Schülerstreiks für's Klima - Ministerium empfiehlt Geldbußen

  • Seit Jahrzehnten steigt der Meeresspiegel bei Venedig. Gleichzeitig senkt sich der Boden durch das Gewicht der Stadt und durch die Grundwasserentnahme der zunehmend angesiedelten Industrie. Fahrrinnen werden für die dicken Touristenschiffe ausgebaggert, was die Strömung verstärkt. Und auch wenn so getan wird, als wäre es das erste Mal, das Venedig absäuft - das Absaufen (mal mehr, mal weniger stark) ist eher die Regel als die Ausnahme.

    Dazu das Theater um den Flutschutz, das - wie sollte es anders sein - von Korruption und Schlamperei bestimmt wird.

    Wer den Saustall ausmisten könnte oder wollte? Keine Ahnung. Auf jeden Fall wollte das bisher niemand und sieht nicht danach aus, als würde sich das ändern. Und selbst wenn die EU jetzt noch mehr Geld in diese Stadt pumpt: Es wird sich nichts ändern. Es ist rausgeschmissenes Geld, das anderswo sinnvoller verbraten werden könnte.

    Selbst wenn die EU Unsummen investieren würde, das meiste versickert, wie immer dort, in dunklen Kanälen. Da kannst du das Geld gleich ins Meer werfen. Man muss sich eben damit abfinden, dass dieses Land mafiös verseucht ist. Daran werden wir nichts ändern.

  • Selbst wenn die EU Unsummen investieren würde, das meiste versickert, wie immer dort, in dunklen Kanälen. Da kannst du das Geld gleich ins Meer werfen. Man muss sich eben damit abfinden, dass dieses Land mafiös verseucht ist. Daran werden wir nichts ändern.

    Die Staaten, die besser sind als Italien, dürften mit der Lupe zu suchen sein und auch die EU Kommissionen sind nicht allseits mit honorigen Leuten besetzt.

    Man muss sich nur die Vorgänge der derzeitigen Personalbesetzung der Führungsposten anschauen, um sich ein Bild zu machen.:(

  • Diogenes2100 : Ich weiß jetzt endlich, wie deine 3 km- Bäckerfahrten zu Stande kommen :sifone: Die ich in der propagierten Form noch nie nachvollziehen konnte. Hier vor mir liegt für eine Studie ein Fahrtenbuch. Mit Ausfüllanleitung. Die besagt: Meyer fährt mit Rad und S- Bahn zur Arbeit. Und holt sich noch vom Bäcker zwischendurch schnell Frühstück. Dieser Teil hat gekennzeichnet zu werden als 1. Weg des Tages, Besorgung und Fahrrad. Dann hat der S- Bahn- Anteil als Arbeitsweg eingetragen zu werden. Sehr realitätsbezogen das. Hat ja nun rein gar nichts mit dem Arbeitsweg zu tun. Später dann die Rückfahrt als Fahrt nach Hause S- Bahn / Rad. Aha. Das erklärt auch die 10 km als durchschnittliche Fahrtstrecke, die durch die Öffentlichkeit geistert. Auftraggeber ist das Ministerium für Verkehr und Neuland. Wer es nicht glaubt, gerne als PM und .pdf. So viel zu wissenschaftlichen Studien.

  • Ne, ich habe nie von 3km Bäckerfahrten geschrieben, sondern von 300-500m. Das sind Leute, denen ich am Sonntag Morgen bei schönstem Wetter bei unserem Dorfbäcker begegne. Und an ihrer Bekleidung kann man oft unschwer erkennen, dass sie kaum danach direkt in die Arbeit fahren.

    Ich kenne die Autos und oft auch die Nachbarn, die parken sonst auf meiner Radstrecke oder hier in der näheren Umgebung.

    Als mein Sohn hier zur Grundschule ging wurden manche Kinder vom 200m entfernten Elternhaus mit dem Auto zur Schule gebracht - und seit geraumer Zeit wird über Bewegungsmangel und Verfettung unserer Kinder geklagt, dieses Verhalten dürfte eine der Ursachen sein.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • […] Ich weiß jetzt endlich, wie deine 3 km- Bäckerfahrten zu Stande kommen […]

    3 km zum Bäcker? Läppisch! Es gab mal eine Phase in meinem Leben, da bin ich für mein Frühstücksbrötchen von Hamburg nach Welle (an der B 3, so zwischen Buchholz und Soltau) gefahren, und wenn mich meine Eltern gebeten haben, ihnen ein paar frische Brötchen zu besorgen, dann war ich mehr in Gegenrichtung unterwegs, also von Hamburg nach Pahlen (zwischen Rendsburg und Friedrichstadt an der Eider) und zurück. Die Brötchen waren jeweils den etwas längeren Anfahrtsweg auch wert… ganz zu schweigen vom Vergnügen der Fahrerei und des Landschaftserlebnisses. Und wenn ich so auch noch zur Verbesserung des Klimas beigetragen habe, um so besser!

  • Als mein Sohn hier zur Grundschule ging wurden manche Kinder vom 200m entfernten Elternhaus mit dem Auto zur Schule gebracht - und seit geraumer Zeit wird über Bewegungsmangel und Verfettung unserer Kinder geklagt, dieses Verhalten dürfte eine der Ursachen sein.

    Aber irgendwie müssen die Blagen doch lernen,dass das rechte Bein/der rechte Fuß zum Gas geben und das linke Pendant zum Bremsen da ist/sind. Würden die armen Kleinen laufen müssen: die lernten das doch nie nich....

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!