• ...


    Beispiel Müll:

    Hier mal aktuelle Zahlen nur aus dem Bezirk Neukölln, das keinesfalls ein Einzelfall ist. Ich habe gestern einen Spaziergang durch meine Wohngegend gemacht: Im Teich liegen zwei Einkaufswagen, einige Bierflaschen und Verpackungsmüll von MacDoof. An den Bänken auf dem Weg zwischen Bushaltestelle und Schule liegen Einwegverpackungen, Flaschen, Tüten, Essenreste. Auf einer Grünfläche hat jemand zwei Matratzen und einen alten Fernseher entsorgt. Die Hundehaufen und Hundekacktüten, Zigarettenkippen - unzählbar. Und ich wohne in einer Gegend, in der es trotzdem noch gesittet zugeht. Kein Witz.

    ...

    Gibt es denn Möglichkeiten Sperrmüll zu entsorgen ? In Wiesbaden gibt es vier Sammelstellen die man mit dem eigenen PKW anfahren kann und man kann Sperrmüllabfuhr vor der Haustür tel. bestellen. Da wo Verpackungen und Kippen auf die Straße und in Grünanlagen geschmissen werden, will man natürlich auch nicht wohnen. Leute die das stört bleiben dann weg und die Gegend wird immer vermüllter.


    Die Berliner Stadtreinigung in leichter Sprache. :lol: Kann man mal sehen, womit sich die Müllentsorgung in Berlin beschäftigen muss. :sifone:

  • Elektrogeräte und bis zu 3 Kubikmeter Sperrmüll können kostenlos auf 15, in der ganzen Stadt verteilten Höfen der Berliner Stadtreinigung abgeliefert werden.

    Abholung durch die BSR ist auch möglich, kostet aber Geld. Wir haben dieses Angebot genutzt, als wir unseren Keller entrümpelt haben. So einen typischen Männerkeller, weißte ... das heben wir noch auf, kann man bestimmt nochmal gebrauchen ... Na jut. Wir waren überaus zufrieden mit der BSR und es war auch nicht zu teuer. Dafür, dass die das alles aus dem Keller schleppen und wegfahren, man selbst keine Arbeit hat, war es wirklich okay.


    Der neueste Trend ist ja der, dass man alte Möbel, Blumentöpfe, Bücherkisten und was weiß ich noch alles vor die Tür stellt. Versehen mit einem Zettel "Zu verschenken." Und da steht es denn. Und steht. Und steht. Meistens kommt nach zwei, drei Tagen das nächste "Geschenk" dazu und schwuppdiwupp gibt es eine neue Müllecke.

  • Zitat

    Künftig sollen in allen Bezirken die gleichen Bußgelder fällig werden. Eine weggeworfene Kippe oder ein To-Go-Becher könnten dann zwischen 80 bis 120 Euro kosten. Damit würden sich die Strafzahlungen für diese Art von Müll in manchen Bezirke verdoppeln, teilweise sogar verdrei- oder vervierfachen. Noch einmal das Beispiel Lichtenberg: Bisher kämen für den achtlos fallengelassenen Zigarettenstummel im Berliner Nordosten 20 Euro Bußgeld infrage - mit der künftigen Regelung wären es mindestens 80 Euro.


    https://www.rbb24.de/politik/b…her-abfall-wegwerfen.html


    Wunderbar. Problem erkannt. Die Bußgelder, die in den Berliner Bezirken bisher unterschiedlich waren, sollen vereinheitlicht und erhöht werden. Super. Bin ich dafür. Aber leider ist das eine ziemlich freche Augenwischerei. Die bisherigen Bußgelder haben niemanden interessiert und ich wette, dass kaum jemand weiß, dass es sie überhaupt gibt - denn es hat niemand kontrolliert, geschweige denn Bußgelder verhängt. Und so wird es auch bleiben.

  • Der neueste Trend ist ja der, dass man alte Möbel, Blumentöpfe, Bücherkisten und was weiß ich noch alles vor die Tür stellt. Versehen mit einem Zetter "Zu verschenken." Und da steht es denn. Und steht. Und steht. Meistens kommt nach zwei, drei Tagen das nächste "Geschenk" dazu und schwuppdiwupp gibt es eine neue Müllecke.

    Haben wir auch. Zu faul um zum nächsten Recyclinghof zu bringen bei denen ja auch die Möglichkeit gegeben ist jenes in dem anhängigen Kaufhaus unterzubringen.


