Schülerstreiks für's Klima - Ministerium empfiehlt Geldbußen

  • Soso, es fehlt also an Breite? […]

    Dabei wird doch allertage gewarnt, dass deutsche Kinder/Schüler übergewichtig seien… wie schön, dass schon das Kita-Personal die ihnen anvertrauten Kleinen zeitig daran gewöhnt, bei den Freitags-Demos im Chor mitzublöken - früh übt sich, wer im gruppendynamisch geprägten Alltag später stets der "Mehrheitsmeinung" bzw. der "Siegerseite" zugehörig sein will! Und so lernen wir (es gab ja schon mal einen "juste milieu"-Thread) von dazu berufener Stelle, dass auch Vorbehalte gegen Youtuber "Rezo" dem, der sie äußert, nur schädlich sein können… die postrationale Gesellschaft ist auf dem Weg, unsere Zukunft zu sein.

  • Lol, postrational.


    Ich frage mich, was du rauchst oder schluckst, um derart abstruse Gedankengänge zu produzieren.


    Rational bedeutet für mich, alles zu tun, um diesen Planeten für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten - und nicht nur für deine Nach-uns-die-Sintflut-Fraktion.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Die Wertschätzung einer Ressource oder eines Gutes schlägt sich normalerweise in ihrem Preis nieder - und wenn nun der Chef der Münchner Rückversicherung eine Verfünffachung der CO2-Emissionen zu Buche schlagenden Abgaben fordert, dann führt er was im Schilde… schließlich brauchen auch Versicherungen irgendeine Möglichkeit, ihre finanziellen Rücklagen dort zu investieren, wo überdurchschnittliche Wertsteigerungen zu erwarten sind - und das bei möglichst niedrigen Risiko… und während auf Otto Normalverbraucher eine Versteuerung seiner Atemluft unweigerlich zukommen wird, dürfen sich Waldbesitzer gewiss auf eine künftige Photosynthese-Kompensations-Zahlung freuen.

  • und während auf Otto Normalverbraucher eine Versteuerung seiner Atemluft unweigerlich zukommen wird, dürfen sich Waldbesitzer gewiss auf eine künftige Photosynthese-Kompensations-Zahlung freuen.

    Wäre gar nicht so schlecht, denn Bäume sind das einzige, was uns letztlich am Leben hält. Kein Oleander, keine Geranie, kein Rasen und erst recht kein Schottervorgarten mit Thujen-Hecke.

  • Wäre gar nicht so schlecht, denn Bäume sind das einzige, was uns letztlich am Leben hält. Kein Oleander, keine Geranie, kein Rasen und erst recht kein Schottervorgarten mit Thujen-Hecke.

    Rein wissenschaftlich betrachtet wird der meiste Sauerstoff in unserer Umwelt von Algen und Tang in den Meeren und Ozeanen erzeugt. Leider vergiften wir diese weitgehend unbeachtet, sie gehören ja niemandem. Nichtsdestotrotz sind die Vernichtung der Waldbestände sowie der Entzug von Nutzflächen durch Versiegelung eine weitere Position, die unseren Untergang als Spezies beschleunigt. Wenn dann noch der Mieterbund fordert, Bauern zum Verkauf von Nutzland für Bebauung zu bewegen, zeigt sich darin, wie blöd einige sind. Es steht im ruralen Bereich genügend Wohnraum leer, dorthin muss die Arbeit kommen, damit Menschen vernünftig leben können. Der urbane Bereich ist sowieso an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht worden.

  • Rein wissenschaftlich betrachtet […]

    […] verwundert nicht, dass Schüler die Teilnahme an Demonstrationen für attraktiver halten, als die Teilnahme am schulischen Unterricht… protestieren kann man voraussetzungslos, es bedarf keines zeitaufwendigen Wissens-/Bildungserwerbs, um die Zukunft als "nicht lebenswert" einzuschätzen, weswegen die klimatologischen Hochrechnungen und die mediale Verbreitung erschreckendster "Prognosen" den tollsten Vorwand liefern, die Schule als unwichtig abzutun - und den Lauf der Welt als Mangel an Imaginationsfähigkeit, weil sie nicht in Panik gerät…

  • […] verwundert nicht, dass Schüler die Teilnahme an Demonstrationen für attraktiver halten, als die Teilnahme am schulischen Unterricht…

    Du willst ja immer Realist sein, also beachte, dass nur am Freitag etwa zwei Stunden "geschwänzt" werden, also die Schule nicht vernachlässigt wird, da der Freitag sowieso aufs Wochenende stimuliert. Und ganz bildungsfremd ist die Jugend keineswegs, eher kritikwürdig ist die Bildungspolitik, die an der Jugend spart und damit einen weiteren Faktor ergibt, der die Zukunft aufs Spiel setzt.