bruttosozialprodukt.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Demos müssen angemeldet, aber nicht genehmigt werden. Sie können im Einzelfall verboten werden, wenn von ihnen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen könnte […]

    Schulen haben heute mehr den Sinn, als Aufbewahrungsanstalt zu dienen, damit beide Elternteile ihrem Lebenszweck nacheifern können - dem Dienst am Bruttosozialprodukt.

    Da haben wir's ja schon: Demos können verboten werden, und da diese Fridays-for-playing-truant schon rein Versicherungstechnisch eine Grauzone sind (sie zählen weder zum Unterricht noch zum versicherten Heimweg) wäre es also Pflicht des Ordnungsamtes, sie (bzw. die Teilnahme schulpflichtiger Kinder) zu untersagen.

    Und in Deinem Nachsatz sagst Du's selbst: Die Eltern rackern sich ab, und die Bälger wissen nicht einmal zu schätzen, was ihnen mit dem von der Öffentlichkeit finanzierten Schulbesuch für die Zukunft geboten wird.

  • Tja, ich sehe schon diejenigen, die versuchen diese Demos zu verbieten mit hängenden Köpfen aus den Verwaltungsgerichten schlurfen.


    Etwas besseres fällt dir echt nicht ein als verbieten? Bist du gar ein Grüner?


    Was haben die Schüler denn genau von einer Zukunft zu erwarten, wenn ein paar hundert Millionen Flüchtlinge nach sicheren Ländern suchen, weil die heutigen Politiker zu dämlich sind zu begreifen?


    Manche kapieren das selbst als Schulleiter:

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    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Welche Zukunft, wenn das Klima nicht mehr zu retten ist?

    ROFL. Die Aufregung um die unausweichlich kommende "Klimakatastrophe" ist vor allem ein hervorragendes Geschäftsmodell - "Klimabesorgnis" garantiert, dass in thermische Dämmung von Wohnhäusern "investiert" wird, dass Windkraftanlagen gebaut und in Betrieb genommen werden, selbst wenn die steuerliche Förderung wegfällt, dass der "technologische Fortschritt" der Automobilindustrie und den Werften die Flottenerneuerung ihrer Großkunden garantiert… und auch im Showbusiness, d.h. bei den nach anfänglichen Erfolgen langsam ins Hintertreffen wegdämmernden Promis ist ein wenig gespielte Zuwendung zu diesem aktuellen Thema ein geeignetes Fangnetz, im Gespräch zu bleiben. So hat Charlotte Roche beispielsweise, Greta sei Dank, doch noch ein Plätzchen auf der TV-Resterampe gefunden.

  • ROFL. Die Aufregung um die unausweichlich kommende "Klimakatastrophe" ist vor allem ein hervorragendes Geschäftsmodell - "Klimabesorgnis" garantiert, dass in thermische Dämmung von Wohnhäusern "investiert" wird, dass Windkraftanlagen gebaut und in Betrieb genommen werden, selbst wenn die steuerliche Förderung wegfällt, dass der "technologische Fortschritt" der Automobilindustrie und den Werften die Flottenerneuerung ihrer Großkunden garantiert… und auch im Showbusiness, d.h. bei den nach anfänglichen Erfolgen langsam ins Hintertreffen wegdämmernden Promis ist ein wenig gespielte Zuwendung zu diesem aktuellen Thema ein geeignetes Fangnetz, im Gespräch zu bleiben. So hat Charlotte Roche beispielsweise, Greta sei Dank, doch noch ein Plätzchen auf der TV-Resterampe gefunden.

    Du bist doch sonst so eifrig im Netz unterwegs, um alles zu recherchieren, womit Du Antworten auf hiesige Beiträge finden kannst. Sind Dir dabei nicht auch Berichte über allerorten immer häufiger auftretendes landesuntypisches Wetter aufgefallen, das es sogar nötig macht, die Landwirtschaft umzustellen? Das ist doch nicht alles Einbildung, auch wenn Du noch so bemüht kokett vorgibst, die Klimaveränderung, resp. Klimaerwärmung für Unsinn zu halten.

    Natürlich ist vieles, was jetzt als Aktivitäten ausgegeben wird, reine Show - aber besser Show als nix, denn niemand kann mehr behaupten, von dieser Klimaerwärmung, die in ohnehin warmen Ländern ziemlich sicher zu Hungersnöten führen wird, nichts gehört zu haben.