    EInerseits ist das die stärker werdene, gesellschaftliche Tendenz ScheXXX-drauf, andererseits zieht sich der Staat/die Stadt dank Kosteneffizienz/ schwarze Null aus der Verantwortung. Strassenreinigung etc. nur alle Jubeljahre, keiner kümmert sich wie es im Neusprech Quartier aussieht, bzw. dauern dann wohl die Entscheidung ewig bis z.b. so ein Gammel dann Fliegen fängt.


    Konnten wir hier in HH vor 2 Wochen grandios sehen... Gewitter = Stark( ebenso Neusprech) Regen. Also, das ganz normale beim Gewitter halt.

    Was passierte ? Etliche Silos liefen voll, Strassen dementsprechend unter Wasser etc. pp.


    Wegen zu vielem Wasser ?? Nee, weil das Laub, die Blütenreste, also der gesammelte "Naturdreck" des Sommers alles verstopfte.


    Und natürlich keiner bei der Straasenreinigung/Behörde auf die Idee gekommen ist viellleeeeicht mal ein/zwei Extraschichten einzulegen weil ja so ein Sommergewitter vööööööööölllig einzigartig ist. Im Sommer.

  • Meine Nachbarn haben das "Zu verschenken" in diesem Sommer auch für sich entdeckt und stellten nach und nach so allerlei Kram vor die Tür. Die Unwetter haben so manches Comicheft des Jüngsten in der ganzen Straße verteilt und die Bücher landeten in den Gärten der Nachbarn, weil nachts irgendwelche Jugendlichen offensichtlich Langeweile hatten. In einer lauen Sommernacht entdeckten andere Jugendliche den Karton mit den ausrangierten Kochtöpfen und gaben ganz spontan ein Kochtopfkonzert, was uns alle in wahre Verzückung versetzte. Mit anderen Worten, wir haben uns alle darüber geärgert und die mehrmals angesprochen - ohne Erfolg.

    Vor zwei Wochen haben sie ein paar Stühle und wieder Bücher hingestellt und sind für eine Woche in den Urlaub gefahren. So nach und nach kam dann das eine oder andere Teil dazu und als sie wiederkamen, begrüßte sie ein Sperrmüllberg in ihrer Einfahrt. Ich für meinen Teil bin endlich das hässliche Kaffeeservice los, das ich von meiner Mutter zur Hochzeit bekam ...

    Ich denke, das "Zu verschenken" hat sich für die erledigt.

  • ..."Zu verschenken" ...

    Das klappt ja manchmal. Hat meine Frau auch schon gemacht, aber das steht bei uns höchstens zwei Tage vor der Garage. Das mit der Abholung ist bei uns weniger komfortabel. Es muss genau deklariert sein, was abgeholt werden soll und alles andere wird liegen gelassen. Das finde ich kontraproduktiv. Auch die Gebühren bei den Sammelstellen finde ich völlig daneben. Da bringt man den Mist schon mit dem eigenen PKW vorbei und wird trotzdem noch abkassiert, wenn es irgendwie Sondermüll sein könnte. Früher gab es Sperrmülltage, aber das haben dann Müllsammler ausgenutzt und die säuberlich zur Abholung aufgestellten Sachen durchwühlt, woraufhin alles auf dem Bürgersteig und der Straße lag. Das wurde dann leider abgeschafft. Mit diesem Unfug, die Anwohner für die Straßenreinigung verantwortlich zu machen, haben sie es bei uns auch schon versucht. Das ist zum Glück noch nicht gelungen, denn dann müllt natürlich auch alles zu.

  • Meine Nachbarn haben das "Zu verschenken" in diesem Sommer auch für sich entdeckt und stellten nach und nach so allerlei Kram vor die Tür. Die Unwetter haben so manches Comicheft des Jüngsten in der ganzen Straße verteilt und die Bücher landeten in den Gärten der Nachbarn, weil nachts irgendwelche Jugendlichen offensichtlich Langeweile hatten. In einer lauen Sommernacht entdeckten andere Jugendliche den Karton mit den ausrangierten Kochtöpfen und gaben ganz spontan ein Kochtopfkonzert, ...

    Du fotografierst doch ziemlich gut die Natur und zeigst das auf Deiner Seite Zizou - warum fotografierst Du nicht diesen ganzen Berliner Müll und machst daraus eine Müll-Galerie hier bei uns ? Nicht die Schönheit der Natur, sondern die Hässlichkeit der Vermüllung. Vielleicht nach Stadtteilen kategorisiert ? Auf jeden Fall mit Ortsangabe. Hier ein Müllpark in Neukölln, hier verteilter Sperrmüll in Kreuzberg und hier die Hinterlassenschaft der Fixer am Bahnhof Zoo. Was meinst Du ? ;)


    Und wenn Du mal abenteuerlustig drauf bist, fotografierst Du halt sowas... 8)

  • Ehrlich gesagt, ich habe schon öfter darüber nachgedacht, so etwas mal zu machen. Von daher habe ich schon so einiges an Müllbildern zusammen. Aber irgendwie konnte ich mich noch nicht aufraffen, meine knapp bemessene Zeit dafür zu opfern. Die Frage ist, warum macht man so etwas? Was will man damit erreichen. Ich könnte die Fotos natürlich auch als Kunst deklarieren ... ^^:S


    Ich habe mal einen Blogartikel über Hundekacktüten geschrieben. Meine Güte, was ich da an Zuschriften bekommen habe ...

    Ich versteh nämlich nicht, warum man Geld für diese Tüten ausgibt, sich bückt um das hinterlassene Glück des Vierbeiners aufzusammeln, um das Tütchen nebst Inhalt dann in der Landschaft zu entsorgen. Ich guck mal, ob ich den Text noch habe. Dann stell ich den hier ein.


    PS: Von bestimmten Straßen halte ich mich konsequent fern. Absolut konsequent. Egal, ob tags oder nachts. Komme eh nur ab und zu in diese Gegenden.

  • Hier isser:


    Wenn ich meine Runden XXX drehe, fallen mir nicht nur die immer mehr werdenden Hundehaufen auf, sondern auch das, was ursprünglich der Hundescheiße auf den Wegen entgegenwirken sollte: Hundekacktüten.

    Sie finden sich in Grüppchen oder einzeln am Wegesrand, auf größeren Steinen, neben Sitzbänken, an Zäune gehängt und an Zweige von Bäumen und Büschen geknüpft, wo manche von ihnen schon ziemlich in den Himmel gewachsen sind. Der Hammer sind aber jene, die neben einem Papierkorb abgelegt werden. Nun mag es ja sein, dass die Kacktüten hier und da zwischen dem anderen Müll (der genauso ätzend ist) gar nicht mehr auffallen. Leider. Aber für mich stellen sich doch so einige Fragen, zuallererst die hier:


    Worin besteht eigentlich der Sinn, Geld für Hundekacketüten auszugeben, die Hinterlassenschaften des Lieblings sogar darin zu verstauen und das Ergebnis dieser Mühen dann in der Landschaft zu verteilen?


    Wäre es nicht besser und noch dazu umweltfreundlicher, den Hund einfach weiter in der Gegend rumscheißen zu lassen? Schließlich verschwindet so ein Kackhaufen nach einer gewissen Zeit auf natürliche Weise, eine Plastiktüte hingegen nicht. Und ja, einige schimpfen sich "biologisch abbaubar", das ist richtig. Es dauert aber dennoch eine Ewigkeit, bis sie sich zersetzt haben.

    Und finden Hundehalter es eigentlich schön, ihre regelmäßig begangenen Wege mit Hundekacketüten zu verzieren? Gefällt ihnen dieser Anblick? Ist ihnen die Natur nicht schön genug? Oder soll mehr Farbe in die Landschaft? Denn ich habe von schwarz über rosa und himmelblau bis hin zu weiß schon alle möglichen Farbschattierungen entdeckt.

    Oder ist das ein Wettbewerb unter Hundebesitzern? So unter dem Motto: Wer findet den schrägsten Platz für seine Kacktüte? Man könnte glatt eine Fotogalerie erstellen. Erstaunlich, auf welche Ideen Hundekacketütenbesitzer so kommen, wenn sie die Dinger loswerden wollen.

    Vielleicht liegt es aber - zumindest manchmal - daran, dass es in manchen Gebieten keine Papierkörbe gibt? Am XXX zum Beispiel oder am Weg XXX entlang. Okay. Dann ist es wohl zu viel verlangt, das Tütchen mitzunehmen und später zu entsorgen. Alles klar. Es ist ja auch ein besonderes Erlebnis, auf einer Bank zu sitzen und die Aussicht zu genießen - umgeben von fein säuberlich zugeknoteten Kacktüten, die sich von Tag zu Tag vermehren. Gemeinsam mit Zigarettenkippen und -schachteln, Plastikbechern und Glasscherben bilden sie ein eindrucksvolles Stilleben. Wo hat man das schon?! Natur und Kackkultur. Danke, liebe Kacktütenverteiler. Danke, dass ihr Geld ausgebt und euch bückt, um mir, anderen und euch selbst diesen Anblick zu verschaffen. Ich finde das ätzend und zudem höchst seltsam, weil völlig unlogisch.


