Digitalpakt!

  • jaki01 Das Problem ist, wenn es jemand geschäftlich braucht. Da ist es schwierig, die Kunden umzustimmen und einige Bereiche kann man mit Linux leider nicht abdecken.

    Nun, zunächst einmal geht es hier um den Schulunterricht. Dafür reicht Linux ganz locker, ist kostenlos, man machte sich nicht zum Gefangenen von teuren Lizenzen und unterstützte keine US-amerikanischen Großkonzerne, von denen Europa viel zu abhängig ist.


    Dann gibt es den großen Markt der Privat-User, von denen ein Großteil mit Linux sehr gut bedient wäre.


    Was Geschäftskunden anbetrifft wird hier ein doch recht negatives Bild gezeichnet. Es mag einige geben, die Linux nicht nutzen wollen, aber es stehen auch ganze Rechenzentren voller Linux-Server, deren Admins darauf schwören und Windows niemals ins Haus lassen würden. Diogenes steht hier nicht für alle, sondern für sich selbst - mit einer Meinung, die ich zwar respektiere, aber nicht teile.


    Was die Treiber anbetrifft, bringt Linux Mint Cinnamon sehr viele schon von Haus aus mit - schon mal ausprobiert?

  • Mint, Ubuntu sind für Umsteiger und sind wirklich dienlich, Linux mehr publik zu machen.

    Und die Wiki von Ubuntu ist für Debian basierte Distris echt super.

    Ja ich hatte natürlich beide. Allerdings stehe ich auf Xfce als Desktop. Cinnamon kenne ich aber auch und einige andere.


    Aber das ist nichts für mich. Ich mag lieber Rolling Releases. Arch Linux ist zwar eine Umstellung, aber sogar Manjaro ist inzw. sehr umsteigerfreundlich und easy zu handhaben. Es geht vieles grafisch ohne Konsole.

    Manjaro hat starken Zulauf und inz. recht weit oben im Beliebtheitsrang.


    Ich übertreibe jetzt einfach mal ein bisschen....


    .....TM, absolut für Linux in Klassenzimmer!! Zumal das notfalls auch auf uralten PCs schnell und gut genug läuft, somit billiger wäre und Müll vermeiden würde.

  • Das ist viel

    Wenn du das in Relation zum norwegischen Verdienst setzt, dann ist es sicherlich billiger als das Sorglospaket der Teleblöd mit entsprechend höherer Bandbreite.


    Mir persönlich reichen meine 50Mbit/s download und 10Mbit/s upload.Ich benötige momentan nicht mehr.


    Wenn die Kabel aber von privaten Unternehmen verlegt werden und nicht wie in Wudis Fall vom Staat, dann wird es halt ein langwieriger Prozess und für einige ein ewiger Traum- that's life.

  • .....TM, absolut für Linux in Klassenzimmer!! Zumal das notfalls auch auf uralten PCs schnell und gut genug läuft, somit billiger wäre und Müll vermeiden würde.

    Hab in einer Schule mal eine Pc-Insel (4 Rechner) mit Kubuntu im Kiosk-Mode eingerichtet.Alles war gesperrt bis auf die Sachen welche die Kinder nutzen durften, einschließlich eines USB-Ports.Bei jedem booten wurde ein Skript ausgeführt und der Rechner war wieder jungfräulich wie am Tag meiner Einrichtung.Allerdings hat mich diese Einrichtung auch Geld gekostet, denn anschließend musste ich an diese Rechner nicht mehr ran.

  • Wenn die Kabel aber von privaten Unternehmen verlegt werden und nicht wie in Wudis Fall vom Staat, dann wird es halt ein langwieriger Prozess und für einige ein ewiger Traum- that's life.

    Ich bin da härter drauf und sage, that's Germany und der Privatisierungswahn.

    Hab in einer Schule mal eine Pc-Insel (4 Rechner) mit Kubuntu im Kiosk-Mode eingerichtet.Alles war gesperrt bis auf die Sachen welche die Kinder nutzen durften, einschließlich eines USB-Ports.Bei jedem booten wurde ein Skript ausgeführt und der Rechner war wieder jungfräulich wie am Tag meiner Einrichtung.Allerdings hat mich diese Einrichtung auch Geld gekostet, denn anschließend musste ich an diese Rechner nicht mehr ran.

    Ich hatte schon unter Win 3.1 auf nem 386er oder 486er 3 x Win drauf. Eins für den Sohnemann und alles gesperrt. Da kannte ich Linux leider noch nicht. Später richtete ich ein VPN und Remote-Netzwerk ein, als ich ihm beibrachte, sich im Internet zu bewegen und AGBs zu lesen, bevor er irgend wo auf ja klickt.Das war für mich bequemer, als jedes mal bei jeder Frage ins Kinderzimmer zu rennen.


    Die Leute erklärten mich für verrückt, weil Sohnemann (BJ 93) mit 6 J. ein Bankkonto bekam, mit 10 J. schon Onlinebanking machte.

    Wir hatten nie einen Dialer oder Virus und ich bin froh, dass ich so früh angefangen habe, ihn in die virtuelle Welt einzuführen.


    Leider schert er sich nicht um Datenschutz. Dann habe ich wohl trotzdem was falsch gemacht :(


    TM, die das Internet nicht missen möchte, aber voll altnodisch ist und ihr gewonnenes SchnüffelsoftwareSmartphone nur als Fotoapparat nutzt

  • Das spielt im Schulunterricht sehr wohl eine Rolle. Open Office z.B. hakt schon bei größeren Präsentationen teils erheblich.


    Wir hatten diese Diskussion ja schon vor rund einem Jahrzehnt. Und wenn man heute mal ehrlich über den Ist- Zustand schaut, ist der Abstand eigentlich geblieben. Sicher hat es punktuelle Verbesserungen gegeben. Geändert hat sich fast nichts. Außer der Anspruch des Users, eben gerade auch Otto. Der möchte den elektronischen Trottel einfach einrichten und erweitern können. Er möchte, dass er damit Aufgaben erledigen kann, die für ihn wichtig sind. Das beschränkt sich ja heute mitnichten auf Mails abrufen, einen Brief schreiben, bisschen als reiner Nutzer im Netz rumsurfen oder seine 300 Briefmarken verwalten. Das ist beim Endverbraucher heute doch etwas mehr. Der fotografiert, schreibt Bücher, dreht Videos, plant seinen Garten, macht Kunst mit 3D- Druckern, was weiß ich noch alles. Er ist relativ gering geneigt, sich mit den Tiefen der Maschine zu befassen. Er will sie nutzen und erwartet, dass sie funktioniert. Dazu erwartet er Programme auf dem Stand der Zeit, sowohl hinsichtlich der Bedienung, des Funktionsumfangs als auch des Designs. Und da hapert es gewaltig. Wie Dio schon schrieb, es scheitert ja meist schon an Treibern oder an einem einfachen Upgrade vom OS.


    Das heisst nicht, man solle Schülern keine Grundlagen oder keine Programmierung beibringen. Das gehört nun mal auch dazu. Eine Fokussierung auf Linux scheint aber wohl nicht angebracht.

  • Zumal, so wie es aussieht, Windows und Linux mittelfristig ohnehin verschmelzen werden. Microsoft verdient mit dem Office 365-Modell, also Software als Service im Abo schon jetzt mehr als mit Office zuvor, und weit mehr als mit dem Betriebssystem Windows. Seit Jahren pusht MS zudem die Linux-Entwicklung, die Azure-Server laufen mittlerweile oft auf Redhat, MS hat sogar einen eigenen Linux-Kernel entwickelt. Ich gehe davon aus, dass MS über kurz oder lang ein Lindows ebenfalls als Abo-Modell auf den Markt bringt.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Das spielt im Schulunterricht sehr wohl eine Rolle. Open Office z.B. hakt schon bei größeren Präsentationen teils erheblich.

    ...

    Das ist beim Endverbraucher heute doch etwas mehr. Der fotografiert, schreibt Bücher, dreht Videos, plant seinen Garten, macht Kunst mit 3D- Druckern ...

    Also, rudimentäre Videobearbeitung bekomme selbst ich mit Linux-Freewareprogrammen, wie z. B. Shotcut, hin, obwohl das in keinster Weise im Fokus meines Interesses steht. OpenOffice, das nicht mehr weiterentwickelt wird, würde ich durch LibreOffice ersetzen. Und Kunst mit 3D-Druckern, geht's noch exotischer? Wie viele Personen kennst du, die das machen? Sind es 0,001 oder 0,002 % aller PC- und Laptop-Besitzer? Come onnn! :)

    Ich bleibe dabei, die übergroße Mehrheit aller Computernutzer könnte Linux nach kurzer Einarbeitungszeit problemlos verwenden.


    Wie Dio schon schrieb, es scheitert ja meist schon an Treibern oder an einem einfachen Upgrade vom OS.

    Also echt: Es gibt wenig was einfacher wäre. Hast du Linux Mint Cinnamon einmal benutzt? Was Treiberunterstützung und einfaches Updaten betrifft, dürfte es für Ottonormal-User ziemlich gut geeignet sein. Nutzt sogar mein Vater. Vor kurzem habe ich ausnahmsweise mal einen nicht korrekt erkannten Drucker installieren müssen (der Druckerhersteller lieferte auch nur eine CD mit Treibern für Windows und Mac mit).

  • Also wenn ich mal von der Verwandtschaft ausgehe und nicht von mir: Ein Bruder nutzt Statik und andere Architektursoftware. Daneben fotografiert er leidenschaftlich gern. Der andere hat eine Firma und erledigt die Buchhaltung selbst. Oder nehmen wir den Verein. Ältere, technikaffine Menschen, Amateurfunker. Da hat ein einziger Linux als Hauptsystem laufen. Und auch der nutzt für Layoutprogramme und SDR- Ansteuerungen Win. Irgendwie scheinen die meisten Menschen eben doch mehr mit dem Comp anzustellen als Mails zu lesen, der Versicherung zu schreiben oder bei Amazon zu bestellen.


    Mein letzter Linux- Versuch für zu Hause stammt aus dem letzten Herbst. Endergebnis wie bei Dio. Zwei Wochen hat es gedauert, dann hatte ich es satt. Bei mir war das Maß voll, als ich die Parameter für einen Farbplotter von Hand eingeben sollte.

  • Ich muss hier mal kräftig aufräumen mit der Linuxmär!

    Es stimmt definitiv nicht, dass Linux keine Programmvielfalt hat!!

    Es gibt extrem viele extrem gute Programme.

    Es sind halt keine MS Programme oder Spiele. Linux hat ein weit größeres Reportoire an Anwendungen!

    Mit einem Klick im Softwarecenter kann man die Programme installieren, ohne lästige Sucherei im Netz und dummen dll Problemen.

    Keine Stunde für die Installation des BS und anschließende Updates. Linux ist idR in 15-20 Min installiert.


    Es ist ein Vorurteil, und sorry, wer Linux wirklich nutzt, der weiß das auch.


    Dazu erwartet er Programme auf dem Stand der Zeit, sowohl hinsichtlich der Bedienung, des Funktionsumfangs als auch des Designs. Und da hapert es gewaltig. Wie Dio schon schrieb, es scheitert ja meist schon an Treibern oder an einem einfachen Upgrade vom OS.


    Das mit den Treibern stimmt, dann beschwer dich aber bei den Gräteherstellern, dass die keine Linuxtreiber mitliefern.

    Das Linux anzulasten ist nicht fair! Brother und HP liefern z. T Linuxtreiber und Hama rückt sie teilweise gegen Entgelt raus!

    Und wer auf Linux steht, schaut halt vor dem Kauf, welches Gerät unter Linux läuft. Da gibt es eine extra Seite für kompatible Hardware.

    Ich habe bis jetzt alles zum Laufen bekommen.


    Sorry Dieter, aber das ist absoluter Unfug und zeigt mir, dass du von Linux nicht wirklich Ahnung haben kannst und dich nicht damit beschäftigst, sondern nur die Win Programme kennst, bzw. dich daran orientierst, nicht aber die Linuxprogramme!

    Von wann stammt denn deine Erfahrung?

    Sieh nur mal Gimp an!

    Und die Welt besteht nicht nur aus Excel und Word. Excel kann ein Normaluser niemals ausschöpfen und Leute die professionel mit etwas arbeiten haben Branchenlösungen.


    Es gibt für alle Anwendungsbereiche insbes. Multimedia viel Auswahl. Auch Steuererklärungen, Buchführung, Elster klappt auch, CAD etc. pp


    http://www.linux-community.de/…er/2016/09/neue-vielfalt/

    Mal einen groben unvollständigen Überblick nur von proprietärer SW für Linux

    https://en.wikipedia.org/wiki/…ietary_software_for_Linux


    Selbst bei Spielen wurde aufgeholt

    https://store.steampowered.com/linux


    Oder hier die Top Downloads, scrolle mal die 6 Seiten durch und schau dir die Vielfalt dieser nur 590 Programmen an!

