Schülerstreiks für's Klima - Ministerium empfiehlt Geldbußen

  • Kinderei ist es, sich die Augen zuzuhalten und zu meinen, damit verschwinden Dinge einfach.

    Die Herausforderungen verschwinden nicht, nur wenn wir predigen, dass Verzicht die "Rettung" sei, werden die, die die Macht haben, ihre Standards weiter behaupten und es wird keine Mehrheiten geben, die einer anderen Politik die Basis geben. Wir können die vor uns stehenden Fragen nur vorwärts lösen. Die Wasserstofftechnologie ist ein Weg dahin, übrigens schon vor Jahrzehnten propagiert, nur von der Politik nicht aufgenommen. Subventionen für Kernenergie, Kohle und sonstige alte Technologien brachten mehr Profit, dabei konnte man den Bürger ja besser abzocken. Und die ganze Idiotie alternative Lösungen teuer zu machen, anstatt sie über revolvierende Fonds zu finanzieren, geht gegen die Wand.

  • Mal ganz ehrlich - wenn ich mich recht erinnere leben dort ein paar hundert Menschen auf einer gigantischen Ödfläche. Absolut nicht zu vergleichen mit den Umweltschäden durch Fracking und Ölsandabbau.

    Es geht um das recht fragile Ökosystem was dadurch betroffen ist. Btw, .."dort leben nur ein paar...." hört man übrigens sehr oft in Brasilien wenn es um die Ausbeutung derer Bodenschätze in den hiesigen Waldgebieten ( und als Folge deren Vernichtung ) geht....

  • Die Herausforderungen verschwinden nicht, nur wenn wir predigen, dass Verzicht die "Rettung" sei […]

    Eben - und leider erleben wir seit etwa Anfang der 70er Jahre, dass kräftig in ideologische Vorschulpädagogik "investiert" wird, damit die künftigen Generationen in voller Überzeugung für die Interessen bestimmter Verbände instrumentiert werden… mit Bilderbüchern fing es an, derzeit sind bei Kita-Beteiligung bei "Friday for Future"-Schülerdemos… schließlich soll der Bürger "politisch interessiert" sein und "seine Interessen" mutig vertreten… eine kirchlich betriebene Kindertagesstätte in meiner Nachbarschaft wirbt den Nachwuchs Grün wählender Anrainer an, indem auf einem Schild der Vorgarten als Schmetterlingsschmaus und Raupenbuffet angepriesen wird… die "Kooperation" mit dem NABU ist also offensichtlich. - In Leipzig dagegen wird die Kita-Verpflegung auf "holal" umgestellt - schließlich senkt man so die interkulturellen Integrationshürden… und schließlich ist die Schlachtviehaufzucht ja auch ökologisch problematisch. Dagegen ist doch das eigentlich dem Tierschutzgesetz widerlaufende Schächten eine Kleinigkeit.

  • ......indem auf einem Schild der Vorgarten als Schmetterlingsschmaus und Raupenbuffet angepriesen wird… die "Kooperation" mit dem NABU ist also offensichtlich. - In Leipzig dagegen wird die Kita-Verpflegung auf "holal" umgestellt - schließlich senkt man so die interkulturellen Integrationshürden… ......

    Ah ja. Ich würde mal sagen egal "holal" oder https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=halal , Hauptsache es schmeckt den kleinen Rackern...

  • Die Herausforderungen verschwinden nicht, nur wenn wir predigen, dass Verzicht die "Rettung" sei ...

    Verzicht ist nicht die Rettung, aber unverzichtbarer Bestandteil wenn es Ernsthaft darum geht meß -und fühlbar für die ökologische Zukunft etws zu ändern.


    Da beißt die Maus doch keinen Faden ab.


    Mann kann nicht einfach mit irgendwelchen Substitutprodukten oder Herstellungsweisen meinen damit das bisherige zu ersetzen reicht aus.


    Wir müssten wesentlich kleinteiliger leben, unser Essverhalten ändern, dh. eben der chilenische Apfel bleibt in Chile z.B., oder weniger Fleisch unseren Verbrauch an Konsumartikeln einschränken die ebenso quer durch die Welt geschippert werden etc. etc. und selbst wenn wir es Ernst nehmen das Reisen - nur, wir müssen uns aber auch der Konsequenzen bewusst werden die dadurch enstehen, bzw. sich jetzt schon abzeichnen.


    Nur ginge das spürbar an die Profiteure der aktuellen Mechanismen, ergo wird das mit dem Verändern schon so eine Sache.


    Es wird ein wesentlich mehr an Reglementierungen für den Einzelnen geben, Verbote, Restriktionen die eigene Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt sein usw. usw. nur möchte keiner der jetzigen Apologeten das gerne ansprechen.