    Da fällt mir ein, dass mich das Phänomen der wildlebenden Hundekacktüten auch schon in Nationalparken beschäftigt hat. Und ich nehme an, dass diese Kacktüten-Populationen ihren Ursprung ebenfalls in nicht vorhandenen Papierkörben haben. Dazu auch noch ein paar Worte:


    Liebe Nationalparkbesucher (und damit sind jetzt mitnichten nur Hundebesitzer gemeint)!

    Der Besuch in einem Nationalpark ist kostenlos. Sie müssen keinen Eintritt bezahlen. Und das, obwohl die jeweiligen Bundesländer eine Menge Geld investieren, um Ihnen diese einmaligen Naturräume zugänglich zu machen. Es gibt zum Beispiel Ranger, die Ihnen auf Führungen alles Interessante vermitteln, was die Natur vor Ort zu bieten hat. Ranger sind es auch, die ihren Müll aufsammeln. Übrigens auch ihre Tempotaschentücher, die sie hinterlassen, wenn sie unterwegs mal aufs Klo müssen. Damenbinden, Tampons, Stullentüten, Bonbonpapier ... und Hundekacktüten. Und auch die Kadaver der von abgeleinten Hunden zu Tode gehetzten Rehe oder Hasen. Alles, was Sie liegen lassen, müssen Ranger wegräumen. Ja, das ist so. Stellen Sie sich mal vor, sie würden das nicht tun.

    Ranger halten die Wege instand, zählen Vögel, machen Öffentlichkeitsarbeit vor Ort und in Schulen beispielsweise, unterstützen wissenschaftliche Forschung und vieles mehr. Sie stehen Ihnen Rede und Antwort, wenn sie Ihnen begegnen und Gesprächsbedarf haben. Sie helfen, wenn Hilfe gebraucht wird. Ja, sie kontrollieren auch, das stimmt. Müssen sie ja, denn es gibt Regeln in einem Nationalpark (die stehen übrigens auf den Schildern, die man dort so sieht, jaja). Und wenn diese Regeln nicht eingehalten werden, ist es bald vorbei mit der einzigartigen Natur. Und Ihrem Vergnügen. Tatsächlich. Denn nur wenn sich jeder an die Regeln hält, geht es der Natur gut und wegen der gehen Sie ja in einen Nationalpark. Oder etwa nicht?!


    Und Ranger bekommen für ihre Arbeit Geld. Ja. Wirklich. Genauso wie jeder andere arbeitende Mensch. Unglaublich. Personal, Broschüren, Ausstellungen, Wanderwege und alles, was Ihnen in einem Nationalpark geboten wird, kostet Geld. Geld, das knapp ist. Trotzdem müssen Sie - wie bereits geschrieben - keinen Cent bezahlen, wenn Sie einen Nationalpark besuchen.

    Mal abgesehen davon, dass es der Philosophie und den Regeln für einen Nationalpark widerspricht, Papierkörbe aufzustellen: Papierkörbe kosten Geld. Nicht nur die Behälter selbst, auch das Leeren. Und wer soll das wie machen? Die Wanderwege in einem Nationalpark sind oft nicht befahrbar. Wären Sie bereit, Eintritt zu bezahlen, um Papierkörbe und ihre Leerung zu finanzieren? Oder würden Sie dann lieber auf den Besuch in einem Nationalpark verzichten? Aber die entscheidende Frage lautet nicht: Was wären Ihnen Papierkörbe wert? Sie lautet: Was ist Ihnen die Natur wert? Das sollte zumindest so viel sein, dass Sie (ob nun in Ihrer Wohngegend oder anderswo) Ihren Müll einschließlich Hundekacketüte wieder mitnehmen - und das kostet übrigens kein Geld. Es benötigt lediglich ein bißchen Verantwortungsgefühl. Ob XXX, im Nationalpark oder anderswo.

    Denken Sie mal drüber nach. Mehr will ich gar nicht. Danke.

  • ... Kacktüten ...

    Denken Sie mal drüber nach. ...