    Und das sind nur die Beleibtesten!!

    http://www.chip.de/Downloads-D…9.html?xbl_category=38916


    Für den Schulgebrauch reicht Linux allemal!!

    Es gibt sogar extra Schuldistributionen. Wie steht es da mit Windows? Was hat MS im Programm?


    https://www.bildungsserver.de/…ux-an-Schulen-288-de.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Musterl%C3%B6sung

    http://www.linux-magazin.de/ausgaben/2016/02/bitparade/

    Test: Linux-Systeme für den Bildungssektor

    Zitat

    Dass Linux und sein umfangreiches Open-Source-Ökosystem kostenlos sind, müsste für die finanziell klammen Schulen ein starkes Argument für deren Einsatz sein. Warum das jedoch nicht immer zieht und in welcher Form Linux bereits die Schulbank drückt, beleuchtet die Bitparade.



    Die beigelegte Lernsoftware und die Benutzerführung unterscheiden sich von Distribution zu Distribution teils erheblich. Der Artikel geht mit Sugar [1], Uberstudent [2], Edubuntu [3], Debian Edu [4], Open Suse Edu Life [5], UCS@School [6] sowie Linuxmuster [7] in Klausur.


    Hier mal ein Artikel aus 2009!!!

    http://www.linux-community.de/…-schule-hobby-und-lernen/


    Ich denke das reicht mal. Ich kann euch zukleistern mit Schulsoftware unter Linux.


    So nun bin ich mal auf die Microsoft Fraktion gespannt, was da geboten wird ;)


    TM, der Meinung dass Linux unterschätzt und klein geredet wird und das nicht verdient hat

  • Mein letzter Linux- Versuch für zu Hause stammt aus dem letzten Herbst. Endergebnis wie bei Dio. Zwei Wochen hat es gedauert, dann hatte ich es satt. Bei mir war das Maß voll, als ich die Parameter für einen Farbplotter von Hand eingeben sollte.


    Eben erst gelesen.

    Wo waren denn die Probleme? Welches Linux? Vermutlich hast du nicht alle verfügbaren Programme für das Plottern gefunden?

    https://www.linuxlinks.com/excellent-free-plotting-tools/

    http://www.linux-community.de/…ot-programme-unter-linux/


    Wie heißt denn das Win-Programm? Es gibt bestimmt was brauchbares auch unter Linux.


    TM, überzeugte Anhängerin der OpenSource und GNU Philosophie, weil im Teilen und Linzenfreiheit die Zukunft liegt

    https://www.gnu.org/home.de.html

  • Dass Linux preiswerter ist bzw. die Lizenz nichts kostet, macht den Einsatz in Schulen oder Verwaltungen aber nicht per se günstiger. Diese Erfahrung duften manche Städte und Behörden am eigenen Leib erleben.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Eigentlich geht es hier ja um den Digitalpakt, aber egal.


    Der ewige Kampf zwischen den 3 großen Systemanbietern wird wohl nie enden.Dabei ist es doch gut und richtig das es diese Auswahl gibt und jeder für sich selbst entscheiden kann was er für seinen momentanen Anspruch und Bedürfnisse gebrauchen kann.


    Im Übrigen verschwimmen die einzelnen Systeme immer mehr, da sich vieles in Zukunft in der Cloud abspielen wird und der Browser das wichtigste Programm auf dem Rechner sein wird und ist.Auch die Kosten spielen keine Rolle mehr, da das eigentliche Betriebssystem mittlerweile bei allen Anbietern nichts mehr kostet.Bei Apple und Linux (außer supportete Distris) sowieso nicht und für 3x Windows 10 pro Lizenzen habe ich in der Bucht knapp 15 Euro bezahlt.

    Die Mär, dass Windows (seit Win 7) nicht stabil läuft kann ich nicht bestätigen- ganz im Gegenteil.Das Linux für den Normaluser zu schwierig ist ebenfalls nicht.Seit den neusten Distris ist es für den Normaluser quasi idiotensicher, da man wie bei Windows durch den ganzen Prozess geleitet wird.Bei Apple war das nie ein Thema, da der solvente Dummie dort immer im Fokus stand.Und so hat jedes System seinen ganz eigenen Anspruch, der aber immer mehr verschwimmt.Windows hatte immer den Anspruch eine Plattform für alles und jeden zu sein und dies bestmöglich zu erfüllen (was natürlich auch Probleme produziert).Apple hatte den Anspruch ein in sich geschlossenes und abgestimmtes System zu liefern, welches dem User Frustation erspart, im Design glänzt und Stabilität bietet.Leider muss man jetzt für vieles bezahlen (das eigentliche Geschäftsmodell/Kundenbindung) und darum nichts für mich.Leider adaptiert Windows das immer mehr.Linux ist das System welches Freiheiten und durch seine große Vielfalt (Distris) die Alternative zu den beiden großen Anbietern stellte und stellt.Aber das es durch sein Nischendasein unter dem Radar fliegt und daher sicherer ist, kann wohl auch nicht mehr völlig aufrechtgehalten werden.

    Und doch würde ich immer für Bankgeschäfte ein Noti in der Bucht ersteigern, dort Linux installieren und dieses lediglich für den Bankeinsatz nutzen.Auch ich bin nicht gegen Mythen und Legenden gefeit und in meinem Alter auch der Gewohnheit erlegen.

    Und das (Gewohnheit) ist auch der Hauptgrund, warum Menschen nicht zwischen Systemen hin und her switchen.Die Macht der Gewohnheit.

  • Wenn du das in Relation zum norwegischen Verdienst setzt, dann ist es sicherlich billiger als das Sorglospaket der Teleblöd mit entsprechend höherer Bandbreite.


    Mir persönlich reichen meine 50Mbit/s download und 10Mbit/s upload.Ich benötige momentan nicht mehr.


    Wenn die Kabel aber von privaten Unternehmen verlegt werden und nicht wie in Wudis Fall vom Staat, dann wird es halt ein langwieriger Prozess und für einige ein ewiger Traum- that's life.

    Ich kann es auch billiger haben mit weniger Mbit/s. Ich habe 250 Mbit/ s download, mit 10 Euro mehr haette ich 500 Mbit.

    Nur, wer braucht das?

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Dass Linux preiswerter ist bzw. die Lizenz nichts kostet, macht den Einsatz in Schulen oder Verwaltungen aber nicht per se günstiger. Diese Erfahrung duften manche Städte und Behörden am eigenen Leib erleben.

    Dass ausgerechnet du, heroischer Kämpfer gegen Ungerechtigkeit und Großkapital, sich dermaßen für einen - zudem den Wünschen der US-Geheimdienste per (Geheim)Gerichtsbeschluss zum Gehorsam verpflichteten - (fast) Monopolisten engagierst, der mit Knebelverträgen in Schulen und Universitäten nach immer größerem Einfluss strebt, entbehrt (unabhängig davon, dass ich persönlich Linux für das zuverlässigere und sogar einfacher zu nutzende Produkt halte ... man denke allein an die nervenden Windows-Update-Aufforderungen!) in meinen Augen nicht einer gewissen Ironie. :)


    Aber wer ist schon ohne Widersprüche, das macht Menschen erst interessant. :)

  • Ich sehe das einfach aus der Sicht eines ITlers, der seit knapp 30 Jahren in der Materie steckt. Mich würde auch interessieren, wie du "Knebelverträge" definierst, denn soweit mir bekannt ist, steht es jedem frei, die Verträge mit Microsoft jährlich zu kündigen.

    Es kann natürlich durchaus sein, dass Verträge über längere Laufzeit bei günstigeren Volumenlizenzen geschlossen werden, aber auch das steht ja jedem Vertragspartner frei, diesen anzunehmen oder nicht.


    Aber, und da kommen mir ein paar Beispiele aus der Praxis in den Sinn, für ein Großunternehmen macht es durchaus Sinn, sich mit Microsoft vertraglich zu binden. Ich möchte die Linux-Bude sehen, die ihre komplexe DB-Anwendung bei Problemen supportet, indem sie 4 leitende Entwicklungsingenieure mal eben in einen Flieger setzt und das Problem in weniger als 48h aus der Welt schafft. Meine Erfahrung mit einem Warenwirtschaftssystem unter Linux waren dergestalt, dass der Entwickler und sein Kompagnon gerade eine Tour durch den fernen Norden Alaskas machten, als das System abkackte.