    Und meine ganz persönliche Lebensweisheit sagt mir das ein gewisser Prozentsatz der Gesellschaft davon befreit sein wird......

  • ...


    Und meine ganz persönliche Lebensweisheit sagt mir das jenes nur ein gewisser Prozentsatz der Gesellschaft davon befreit sein werden......

    Typisch Auswandererseele. In Portugal am Strand hocken und Verzicht predigen. :baden: :biggrin:


    Ich stimme natürlich dabei zu, dass es eine Schande ist, was alles um den Globus geschippert wird. Gegen eine Reduktion des Angebotes auf lokale Erzeugnisse hätte ich nichts. Das allein würde die Wirtschaft schon gewaltig schrumpfen lassen und den Verbrauch teurer.


    Dass den Reichen und Superreichen die ganze Aufregung egal sein kann und die sich auch niemals einschränken werden, ist zu erwarten. Wenn es wirklich rund geht, sitzen die sowieso auf sicheren Inseln oder Superjachten, lassen sich von ihrer Privatarmee versorgen und warten mal ab was sich so entwickelt...

  • […] Ich stimme natürlich dabei zu, dass es eine Schande ist, was alles um den Globus geschippert wird. […]

    Seit es seetüchtige Schiffe gibt, wird eigentlich in beträchtlichem Maße "geschippert". Schon in der Antike -ganze Wälder sind, als der Wind die einzige Antriebskraft für Wasserfahrzeuge war, abgeholzt worden, um den Bedarf an Transportkapazität zu decken… insofern sind Stahlschiffbau und Schiffsdiesel ökologisch wahrscheinlich in summa wahrscheinlich schonender als eine personalintensivere Flottille von hunderten von Rahseglern…

  • Typisch Auswandererseele. In Portugal am Strand hocken und Verzicht predigen. :baden: :biggrin:

    Hehehe, wir sprechen uns noch... Im Gegensatz zu einigen anderen hier bin ich ja sehr ( fast schon zu ) spät auf den Trichter gekommen.


    D.H. das ich mit Blick auf meinen etwaigen Rentenzettel und der momentanen Entwicklung hier in HH nicht mal annähernd die Lebens aber vorallen die Wohnqualität hätte mir hier leisten können.

    Ergo wurde ich praktisch zu diesem Schritt gezwungen....8)...

    Ich stimme natürlich dabei zu, dass es eine Schande ist, was alles um den Globus geschippert wird. Gegen eine Reduktion des Angebotes auf lokale Erzeugnisse hätte ich nichts. Das allein würde die Wirtschaft schon gewaltig schrumpfen lassen und den Verbrauch teurer.


    Dass den Reichen und Superreichen die ganze Aufregung egal sein kann und die sich auch niemals einschränken werden, ist zu erwarten. Wenn es wirklich rund geht, sitzen die sowieso auf sicheren Inseln oder Superjachten, lassen sich von ihrer Privatarmee versorgen und warten mal ab was sich so entwickelt...

    Eben. Solange wir den ( übergrossen ) Widerspruch Globalisierung der Warenströme und den Anspruch in ein paar Jahren Klimaneutralität zu erfüllen weiter leben, wird das nichts. Auch nochmal, wenn Grüne ( wie hier in HH ) Dieselverbotszonen einrichten und dafür sich feiern lassen - aber man den Ausstoß von 20 älteren Containerschiffen unter Volllast zusammen rechnet und man im Vergleich damit fast alle Dieselfahrzeuge Deutschlands in einen einzigen Sack stecken könnte - dann fühle ich mich als alter, weißer Mann der nur noch nach Portugal will kräftigst verarscht.


    Und zu den Reichen/Superreichen, klar die stört sowas nicht. Noch nie.


    Aber ich habe irgendwie das Gefühl das eine weitere "Kaste" für die Zukunft gewollt wird die von dieser "gerechten Last auf allen Schultern" ausgenommen sein wird.....

  • Dagegen ist doch das eigentlich dem Tierschutzgesetz widerlaufende Schächten eine Kleinigkeit.

    In der Tat ist es ziemlich egal, ob ein Tier nach der besten oder zweitbesten Methode geschlachtet wird. Und wie gut die "beste Methode" im Schlachthof funktioniert, kann man in diversen Berichten (zum Beispiel hier) nachlesen.

    Wenn du dir solche Gedanken um den Tierschutz machst, sollte Verzicht auf Fleisch eigentlich für dich selbstverständlich sein.

  • Seit es seetüchtige Schiffe gibt, wird eigentlich in beträchtlichem Maße "geschippert". Schon in der Antike -ganze Wälder sind, als der Wind die einzige Antriebskraft für Wasserfahrzeuge war, abgeholzt worden, um den Bedarf an Transportkapazität zu decken… insofern sind Stahlschiffbau und Schiffsdiesel ökologisch wahrscheinlich in summa wahrscheinlich schonender als eine personalintensivere Flottille von hunderten von Rahseglern…

    Eigentlich nicht. Die Schuld der immensen Abholzung basierte ja meist auf den Wunsch die grösstmöglichste Kriegsflotte zu besitzen und keine Handelsflotte.