    Eigentlich ist Herr dieterbruno ja dafür zuständig über Kacktüten nachzudenken :biggrin:, aber es ist natürlich nicht schwer es zu tun, weil man dabei so schön und auch zu Recht seinen Ärger über Gedankenlosigkeit zeigen kann. Ich schätze es gibt hier keine andere Lösung als genügend Abfallbehälter aufzustellen, auch in Nationalparks und die Allgemeinheit mit den Kosten zu belasten. Das sollte uns die Sache wert sein, von dem Anblick des überall verteilten Mülls und der Kacktüten befreit zu sein. Ich glaube nämlich nicht, dass die Leute, die Müll in der Landschaft verteilen noch umerzogen werden können, wenn sie es als Kind nicht gelernt haben. Da helfen höchstens noch drastische und sofort vollstreckte Strafen.

  • Eigentlich ist Herr dieterbruno ja dafür zuständig über Kacktüten nachzudenken :biggrin:....

    .....sozusagen ist also dieterbruno jetzt unser Kacktütenbeauftragter ??

    Das sollte uns die Sache wert sein, von dem Anblick des überall verteilten Mülls und der Kacktüten befreit zu sein. Ich glaube nämlich nicht, dass die Leute, die Müll in der Landschaft verteilen noch umerzogen werden können, wenn sie es als Kind nicht gelernt haben. Da helfen höchstens noch drastische und sofort vollstreckte Strafen.

    Ich war ja jahrzehntelang direkter Elbuferanrainer. Dort haben wir teils den Müll der üblichen Vollhonks und natürlich für die Stadt privatiniativ gesammelt.

    Diese Knalltüten die Abends bis in die Puppen getagt und getankt haben vergruben teils Ihren Dreck noch im Sand...Die Stadt allerdings hat auch jahrelang das Problem ignoriert und selbst dann völlig unzureichende Maßnahmen ergriffen. Sprich Mülltonnen im Sparformat für zigtausende von Menschen die sich dort im Sommer Abends versammeln. Ist jetzt aber besser geworden.

    Und im hiesigen Stadtpark... wenn, wird an den Tagen der Massenbegrillung etc. im Streifenwagen mal nonchalant durchgefahren.

    Kein Vergleich mit dem Aufwand/Aufgebot des "Parkplatzmanagements" die bei Ihrem gruppiertem Ausschwärmen wohl mehr und vor allen ohne lästigen Aufwand Geld in die Staatskassen spülen können....

  • .....sozusagen ist also dieterbruno jetzt unser Kacktütenbeauftragter ??

    ... Mülltonnen im Sparformat für zigtausende von Menschen die sich dort im Sommer Abends versammeln. Ist jetzt aber besser geworden.

    ....

    Herr dieterbruno soll seine Expertise mal kacktütentechnisch ausführen, damit wir die Dimensionen einschätzen können. =O


    Ausreichend Mülltonnen sind wahrscheinlich die einzig wirkungsvolle Maßnahme. Wenn das nichts mehr hilft, helfen nur noch drastische Strafen. Ich bin ja froh, dass die Kehrmaschine noch durch unsere Straße fährt. Das wollte unsere sparsame Stadtverwaltung auch schon mal den Anwohnern überlassen, das irgendwie privat zu organisieren. Sie ist in der Zeit wo das politisch verwurstet wurde auch mal drei Wochen nicht gefahren. Sofort flog der Wegwerfmüll, Papier und Dosen und Flaschen auf der Straße herum.

  • Meine werten Mitstreiter,


    ich wohne am östlichen Stadtrand von München und gehe mit unseren Hund nicht auf den städtischen Gehwegen, sondern meistens in den BuGa Park, der groß genug ist. Dort gibt es an zahlreichen Stellen Tütenspender und ebenso flächendeckend die entsprechenden Entsorgungstonnen, was erfreulicher Weise von der großen Mehrzahl der HundebesitzerInnen genutzt wird. Wie das in der Innenstadt aussieht, weiß ich nicht aber würde ich dort in einer Wohnung residieren, würde ich mir keinen Hund halten.


    Noch Fragen? :obacht:

  • Meine Familie hatte immer Hunde. Es war leicht, sie so zu erziehen, dass sie sich zwengs Notdurft immer ins Gebüsch verzogen haben. Sie wussten, dass sie am Kragen ins Gebüsch gezerrt werden, wenn sie sich auf verdächtige Weise zu krümmen begannen.


    Die Tüten sind nämlich keine Lösung. Es gibt genügend Mülleimer, neben denen die Kacktüten liegen, oder die rundum von Zigarettenkippen umgeben sind.

    Hunde zu erziehen ist weit einfacher als Menschen zu erziehen.

