Schülerstreiks für's Klima - Ministerium empfiehlt Geldbußen

  • […] ist die quasireligiöse Verklärung, die dem "Umweltschutz" bzw. der Besorgnis um des Menschen Eingriffsmöglichkeit ins Klima gegenwärtig zuteil wird.

    Ich weiß, dass du von dem ganzen nichts hältst, und lieber weiter herumsauen möchtest wie du es gewohnt bist, aber eines der beliebtesten Argumente der Leugner des menschengemachten Klimawandels ist ja die im Interview auch aufgeführte Warmzeit im Mittelalter. Wie Frau Otto richtig bemerkt:

    Zitat


    Extremwetterereignisse haben mehrere Ursachen. Neben den Treibhausgasen sind es natürliche Schwankungen im Wetter und großskalige Klimaschwankungen. Im Mittelalter gab es eine Warmzeit, in der es eine vermehrte Sonneneinstrahlung gab, dadurch waren Hitzewellen wahrscheinlicher.

    Das Problem an dem Argument der Leugner ist nur, dass die Sonnenaktivität abnimmt.

    https://www.klimafakten.de/beh…ndel-demnaechst-pausieren


    Und selbst wenn sie noch weiter abnehmen sollte, hat das kaum Auswirkungen auf die fortlaufende Erwärmung.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Welch ein Glück - stell' Dir vor, es würde kälter werden, und die Menschheit müsste mehr heizen! Das würde dem Klima doch gar nicht gut tun!

    Dafuer laufen jetzt Klimaanlagen, fast weltweit. Ach ja, Waerme bekomme ich beim Verbrenner als Nebenprodukt, kuehlen nicht.

    Aehnlich sieht es bei Haeusern aus, Fernwaerme, oft Abwaerme der Industrie.

  • Dafuer laufen jetzt Klimaanlagen, fast weltweit.

    Ja, bei mir aber nur im Sommer im Schlafzimmer.

    Ich wohne unter'm Dach und habe daher ein gewisses Bedürfnis, wenn ich aus der Spät- oder Nachtschicht komme...

    Das Bedürfnis hat den Namen "erholsamer Schlaf", der bei hohen Außentemperaturen von manchesmal 35-38 Grad und dadurch Schlafzimmertemperaturen von gut 30-33 Grad niemals stattfinden kann.

    Daher wird die Klima auf 20 Grad gestellt und voila....ich schlafe wie ein Toter...

    In meinem Wohnzimmer habe ich übrigends einen stattlichen, 4-stufigen Venti unter der Decke, der läuft im Sommer 24h.....

  • Jedes Nach- und Umdenken ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn dann dieser Staat dann noch dafür sorgen würde, dass Bahnfahren preiswerter und zuverlässiger wird ... manchmal keimt selbst in mir noch Hoffnung auf, was die Menschheit angeht ... Aber nur manchmal und dann nur als zartes Pflänzchen.


    Zitat

    Eileen Hager vom Landesschülerausschuss Berlin berichtet aus einer Debatte des Gremiums: "Es geht für viele prioritär darum, was bezahlbar ist." Schon der Abiball und die Klamotten seien teuer. Als Party-Abschluss seien Flugreisen weiter ziemlich gefragt, denn: "Sie sind auch billiger als Bahnfahrten. Verständlich, dass viele fliegen wollen." Einige Beispiele für ein Umdenken gibt es aus Baden-Württemberg: So habe eine Abschlussstufe die Tour nach Kroatien noch auf den Bus umorganisiert. In einer Realschule seien Reisen grundsätzlich für tabu erklärt worden, sofern sie per Flugzeug stattfinden sollten, berichtet Schülerbeiratssprecher Roman Jauch. Um CO2 zu sparen, gebe es Klassen und Kurse, die Wandertage in der Region wählten. Jauch betont: "Das Gremium appelliert an Schulen und Schüler, Flugreisen zu überdenken und an die Politik, Bus und Bahn attraktiver zu machen."

    https://www.n-tv.de/panorama/G…ekt--article20981973.html

  • Mit eben diesem Argument kannst du so ziemlich alles an Neuerungen platt machen.

    Wird übrigens gerne und häufig praktiziert.

    Nach Auffassung von "Substi" ist ja auch Rüstung produktiv und deshalb erhaltenswert, weil sie Arbeitsplätze angeblich schafft. Dass sie allerdings massenhaft zivile Produktion verhindert und mit massiven Kapitalentzug für zivile Projekte sowie erheblichen Schadfolgen die Entwicklung der Menschheit beeinträchtigt, wird nicht wahrgenommen.

  • Nach Auffassung von "Substi" ist ja auch Rüstung produktiv und deshalb erhaltenswert, weil sie Arbeitsplätze angeblich schafft. Dass sie allerdings massenhaft zivile Produktion verhindert und mit massiven Kapitalentzug für zivile Projekte sowie erheblichen Schadfolgen die Entwicklung der Menschheit beeinträchtigt, wird nicht wahrgenommen.