  • […] Weiblich, ledig, jung sucht […]

    […] massenmedial gestützten Kontakt zur von Tagung zu Gipfel jettenden Prominenz aus Politik und Wirtschaft nebst Begleittross der Experten, die gerade in Wiens Hofburg über Klimafinanzierung reden - wenn ich die einleitenden Worte des Nachrichtensprechers im Gedächtnis behalten habe, sind's immerhin 1200 Leutchen aus 30 Nationen… also deren Flugbewegungen allein für diesen "Summit" garantieren schon, dass es mit der CO2-Einsparung so bald nichts wird… und Klein Greta ist natürlich auch wieder dabei.

    Immerhin zeigt sie ihren Altersgenossinnen, dass man Klimaaktivistin auch ohne Schulabschluss werden kann!

  • Dein dummes Gesülze über den CO2-Ausstoß von 1200 Leutchen kann doch wirklich niemand ernst nehmen, angesichts von


    180.000 bis 200.000

    Flugbewegungen pro Tag.


    Dass viele dieser Konferenzen natürlich angesichts magerer Ergebnisse besser als Videokonferenz abgehalten werden sollten ist natürlich ebenso wahr. Natürlich müsste D dazu ein wenig in die Netz-Infrastruktur investieren, sonst ruckelt das ganze ...



    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Auf Rezo und seine Sympathisanten gab es ja von rechts fast nur bescheuerte Resonanz, von Arroganz bis Maulkorbforderung. Der Preis für die bescheuertste Reaktion gebührt aber wieder einmal Broder bei achgut.

    Zitat

    Wenn Sie sich nun das zwei Minuten und 49 Sekunden lange „Statement von 90+ Youtubern“ genau ansehen, das bis jetzt 3,8 Millionen mal geklickt wurde, dann werden sie am unteren Bildrand ein Laufband mit den Namen der Beteiligten bemerken. ... Die „potenzielle Zerstörung unseres Planeten“ habe „offensichtlich die höchste Priorität“, was u.a. bedeutet, dass „jedes andere Thema sich hinten anstellen“ muss; hierbei gehe es „nicht um verschiedene legitime politische Meinungen“, es geht „um die unwiderlegbare Notwendigkeit, alles dafür zu tun, den Kurs so schnell wie möglich drastisch zu beenden“, denn „wenn wir die nächsten Jahre auf diesem Kurs bleiben, haben wir vielleicht keine Chance mehr, die Zerstörung aufzuhalten“.


    Das also sind die authentischen Stimmen der Jugend von heute, wenn es sich denn um eine repräsentative Auswahl handeln sollte und nicht um die Leser und Leserinnen von bento, der Kinderseite des SPIEGEL. Natürlich sind es Idealisten, wie es auch die Roten Khmer und die Roten Garden waren, und vor ihnen die Rekruten der Hitlerjugend.

  • Die "Geschrei statt Unterricht"-Bewegung veranstaltet auch heute wieder ihre Sternmärsche - wobei Politikforscher nach dem bisherigen medialen Bohei um deren Forderungen beginnen, zu beklagen, dass der Bewegung die Breite fehle, um dauerhaft die verkündeten Ziele auch zu erreichen, man rechnet beispielsweise mit einem Sommerloch, weil die Schüler doch jetzt nach Fuerteventura oder nach Thailand fliegen müssen, um sich von ihren Strapazen zu erholen, zumal Mallorca gegenwärtig doch "out" ist… und nach den ganzen Wochen Medienpräsenz wird's obendrein Zeit, sich um's Vermächtnis ihres Anteils an der "Protestkultur" und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung zu kümmern.

  • Soso, es fehlt also an Breite?


    An Breite fehlt es leider nur bei den Politikern, denn die Bevölkerung ist, was Umweltschutz und die Einsicht in die Notwendigkeit desselben angeht, meilenweit voraus. Es fehlen aber leider die von den Clowns in den Regierungsparteien zu setzenden Rahmenbedingungen. Anstatt diese einzuführen, behält man lieber die Bückstellung ggü. unseren Altindustrien bei und lässt sich weiter durchnehmen - als Belohnung winken dann nach Abschluss der Politikerkarriere nette Pöstchen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca