Unsere neuen Rechten.....

  • Ich will mir gar nicht die Stimmung der Rotarmisten vorstellen, die in ein Land einmarschieren, dessen Soldaten beim Angriff auf Russland unmenschliche Gräueltaten vollzogen. Das Vorgehen vor allem der SS Schergen....

    Das ist was eben in den Erzählungen vom verrohten Russen gern verschwiegen wird. Bewusst verschwiegen denn nicht umsonst hatte man diese Angst vor Ihm. Den diese Angst war ja berechtigt, wenn das was das deutsche Reich dort veranstaltet hat mit gleicher Münze zurück gezahlt werden würde.


    Und bei der schieren Grösse des Dance Macabre welches die Deutschen in Russland veranstaltet haben waren es eben nicht nur die Schergen der SS, die Hiwis aus der Ukraine etc. sondern große Teile der Wehmacht auch. Und selbst Polizeieinheiten, geschickt unter anderen aus Hamburg waren auch dabei. Die haben, als Sie hier zurück waren schön die Fresse gehalten. Und wenn SIe nicht selbst gemordet haben, haben Sie schikaniert und erniedrigt.


    Vor alle dem haben sich die überlebenden Deutschen verschlossen um die Reaktionen der Russen zu beurteilen.

  • Das bekommst du spätestens mit, wenn genau diese Leute später in leitenden Funktionen in der Politik und Wirtschaft auftauchen. Genau dafür dienen ja derartige Netzwerke.

    Die Wehrsportgruppen, Trachtenvereine und identitären Dorf-Separatisten tauchen ganz gewiss nur selten in leitenden Funktionen in Politik und Wirtschaft auf.

    Bei den studentischen Verbindungen und Corps könnte ich dem zustimmen, auch dass sie in kleineren Universitätsstädten ziemlich selbstverständlich sind, dass "aber <...solch spezielle "Traditionsvereine" in der alten BRD akzeptierter Alltag...> waren", dem würde ich nicht zustimmen, denn die in dem Artikel beschriebenen Traditionsdeppen kommen ja im Stil den "Zwölf Stämmen" sehr nahe, zumal auch sie nicht durch besonderen Bildungshunger auffallen, eher im Gegenteil.

    Dass die alle "in der alten BRD akzeptierter Alltag" waren, hätte selbst mir auffallen müssen. Immerhin lebe ich auf dem Land.

  • Die Wehrsportgruppen, Trachtenvereine und identitären Dorf-Separatisten tauchen ganz gewiss nur selten in leitenden Funktionen in Politik und Wirtschaft auf.

    Bis in die 00er Jahre waren ganz viele sehr gut vernetzt. Siehe die heraus gezögerten Entscheidungen in Sachen NS Wiedergutmachung, Anerkennung oder simpel an den medienwirksamen Wiederstand bei der Wehrmachtsaufstellung von Reemtsma in den 1990ern in der Bundes und Regionalpolitik.

    Das kam nicht von ungefähr. Die heutigen "Identitären" sind keine Neuauflage, sie sind auf genau diesen Humus gewachsen.

    Jetzt bekommt diese Saat nur mehr Dünger als vorher.

  • Vernetzung - möglich. Leitende Funktionen in Vielzahl - glaub ich nicht.

    Vernetzung setzt eine positive Ansicht, ein Wohlwollen derer voraus die da im Vordergrund stehen. Da ist es mir dann egal ob solche Leute direkt oder indirekt sich solcher Ansichten rühmen. Wenn man das langjährige Hinhalten, das diskreditieren der NS Opfer einerseits, das Hochhalten von Ehre, Pflichterfüllung und Einsatz bis zum letzten Atemzug eines Terrorregimes noch in Zeiten propagieren wo es eigentlich schon völlig absurd erscheint, dann sollte man sich darüber schon Gedanken machen....