Wissenschaft gemischte Themen

  • Ist das jetzt Wetterrassismus oder immernoch der normale? Und eigentlich ist es ein sehr guter Grund, denn die Afrikaner kennen sich ja mit Wüsten aus. Sozusagen Fachkräfteimport.

    Die kommen nämlich nicht aus dem Regen. :focus:

  • Ja, Kinder haben mehr Gene von der Mutter als vom Vater (weil ihre Mitochondrien von der Mutter stammen)!

    Meine Schwester hat die gesundheitlichen Schwachstellen unserer väterlichen Linie, ich die der mütterlichen. Die Vererbungslehre steckt immer noch in der Kindergartenphase.


    Meiner Meinung nach.

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

  • Ja, Kinder haben mehr Gene von der Mutter als vom Vater (weil ihre Mitochondrien von der Mutter stammen)!

    Zitat

    Was ist ein Mitochondrien einfach erklärt?

    Bei Mitochondrien handelt es sich um jene Zellorganellen, welche als Kraftwerke ("Kraftwerke der Zellen") fungieren und somit für die Energieproduktion zuständig sind. ... Genau wie die Chloroplasten und der Zellkern sind Mitochondrien von zwei Zellmembranen umgeben.


    https://www.google.com/search?…=mitochondrien+definition


    Ich verstehe nichts davon.

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Meine Schwester hat die gesundheitlichen Schwachstellen unserer väterlichen Linie, ich die der mütterlichen. Die Vererbungslehre steckt immer noch in der Kindergartenphase.

    Das ändert aber nichts daran, dass die Anzahl der Gene, die ihr beide von der Mutter habt, größer ist, als die Anzahl der Gene, die ihr vom Vater habt.


    Wenn z. B. deine Schwester eine 'negative' Eigenschaft vom Vater geerbt hat, kann es einfach sein, dass sie vom Vater das entsprechende rezessive 'negative' Gen erhalten hat, und von der Mutter ebenfalls ein rezessives 'negatives' Gen. Hätte die Mutter ihr ihr dominantes 'nicht negatives' Gen vererbt, wäre dadurch die Wirkung des rezessiven väterlichen Gens überdeckt worden.


    (So ist es prinzipiell. Dass die meisten Eigenschaften durch Allelkombinationen und nicht durch einzelne Gene hervorgerufen werden, habe ich hier der Einfachheit halber vernachlässigt).

  • Was ist deine Frage?

    Keine Frage. Ich staune nur, was es alles gibt.

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Ja, Kinder haben mehr Gene von der Mutter als vom Vater (weil ihre Mitochondrien von der Mutter stammen)!

    Dann haben alle Menschen mehr Gene von der Mutter. Gibt es da auch Ausnahmen? BTW: Zumindest haben nur die Väter das Y-Chromosom. :)

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Keine Frage. Ich staune nur, was es alles gibt.

    Ja, da staune ich manchmal mit dir.

    Besonders faszinierend ist ja die Endosymbiontentheorie, welche besagt, dass Mitochondrien vor Urzeiten eigenständige einzellige Organismen waren, die von anderen Einzellern 'verspeist' (phagozytiert), aber nicht verdaut wurden und seitdem als Energie liefernde Organellen fungieren, was sich auch nicht änderte, als sich die Einzeller irgendwann im Laufe der Evolution zu Mehrzellern weiterentwickelten.

  • Das ändert aber nichts daran, dass die Anzahl der Gene, die ihr beide von der Mutter habt, größer ist, als die Anzahl der Gene, die ihr vom Vater habt.


    Wenn z. B. deine Schwester eine 'negative' Eigenschaft vom Vater geerbt hat, kann es einfach sein, dass sie vom Vater das entsprechende rezessive 'negative' Gen erhalten hat, und von der Mutter ebenfalls ein rezessives 'negatives' Gen. Hätte die Mutter ihr ihr dominantes 'nicht negatives' Gen vererbt, wäre dadurch die Wirkung des rezessiven väterlichen Gens überdeckt worden.


    (So ist es prinzipiell. Dass die meisten Eigenschaften durch Allelkombinationen und nicht durch einzelne Gene hervorgerufen werden, habe ich hier der Einfachheit halber vernachlässigt).

    Ich bin kein promovierter Biologe oder gar Anthropologe,

    denke aber, dass die sogenannten Gene nur einen sehr geringen

    Teil dessen erklären, was wir Vererbung nennen

    und das meiste auf dem beruht, was man in der Psychologie

    Übertragung nennen könnte.

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

  • Ich bin kein promovierter Biologe oder gar Anthropologe,

    denke aber, dass die sogenannten Gene nur einen sehr geringen

    Teil dessen erklären, was wir Vererbung nennen

    und das meiste auf dem beruht, was man in der Psychologie

    Übertragung nennen könnte.

    Deine Meinung bleibt dir natürlich unbenommen, aber ich teile sie nicht.

    M. E. sind die Gene als Baupläne all unserer Proteine ganz maßgeblich für die Ausprägung so gut wie aller Eigenschaften eines Organismus verantwortlich.

  • Deine Meinung bleibt dir natürlich unbenommen, aber ich teile sie nicht.

    M. E. sind die Gene als Baupläne all unserer Proteine ganz maßgeblich für die Ausprägung so gut wie aller Eigenschaften eines Organismus verantwortlich.

    Ich bin bei Dir, wenn es Deiner Denkrichtung gelingt, vorherzugsagen,

    wie das erste Kind von Max und Inge aussieht und tickt.

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

  • Ich bin bei Dir, wenn es Deiner Denkrichtung gelingt, vorherzugsagen,

    wie das erste Kind von Max und Inge aussieht und tickt.

    Größe, Augen- und Haarfarbe, zahlreiche Stoffwechseleigenschaften, Krankheiten sind recht gut vorauszusagen.


    Da die meisten Eigenschaften polygen sind, sind viele von ihnen noch nicht gut vorauszusagen, weil die Art und Weise, wie die Gene (und ihre vielen möglichen Varianten) sich gegenseitig beeinflussen, in vielen Fällen noch nicht vollständig verstanden wird.


    Das ist so ähnlich wie wenn dir jemand den Programmcode eines riesigen Softwareprojekts vorlegt. Sollte es nicht gewissenhaft dokumentiert sein, dürfte es dich sehr viel Zeit kosten (möglicherweise Jahre!), herauszufinden, welche Zeilen genau was bei der fertigen Applikation bewirken. Dennoch ist völlig klar, dass der Code für das Verhalten des Programms verantwortlich ist.


    Bei jedem einzelnen Gen ist es möglich, herauszufinden, welches Protein es kodiert. Aber wie diese fertigen Proteine und Enzyme dann zusammenwirken, ist höchst komplex. Trotzdem wird jedes einzelne Protein deines Köpers von einem ganz bestimmten Gen, bzw. einer Kombination von Genen kodiert.

  • Als ich mein erstes Enkelkind das erste mal sah und ein Foto an meine Schwester schickte, da war uns beiden klar, dass ich jetzt keinen Vaterschaftstest mehr machen muss. Meine Tochter wiederum ähnelt meiner verstorbenen Mutter sehr, was den Charakter, das Wesen betrifft.

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

  • Trotzdem zeigen Untersuchungen an eineiigen Zwillingen, wie signifikant Umwelteinflüsse sind und auch die Psychologie. Womit wir wieder beim Thema Sozialisierung wären. BTW: jaki01 Ich halte deinen Standpunkt nicht für falsch, aber du räumst dem Faktor Umwelt (& Psychologie) zu wenig Bedeutung ein IMHO. Insbesondere die Rückkopplung Umwelt zu Geben.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Trotzdem zeigen Untersuchungen an eineiigen Zwillingen, wie signifikant Umwelteinflüsse sind und auch die Psychologie.

    Genau die zeigen aber auch, wie signifikant die Gene sind! ;)


    So gut wie niemand wird bestreiten, dass beides eine wichtige Rolle spielt.

    Ich tendiere aber, je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, tendenziell dazu, den Genen einen relativ großen Einfluss zuzugestehen.

    Außerdem würde ich es in den meisten Fällen so ausdrücken: Die Gene stecken den Rahmen (also obere und untere Grenze) ab, in welchem sich eine Eigenschaft bewegen kann. Die Umwelteinflüsse bestimmten, wo genau innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens sich der Wert der Eigenschaft tatsächlich einpendelt.


    Beispiel: Trainierte ich boxen, würde ich mich Schritt für Schritt innerhalb meines Fähigkeitsrahmens verbessern.

    Aber ich könnte trainieren so viel ich will, ich würde niemals Klitschko besiegen.

    Ähnlich ist es mit dem Training kognitiver Eigenschaften, jeder kann sich verbessern, aber nicht jeder kann mich im Schach schlagen, egal wie viel er trainiert, höhöh. :D

  • Ich tendiere aber, je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, tendenziell dazu, den Genen einen relativ großen Einfluss zuzugestehen.

    Immer, wenn ich im Forum etwas von "Genen" lese, denke ich an Cheops. Er heulte doch hier immer herum wie schlecht es ihm doch ginge, weil er "so schlechte Gene" von seinem Vater geerbt hätte.

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Mathematik und Logik beziehen sich nicht auf reale Dinge. Während empirische Begriffe in der Naturwissenschaft definiert werden.

    So gilt bei mir für jegliche Mathematik, der Satz von Einstein: „Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit. “


    Unendlichkeit ist ein super Beispiel.


    Mathematisch gibt es Unendlichkeit - sogar "nicht gleichwertig unterscheidbar", aber 3 Autos kann man beobachten, unendlich viele nicht. Unendlichkeit lässt sich nicht empirisch belegen. Ich kann 2 cm mathematisch in unendlich viele Teile zerlegen, aber nicht real bisher. Unterhalb der Plancklänge ist Ursache und Wirkung nicht unterscheidbar.


    Ich fahre 2 cm mit dem Finger und habe eine abzählbare Unendlichkeit hinter mir. Mathematisch. ;)

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“