    Sie es doch mal so: was mit Rüstungsprodukten zerdeppert wird,muss ja (irgendwie) wieder aufgebaut werden.Schafft somit also eine wunderbare Spielwiese für Investoren.Denen geht's aber nicht um Schadensbegrenzung oder sonstige humanitäre Aspekte,sondern um Gewinnmaximierung höchsten Ausmasses.Nichts anderes. Also auch wieder produktives Tun :evil:

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • […] Dass [Rüstung] massenhaft zivile Produktion verhindert […]

    […] ist eine recht wenig durchdachte These - die zivile Produktion profitiert oftmals schließlich vom Know-how, dem technischen Entwicklungsstand und den staatlichen Investitionen in Rüstungsbetriebe - insbesondere auch Rettungsorganisationen würden ihr technisches Gerät im heutzutage als selbstverständlich angesehenen Ausstattungsniveau sicher schmerzlich vermissen…

  • […] ist eine recht wenig durchdachte These - die zivile Produktion profitiert …

    Absolut nicht, man kann sämtliche wissenschaftlichen, technologisch-technischen Leistungen sowie organisatorischen Lösungen ohne weiteres auch im zivilen Bereich entwickeln sowie erfinden. Die Sinnfindung muss keinesfalls darin bestehen, Menschen umzubringen, möglichst effizient und nachhaltig!

  • .................... Also auch wieder produktives Tun :evil:

    Wenn ich potentielle Produzenten umbringe, massiv Werte vernichte, Lebensgrundlagen auf Jahrzehnte zerstöre, ist das grundlegend unproduktiv. Die nachfolgenden Aufbauleistungen mögen unter jetzigen Kriterien eine gewisse Produktivität ergeben, müssten jedoch gegen die Zerstörungen aufgerechnet werden, im Ergebnis wäre jede Bilanz negativ. Was ist ein Menschenleben wert, welch nie wieder ersetzbaren Kulturgüter wurden zerstört, wie wirken sich Umweltschäden dauerhaft aus etc..!

    Allerdings habe ich verstanden, wie Dein Beitrag gemeint war. Nur müsste sich die Mehrheit der Menschen solchen Dingen, wie Krieg, verweigern und sich nicht zu Vasallen der Kriegsgewinnler und Machtbesessenen degradieren lassen.

  • Nach Auffassung von "Substi" ist ja auch Rüstung produktiv und deshalb erhaltenswert, weil sie Arbeitsplätze angeblich schafft. Dass sie allerdings massenhaft zivile Produktion verhindert und mit massiven Kapitalentzug für zivile Projekte sowie erheblichen Schadfolgen die Entwicklung der Menschheit beeinträchtigt, wird nicht wahrgenommen.

    In den U.S.A. wurden durch Forschung im militärischen Bereich gleichzeitig Neuerungen für den zivilen Bereich entwickelt. In anderen Worten, ohne die Gelder, die in die Rüstung gesteckt wurden, wären die zivilen Produkte nicht entstanden.

  • In den U.S.A. wurden durch Forschung im militärischen Bereich gleichzeitig Neuerungen für den zivilen Bereich entwickelt. In anderen Worten, ohne die Gelder, die in die Rüstung gesteckt wurden, wären die zivilen Produkte nicht entstanden.

    Nun stell dir mal vor, man würde sich den Teil der Ausgaben fürs Militär sparen und alles in zivile Forschung stecken.

    Nicht auszudenken, wie weit wir schon wären.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • In den U.S.A. wurden durch Forschung im militärischen Bereich gleichzeitig Neuerungen für den zivilen Bereich entwickelt. In anderen Worten, ohne die Gelder, die in die Rüstung gesteckt wurden, wären die zivilen Produkte nicht entstanden.

    Die USA geben etwa die Hälfte der weltweiten Aufwendungen für Rüstung aus, dazu kommen die Mittel für den inneren Schutz, so dass sich die Gesamtsumme auf zwischen 800 bis 900 Milliarden US-$ jährlich summiert. Wenn da ein gewisser "spin off" für die Zivilwirtschaft nicht abfallen würde, wäre es ungewöhnlich, da auch die Rüstungsunternehmen Querverbindungen zu Zivilwirtschaft aufweisen. Man könnte jedoch mal überlegen, was weltweit an Krisen und vor allem Elend zu beseitigen wäre, wieviel Arbeitsplätze weltweit entstünden, wenn dieses Kapital nicht der Zivilwirtschaft entzogen würde, sondern in der Agrarwirtschaft, im Energiesektor, im Umweltschutz und in der weltwirtschaftlichen Entwicklung insgesamt zum Einsatz käme, wobei die weiteren Staaten der Erde auch ihre Rüstungskosten diversifizieren könnten, fiele die imperialistische Bedrohung durch die USA weg.

  • In den U.S.A. wurden durch Forschung im militärischen Bereich gleichzeitig Neuerungen für den zivilen Bereich entwickelt. In anderen Worten, ohne die Gelder, die in die Rüstung gesteckt wurden, wären die zivilen Produkte nicht entstanden.

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Na, das nenne ich doch eine dem Trump'schen Grenzzaun ebenbürtige Antwort! Ein Duplikat der ohnehin jedem "Beitrag" angehängten "Signatur" sind der Worte genug…


    Abgesehen davon sind die Militärausgaben und der Nutzen der Rüstungsindustrie für die zivile Wirtschaft irgendwie im Greta-Thunberg-Thread fehlplatziert, schließlich werden die Schulstreiks nicht zur Erzwingung von Abrüstungsbemühungen veranstaltet, selbst wenn das Militär bekanntlich seinen Beitrag zur Umweltverschmutzung leistet…