    Und bei den vielzähligen Ideen von modernen Frachtseglern...

    https://www.yacht.de/typo3temp/pics/3_ceb8110dc8.jpeg


    ...sehe ich weder Holz ( für evtl. Rahen ) noch ist die Sprache dort von einem großen Bedarf an Personal....

  • Die Herausforderungen verschwinden nicht, nur wenn wir predigen, dass Verzicht die "Rettung" sei

    Mag sein, dass die Ressourcen des Globus ausreichen, um den Lebensstandard der rund 1 Milliarde Menschen in den Industriestaaten umweltverträglich zu erhalten. Will man aber den restlichen 6 Milliarden den gleichen Lebensstandard wie einem US-Amerikaner zugestehen, dann wird es eng, fürchte ich.

  • Mag sein, dass die Ressourcen des Globus ausreichen, um den Lebensstandard der rund 1 Milliarde Menschen in den Industriestaaten umweltverträglich zu erhalten. Will man aber den restlichen 6 Milliarden den gleichen Lebensstandard wie einem US-Amerikaner zugestehen, dann wird es eng, fürchte ich.

    Nicht zu vergessen dass es nicht bei 6 Milliarden bleiben wird. Wir haben nicht nur ein Problem, wir haben einen ganzen Sack voll.

  • Will man aber den restlichen 6 Milliarden den gleichen Lebensstandard wie einem US-Amerikaner zugestehen......

    Will man das denn? Ich glaube kaum....

    Bestimmt haben genug helle Köpfe schon die gleiche Idee wie ich gehabt...

    Wenn wir nur 2 oder 3 Milliarden Menschen wären, wäre das Klimaproblem kein Problem mehr....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Es geht um das recht fragile Ökosystem was dadurch betroffen ist. Btw, .."dort leben nur ein paar...." hört man übrigens sehr oft in Brasilien wenn es um die Ausbeutung derer Bodenschätze in den hiesigen Waldgebieten ( und als Folge deren Vernichtung ) geht....

    Ich meine, dass es einen ziemlichen Unterschied macht, ob man eine planetar wirkende grüne Lunge rodet oder ein wüstenartiges Salzbecken bearbeitet, in dem so gut wie nichts wächst. Die meines Erachtens wesentlich kritikwürdigere Angelegenheit ist die Art und Weise, in der mal wieder Bodenschätze an in- und ausländische Unternehmen verhökert werden, ohne dass es der eigenen Bevölkerung zu Gute kommt.

    Da ist zum einen einer der korruptesten Konzerne Chiles am Werk, dazu noch einige ausländische Veredler, die 25% des Rohmaterials in Chile aufarbeiten sollen. Die Gewinne fließen allerdings ins Ausland und die Arbeiter bekommen Hungerlöhne. Das ist der eigentliche Skandal dort - wie auch bei diversen Unternehmen, die in Afrika tätig sind.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ah ja. Ich würde mal sagen egal "holal" oder https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=halal , Hauptsache es schmeckt den kleinen Rackern...

    Er ist doch nur mit der Maus abgerutscht. ;)


    Und die Causa Leipzig und Schweinefleisch....

    Das Schulessen ist eh nicht der Bringer hier. Und ich weiß wovon ich rede.

    Jeder Verzicht auf Antibiotikafleisch ist eine Verbesserung! Punkt!


    Jetzt kommt's natürlich auf die Qualität der Rindfleisches an. Prinzipiell ist das schon mal gesünder (rotes Fleisch) als das Schweinedingens....


    Aber gut, wegen zwei Muslimen solch konsequente Änderung? Kann man hinterfragen, nur Alternativen anbieten ist grundsätlich schon mal nicht falsch. es muß sie aber geben, die Alternativen. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Jaja...irgendwann bekommen wir von den beiden Zentralräten der bundesrepublikanischen Migrantenorganisationen der Juden und Muslime vorgeschrieben, wie wir hier und heute zu leben haben....oder aber von irgendwelchen hirnverbrannten Einheimischen, die das Mehrheitsprinzip schlichtweg nicht verstanden haben und ad absurdum stellen....

    Das ist natürlich auch wieder Wasser auf die Mühlen der im Osten stark vertretenen völkischen Parteien...kann ja nicht sein, das man als Doitscher in seinem eigenen Land kein Schweinefleisch mehr essen darf....

    Da wird selbst der Mordversuch an dem Eritreer in den Hintergrund verschwinden...


    Hier geht es um das nationale Überleben......

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav: