Rechts motivierte Kriminalität

  • Also, wenn alle Untersuchungshäftlinge freigelassen würden, bei denen weder Flucht- oder Verdunkelungsgefahr besteht, wären die Gefängnisse leer. Sind sie aber nicht, denn Fluchtgefahr besteht fast immer.

    Jup. Schade, dass man aus dem Artikel nix über evtl. Vorstrafen der Verdächtigen erfährt dass hätte die Einschätzung des Gerichtes untermauern können oder eben die Darstellung ergänzen können.


    Warten wir einfach ab, wie sich die Sache entwickelt. Denn erst dann kann man Kritik auch besser formulieren und braucht nicht, ohne den Background genauer zu kennen, zu spekulieren oder falsche Rückschlüsse zu ziehen.


    mfg

  • Also, wenn alle Untersuchungshäftlinge freigelassen würden, bei denen weder Flucht- oder Verdunkelungsgefahr besteht, wären die Gefängnisse leer. Sind sie aber nicht, denn Fluchtgefahr besteht fast immer.

    Aussageinhalt: Quark

    Es sei denn, du wolltest dem Richter irgendetwas krummes unterstellen, ist ja heute allgemein üblich....

    Und natürlich könnte man eine U-Haft noch an anderen Dingen festmachen.....wenn aber auch die alle nicht zutreffen, sind die Tatverdächtigen, um nichts anderes handelt es sich erst einmal, freizulassen. Punkt.

    Und wie ich schon schrieb....das muß nicht jedem gefallen, ist aber rechtlich in Ordnung....

    Und....wieviele Täter aus dem Zuwanderungskreis sind nach ihren Taten erst mal nicht in U-Haft gewandert?

    Oder ist das etwas anderes? Andere Rechtssprechung?

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Warten wir einfach ab, wie sich die Sache entwickelt. Denn erst dann kann man Kritik auch besser formulieren und braucht nicht, ohne den Background genauer zu kennen, zu spekulieren oder falsche Rückschlüsse zu ziehen.

    Aha....genau darauf wollte ich hinaus......

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Dann sag das doch und pöbel hier nicht die voll, die sich an einer sachlichen Diskussion beteiligen.

    Du mit deiner "Intelligenz" hättest das doch erfassen müssen, oder?

    Und rumpöbeln kannst du wesentlich besser wie ich......

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • ....ALS! ....Mannomann....:clap:

    Du hast sogar mal recht "als" muß es natürlich heißen.....deinem Überlegenheitsgefühl kommt das bestimmt zugute......ich gönn dir das.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Morgen ist es soweit.

    Dann soll das Urteil im Lübcke Prozess fallen.


    In der WELT ist heut ein Artikel dazu. Leider fallen schon bei der Vorstellung der Täter Oberflächlichkeiten auf.


    Zitat


    Danach zog er sich angeblich aus der Szene zurück, auch die Behörden hatten ihn nicht mehr im Fokus.

    Eindeutig eine falsche Darstellung.

    https://www.heise.de/tp/featur…in-Frankfurt-4778677.html


    Auch zum Hern H. sind Informationen wohl eher Nebensache.

    Zitat


    Der zweite Angeklagte ist Markus H. aus Kassel. Der Deutsche ist ebenfalls als Rechtsextremist bekannt. Ernst bezeichnete ihn als seinen «Anker», eine Zeugin beschrieb das Verhältnis der beiden Männer als «Denker» H. und «Macher» Ernst.


    Zitat


    Zum wiederholten Mal führen Verfassungsschutz-Spuren zu Markus H. Auffällig ist, dass der eine etwas andere Behandlung erfährt als der Hauptangeklagte Stephan Ernst. Und das obwohl Ernst den Angeklagten H. schwer belastet.

    https://www.heise.de/tp/featur…ten-Markus-H-4944733.html


    Vor allem dieser Herr steht im Fokus meiner Beobachtung. Das Urteil zu ihm wird interessant werden.

    Wenn er wirklich V-Mann des LfV Hessen ist/war?, danach sieht es zu mindest aus, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass es das war. U-Haft deckt Strafe ab und gut.


    Für Ernst wird dagegen ernst. Da kann man das von der Staatsanwaltschft geforderte Höchstmaß erwarten. Jedes andere Urteil würde mich erschrecken.


    Die Forderung der Verteidigung ist völlig wirr. Wie man in einem solchen Fall auf "Totschlag" plädieren kann, wird wohl für immer das Geheimnis der Verteidiger bleiben.


    Warten wir auf morgen.


    mfg

  • Vor allem dieser Herr steht im Fokus meiner Beobachtung. Das Urteil zu ihm wird interessant werden.

    Wenn er wirklich V-Mann des LfV Hessen ist/war?, danach sieht es zu mindest aus, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass es das war. U-Haft deckt Strafe ab und gut.

    Nun ist es raus. Das Urteil zum Hauptangeklagten brauch ich nicht weiter zu kommentieren, das ist erwartet worden. Aber wie man zu diesem Urteil gegen Marcus H. kommt, ist mir (nicht wirklich, siehe Zitat oben) ein Rätsel. In einem andere Fall wurde eine Frau, die sich um Heim und Herd kümmerte während die zwei Männer durch D tourten und angeblich (es gibt bis zu diesem Tag immernoch keine Beweise, dass die vermuteten Täter vor Ort waren oder dass sie eines der Opfer selber erschossen haben) Menschen töteten, wegen Mittäterschaft!! (und nicht nur wegen Beihilfe) verknackt wurde.


    Wir haben hier also einen Hauptangeklagten, der diesen Mann direkt als Mittäter bezeichnete, zu mindest aber als Trainer und Einheizer (also juristisch min. eine Beihilfe) defakto als freier Mann aus dem Gericht gehen darf. OK, das war vvllt ein Deal zwischen seinem V-Mann Führer und dem Amt selbst. Man weiß es nicht genau, denn dieses Amt wird dazu sicher keine Angaben machen.


    Zitat


    Für die Familie Lübcke sei dieses Ergebnis "schmerzlich", sagt ihr Sprecher nach dem Urteil. Denn im Laufe des Prozesses hatte sich herausgestellt: Anders als das Gericht glauben die beiden Söhne und Ehefrau E. die Version von den zwei Personen auf der Terrasse. Auf direkte Nachfragen der Familie war E. mehrfach dabei geblieben. Ihr Prozessvertreter hatte im Plädoyer zahlreiche Indizien zusammengetragen, die für H. als Mittäter sprechen. Das Gericht hat sie geprüft, aber nicht für überzeugend befunden.

    https://www.tagesschau.de/inla…-luebcke-prozess-101.html


    Ein mutmaßlich beteiligter bleibt nun draußen und die Hinterbliebenen müssen das hinnehmen.

    Ob man weiter macht, ist noch nicht klar.


    mfg

  • "Einsame Wölfe" im Schafspelz


    Eine DER Vorlagen für unsere Rechtsextremen sind unbestritten die "Turner-Tagebücher".

    Zu recht auf dem Index und doch von Interessierten gern gelesen.


    Ein Zitat mit Begriffen aus diesen "Tagebüchern" verdeutlicht, wer die schon gelesen haben muß.

    Zitat


    Das, was in Hanau vor einem Jahr passiert ist, reiht sich in das Narrativ der Turner-Tagebücher ein. In einem weltweit geführten Rassenkrieg soll in klassischer antisemitischer Rhetorik das „Weltjudentum“ bzw. die damit zusammenhängenden Personen und Einrichtungen bekämpft werden, damit der „Bevölkerungsaustausch“, die „Umvolkung“ bzw. der „Volkstod“ der weißen „Rasse“ um jeden Preis vermieden wird. R. könnte sich hierbei als Soldat innerhalb dieses vermeintlichen Rassenkampfes gesehen haben.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=69963


    In ihnen taucht auch der Begriff "Tag X" auf. Also jener ominöse Tag, an dem es "los geht".


    Schaut man sich die Zahlen mal an, dann sieht es so aus, als wären die Vorbereitungen voll im Gang.

    Zitat


    Seit 1990 werden von der Bundesrepublik 109 Morde als rechtsextrem motiviert anerkannt (Stand 30. September 2020). Nach Recherchen des Tagesspiegels und von Zeit Online müsse es sich aber mindestens um 187 Menschen handeln, die aus ebendiesen Gründen ermordet wurden;[12] laut Amadeu Antonio Stiftung sogar um mindestens 213 Todesopfer (Zum Vergleich: Dem Bundeskriminalamt nach wurden durch islamistische Gewalt zwischen 2011 und 2019 17 Menschen getötet.)[13].[14] Dem Verfassungsschutzbericht nach erhöhte sich innerhalb von fünf Jahren, d.h. von 2013 bis 2018, die Zahl rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten um 35,8 Prozent auf 1.088 Delikte.[15] Tendenz steigend. Innerhalb eines Jahres erhöhten sich die Waffenfunde bei rechten Straftätern um 61 Prozent.[16] Die Zahl der antisemitischen Gewalttaten stieg um über 71,4 Prozent auf 48 Delikte.[17]

    Vergleiche hinken immer.

    Doch hier wird verdeutlicht, wo wir ein Problem haben. Vor allem, wenn man dies noch vor den Hintergrund sieht, dass grad Behörden und Ermittlerkreise wenig Interesse an Aufklärung rechter Straftaten zu haben scheinen.


    Wir könnte jetzt jede rechte Straftat betrachten und würde immer etwas finden, wo man sich als Interessierter fragt, ob da alles mit rechten (lol) Dingen zugeht.


    Natürlich hab ich hier einen Bezug. Denn grad im Fall des NSU steck ich viel zu tief in den Unwirren der Ermittlungen und der kleinen und großen Versäumnisse, der Vernachlässigung und Vertuschung drin.

    Spuren, denen nicht nachgegangen wurden, Ergebnisse, die geheim gehalten werden, Nachlässigkeiten im Vorgehen, Vorverurteilungen ohne Beweise und Urteile ohne Beweise.

    Es gibt kaum etwas, dass es nicht gibt.


    Und nun Hanau.

    Gegen tote wird nicht ermittelt. Der Täter gesteht mit seinem Selbstmord die Tat ja ein. (ähnlich NSU)

    Aber ist es so einfach? Vernachlässigt man durch das Nichtermitteln die Zusammenhänge und Netzwerke?


    Leider ist es dann immer kurios, wenn man nicht mal ermittelt, ob es sich wirklich um einen Selbstmord handelt. Was zB im Fall des NSU nach Faktenlage strittig ist.


    Warum ist das eigentlich so? Weil es bequem ist? Weil wir gar nicht hinter die Fassade der Rechts-Terrorismus blicken wollen? Weil so ein Blick die Sicherheit unseres Landes gefährdet?


    Oder ist es viel einfacher? Hackt die eine Krähe der anderen schlicht kein Auge aus?


    Frage ich zu viel? ;)


    mfg

  • Ich frag mich das schon lange nicht mehr, ich weiß es ziemlich genau. ;)


    mfg

    Seit dem 08.05.1945 ist in Deutschland der Nationalsozialismus nie verschwunden,er entwickelte sich im Untergrund und bricht sich stellenweise in angeblich demokratischen Gebilden wieder Bahn.

    Es ist zum Kotzen!!!!

  • Ein großes Problem war es, in ermittelnden Institutionen und in der Juristerei das Altmaterial zu verwenden. Wo das hingeführt hat, kann jeder sehen, der Augen im Kopf hat.

    Das hat bis heute Auswirkungen im Vorgehen gegen die eigenen Kameraden. Da braucht man sich nur mal anschauen, wie es mit Rechten Verbrechern bis weit in die 70er ablief.

    Auch heute wird noch immer und bei jeder Gelegenheit versucht, Rechts nicht als Einheit darzustellen. Einzeltäter, kleine und autonome Gruppe. Prozesse werden geteilt oder aufgespalten, um nicht in die Verlegenheit zu kommen gegen eine "Vereinigung" prozessieren zu müssen.

    Dieses Rauschen im Hintergrund hält sich. Und bei einigen Chefs unserer Ermittler ist solch Rauschen Programm.

    Leicht könnte man Netzwerke nachweisen. Man könnte beweisen, wie homogen grad die rechte EU Szene eigentlich ist. Dann müßte man aber eingestehen, dass man versagt hat. ...oder? ;)

    Ein Beispiel will ich mal nennen. Rechtsrockkonzerte! Schau dir an, wie man die handelt und was man gegen solch Vernetzung wirklich unternehmen will. Die werden als "DEMO" oder politische Veranstaltung genehmigt. Oder eben als simple Konzerte, die hintergründlich obiges sind.

    Einzig die lokal betroffenen Bürger können sich subversiv dagegen werden. Und einige machen das richtig gut. Nur stehen die natürlich allein im Wind.


    Ich kann eigentlich immer gern auf diese hier verweisen.

    https://exif-recherche.org/


    Hier bedienen sich mittlerweile auch Menschen aus U-Ausschüssen und Analysten der Szene.

    Sie leisten die Arbeit, die eigentlich unsere Ermittler leisten müßten.


    mfg