    Das im Paket mit implementierte Backup war fehlerhaft, ohne dass entsprechende Meldungen an den Systemverwalter gingen, und wir haben zu dritt fast eine Woche gebraucht, das mangelhaft dokumentierte Häufchen Softwareschrott wenigstens so wieder zum Laufen zu bekommen, dass die Firma weiterarbeiten konnte.


    Ganz besonders mag ich es, wenn zwei Entwickler sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben, weil das Frontend nicht mit dem Backend zusammenspielen mag.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Ich glaube ihr sprecht hier aneinander vorbei, Dio.Das eine sind Lösungen für mittelständische bis Großunternehmen und das andere betrifft den User zu Hause.

    Microsoft unterhält selbst Unix-Server in ihren heiligen Hallen.Dazu kommt noch IBM mit seiner AS400 etc.Und demnächst (und eigentlich schon jetzt) kommen noch die chinesischen Anbieter hinzu.

    Die Spionage der Zukunft (und schon jetzt) wird auch nicht auf dem heimischen Rechner ablaufen, sondern auf den Server-Farmen (Back-End) wo die Daten zusammenlaufen.


    Und wenn ich in die Glaskugel schaue, dann wird das Handy den Rechner abschaffen und Android oder was auch immer, wird mittels einer Dockingstation (und zusätzlichen Chips oder GPU) alles leisten was das Herz begehrt.Von Spiel bis Tinder.Bildschirm ist der heimische 100 Zoller und gesteuert wird mit Funkmaus, Tastatur, Gestik oder Spracheingabe.Gekoppelt wird mit Siri, Alexa, Manuela und Brunhilde.Begrüßt wird man dann nicht vom Hund, sondern von diesen imaginären Weibern.

  • Bin gerade in einer Berghuette. 4 G funktioniert super.

    Damit wir wieder beim Digitalpakt ankommen- so ist der Plan der deutschen Telekommunikationsriesen.

    https://www.faz.net/aktuell/wi…sendemasten-15885467.html


    Ob es klappt, wir werden sehen.


    Man könnte allerdings auch die Chinesen ermuntern und herausfordern ob sie die 60.000 Kilometer noch toppen können und statt 9000 Sendemasten auch 20.000 schaffen könnten8o8).

  • Es stimmt definitiv nicht, dass Linux keine Programmvielfalt hat!!

    Es gibt extrem viele extrem gute Programme.

    Es sind halt keine MS Programme oder Spiele. Linux hat ein weit größeres Reportoire an Anwendungen!

    Mit einem Klick im Softwarecenter kann man die Programme installieren, ohne lästige Sucherei im Netz und dummen dll Problemen.

    Ich spreche, im Gegensatz zu Dio, aus der Sicht des privaten Endanwenders. Also nicht von Serveranwendungen oder dergleichen. Und da kann von extrem vielen, guten Programmen nicht die Rede sein. Es gibt eine große Menge an Netzwerk- und Sicherheitsanwendungen, die allerdings den normalen Heimanwender eher nicht tangieren. Unbestritten. Und es gibt vereinzelte Heimanwendungen für den semiprofessionellen Nutzer. GIMP wäre so eine. Die sind aber die seltene Ausnahme. Was meist vergessen wird, auch wenn es um Linux und Schule geht; Die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit verschwimmen immer mehr. Sehe ich ja an mir. Natürlich gebe auch ich irgendwelchen Lehrveranstaltungen zu Hause in Ruhe den letzten Schliff. Habe ich jahrelang mit Open Office gemacht, bis das halt an seine Grenzen stieß. MS Office habe ich erst dieses Jahr angeschafft. Und das ist bei spezielleren Sachen genau so. DTP- Programm gibt es unter Linux gar keines, was heutigen Anforderungen gerecht wird. Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder probehalber Scribus installiert. Blanke Katastrophe. Das ist auch ein Grund, warum zu Hause nun mal eben zumeist Win läuft. Oder eben Mac. Auch der Schüler lernt nicht, wenn er in der Schule Linux vorgesetzt bekommt und mit der Shell hantieren soll, zu Hause aber was ganz anderes läuft.


    Ich wäre eh dafür, sich genau nicht auf die OS zu konzentrieren, sondern neben den Grundlagen - zuerst spielerisch - vernünftig an Programmiersprachen heranzuführen. C++ wurde sich anbieten.