  • Im Berliner Hundegesetz von 2016 steht:


    Zitat

    Mit der Änderung des Straßenreinigungsgesetzes sind Hundehalterinnen und -halter sowie die einen Hund ausführenden Personen verpflichtet, zur Beseitigung von Hundekot Beutel oder andere geeignete Utensilien wie beispielsweise eine Plastiktüte bei sich zu führen. Der Verstoß gegen die Mitführpflicht kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Das Mitführen eines Kotbeutels durch den Halter/die Halterin oder die einen Hund ausführende Person ist im Vollzug eindeutig und leicht zu kontrollieren.

    https://www.berlin.de/sen/verb…er-hundegesetz-267536.php


    Tjaaa. Das mit dem "im Vollzug eindeutig und leicht zu kontrollieren" ist ja in Berlin so eine Sache - es kontrolliert nämlich keiner und das wissen die Hundehalter ganz genau. Im Ergebnis hat diese Regelung zwar dazu geführt, dass zumindest die Hundehalter in meiner Wohngegend eine Plastiktüte dabei haben. Ab und zu bückt sich sogar mal einer und sammelt die braune Masse ein. Ganz selten wird das Tütchen sogar in den nächsten Papierkorb geschmissen. In der Regel schauen sich die Hundehalter erst einmal um, und wenn jemand in der Nähe ist, nestelt man umständlich ein Tütchen hervor und fummelt und fummelt und fummelt, um das Ding dann unbenutzt wieder einzustecken, wenn der Jemand vorbei gegangen ist. Und dann gibt es noch die, die eine Plastiktüte am Griff der Hundeleine befestigt haben. Sichtbar für jeden. Das war es dann aber auch. Die Plastiktüten am Griff der Hundeleine sind zumindest bei den Hundehaltern, die mir regelmäßig begegnen, immer die gleichen ... Auf jeden Fall gibt es nicht einen Scheißhaufen weniger auf den Gehwegen, Grünflächen usw. Ein Witz das alles.

  • Bisher habe ich noch keinen Kacktütentonne brennen sehen. Keep cool. Ja und richtig. Meine Hundedame verzieht sich zur Notdurft meist ins tiefste Gebüsch. Unerreichbar für uns.

    Ja. Die Hundebesitzer, die haben echt viele Erklärungen auf Lager, wenns um die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge geht. Ich habe noch nie gehört, dass ein Hundebesitzer sagt: Ja, das ist wirklich Mist, wenn die alles vollkacken. Ich mach das zukünftig weg. Oder so etwas Ähnliches. Noch nie.

    Dafür habe ich schon viel davon gehört, dass Kacke ja was Natürliches ist und verwest, dass man Steuern zahlt und die Stadtreinigung solle einfach vernünftig ihre Arbeit machen, Katzen und Füchse oder Rehe kacken doch auch überall hin, ist mir egal, wo mein Hund hinscheißt und und und

    Meine größte Freude ist es zu beobachten, dass ein Hundebesitzer selbst in Scheiße latscht oder sich über die Kackhaufen anderer Hunde vor seinem Gartenzaun ärgert ...

  • Ja. Die Hundebesitzer, die haben echt viele Erklärungen auf Lager, wenns um die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge geht. Ich habe noch nie gehört, dass ein Hundebesitzer sagt: Ja, das ist wirklich Mist, wenn die alles vollkacken. Ich mach das zukünftig weg. Oder so etwas Ähnliches. Noch nie.

    Dafür habe ich schon viel davon gehört, dass Kacke ja was Natürliches ist und verwest, dass man Steuern zahlt und die Stadtreinigung solle einfach vernünftig ihre Arbeit machen, Katzen und Füchse oder Rehe kacken doch auch überall hin, ist mir egal, wo mein Hund hinscheißt und und und

    Meine größte Freude ist es zu beobachten, dass ein Hundebesitzer selbst in Scheiße latscht oder sich über die Kackhaufen anderer Hunde vor seinem Gartenzaun ärgert ...

    Ignoranten gibts in jeder Branche. Glaub mir, ich rege mich da genauso drüber auf. Jedenfalls sind, seit es die Tüten gibt, die frei herumliegenden Hinterlassenschaften um gut 80% zurückgegangen. Wie gesagt, wie das in der Innenstadt aussieht, weiß ich nicht. Ich meide die Innenstadt meistens, außer zum Opernbesuch oder so. Einkaufsmöglichkeiten gibts hier im Münchner Osten genügen, da muss ich nicht in die Stadt fahren.